DE359886C - Verfahren zur Bearbeitung steinigen, z. B. kalksteinhaltigen Bodens - Google Patents

Verfahren zur Bearbeitung steinigen, z. B. kalksteinhaltigen Bodens

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DE359886C
DE359886C DEW54309D DEW0054309D DE359886C DE 359886 C DE359886 C DE 359886C DE W54309 D DEW54309 D DE W54309D DE W0054309 D DEW0054309 D DE W0054309D DE 359886 C DE359886 C DE 359886C
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FRIEDRICH EICKMANN
J WITTE DR
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FRIEDRICH EICKMANN
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    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B43/00Gatherers for removing stones, undesirable roots or the like from the soil, e.g. tractor-drawn rakes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B77/00Machines for lifting and treating soil
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A01C15/00Fertiliser distributors

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  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung löst die Aufgabe, steinige Böden, deren Steine im gemahlenen Zustande als Düngemittel dienen können, wie z. B. Kalksteine, derart von den Steinen zu befreien, daß sie an Ort und Stelle ausgehoben, durch ein Steinschrotwerk zu Mehl zermahlen wenden und das Steinmehl auf den Boden zurückfällt.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Abb. ι
ίο als Seitenansicht,
in Abb. 2 als Draufsicht und dn Abb. 3 als Rückansicht dargestellt. Das ganze Werk ist auf einem Fahrgestell a aufgebaut, das mit motorischer Kraft (Motor 3/) oder aber auch vermittels besonderer Antriebsmaschine in Tätigkeit gesetzt wird; ζ ist das Steuerrad, A der Führersitz.
Das Werk selbst besteht aus folgenden Teilen:
Vermittels eines Untergrundschars b, der vorn, wie in Abb. 2 ersichtlich, spitz zuläuft, wird der steinige Boden aufgefangen. Durch ein Wurfrad c, welches 4 Schaufeln d hat, wird der aufgefangene Boden in den tnuldenförmig, dem Radius des Wurfrades entsprechend nach oben zulaufenden Teil des Schars (wie in Abb. 1 ersichtlich) geworfen. An dem oberen Auslauf des muldenförmigen Schars ist eine Bratsche e angebracht, die bewirkt, daß der Boden von dem Elevator f aufgefangen wird. Der Elevator, der sich, wie aus Abb. 1 zu sehen, in der Pfeilriohtung droht, hebt den Boden nach oben und wirft ihn in das Siebwerk. Das Siebwerk besteht aus zwei Sieben g. Diese Siebe sind vorn an einem Tragarm h, der auf dem Bolzen i beweglich gelagert ist, befestigt. Hinten sind sie befestigt an dem Führungsanrn £, der ebenfalls auf dem Bolzen I beweglich gelagert ist.
4« Der Führungsarm k ist nach unten verlängert und durch einen Bolzen m mit dem Pleuel η verbunden. Die Pleuelstange wiederum steht in Verbindung mit dem Kurbelrade 0. Durch das Kurbelrad 0 wird bewirkt, daß die Siebe g sich in entgegengesetzter Richtung hin und her 'bewegen und durch diese Bewegung den Boden von den Steinen trennen. Die Siebe g haben eine Neigung nach hinten. Hierdurch wird bewirkt, daß die Steine nach hinten in eine Schaufel p, die aus Abb. 2 und 3 ersichtlich, rutschen. Die Schaufeln £ sind, wie in Abb. 3 zu sehen, dem Becherwerke q zuge-
• neigt. Von diesen Schaufeln gleiten die Steine in das Becherwerk q und werden von diesem nach oben geschafft und in das Brechwerk r, das aus Abb. 3 ersichtlich, geworfen.
Das Brechwerk besteht aus zwei Brechbacken s, die rachenartig· angelegt sind (s. Abb. 1). Diese Brechbacken sind in einem viereckigen Gehäuse t angebracht. Sie werden unten im Gehäuse durch die beiden Lagerbolzen μ gehalten. Oben steht jede Brechbacke durch das Pleuel v, wie aus Abb. 1 und 2 zu ersehen, mit der Kurbelwelle W1 wie aus Abb. 2 ersichtlich, in Verbindung. Durch die beiden Kurbelwellen w werden die Brechbacken ί in kauende Bewegung gesetzt, wodurch die Steine völlig zermalmt wenden. Die Brechbacken stehen unten so weit auseinander, daß die Steinbröckchen durchfallen und in das Walzwerk gelangen.
Das Walzwerk besteht aus zwei Stahlwalzen x, die sich, wie aus Abb. 1 ersichtlich, in der Pfeilrichtung drehen. Sie arbeiten so eng zusammen, daß die Steinbröckchen zu Mehl gemahlen werden. Das Steinmehl fällt alsdann auf den Boden.
Die beiden Siebe des Siebwerkes und die beiden Brechbacken des Brechwerkes arbeiten einander entgegengesetzt, um ein ruhiges Arbeiten des ganzen Werkes zu ermöglichen.
Es sei darauf hingewiesen, daß die Einzelheiten der beschriebenen Erfindung weder als neu noch für sich als schutzfähig angesehen werden. Der Schutz soll sich nur auf die neue Gesamtheit beziehen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Verfahren zur Bearbeitung steinigen, z. B. kalksteinhaltigen Bodens, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine unmittelbar an ihrem Fundorte gehoben, gebrochen, gemahlen und als Steinmehl (-Dünger) dem Boden wieder zugeführt wenden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Kraftwagen eine Untergrundschar (b) angeordnet ist, mit welcher ein Wurfrad (c) zusammenarbeitet, um den gehobenen Boden mittels eines Elevators (/) an sich bekannten Siebwerfcen (g) zuzuführen, von denen die abgesonderten Steine durch ein Brechwerk (r) und Walzen {x) als Mehl dem Boden wieder zugeführt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEW54309D Verfahren zur Bearbeitung steinigen, z. B. kalksteinhaltigen Bodens Expired DE359886C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2991130A1 (fr) * 2012-05-29 2013-12-06 Kirpy Machine agricole pour la culture en butte de plantes vivaces, notamment d'asperges

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