CH183944A - Lüftungsvorrichtung. - Google Patents

Lüftungsvorrichtung.

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CH183944A
CH183944A CH183944DA CH183944A CH 183944 A CH183944 A CH 183944A CH 183944D A CH183944D A CH 183944DA CH 183944 A CH183944 A CH 183944A
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CH
Switzerland
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suction
ventilation device
horizontal
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ventilation
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Inventor
Lorenz Erich
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Lorenz Erich
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Air-Flow Control Members (AREA)

Description


      Züftungsvorriehtung.       Um Innenräume jeglicher Art,     insbeson-          ders    Stallungen mit Hilfe der draussen vor  handenen Luftströmungen dauernd und gleich  mässig zu belüften, wird bekanntlich an der       Gebäudeaussenseite    vor dem Lüftungskanal  eine Saugeinrichtung angeordnet, die aus  trichterförmig nach unten sich erweiternden  und sich übergreifenden Saughauben besteht.  Durch eine getrennte     Einströmöffnung    mit  Regulierklappen oder dergleichen wird der  Frischluft der Zutritt ins Innere gestattet,  während die verbrauchte Raumluft durch den  sogenannten Lüfter abgesaugt wird.  



  Die bis anhin bekannten Lüftungseinrich  tungen dieser Art nehmen zu wenig Rück  sicht auf die verschieden starken und ver  schieden gerichteten     Luftströmungen    an der  Aussenseite der Gebäude, weshalb in vielen  Fällen nur eine unbefriedigende Belüftung  erzielt wird.

   Durch sorgfältige Versuche und  genaue Beobachtungen wurde eine wesent  liche Verbesserung solcher Lüftungseinrich  tungen darin erkannt, dass man die     Leit-          flächen    der Saughauben nicht parallel, son-         dern    mit verschiedenen Neigungen gegen die  Waagerechte anordnen müsse, um eine bei  den wechselnden Windstärken und Wind  richtungen günstigere Saugwirkung zu er  zielen.

       Messversucbe    haben unter sonst glei  chen Verhältnissen eine Verbesserung um       15        bis        20        %        nachweisen        lassen,        was        etwa     dadurch erklärt werden kann, dass die stei  leren Seitenflächen auch einen grossen Teil  der in horizontaler Richtung     vorbeistreichen-          den    Winde in den Lüfter zwingen, während  die flacheren Leitflächen wieder mehr die  steil im Raum strömenden Luftbewegungen  brechen und zur     Absaugung    nutzbar machen.  



  In der Zeichnung ist die neue Lüftungs  vorrichtung in drei verschiedenen Beispielen  veranschaulicht, und zwar zeigt       Fig.    1 eine solche Lüftungseinrichtung  mit abwechselnd gegenüber der Horizontalen  stark und weniger stark geneigten Seiten  flächen ;       Fig.    2 ist die zugehörige Draufsicht zum  Lüfter der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt einen Lüfter, an welchem      flache, ebene Seitenflächen mit steileren, ge  krümmten abwechseln, und       Fig.    4 zeigt eine Lüftungseinrichtung, bei  welcher die Neigung der Seitenflächen von  unten nach oben zunimmt.  



  Die an der Gebäudeaussenseite A ange  ordneten Saugeinrichtungen bestehen, wie an  sich bekannt, aus trichterförmig nach unten  sich erweiternden Saughauben, die sieh ge  genseitig etwas übergreifen. Erfindungsgemäss  sind nun die Seitenflächen der einzelnen  Saughauben von verschiedener Steilheit; es  werden damit die horizontalen Luftströmun  gen von den steileren Flächen besser in das  Innere     derSaugeinrichtung    umgeleitet; strömt  dagegen der Wind mehr in lotrechter Rich  tung oder treffen Fallwinde auf die Einrich  tung, so sind es wieder die flacheren     Leit-          flächen,    welche auch diese Strömungen nutz  bringend ins Innere leiten.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    1 sind die  Seitenflächen     a,   <I>e, e</I> weniger stark gegen die  Horizontale geneigt als die dazwischen liegen  den Seitenflächen     b    und<I>d.</I> Der Mauerdurch  bruch ist durch das Brett B in einen Ab  saugkanal D und einen     Frischluftkanal    E  geteilt. Der Lüfter saugt nun zufolge des  durch die Jalousien     rz,   <I>b, e, d, e</I> nach aufwärts  geleiteten Windes aus dem Kanal D und  damit aus dem zu belüftenden Raum die  verbrauchte Luft ab, während infolge des  Luftdruckes die Frischluft durch den Kanal       E    einströmt.

   Dies wird durch das Leitblech  f noch begünstigt, das sich von dem Teil  brett B schräg nach unten erstreckt und die  Teilung des Windes in Saugarbeit im Lüfter  und Frischluft ins Innere begünstigt.  



  Die     Fig.    2 zeigt in Draufsicht eine be  sonders günstige     Trapezform    des Lüfters.  Beim Beispiel gemäss     Fig.    3 wechseln  relativ flache ebene Leitflächen<I>g, i, l</I> mit  steileren, gekrümmten<I>lt,<B>k,</B> m</I> ab ; das     Leit-          blech        7a    erstreckt sich hier noch ein Stück  weit in den     Absaugkanal    D und bewirkt  ein sehr starkes Absaugen ; wird dasselbe  schwenkbar gelagert, so bewirkt dasselbe  bei steiler Lage auch bei starkem Winde  eine geringe Belüftung, während dasselbe bei    flacherer Einstellung bei schwachem Winde  eine verhältnismässig gute Belüftung ermög  licht.  



  Beim Beispiel gemäss     Fig.    4 ist die     Leit-          fläche        u    derart als     Abschlussorgan    einge  richtet, dass sie bei vertikaler Lage die Be  lüftung überhaupt unterbricht und den  Mauerdurchbruch abschliesst. Die einander  stärker übergreifenden Leitflächen<I>o, p, q,</I>     r,   <I>s,</I>     i     sind alle gekrümmt, und zwar ist der untere  Teil derselben flacher, also für steileren Wind  geformt, während der obere Teil steiler, also  zum Auffangen von horizontalen Aussen  winden ausgebildet ist.  



  Der nach oben enger werdende Durch  gangsquerschnitt     zwisehen    zwei benachbarten       Leitflächen    bewirkt gleichfalls eine Erhöhung  der Saugwirkung im Innern des Lüfters.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lüftungsvorrichtung mit einer vor einem Lüftungskanal angeordneten Saugeinricbtung mit trichterförmigen übereinander liegenden und sich übergreifenden Saugbauben, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflächen der Hauben verschiedene Neigung gegen die Horizontale haben. UNTERANSPRüCHE 1. Lüftungsvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass immer eine Haube mit steiler Seitenfläche mit einer Haube mit flacher Seitenfläche abwechselt. 2. Lüftungsvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass Saug hauben mit ebenen und gekrümmten Seitenflächen verschiedener Neigung gegen die Horizontale miteinander abwechseln. 3.
    Lüftungsvorrichtung nach dem Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass alle Seitenflächen der Saughaube gekrümmt sind, wobei deren unterer Teil schwächer und ihr oberer Teil stärker gegen die Horizontale geneigt ist und der Durch gangsquerschnitt zwischen je zwei benach barten Leitfläcben von unten nach oben kleiner wird.
CH183944D 1935-10-24 1935-10-24 Lüftungsvorrichtung. CH183944A (de)

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CH183944T 1935-10-24

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ID=4432681

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CH183944D CH183944A (de) 1935-10-24 1935-10-24 Lüftungsvorrichtung.

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CH (1) CH183944A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264016B (de) * 1963-11-13 1968-03-21 Karl Meier Geraet zum Be- und Entlueften von Raeumen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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