CH183451A - Verfahren zur Gewinnung von ohne eine weitere Reinigung nicht als Arzneimittel bestimmten Wirkstoffen aus Drogen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von ohne eine weitere Reinigung nicht als Arzneimittel bestimmten Wirkstoffen aus Drogen.

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CH183451A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07GCOMPOUNDS OF UNKNOWN CONSTITUTION
    • C07G5/00Alkaloids

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Description


  Verfahren zur Gewinnung von ohne eine weitere Reinigung nicht als Arzneimittel  bestimmten Wirkstoffen aus Drogen..    Vorliegendes Verfahren hat die Gewin  nung von ohne eine weitere Reinigung nicht  als Arzneimittel bestimmten Wirkstoffen, ins  besondere     Glykosiden    und Alkaloiden, aus  Drogen zum Gegenstand. Geeignet sind dazu  alle Drogen, welche     Glykoside    oder Alka  loide enthalten.

   Als Ausgangsmaterial für  das Verfahren verwendet man einen aus der       betreffenden    Droge oder, wenn man ein Ge  misch von Drogen verwendet, aus den be  treffenden Drogen hergestellten     wässrigen          Extrakt,    zum Beispiel ein     Infus,    Dekokt oder       Macerat    mit gewöhnlichem Brunnenwasser,  und zwar vorzugsweise im Verhältnis von  zirka 1 :20 bis zirka 1 : 5, je nach der Be  schaffenheit der Droge, das heisst also ein  Teil Droge auf 20     bezw.    5 Teile Wasser.  Dieser Extrakt wird erfindungsgemäss mit  Kochsalz bis zur Sättigung versetzt, und die  Flüssigkeit vom sich dabei ausscheidenden  Produkt abgetrennt.  



  <I>Beispiele:</I>       a)    100 g     Cortex        Cascarae        Sagradae    wer  den mit zirka     112    Liter Wasser gekocht.    (In gleicher Weise kann     raan        CortexFrangulae     oder     Herba        Visci    behandeln.)  b) 100 g     Fölia    These werden mit zirka  2 Liter Wasser     infundiert    oder gekocht. (In  gleicher Weise kann man Gort.     Chinae    be  handeln.)  Die so erhaltenen Flüssigkeiten werden  filtriert.

   Man kann die Filtrate, bevor sie  mit Kochsalz versetzt werden, zuerst bis auf  zirka die Hälfte oder ein Viertel des ursprüng  lichen Volumens eindampfen und nachher  wiederum filtrieren. Das Kochsalz wird dem  Filtrat zweckmässig unter stetigem Umrüh  ren zugeschüttet, und zwar soviel bis sich  unlösliches Kochsalz auf den Boden des Ge  fässes absetzt. Bei Erreichung gewisser Sätti  gungsgrade mit Kochsalz entsteht in der  Flüssigkeit eine mehr oder minder starke  Trübung,     bezw.    Gerinnung. Wenn sich das  Gerinnsel innerhalb von zirka 1-2 Stunden  zu einer, auf der Oberfläche der Flüssigkeit  schwimmenden Masse verdichtet, so wird die  Masse abgeschöpft, gut ausgepresst, damit  die Kochsalzlösung entfernt wird und dann      getrocknet.

   Meistens wird aber die Masse  nicht so dicht, in welchen Fällen die Flüssig  keit zuerst vom ausgeschiedenen Salz dekan  tiert und sodann die Flüssigkeit filtriert oder  geseiht wird; der Filter oder das     Seihtuch     mit dem Rückstand wird gut ausgepresst und  die so erhaltene Masse getrocknet. Man kann  so, wie die Versuche ergaben, die gewünsch  ten     Glykoside    oder Alkaloide gewinnen.  



       9.1s    besondere Vorzüge des neuen Ver  fahrens seien Einfachheit, Billigkeit und Ge  winnung naturgetreuer Produkte angeführt.  Sollen die gewonnenen Stoffe als Arzneimittel  für therapeutische,     bezw.    prophylaktische  Zwecke zur     Anwendung    gelangen, so bedür-         fen    dieselben einer weiteren Reinigung, welche  dadurch erleichtert wird, dass der gewonnene       Stoff,    wie sieh zeigte, wiederum löslich ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Verfahren zur Gewinnung von ohne eine weitere Reinigung nicht als Arzneimittel be stimmten Wirkstoffen aus Drogen, dadurch gekennzeichnet, dass man einen aus Drogen hergestellten wässrigen Extrakt mit Kochsalz bis zur Sättigung versetzt und die Flüssig keit von dem ausgeschiedenen Produkt trennt.
CH183451D 1934-10-10 1934-10-10 Verfahren zur Gewinnung von ohne eine weitere Reinigung nicht als Arzneimittel bestimmten Wirkstoffen aus Drogen. CH183451A (de)

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