CH181284A - Verfahren zur Registrierung von Geschwindigkeit und Zeit in Abhängigkeit der durchfahrenen Wegstrecke bei Fahrzeugen, sowie registrierender Geschwindigkeitsmesser zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur Registrierung von Geschwindigkeit und Zeit in Abhängigkeit der durchfahrenen Wegstrecke bei Fahrzeugen, sowie registrierender Geschwindigkeitsmesser zur Durchführung des Verfahrens.

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CH181284A
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CH
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Inventor
Chr. Gfeller Aktiengesellschaft
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Gfeller Chr Ag
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/02Registering or indicating driving, working, idle, or waiting time only
    • G07C5/06Registering or indicating driving, working, idle, or waiting time only in graphical form

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description


      Verfahren    zur Registrierung von     Geschwindigkeit    und Zeit in Abhängigkeit  der durchfahrenen Wegstrecke bei Fahrzeugen, sowie registrierender       Geschwindigkeitsmesser    zur Durchführung des Verfahrens.    In den meisten bisher bekannten     Regi-          striervorrichtungen    für Geschwindigkeiten  von Fahrzeugen wurde die Geschwindigkeit  in Abhängigkeit der Zeit oder des Weges in  Kurvenform auf einem     Registrierstreifen     aufgezeichnet. Bei Unglücksfällen ist es aber  wichtig, nebst der Geschwindigkeit auch die  Zeit, in welcher das Fahrzeug eine bestimmte  Strecke durchlaufen hat, feststellen zu kön  nen.

   Man braucht diese Zeiten oft, um ein  klares Bild der Vorgänge unmittelbar vor  dem Unfall zu erhalten. Hauptsächlich bei  variabler Geschwindigkeit war es bisher sehr  schwer, aus den Geschwindigkeitskurven  diese Fahrzeiten zu berechnen.  



  Die vorliegende Erfindung gibt nun ein  Verfahren an zur Registrierung der Ge  schwindigkeit und der Zeit in Abhängigkeit  der durchfahrenen Wegstrecke. Nach diesem       Verfahren    werden auf einem     Registrierkör-          per,    welche sich mit zur Fahrgeschwindig-         keit    proportionaler Geschwindigkeit bewegt,  gleiche Zeitintervalle markiert.  



  Der     Registrierkörper    kann verschiedene  Formen besitzen. Es ist zum Beispiel mög  lich, auf einen     Registrierpapierstreifen    die  Zeitmarken direkt aufzutragen.     In    dem wei  ter unten beschriebenen Ausführungsbeispiel  ist der     Registrierkörper    als     Lamellenrad    aus  gebildet. Durch bestimmte Übersetzungsver  hältnisse kann erreicht werden, Sass die Ge  schwindigkeit sehr leicht abgelesen werden  kann.

   Macht zum Beispiel der     Registrier-          körper    einen Weg von 2 mm, während das  Fahrzeug sich einen Meter bewegt     und    hat  das zugehörige Zeitintervall eine Dauer von  1,8", so entspricht der Abstand der Zeitmar  ken     in    mm gemessen der Geschwindigkeit in       km/std.    Durch Abzählen der     Zeitintervalle     lassen sich auch die Zeiten bestimmen. Diese  Markierung der Impulse längs einer geraden  an Stelle der üblichen Aufzeichnung als      Kurve hat verschiedene Vorteile. So kommt  man mit einem sehr schmalen Registrier  streifen aus.

   Ferner lässt sich in Apparaten,  wo nur die     Geschwindigkeit    der letzten  Fahrstrecke festgehalten bleibt, diese gerad  linige Markierung durch einfache Mittel  durchführen, wie das     nachstehende    Ausfüh  rungsbeispiel zeigt. Bei direkter     Aufmarkie-          rung    auf Papierstreifen wird ein sehr grosser  Aufwand an     Registrierpapier    erforderlich,  wenn der Vorschub so gross gewählt wird,  dass bei Unfällen die letzten Fahrgeschwin  digkeiten genau festgestellt werden     können.     Es besteht daher das Bedürfnis, die Inter  valle fortlaufend zu markieren, die Markie  rungen jedoch nur während einer gewissen  Fahrstrecke bestehen zu lassen und sie dann  wieder zu vernichten,

   so dass man in jedem  Augenblick die Markierungen während der  zuletzt zurückgelegten Fahrstrecke verwer  ten kann. Diese Aufgabe wird gemäss der  weiteren Erfindung, die     einen    Geschwindig  keitsmesser als Gegenstand hat, dadurch ge  löst, dass auf einem Rad ein Kranz von ein  zeln verschiebbaren Lamellen angeordnet ist.  



  Im folgenden ist die Durchführung des  erfindungsgemässen Verfahrens     mittels    eines  registrierenden     Geschwindigkeitsmessers    bei  spielsweise erläutert. Auf dem Rad R sind  schmale Schlitze eingefräst. In diesen Schlit  zen liegen die verstellbaren Lamellen L. Das  Rad dreht sich nun mit einer zur momen  tanen Fahrgeschwindigkeit proportionalen  Umdrehungszahl. Die Scheibe     Sch,    dagegen  dreht sich mit zeitlich konstanter Drehzahl.  Bei jedem Umgang der     Scheibe        Sch    greift  diese in einen Schlitz des Rades     R    ein und  verschiebt daselbst eine Lamelle L in- ihrer       achsialen    Richtung.

   Die Lamellen können  später durch irgendeine Vorrichtung wieder  gerichtet werden. Will man nun die Ge  schwindigkeit feststellen, so kann man die  Stellung der Lamellen beispielsweise auf  einen Papierstreifen abdrucken, wodurch auf  dem Papierstreifen ein Bild entsteht, in wel  chem der Weg in Abhängigkeit der Zeit  markiert ist. Kurz bevor die Scheibe     eine     Lamelle verstellt, wird diese falls sie bei der    vorhergehenden Umdrehung des Rades ver  stellt worden war, durch die Walze A in  ihre Ausgangsstellung zurückgeführt, so dass  immer     wieder    ein neues Bild entstehen kann.  



       Wenn    die     Verstellscheibe        Sch    in einen  Schlitz eingreift, so bleibt das     Lamellenrad     stehen, da es nicht starr mit seiner Antriebs  achse verbunden ist, bis es die Scheibe     wieder     freigibt. Durch die Feder F wird dann das       Lamellenrad    wieder an den Anschlag der  Antriebsachse zurückgezogen und weiter ge  dreht. '

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Registrierung der Ge- schwindigkeit und der Zeit in Abhängig keit der durchfahrenen Wegstrecke bei Fahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem Registrierkörper, welcher sich mit zur Fahrgeschwindigkeit proportio naler Geschwindigkeit bewegt, gleiche Zeitintervalle markiert werden. II. Registrierender Geschwindigkeitsmesser zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeich net, dass der Registrierkörper als Rad ausgebildet ist, auf welchem ein Kranz von einzeln verschiebbaren Lamellen angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang des Rades Schlitze sind, in welche die Lamellen eingelegt sind. 2. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, da.ss zum Verschieben der Lamellen eine dreh bar angeordnete Scheibe vorgesehen ist. 3. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zum Abdrucken der Stellung der Lamellen vorgesehen sind. 4.
    Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass das Lamellenrad nicht fest mit seiner Antriebsachse gekuppelt ist. 5. Geschwindigkeitsmesser nach Patentan spruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Lamellenrad durch eine Feder gegen einen an seiner Antriebsachse vorgesehenen Anschlag gezogen wird.
CH181284D 1934-10-27 1934-10-27 Verfahren zur Registrierung von Geschwindigkeit und Zeit in Abhängigkeit der durchfahrenen Wegstrecke bei Fahrzeugen, sowie registrierender Geschwindigkeitsmesser zur Durchführung des Verfahrens. CH181284A (de)

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