CH182012A - Einrichtung zur Schaltung des Warenbaumes an Webstühlen. - Google Patents

Einrichtung zur Schaltung des Warenbaumes an Webstühlen.

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CH182012A
CH182012A CH182012DA CH182012A CH 182012 A CH182012 A CH 182012A CH 182012D A CH182012D A CH 182012DA CH 182012 A CH182012 A CH 182012A
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CH
Switzerland
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English (en)
Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
Original Assignee
Saurer Ag Adolph
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/04Control of the tension in warp or cloth
    • D03D49/20Take-up motions; Cloth beams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Einrichtung zur Schaltung des Warenbaumes an     Webstühlen.       Die den Erfindungsgegenstand bildende  Einrichtung zur Schaltung des Warenbaumes  an Webstühlen besitzt einen Führungskör  per, in dem ein Schieber einstellbar ist, wel  cher mit einem Hebel verbunden ist, der an  einem die hin- und     herschwingende        Bewe-          gung    der Weblade mitmachenden Schwing  arm gelagert ist, in bezug auf dessen  Schwingachse die Lage der Verbindungsstelle  von Hebel und     Schieber    durch Verstellen des  letzteren einstellbar ist, wobei dem erwähn  ten Führungskörper beim Betrieb des Web  stuhls eine zwecks Schaltung des Waren  baumes weiterzuleitende.

   entsprechend grö  ssere oder kleinere hin- und     herschwingende     Bewegung gegeben wird, durch welche die       Schaltsehrittgrösse    für den Warenbaum be  stimmt wird.  



  Es ermöglicht dies mit     einf        achm    Mitteln  die     Regelung    der Schaltung des Warenbau  mes nach Bedarf.  



  Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungs-.          beispiel    des Erfindungsgegenstandes     veran-          schaulicht.            Fig.    1 zeigt einen Aufriss mit teilweisem       Achsialschnitt;          Fig.    2 ist eine dazu     rechtwinklig    ver  setzte Darstellung mit     Schnitt;          Fig.    3 ist eine ähnliche Darstellung, je  doch mit anderer Einstellage des Schiebers;

         Fig.    4 zeigt eine zu     Fig.    1 um<B>180'</B> ver  setzte Darstellung, und       Fig.    5     eine    Einzelheit.  



  Es bezeichnet 1 einen Lagerbock und 2  eine Einstellscheibe mit als     Zahnkolben    aus  gebildetem zentralem Schaft 2',     in    dessen  Verzahnung     eile    als Zahnstange gestalteter  Schieber 3 eingreift, welcher in einem Kör  per 4     verschiebbar    geführt ist. Der Führungs  körper 4 sitzt fest auf der Nabe 5' des im  Bock 1 gelagerten Schaltrades 5 und weist  eine Scheibe 4' auf, welche der Einstell  scheibe 2 benachbart ist; ein in der Nabe 5'  vorgesehener Hohlraum     nimmt    den     zentralen     Schaft 2' der Einstellscheibe 2 auf.

   Ein in  die Scheibe 4'     eingeschraubter    Griffbolzen 6  durchsetzt einen     greisbogenschlitz    2" der      Scheibe     \),    an welcher er     mittels    einer Mut  ter 6' festgelegt ist.  



  Am einen Ende des Schiebers 3 greift an  einem Bolzen 3' ein Hebel 7 an, welcher an  einem Bolzen 8 eines Schwingarmes 9 ge  lagert ist. Der Schwingarm 9 ist seinerseits  auf     einem    Bolzen 10 gelagert, welcher sich  an einem ortsfesten Tragstück 11 befindet.  Am Lagerbolzen 8 des Hebels 7 greift eine  Schubstange 12 an, welche mit der nur sche  matisch angedeuteten     einen    Stütze 13 der       Weblade        verbunden    ist, so dass der Schwing  arm 9 die     hin-    und     herschwingende    Bewe  gung der Weblade mitmacht.  



  In     Fig.    2 und 3 ist strichpunktiert die  zweite Endstellung der um die Achse 14 hin  und     herschwingenden        Webladenstütze    13 an  gedeutet, ebenso die entsprechende Stellung  der Schubstange 12, des Lagerbolzens 8 und  des Hebels 7.

   Gemäss     Fig.    2 liegt der den       Schieber    3 mit dem Hebel 7 verbindende  Bolzen 3' gleichachsig zur     Schwingachse    des       Schwingarmes    9, während nach     Fig.    3 der       Verbindungsbolzen    3' (infolge entsprechender       Einstellung    des Schiebers 3 im Führungskür  per 4) zu der durch den Bolzen 10 gebilde  ten Schwingachse des Schwingarmes 9 ver  stellt ist.

   Bei der in     Fig.    3 angenommenen       Einstellage    des Verbindungsbolzens 3' wird  dieser, wenn die     Webladenstütze    13 in die       strichpunktierte    Stellung ausschwingt, ab  wärts bewegt, wobei der Schieber 3     und    der  Führungskörper 4     zusammen    mit der Rad  nabe 5' eine entsprechende Schwenkbewe  gung um die     Axe    des Schaltrades 5 ausfüh  ren;

   beim Zurückschwingen der     Webladen-          stütze    13 in die durch     eine    volle Linie ange  deutete Ausgangsstellung wird auch der Ver  bindungsbolzen 3' in die gezeichnete Lage zu  rückbewegt, wobei selbstverständlich der  Schieber 3 zusammen mit dem Führungskör  per 4 ebenfalls     in    die Ausgangslage zurück  schwingen. Es ergibt sich     somit    bei der in       Fig.    3     angeommenen    Einstellage des Verbin  dungsbolzens 3' ein     Hin-    und     Herschwingen     des Schiebers 3 samt dem Führungskörper 4  beim Betrieb des Webstuhls.

   Die durch den  Griffbolzen 6 mit dem     Führungskörper    4    verbundene Scheibe Z, deren gezahnt-er  Schaft 2' in den Schieber 3 eingreift, macht  diese hin- und     herschwringende        Bewegung     mit, wobei durch die Nabe 5' das Schaltrad  5 dementsprechend hin- und     hergedreht    wird.  Das Schaltrad 5 überträgt im einen Dreh  sinne seine Bewegung auf ein Schraubenrad  15, welches durch weitere (nicht gezeichnete)  Hilfsmittel die Schaltung des     Warenbaumes     vermittelt.

   Die Übertragung der Schaltbewe  gung vom Schaltrad 5 auf das Schraubenrad  15 erfolgt durch Elemente 16, welche in  einem am Schraubenrad 15 vorgesehenen  Träger 15' angeordnet sind und sich in die  sem jeweils (unter der     Wirkung    der Verzah  nung des Schaltrades 5) entgegen dem Ein  fluss einer Schraubenfeder 17 verschieben,  wenn das Schaltrad entgegen seiner     Wir-          kungsrichtung    gedreht wird.  



  Die Schwingungsweite des Führungskör  pers 4 und der     mitschwingenden    Teile     kann     durch Veränderung der Einstellage des Ver  bindungsbolzens 3' in bezug auf die Schwing  achse (10) des Schwingarmes 9 geregelt wer  den, also mit Rücksicht auf die     Schusszahl     grösser oder kleiner eingestellt werden, je  nach Erfordernis der Schaltung des Waren  baumes.

   Dies ist ermöglicht durch Verstellen  der Einstellscheibe 2 in Drehrichtung in  bezug auf den Führungskörper 4, was nach  Lockerung der     Mutter    6' des Griffbolzens 6  vorgenommen werden kann; beim Drehen der  Einstellscheibe 2 in bezug auf den Führungs  körper 4 wird mittels des gezahnten Schaf  tes 2' der Schieber 3 im Führungskörper ver  schoben, wobei der Verbindungsbolzen 3'  demgemäss seine Lage zur Schwingachse 10  des Schwingarmes 7 ändert. Nach dem Ver  stellen der Einstellscheibe 2, was zweckmässig  nach einer entsprechenden Einteilung vorge  nommen werden kann. wird diese Einstell  scheibe 2 durch Anziehen der Mutter 6' in  der neuen Einstellage festgelegt, womit auch  der Verbindungsbolzen 3' in entsprechender  Lage festgelegt wird.

   In der in     Fig.    2 an  genommenen     Einstellage    des Verbindungs  bolzens 3' findet keine     Schwingbewegung    des  Führungskörpers 4 und folglich keine Schal-           tung    des Warenbaumes statt, weil der Ver  bindungsbolzen 3' zur Schwingachse (10) des  Schwingarmes 9 gleichachsig liegt, so dass  dieser Schwingarm bei seiner Schwingbewe  gung den genannten Verbindungsbolzen 3'  nicht bewegt und somit den Schieber 3     bezw.     den Führungskörper 4 unbeeinflusst lässt.

   In  dieser Einstellage (Nullstellung) des Ver  bindungsbolzens 3' befindet sich der Griff  bolzen 6 gemäss     Fig.    5 am einen Ende des in  der Einstellscheibe 2 vorhandenen     Kreis-          hogenschlitzes    2" und es findet ein Schalten  des Warenbaumes nicht statt; von dieser un  tern Grenze an lässt sich jede     Schaltschritt-          grüsse    bis zur     obern    Grenze einstellen, wie  ohne weiteres klar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Schaltung des Waren baumes an Webstühlen, dadurch gekenn zeichnet, dass in einem Führungskörper ein Schieber einstellbar ist, welcher mit einem Hebel verbunden ist, der an einem die hin und herschwingende Bewegung der Weblade mitmachenden Schwingarm gelagert ist, in hezug auf dessen Schwingachse die Lage der Verbindungsstelle von Hebel und Schieber durch Verstellen des letzteren einstellbar ist.
    wobei dem erwähnten Führungskörper beim Betrieb des Webstuhls eine zwecks Schal tung des Warenbaumes weiterzuleitende, entsprechend grössere oder kleinere hin- und herschwingende Bewegung gegeben wird, durch welche die 'Schaltschrittgrösse für den UTarenbaum bestimmt wird. UNTERANSPRÜClIE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schieber mittels eines Zahnkörpers, in den er ein greift, verstellbar ist, wozu der Zahnkör per mit Hilfe einer Einstellscheibe ge dreht werden kann.
    \?. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die das Drehen des Zahnkörpers ermöglichende Einstell scheibe an einer zum Führungskörper zu gehörigen Scheibe feststellbar ist. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Einstell scheibe mittels eines Griffbolzens in ihrer Einstellage feststellbar ist.
CH182012D 1935-06-29 1935-06-29 Einrichtung zur Schaltung des Warenbaumes an Webstühlen. CH182012A (de)

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