DE681760C - Duengerstreuer, insbesondere fuer Weinberge - Google Patents

Duengerstreuer, insbesondere fuer Weinberge

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Publication number
DE681760C
DE681760C DEA84239D DEA0084239D DE681760C DE 681760 C DE681760 C DE 681760C DE A84239 D DEA84239 D DE A84239D DE A0084239 D DEA0084239 D DE A0084239D DE 681760 C DE681760 C DE 681760C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fertilizer
shaft
vineyards
fertilizer spreader
agitator shaft
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Expired
Application number
DEA84239D
Other languages
English (en)
Inventor
Jakob Acker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER ACKER FA
Original Assignee
PETER ACKER FA
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/06Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing
    • A01C15/08Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots
    • A01C15/10Fertiliser distributors with distributing slots, e.g. adjustable openings for dosing with pushers or stirrers in the slots with reciprocating pushers or stirrers in front of the slots

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Düngerstreuer, der insbesondere zum Düngen der Weinberge dienen soll. Das Düngen der Weinberge bietet besondere Schwierigkeiten, weil das Gelande meist hügelig und häufig sehr abschüssig ist.
Es sind Düngerstreumaschinen bekannt, die ihrer äußeren Form nach für die Bearbeitung der Weinberge geeignet wären. Diese Maschinen sind jedoch für die Verwendung in Weinbergen nicht brauchbar, weil sie nicht unter allen Umständen, insbesondere nicht bei schräg stehendem Streukasten eine unbedingte Gleichmäßigkeit der Düngung gewährleisten. Gerade die Reben sind aber besonders empfindlich gegen ein Zuviel an Dünger, weshalb bei Weinbergen größter Wert auf eine unbedingte Gleichmäßigkeit der Düngung gelegt werden muß.
Nach der Erfindung soll dadurch eine für Weinberge brauchbare Vorrichtung geschaffen werden, daß bei einem Düngerstreuer mit im Streukasten angeordneter, den Dünger mittels Schubleisten durch Bodenöffnungen streichender Streuwelle und darüberliegender Rührwelle Streuwelle und Rührwelle schwingende Bewegungen ausführen. Durch die schwingende Bewegung der beiden Wellen wird auch bei starker Schräglage des Kastens eine durchaus gleichmäßige Streuung erzielt, besonders auch, wenn die Bewegung der beiden Wellen gegenläufig ist. An sich sind Düngerstreuer mit übereinanderliegender Streu- und, Rührwelle und solche mit schwingender Streuwelle bereits bekannt.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. ι eine Seitenansicht eines Düngerstreuers, Abb. 2 einen Querschnitt und Abb. 3 einen Längsschnitt durch den Düngerstreukasten mit Rühr- und Streuwelle; Abb. 4 zeigt eine Ansicht des Streukastens von unten.
Die Maschine besteht aus einem Einradfahrgestell ι mit dem Rad 2, dem Düngerstreukasten 3 und einem Paar seitlich angeordneter Häufelschare 4. Am vorderen Ende
des Fahrgestells ist ein in der Höhe verstellbarer Zughaken 5 angebracht. Zur Führung der Maschine dienen zwei Handgriffe 6. In dem Düngerstreukasten sind senkrecht übereinander eine Düngerstreuwelle 7 und eine Rührwelle 8 gelagert. Die Streuwelle besitzt vier rechtwinkelig zueinander stehende Flügel 17, die Rührwelle durch die Welle 8 gesteckte Rührstäbe 18.
Am linken Ende besitzt die Streuwelle eine Kurbel 27,· die Rührwelle eine Kurbel 28. Die Kurbel 27 der Streuwelle ist durch eine Lenkstange 9 an eine Kurbel 12 angelenkt, die auf der Welle des Laufrades 2 sitzt und deren Bewegungen mitmacht. Das Längenverhältnis der Kurbeln 27 und 12 ist so gewählt, daß, wenn sich die Kurbel 12 dreht, die Kurbel 27 eine Schwenkbewegung ausführt. Die Kurbel 28 der Streuwelle ist durch eine zweite Lenkstange 19 an einen Punkt 29 der Lenkstange 9 angelenkt, und zwar sind die Verhältnisse so gewählt, daß die Kurbel 28 eine schwingende Bewegung ausführt. Der untere Teil des Düngerbehälters ist durch zwei Platten 10 und 11 abgedeckt, die mit übereinanderliegenden Streulöchern versehen sind. Die Platte 11 kann mit Hilfe eines Hebels 21 in der Querrichtung verschoben werden, wodurch die Lage der Löcher in den Platten 11 und 12 zueinander geändert und damit die Streumenge geregelt werden kann.
Beim Betrieb wird der im Behälter befindliche Dünger durch die Stäbe der Rühr
welle 8 gelockert und gelangt auf die Flügel der Streuwelle 7, die durch die Schwenkbewe- 35 gung den Dünger in gleichmäßigem Fluß durch die Löcher 20, 21 hindurchtreibt. Der mit einer gleichmäßigen Düngerschicht bedeckte Bodenstreifen wird durch die Häufelschare 4 sofort mit Erde bedeckt. Es ist also 40 auch bei Wind nicht möglich, daß die jungen Triebe der Reben durch Dünger beschädigt werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Düngerstreuer, insbesondere für Weinberge mit im Streukasten angeordneter, den Dünger mittels Schubleisten durch Bodenöffnungen streichender Streuwelle und dar üb erliegender Rührvvelle, dadurch gekennzeichnet, daß Streuwelle und Rührwelle schwingende Bewegungen ausführen.
2. Düngerstreuer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwingbewegung der Rührwelle zu der der Streuwelle entgegengesetzt gerichtet ist.
3. Düngerstreuer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise die Streuwelle mit mehreren sich über die ganze Breite des Kastens erstreckenden Scherbrettem ver- · sehen ist und die Rührwelle eine Reihe von gleichmäßig verteilten Rührstäben besitzt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA84239D 1937-09-19 1937-09-19 Duengerstreuer, insbesondere fuer Weinberge Expired DE681760C (de)

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