CH166751A - Webkettenanknüpfmaschine. - Google Patents

Webkettenanknüpfmaschine.

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CH166751A
CH166751A CH166751DA CH166751A CH 166751 A CH166751 A CH 166751A CH 166751D A CH166751D A CH 166751DA CH 166751 A CH166751 A CH 166751A
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CH
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Inventor
Christie Fleischer Sven Sigurd
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Fleischer Svend Sigurd Christi
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Description


      Webkettenanknüpfmaschine.       Die vorliegende Erfindung betrifft eine       ganzautomatische        Webkettenanknüpf        maschine     für paarweise     Zusammenknüpfung    von Fä  den von der Kante zweier in geeigneter  gegenseitiger Lage ausgespannter Einzel  schichten von Fäden. Es ist dies ein Vor  gang, der sich stets wiederholt, wenn in  einem Webstuhl der Kettenbaum ausgewech  selt werden soll.  



  Die Maschine gemäss der Erfindung ent  hält in Kombination eine     Abtrenn-    und Zu  sammenführungsvorrichtung zum     Abtrennen     des     Kantfadens    in jedem der beiden Faden  schichten, sowie zum Annähen der beiden  abgetrennten Fäden aneinander, so dass sie  gemeinsam ergriffen werden können, eine       schnittenen        Fadenpaar,        sowie        zum     kombinierte     Zuführungs-    und Abschneide  vorrichtung zum Bewegen und Abschneiden  des abgetrennten Fadenpaares,

   eine kombi  nierte     Anknüpf-    und Aufhängevorrichtung  zur gegenseitigen     Zusammenknüpfung    der  beiden Fäden im abgetrennten und abge-    der     geknüpften    Fäden, eine Vorrichtung  für schrittweise Vorwärtsbewegung der An  knüpfvorrichtung während des allmählichen  paarweisen     Zusammenknüpfens    der Fäden,  eine Vorrichtung zum Einstellen der Lage  der einen Fadenschicht in bezug auf die an  dere, sowie in bezug auf die     Anknüpfvorrich-          tung    und schliesslich eine     Kontrollvorrichtung     zum automatischen Anhalten der     'Maschine,     falls das Zusammenknüpfen eines Faden  paares misslingt,

   oder falls während des An  knüpfens ein Faden zerreisst.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Maschine ist auf der Zeichnung  veranschaulicht. Verschiedene der in der ge  zeigten Maschine     enthaltenen        Anordnungen     und Einzelteile sind aber auch als selbstän  dige Vorrichtungen oder in Maschinen, deren  übriger Bau sich von der gezeigten gänzlich  oder teilweise unterscheidet, verwendbar, wie  auch Organe oder     Vorrichtungen,    von denen  jede im gezeigten Ausführungsbeispiel ihre  Funktion ausübt, in ein einzelnes Organ oder      eine einzelne Vorrichtung vereinigt werden  können, welche dann sämtliche betreffenden  Funktionen ausübt; umgekehrt können in  einem einzelnen Organ vereinigte Vorrich  tungen getrennt werden.  



       Fig.    1 stellt eine schematische perspek  tivische Draufsicht der     Maschine    dar;       Fig.    2 bis 9 zeigen Einzelheiten der     Fa-          denabtrennvorrichtung;          Fig.    10 ist die schematisch perspektivi  sche Darstellung einer besonderen Faden  abtrennvorrichtung für Fadenschichten mit  Fadenkreuz;       Fig.    11 ist eine perspektivische Darstel  lung der     Anknüpfvorrichtung    selbst auf  ihrer Unterlage und der beiden Fadenschich  ten in ihren Rahmen;

         Fig.    12 ist eine     perspektivische    Darstel  lung der     Kontrollvorrichtung    von der rech  ten Seite der Maschine gesehen.  



  Die verschiedenen Teile sind auf und in  einem Rahmen 1 angeordnet, der selbst auf       vier    Rädern 2 und 3 montiert ist,     mittelst     deren die Maschine auf einem geeigneten  Boden 4 vorwärtsgeführt werden kann.     Der     Rahmen     bildet    vorn einen Vorderrahmen  der nur an der einen Seite der Maschine mit  dem übrigen Maschinenrahmen 1     verbunden     ist und - beim     Vorwärtsführen    der Ma  schine - zwischen den beiden Fadenschich  ten die in     Fig.    1 durch die beiden     Kant-          fäden    6 und 7 vertreten sind, vorwärts  geführt wird.  



  Die Maschine wird zweckmässig durch  einen am Maschinenrahmen angebrachten  Elektromotor 8 angetrieben, der durch ein  geeignetes Getriebe 9, 10 eine Querwelle 11  (die Hauptwelle) antreibt, die wiederum  durch ein Getriebe 12, 13 eine Längswelle  14 (die     Anknüpfwelle)    mit der doppelten  Tourenzahl antreibt. Von diesen beiden Wel  len werden die meisten der von den verschie  denen Teilen der Maschine ausgeführten Be  wegungen     hergeleitet.     



  Im     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    1 sind  die     Abtrennvorrichtung    und die Zusammen  führungsvorrichtung in einer     kombinierten          Abtrenn-    und Zusammenführungsvorrieh-         tung    vereinigt, die aus zwei wesentlich sym  metrischen Systemen von Anordnungen, und  zwar einem obern und einem untern besteht,  jedes System besteht aus einem durch eine  Feder 117 (117') oder eine Gewichtsbela  stung oder     sonstwie    betätigten Winkelhebel  15, 16, 17     bezw.    15', 16', 17', dessen einer  Arm 15 (15') mittelst.

   eines an der An  knüpfwelle 14 oder an einer synchron mit  derselben gedrehten Welle vorgesehenen Ex  zenters, einer     unrunden    Scheibe, Kamm  scheibe oder dergleichen 115 (115') zum  Wiegen gebracht wird, während sein zwei  ter Arm 17 (17') ein nach unten     bezw.    nach  oben gerichtetes stiftartiges     Fadenbetäti-          gungsorgan    18 (18') aufweist, welches durch  das Wiegen des Winkelhebels um seine  Welle 16 (16') sowohl das     Abtrennen    des       Kantfadens    aus der betreffenden Faden  schicht als das Nähern des so abgetrennten  Fadens an den abgetrennten Faden der an  dern Fadenschicht bewirkt.  



  Das     Fadenbetätigungsorgan    18 (18') in  der kombinierten     Abtrenn-    und Zusammen  knüpfungsvorrichtung ist in     Fig.    2 bis 5 in  zwei verschiedenen, in vielfacher Vergrösse  rung veranschaulichten Ausführungsbeispie  len dargestellt.

   Es besteht aus einem in  einem geeigneten Halter 19 (19') am Hebel  17 (17') festgespannten oder     sonstwie    be  festigten schmalen, als     Fühlernadel    dienen  den     Stift    von einem dem     Querschnitt    der zu  behandelnden Fäden entsprechenden kleinen       Querschnitt    und mit lediglich in oder an der  Endfläche des     Stiftes    vorgesehenen Einker  bungen 20     (Fig.    2 und 3) oder Ansätzen 21       (Fig.    4 und 5) für den Faden, welche so  klein gehalten und derart angeordnet sind,

    dass der Stift bei seiner abwärts-     bezw.    auf  wärtsgerichteten     Bewegung    jedesmal nur  einen Faden 6 (7) mit sich führen kann. Die  Fäden der     beiden    Fadenschichten erstrecken  sich zweckmässig quer zur Bewegungsrich  tung der Maschine.

   .Die     Schwingung    der       Fühlernadel    erfolgt in einer zu jener Rich  tung     rechtwinklig    verlaufenden und daher  zu den Fäden parallelen Ebene und die  Welle 16 (16'), um welche diese Schwingung      erfolgt, ist in bezug auf die in Frage kom  mende Fadenschicht so gelegen, dass die  Richtung vom Angriffspunkt der Fühler  nadel am     Kantfaden    zur Drehwelle mit dem  Faden einen so grossen Winkel     bildet,    dass  der Stift während der Führung des Fadens  eine bestimmte     Streche    längs desselben  streicht.  



  Uni zu verhindern, dass der     Kantfaden     6 (7) hinter die Bahn der     Fühlernadel    18  (18') gelangt, und um im Gegenteil dessen  günstigste     Labe    im Verhältnis zu der     Füh-          lernadel    zu gewährleisten, wenn letztere  gegen die Fadenschicht geführt wird, ist am       Maschinenrahmen    ein     Fadenanschlag    22 (22')  vorgesehen, der - wie in     Fig.    6 veranschau  licht - zu beiden Seiten der Bahn der     Füh-          lernadel    und in geringer Entfernung von  jener Bahn je eine der betreffenden Faden  schicht zugekehrte Kante 23 aufweist,

   wel  che beide Kanten während der Bewegung  der     Fühlernadel    18     (18')    in Richtung nach  der Fadenschicht in einer parallel zur Be  wegungsebene der Nadel verlaufenden Ebene  liegen, die im Verhältnis zur Achse der       Fühlernadel    so gelegen ist,     da.ss    die. Fühler  nadel den     Kantfaden    der Fadenschicht mit  Sicherheit ergreifen wird, vorausgesetzt,     dass     die Maschine so weit gegen diese Schicht  vorgeführt ist, dass der Faden gegen die  Kanten des Anschlages anliegt.

   Der Faden  anschlag 22 (22') kann fest angeordnet sein,  wird aber am besten durch einen drehbaren  Arm 24 (24') getragen, der durch eine Feder  25     (25')    gegen einen am Halter 19 (19')  oder an einem sonstigen mit der     Fühlernadel     18 (18') bewegten Glied angeordneten Steuer  zapfen 26 (26')     herangehalten    wird, der eine  Steuerfläche 27 (27') von einer solchen Form  aufweist, dass der Fadenanschlag, wenn die       Fühlernadel    die Fadenschicht erreicht oder  soeben passiert hat, von letzterer zurück  geschwungen wird, um, wenn die Fühler  nadel das nächste Mal in entgegengesetzter  Richtung die Fadenschicht passiert, wieder  gegen dieselbe geschwungen zu werden.  



       Fühlernadel    und Fadenanschlag können  in einem einzelnen Organ vereinigt sein.    Etwas seitlich zur und nahe dem Ende  der Bahn der     Fühlernadel    18     (18')    ist ein  Fadenhaken 28 (28') angeordnet, in wel  chem der von der     Fühlernadel    mitgeführte  Faden 6 (7) abgeliefert wird, wie dies in  bezug auf den obern Faden in     Fig.    7 und 8  dargestellt ist, wo     Fig.    7 den Fadenhaken 28  und die     Fühlernadel    18 in Seitenansicht  zeigt, während     Fig.    8 den Fadenhaken und  den Faden in Draufsicht zeigt.

   Wie ersicht  lich, weist der Fadenhaken 28 eine feste  oder bewegliche Nase 29 auf, die ein wenig  vor der Bahn des von der     Fühlfedernadel    18  mitgenommenen Fadens 6 hervorragt. Der  Rücken der Nase neigt in der Führungsrich  tung des Fadens schräg nach aussen und  deren Unterseite verläuft im wesentlichen  parallel zum Rücken und bildet übrigens  mit der Unterseite des Hakens zusammen  eine Einbuchtung 30, die sich hinter der  Bahn befindet, in welcher der Faden den  Haken zugeführt wird.

       Wenn    der von der  Nadel 18 geführte Faden 6 den Rücken der  Nase 29 trifft, wird der Faden, indem er  von der     Fühlernadel    weitergeführt wird, um  die Spitze der Nase herumgeführt werden   Stellung 6'     (Fig.    7 und 8) - und darnach  unter die Spitze der Nase in die Lage 62  und gegebenenfalls noch ein Stück weiter  nach unten     herunterzuschlüpfen.    Wird die       Fühlernadel    18 dann wieder nach oben ge  führt,     wird    der Faden von der Nase 29 ge  fangen werden,

   um dann infolge seiner  Spannung während der fortgesetzten     Auf-          wärtsbewegung    der     Fühlernadel    an der Un  terseite der Nase entlang in die Einbuchtung  30 zu gelangen, worin er dann bis auf wei  teres von der Bahn der     Fühlernadel    18 fort  gehalten - Stellung 63 - verbleibt.  



  Die beiden Fadenhaken 28 (28') sind ein  wenig seitlich zueinander angeordnet, jedoch  mit ihren Einbuchtungen 30 (30') in an  nähernd gleicher Höhe und einander gegen  über, so dass die in den Haken abgelieferten  Fäden praktisch ganz dicht zusammen ge  führt sein     werden.     



  Der Fadenhaken 28 (28') kann am Ma  schinenrahmen fest angeordnet sein, kann      aber auch,     wie    in     Fig.    1 dargestellt, mit  einem wiegenden Fadenstreicher 31 (31') in  einem Strick hergestellt sein, der an einer  Welle 32 (32')     festmontiert    ist, die einen an  derselben befestigten Arm 33 (33') aufweist,  welcher unter der     Einwirkung    einer Feder  34 gegen die Kante eines an der Welle 14  vorgesehenen Exzenters 35 gepresst gehalten  wird, welch letzteres der Welle 32     (32')    die  gewünschte wiegende     Bewegung    gibt.

   Der  Fadenstreicher 31 (31') an sich besteht aus  einer     Platte,    die mit einer parallel zur Fa  denschicht verlaufenden, nach     unten        bezw.     nach oben gerichteten Kante 36 (36') gegen  die Oberseite     bezw.    Unterseite der betreffen  den Fadenschicht unter Ausübung eines  leichten Druckes anliegt. Infolge der wie  genden Bewegung der Welle 32 (32') wird  die erwähnte     gante    36 (36') des Fadenstrei  chers abwechselnd nach der einen oder der  andern Richtung und unter wechselndem  Druck längs der Fäden     streichen.     



  Der Fadenstreicher 31 (31') kann jedoch  auch am Rahmen fest angeordnet sein, in  welchem Falle er nur quer zu den Fäden  streicht, und     zwar    während der schrittwei  sen Vorwärtsführung der Maschine. Auch  in diesem Falle können Fadenstreicher<B>31.</B>  (31') und Fadenhaken 28 (28') - ebenfalls  fest -     selbstverständlich    in einem einzigen  Organ vereinigt sein.  



  Wenn der     Kantfaden,    nachdem er vom  Ende der     Fühlernadel    18 (18') ergriffen  worden ist, von derselben mitgeführt wird,       iixii    in den Fadenhaken 28 (28') abgeliefert  zu werden, trifft er unterwegs einen Kipp  arm 37 (37'), der den einen Arm eines als       Fadenwippe    dienenden Winkelhebels 37, 38  (37', 38') bildet, dessen anderer Arm 38 (38')  einen Haken 39 (39') zum Zusammenwirken  mit einem an dem den Halter 19 (19') tra  genden Hebelarm 17 (17') angeordneten     Ver-          schlussbloch.    40" (40') bildet.

   Die     Fadenwippe     37, 38 (37', 38') ist durch eine Feder 41     (41")          betätigt,    die regelmässig den Haken 39 (39')  ausser Eingriff mit dem     Verschlussblock    40  (40)' hält, wenn aber der     Kipparm    37 (37')  vom ergriffenen Faden 6 (7) in Richtung    nach dem Fadenhaken 28 (28') mitgeführt  wird, wird der Haken 39 (39') in die Bahn  des     Verschlussblockes    40 (40') gebracht und  hindert dadurch, dass nach Ablieferung des  Fadens in den Fadenhaken 28 (28') durch  die     Fühlernadel    18 (18') der durch seine  Feder 117 (117') betätigte Hebel 17 (17')  mehr als eine ganz kurze Strecke zurück  geschwungen wird.

   Solange der Faden im  genannten Haken ruht, bleibt der     Kipparm     betätigt und der Hebel 17 (17') infolgedes  sen gesperrt, so dass dessen zweiter Arm 15  (15') nicht mehr durch die Feder 117 (117')  gegen sein Exzenter 115 (115') gepresst ge  halten, sondern nur stossweise von deren  Spitze betätigt wird, so dass die     Fühlernadel     18 (18') hiernach nur noch ganz kleine Be  wegungen am Ende ihrer Bahn ausführt,       ohne    so weit rückwärts in dieser Bahn ge  führt zu werden, dass das Ende der Fühler  nadel an der betreffenden Fadenschicht vor  über geführt wird. Die     Fühlernadel        wird     daher bis auf weiteres keinen neuen Faden  ergreifen können.

   In ihren kleinen Bewe  gungen am Ende ihrer Bahn passiert die       Fühlernadel    daher immer ungehindert den  im Fadenhaken ruhenden Faden, der sich  - wie oben erwähnt - hinter genannter  Bahn befindet. Die beiden     Abtrenn-    und       Zusammenführungsvorrichtungen    werden so  mit, je nachdem die eine oder die andere einen  Faden ergreift und ihn in den Fadenhaken  bringt, einzeln versperrt.  



  In Fällen, in welchen mit unbedingter  Sicherheit dafür Sorge zu tragen ist, dass die  Fäden einer Fadenschicht in durchaus ge  nauer Reihenfolge nacheinander folgen, ist  es allgemein üblich, ein Fadenkreuz in der  Fadenschicht zu verwenden. Ein solches  Kreuz wird     bekanntlich        zwischen    zwei so  genannten Kreuzstäben angeordnet, über wel  che die Fäden in der Weise geführt werden,  dass ein Faden unter den ein Stab und über  den andern, der nächste Faden dagegen über  den ersteren und unter den zweiten Stab,  der nächste wiederum wie der erste und der  darauffolgende wie der zweite usw. geführt  wird.

        Soll eine     Webkettenanknüpfmaschine    der       fier    erwähnten Art mit einer mit Kreuz     ver-          ;ehenen    Fadenschicht arbeiten, werden die  Kreuzstäbe parallel zur Vorführungsrich  tung der Maschine angeordnet, und es wird       ain    besonderer Mechanismus, siehe unten,       cum    Abtrennen des     Kantfadens    in einer     sol-          ,hen    Fadenschicht verwendet.

   Gleichzeitig  gestaltet sich die oben beschriebene kombi  nierte     Abtrenn-    und     ZusammenführungSvor-          richt:ung,    so weit die betreffende Faden  schicht in Betracht kommt, lediglich als ein  Zusammenführungsmechanismus, weil ja der       Kantfaden    hier in anderer Weise abgetrennt  wird, und die besagte Vorrichtung daher in  bezug auf die betreffende Fadenschicht le  diglich den schon abgetrennten Faden in den  Fadenhaken zu leiten hat.

   Der betreffende  Teil des beschriebenen Mechanismus lässt  sich daher auch nach gewissen Richtungen  hin abändern; insbesondere kann dem Faden  betätigungsorgan eine andere Form gegeben  werden, und zwar kann es statt als Fühler  nadel (18" in     Fig.    2 bis 5) gestaltet zu sein,  die Form eines einfachen Tretfusses 118       (Fig.    9) erhalten. Ferner ist bei dieser An  ordnung der Fadenstreicher 31 und ge  gebenenfalls auch der Fadenanschlag 22  ganz entbehrlich.  



  Die besondere Vorrichtung zum Abtren  nen des     Kantfadens    aus einer Fadenschicht  mit Kreuz besteht, wie in     Fig.    10 dargestellt,  aus einem Rahmen 42 mit darin und darauf  vorgesehenen Organen. Dieser Rahmen ist  so eingerichtet, dass er, wenn die Vorrich  tung benutzt werden soll, an den Kreuz  stäben verschiebbar montiert, an der Seite  des Rahmens 1 der Hauptmaschine fest  gespannt und in dieser Weise durch jenen  Rahmen mit vorgeführt werden kann. Die  Vorrichtung umfasst eine im Rahmen 42 ge  lagerte verschiebbare Schaukelwelle 44, die  vorn in einem .Kreuzkopf 45 endet, der an  jedem Ende einen vorwärtsgerichteten Arm  46 mit einem kolbenförmigen Kopf 47 von  etwas kleinerem Querschnitt (Höhe) als die  Kreuzstäbe, trägt.

   Auf der Welle 44 ist eine  Hülse 48 vorgesehen, durch welche die Welle    verschoben werden, in welcher sie sich aber  nicht drehen kann. In bezug auf den Rah  men 42 ist die Hülse an sich     unverschiebbar,     jedoch mit der Welle zusammen drehbar.  Die genannte Hülse 48 weist in der     Rich-          l,ung    der Welle gerichtete Arme 49 auf, die  vorn je den     obern        bezw.    untern Teil eines       rektangulären    Rahmens 50 tragen, dessen  Endstücke in der Mitte auf eine kurze  Strecke unterbrochen sind. Die Welle 44  wird mittelst geeigneter     Triebanordnungen     in den Rahmen 42 zurückgezogen.

   Im ge  zeigten Ausführungsbeispiel besteht diese  Antriebsanordnung aus einem am Ende der  Welle befestigten Arm 51 mit einer Rolle  52, die auf der Kante einer mit- zwei Spit  zen versehenen     unrunden    Scheibe 53 an der  Hauptwelle 11 läuft. Nach der Zurückzie  hung wird die Welle 44, wenn die Scheibe  53 es ermöglicht und die Welle selbst nicht  versperrt ist (siehe unten) aufs Neue durch  eine geeignete Vorführungsfeder 55, im dar  gestellten Ausführungsbeispiel eine an der  Welle 44 zwischen einer festen Hülse 54  und dem hintern Teil 42' des Rahmens 42  eingeschaltete     Schraubfeder    55 nach vorn  geführt.

   Das Schaukeln der Welle wird in  gleicher Weise von geeigneten     Treibanord-          nungen,    im dargestellten Ausführungsbei  spiel von einem Arm 56 bewirkt, der mit  seinem Kopf 57 (durch welchen hindurch  die Welle verschoben, in welchem sie aber  nicht gedreht werden kann) in einem im  hintern Teil 42' des Rahmens vorgesehenen  Schlitz 58 gelagert ist, wobei dieser Arm 56  mit einer Rolle 59 an der Kante einer ur  runden     Scheibe    60 an der Welle 11 läuft  und durch eine Feder 61 betätigt wird, die  ihn nebst seiner Rolle gegen die Kante der       genannten    Scheibe     drückt.    Bei Beginn der  Vorführung der Welle 44 wird dieselbe von  der einen äussern Lage in die andere gekippt,

    wodurch die kolbenförmigen Organe 47 eben  falls ihre Lage von der obern in die untere  oder umgekehrt wechseln. Indem die Welle  44 nach vorn geschoben wird, treten die     kol-          benförmigen    Organe 47 zwischen den sich       kreuzenden    Fäden vor dem     rektangulären         Rahmen 50, 50 ein und betätigen während  der     Eindringung    der Organe den einen Satz  von Fäden, welche hierdurch auf der einen  Seite ein wenig hochgehoben und auf der  andern Seite ein wenig nach unten gezwun  gen werden, weshalb die Organe, wenn sie  demnächst nach hinten geführt werden, die  hinter den kolbenförmigen Köpfen befind  lichen Fäden mit nach hinten zu führen ver  suchen werden, jedoch nur den hintersten,

   in  derselben Richtung     wie    der Rahmen geneig  ten Faden mit sich durch den Rahmen her  ausnehmen können, weil der zweithinterste  Faden dem andern, in entgegengesetzter  Richtung geneigten Fadensatz gehört und  somit zum Anschlag gegen die Rahmenend  stücke kommt, dabei alle vorliegenden Fä  den versperrend. Wenn der äusserste Faden  in dieser Weise abgetrennt und mittelst der  kolbenförmigen Köpfe 47 ganz zurück in  die in     Fig.    10 gezeigte Stellung geführt  worden ist, werden die kolbenförmigen     IVl:it-          nehmerarme    46 mit den genannten Köpfen  47 bei Beginn der nächsten Vorwärtsführung  wiederum, diesmal in die entgegengesetzte  äussere Lage geschwungen werden.

   Hier  durch entledigen sie sich des abgetrennten  Fadens, der zu den andern zurückzugehen  sucht, aber von einem am Rahmen 42     fest-          montierten        Greiferhaken    62 ergriffen wird,  der vorn eine schräge Fläche 63     (63')    auf  weist, längs welcher der Faden, indem     pr     mittelst der Köpfe 47 zurückgeführt wurde,  hinter den Zahn 64 (64') des Hakens hinauf  gehoben     bezw.        hinabversenkt    worden ist.

    Gleichzeitig hat der Faden während seiner  Zurückführung den zweckmässig     gewicht-          belasteten        herabhängenden    Arm 65 eines in  einem Gestell 67 an der Hülse 48 aufgehäng  ten     Winkelhebels    65, 66 betätigt, dessen  zweiter Arm     fi6    dadurch aufwärts gezwun  gen wird, und zwar in die Bahn eines Zap  fens 68 oben an einer Säule 69 an der ver  schiebbaren Welle 44, welche somit so  lange der abgetrennte Faden noch unbe  schädigt bleibt, und daher den Hebel 65, 66  in der angegebenen Sperrlage hält, daran ge  hindert wird, aufs Neue von der Feder 5 5         liervorgeschoben    zu werden.

   Wenn der Fa  den hinter dem Zahn 64 (64') des     Greift#r-          hakens    liegt, ist sie dadurch gleichzeitig in  eine Lage gebracht, wo sie bereit ist, vom       Fadenbetätigungsorgan        (Fühlernadel    18 oder       Tretfuss    118) der Hauptmaschine ergriffen zu  werden, welches dann den Faden in den  Fadenhaken 28 führt, von wo er dann, wenn  auch dem andern Fadenhaken, jedoch von  der andern Fadenschicht, ein Faden zuge  führt worden ist, unter gleichzeitiger Ab  schneidung mit diesem letzteren zusammen  auf die     Anknüpfvorrichtung    übertragen  wird.

   Wenn der abgetrennte "Kreuzfaden"  in dieser Weise     zerschnitten    worden ist, wird  bei der nächsten vollständigen Zurückfüh  rung der Welle 44 der Winkelhebel 65, 66  ausgelöst, und die Feder kann dann wieder  die Welle 44 ganz nach vorn führen.  



  Jede Fadenschicht - die untere wie die  obere - kann in ein Kreuz mit je zwei  Kreuzstäben 43 eingelesen sein. Der Rah  men der     Fadenabtrennvorrichtung    ist dann  am besten auf allen vier Kreuzstäben ver  schiebbar angeordnet, und die Vorrichtung  ist übrigens im wesentlichen ganz einfach  verdoppelt.  



  Aus den Fadenhaken 28 und 28' wird  das abgetrennte Fadenpaar 6, 7 in die     An-          knüpfvorrichtung        mittelst    einer kombinier  ten     Einführungs-    'und     Abschneidevorrich-          tung,    bestehend aus einer zwischen den bei  den Fadenschichten hin und her verschieb  baren Zange 70, 71, deren Backen 70 und 71  an einem Zapfen 72 auf einem am vordern  Ende     einer    im     iigaschinenrahmen    verschieb  baren Gleitstange 74 befestigten und durch  einen Steuerzapfen 75 im Vorderrahmen 5  gesteuerten     Schlittenteil    73 drehbar mon  tiert sind, übertragen.

   Die vorwärts gerich  teten Backenarme der Zange weisen je einen  Steuerzapfen 76 auf, der in     eine    Nute oder  einen Schlitz 77 in einer Steuerplatte 78 am  Vorderrahmen greift, welche Nuten oder  Schlitze 77 so geformt sind, dass die Backen  der Zange, wenn letztere genügend nach hin  ten geführt ist, sich um das in den Faden  haken 30 und 30' ruhende Fadenpaar schlie-           ssen,    welches darauf, indem es im nächsten  Moment durch ein am Schlitten 7 ;

   angeord  netes, nach hinten gerichtetes Messer 79 in  Zusammenwirkung mit einem festen Messer  8() abgeschnitten und     weher    nach hinten  geführt wird, um in einer in der Bahn der  Fäden angeordneten, mit der     Anknüpfvor-          richtung    zusammenwirkenden Zange mit auf  wärts gerichteten Backen 81, 82 abgeliefert  zu werden, von welchen der hintere Backe  81 feststeht, während der vordere Backen 82  drehbar angeordnet, und zu der Zeit, wenn  die Fäden durch die bewegliche Zange 70.

    71 zugeführt werden, so weit offen ist, dass  die Fäden oberhalb des genannten beweg  lichen Backens 82 in die Zange geführt   -erden können, die sich dann um die     Fä.     den schliesst, um, wenn die bewegliche Zange  darnach wieder nach vorn in die Arbeits  richtung der Maschine geführt wird und sich  unterwegs infolge der Zusammenwirkung     de:.     Steuerzapfen 76 mit den Schlitzen 77 öffnet,  die Fäden festzuhalten und sie nach hinten  aus der beweglichen Zange zu ziehen.

   Der  bewegliche Backen 82 der festen Zange 81,  82 ist durch einen am Maschinenrahmen  drehbaren federbetätigten Hebel 83 ge  steuert, dessen Bewegung von einer     un-          runden    Scheibe 84 an der Welle 11 her  geleitet ist, wobei der Drehpunkt des ge  nannten Backens so weit hinter der Backen  fläche des festen Backens liegt,     da.ss    der be  wegliche Backen, indem er sich öffnet, sich  dem festen Backen gegenüber so weit herab  senkt, dass das von der beweglichen Zange  70, 71 mitgeführte Fadenpaar     wagrecht    in  die feste Zange hinein geführt und trotzdem  vom beweglichen Backen, wenn dieser sich  schliesst, ergriffen werden kann.  



  Die Gleitstange 74 bildet zusammen mit  dem Glied 7 3 einen Schlitten 73, 74 und  trägt zwischen ihren beiden Lagern 85 und  86 im Maschinenrahmen teils eine feste, teils  eine verschiebbare Hülse 87     bezw.    88. Die  Hülse 88 ist durch eine Pleuelstange 89 mit  einem Kurbelzapfen 90 an der stets rotieren  den Hauptwelle verbunden, während die an  der Welle fest angeordnete Hülse 87, in Ab-         hängigkeit    davon, ob den beiden Fadenhaken  28, 28' je ein Faden zugeführt worden ist,  sich selbsttätig verriegelt und zwar entweder  am Maschinenrahmen 1 mittelst der Zusam  menwirkung eines am genannten Rahmen  angeordneten federbetätigten Sperrhakens 91  mit einem an der Hülse -vorgesehenen festen  Haken 92 oder aber an der verschiebbaren  Hülse 88 mittelst einer an derselben vor  gesehenen Sperrklinke 93,

   die mit einem  andern festen Haken 94 an der festen Hülse  87 zusammenwirkt. Die Gleitstange 74 bleibt  am festen Maschinenrahmen 1 so lange ver  riegelt, bis das     Fadenbetätigungsorgan    18  (18') aus den beiden Fadenschichten je einen       Faden    abgetrennt und mit dem andern in  ein Fadenpaar zusammengeführt haben wird,  derart, dass dieses Fadenpaar in den Haken  28, 28' ruhend dazu bereitgehalten wird, von  der beweglichen Zange 70, 71 .bei deren  Rückführung in die     Maschine    ergriffen zu  werden.

   Um die Verriegelung der     Gleit-          stange    74 bis zu diesem Zeitpunkt zu ge  währleisten, ist die folgende Anordnung ge  troffen:  Die Sperrklinke 93 ist mit einem Zapfen  95 versehen, der, wenn die verschiebbare       Hülse    gegen die feste Hülse geführt     wird,     gegen eine am Sperrhaken 91 drehbare     Ver-          riegelungsstange    96 anstossen wird, die durch  Anstossen gegen einen Absatz 97 (97') am  hintern Teil jedes Kipparmes 37,<B>37'</B> nor  malerweise daran gehindert sein wird, dem  erwähnten Druck nachzugeben;

   folglich wird  die     Sperrklinke    93 unter Spannung ihrer  Feder 98 rückwärts gezwungen werden und  also nicht zum Eingreifen mit dem Haken  94 gelangen, so dass die Hülse wieder un  gehindert und ohne die feste Hülse 87 und  mit ihr die Gleitstange 74 mit sich zu neh  men auf die Welle zurückgeführt werden  kann.

   Wenn aber die beiden Kipparme 37,  37', von je ihrem Faden eines abgetrennten  Fadenpaares betätigt, je ihren Hebel 17       bezw.    17' der     Fadenbetätigungsorgane    ge  sperrt haben, sind die beiden genannten Ab  sätze 97 und 97' aus der Bahn der     Ver-          riegelungsstange    96 gebracht, wobei zwi-      sehen ihnen Raum für die genannte Stange  übrig bleibt (siehe     Fig.l);

      unter diesen  Verhältnissen wird daher die     Verriegelungs-          stange    96 bei der nächsten Vorwärtsführung  der verschiebbaren Hülse 88 dem Druck des  Zapfens 95 an der Sperrklinke 93 nachgeben  und unter     Zusammenwirkung    mit einem An  satz 99 am Sperrhaken 91 - unter gleich  zeitiger Spannung von dessen Feder - jenen  Haken 91 ausser     Eingriff    mit dem Haken 92  an der festen Hülse 87 drehen, und da die  Sperrklinke 93, deren Feder 98 stärker ist  als die Feder 100, sich nun     infolge    des     Nach-          gebens    der     Verriegelungsstange    96 nicht  rückwärts dreht, wird sie,

   indem sie vor  geführt     wird,    mit dem Haken 94 an der  festen Hülse 87 zum Eingriff gebracht wer  den und daher, wenn die verschiebbare Hülse  88 dann von der Pleuelstange 89 nach hinten  geführt     wird,    die nun vom Maschinenrahmen  ausgelöste feste Hülse 8 7 und mit ihr die  Gleitstange und den mit ihr verbundenen       Schlittenteil    73 mit sich zurücknehmen.

    Diese     rückwärtsgerichtete    Bewegung des  Schlittens 73, 74 bewirkt, wie oben erwähnt,  dass die Zange 70, 71 das abgetrennte Faden  paar ergreift und dass die Messer 79, 80 im       nächsten    Augenblick die Fäden überschnei  den, indem diese eben in die feste Zange 81,  82 der     Anknüpfvorrichtung        hinübergeführt     werden.

   Beim     Überschneiden    der Fäden wer  den die     Kipparme    37, 37' freigelassen und  gehen, durch ihre Federn 41, 41' betätigt, in  ihre Normallage zurück,     in    welcher sie mit  je ihrem     Ansatz    97 (97') die Stange 96 ver  riegeln, die zu diesem Zeitpunkt     unter     Rückführung des Schlittens - infolge der  Wirkung der Sperrfeder 100 - ihre Aus  gangsstellung     wieder    einnehmen wird.

   Wenn  der Schlitten 73, 74 und mit ihm die Hülsen  87, 88 dann wieder vorwärtsgeführt werden,  wird der Haken 92 an der festen Hülse 87  sich an dem Sperrhaken 91 vorüber zwängen,  welcher dann sofort unter     Einwirkung    der  Feder 100 mit dem erwähnten Haken 92 in  Eingriff tritt und somit wiederum die feste  Hülse 87 am Maschinenrahmen verriegelt,  während die Sperrklinke 93 an der ver-    schiebbaren Hülse 8 7 nun wieder von der  Stange 96 rückwärts und ausser Eingriff mit  dem Haken 94 an der festen Hülse ge  zwungen wird, alles jedoch nur voraus  gesetzt, dass das     Fadenbetätigungsorgan,    wel  ches ja mit der doppelten Geschwindigkeit  der Einführungsvorrichtung arbeitet, nicht  schon vor diesem Zeitpunkt ein neues Faden  paar<B>-</B>abgetrennt und zusammengeführt hat,

    in welch letzterem Falle die Stange 96 aufs  neue nach vorn wird gedreht werden können,  so dass der Sperrhaken 91 weggehalten und  die Sperrklinke 93 am Platz gehalten     -\7zird     und der Schlitten 73, 74 daher     wiederum    mit  zurück folgt.  



  Die     Anknüpf-    und Aufhängevorrichtung  besteht = ausser aus der obenerwähnten  festen Zange 81, 82 - im wesentlichen aus  einer Drehzange 101, 102, verschiedenen       Fädenleitorganen    103 und 104, einem Hebe  arm 105 und einer Aufhängeschnur 106.  



  Die Drehzange 101, 102 bildet einen nach  vorn abgerundeten Kopf - den Knüpfkopf  107 - mit einem im wesentlichen radial  gerichteten Schnabel, bestehend aus einem  festen Oberschnabel 101 und     einem    relativ  dazu beweglichen Unterschnabel 102. Der  Oberschnabel 101 bildet mit dem Kopf<B>107</B>  ein einheitliches Ganzes.

   Der Kopf 107 ist  am vordern     Ende    der     Vtelle    14 befestigt,  welche hohl ist und eine darin verschiebbare,  aber darin     nicht    drehbare Welle 114 um  schliesst, die vorn den Unterschnabel 102  trägt, während sie hinten ausserhalb des  Hinterendes der Welle 14 von der mit der  halben Drehgeschwindigkeit umlaufenden  Welle 11 derart angetrieben ist, dass letztere  bei ihrer Drehung der verschiebbaren Welle  114 eine rückwärts- und vorwärtsgehende  Bewegung erteilt zum zweimaligen, recht  schnell nacheinander folgenden Öffnen und  Schliessen des Schnabels während zweier  Drehungen desselben.

   Zweckmässig kann  jener     Antrieb    wie folgt angeordnet sein:  Zwischen zwei Bunde 108 hinten an der ver  schiebbaren Welle 114 ragt eine Gabel 109  am Ende des einen Armes<B>110</B> eines Winkel  hebels 11.0, 111. dessen zweiter Arm 111      eine Rolle 112 trägt, die durch eine Feder  <B>113</B> gegen eine mit zwei recht schroffen und  kurzen, um etwa<B>90'</B> hintereinander an  geordneten Ansätzen 119, 120 versehene an  der Welle 11 angeordnete     unrunde    Scheibe  116 presst.  



  Von den     Fadenleitorganen    103 und 104  bildet das eine (103) einen am Maschinen  rahmen angeordneten einfachen Ansatz für  den Unterfaden 7, während das zweite (104)  wie eine Fortsetzung des freien Seiten  zweiges 5' des Vorderrahmens eine schräge,  aufwärts und rückwärts verlaufende     Leit-          stange    für den Oberfaden 6 bildet, der durch  den Hebearm 105 an jener Leitstange ent  lang zur Oberseite einer vom obern Ende  derselben     wagrecht    ausgespannten Aufhänge  schnur 106 gelangt, die vorzugsweise über  eine feste Rolle 106' geführt und an ihrem  freien Ende mit einem Gewicht 106" ver  sehen ist,

   so dass der     wagrechte    Teil der  Schnur sich bei der allmählichen Vorwärts  bewegung der Maschine selbsttätig ver  längert.  



  Der Hebearm 105 ist ein am Maschinen  rahmen     montierter    Hebel mit zwei sehr un  gleich langen Armen, und dessen langer Arm  an seinem freien Ende einen Schaukelschuh  121 trägt, der durch Anstossen an das Faden  paar während der     Herabschwingung    des  Armes rückwärts gekippt wird, damit der  Arm von den Fäden freigelassen werde, der  aber, nachdem er die Fäden passiert hat und  schliesslich durch Anstossen an einen gewissen  Teil 122 des Maschinenrahmens wieder vor  wärts und dadurch unter den Fäden hinein  geschwungen wird, derart, dass die Fäden,  wenn der Hebearm wieder hinaufschwingt,  von demselben mitgenommen werden, an  fangs vom Schaukelschuh 121 getragen, der  durch Anstossen gegen einen Ansatz 123 oder  dergleichen daran gehindert ist, dem Druck  der Fäden nachzugeben.

   Die Bewegung des       Hebearmes    wird von der Welle 11 her  geleitet, die aus diesem Grund eine Kurbel  scheibe 124 trägt, die durch eine Pleuel  stange 125 mit dem Ende des kurzen Hebel  armes der Hebestange 105 verbunden ist.    Die     Anknüpf-    und Aufhängevorrichtung  wirkt in folgender Weise:  Die in die feste Zange 81, 82 hinein  geführten und dort festgehaltenen beiden  Fäden 6 und 7 sind während der Einführung  in die Zange durch     Anstossen    gegen die Leit  stange 104     bezw.    gegen den Ansatz 103 in  eine im wesentlichen     wagrechte,    schräg über  den Knüpfkopf verlaufende Lage gebracht  worden.

   Während seiner Drehung in der  Pfeilrichtung     (Fig.    1) wird der zunächst  geschlossen gehaltene Schnabel 101, 102, in  dem er an der festen Zange 81, 82 -vorüber  passiert, vorn um das Fadenpaar hinauf  gehen, um dann eine halbe Umdrehung spä  ter infolge der genannten schrägen Lage der  Fäden hinter denselben hinabzutauchen.

    Hierdurch wird im Laufe einer Umdrehung  eine Schlinge um die Wurzel des Schnabels  gebildet, wobei zu beachten ist, dass der  Knüpfkopf derart geformt und bemessen ist,  dass das Langseil des Fadenpaares, das heisst  der Teil der beiden Fäden, der mit dem  Fadenvorrat     verbunden,    also nicht frei ist,  niemals während der     Schlingen-    und später  der     Knotenbildung    den     Tamp    der Fäden, das  heisst das im Verhältnis zur Arbeitsstelle  freie Ende (der     Dagg)    beider Fäden gegen  die Flächen des Knüpfkopfes festklemmen  kann.

   Gegen Schluss der genannten Drehung  bewirkt der erste Ansatz an der Scheibe 116  die Öffnung des     Schnabels,    so dass er nun  mehr mit Ober-     bezw.    Unterschnabel um je  eine Seite des fortan in der festen     Zange     festgehaltenen Fadenpaares hinaufgeführt  wird, um welches er sich dann im nächsten  Moment     unter    dem Druck der Feder 113 fest  schliesst mit dem Ergebnis, dass die Faden  enden nun während der fortgesetzten Dre  hung des Knüpfkopfes aus der festen Zange  herausgezogen werden, die sich bald darauf  wieder öffnet, um für das nächste Faden  paar bereit zu sein.

   Der Schnabel setzt unter  Festhalten der Fadenenden seine Aufwärts  drehung     fort;    mittlerweile wird das Faden  paar - mit einem Faden zu jeder Seite der  Leitstange 104 - vom Hebearm 10,5 immer  höher gehoben, was zur Folge hat, dass die      Schlinge sich vom Schnabel abstreift, wo  durch, indem die Fadenenden stets vom  Schnabel festgehalten werden, ein Knoten  gebildet     wird,    der sich während der weiteren  Hochhebung der Fäden und der nun ab  wärtsgerichteten Drehung des Schnabels  immer mehr spannt, bis endlich der Schna  bel sich durch das Zusammenwirken des  zweiten Ansatzes 120 mit der Rolle 112     aufis     neue öffnet, worauf der Hebearm die nun  zusammengeknüpften Fäden weiter hoch  führt,

   um sie schliesslich mit dem Knoten auf  der Aufhängeschnur 106 reitend dort abzu  liefern und sich darauf zu der in     Fig.    I ge  zeigten Stellung herabzusenken. Gleich nach  Freilassen der Enden des geknüpften Faden  paares schliesst sich der Schnabel wieder, so  dass er geschlossen ist, wenn er nun wieder  die feste Zange, in welcher gewöhnlich schon  das nächste Fadenpaar aufgenommen sein  wird, passiert.  



  Da die     Kantfäden,    um das Arbeiten der  Maschine zu ermöglichen, sich immer in einer       bestimmten    Lage im Verhältnis zur Bahn  der     Fadenbetätigungsorgane    befinden müs  sen, muss die Maschine so eingerichtet sein,  dass sie sich entsprechend der allmählichen  paarweisen     Zusammenknüpfung    der Fäden       selbsttätig        schrittweise    vorwärts bewegt.  



  Der hierzu     dienliche    Vorführungsmecha  nismus ist     wie    folgt angeordnet:  Zwei Räder der Maschine, vorzugsweise  die Vorderräder 2 (nur eines ist in     Fig.1     gezeigt) sind an einer gemeinsamen, im Ma  schinenrahmen drehbar gelagerten Welle 130  befestigt, die .ein     Schneckenrad    131 trägt, das  mit einer Schnecke 132 in Eingriff steht, die  an einer im Rahmen gelagerten lotrechten  Welle 133 vorgesehen ist, welche oben ein  Sperrad 134 trägt, das von einem feder  betätigten Sperrkegel 135 an einer     Treib-          stange        l.36    angetrieben wird,

   welch letztere  an ihrem einen Ende mit einem am Ma  schinenrahmen drehbar     montierten    Arm 137  drehbar verbunden ist und an ihrem andern  Ende einen Ansatz 138 für die Unterseite  des eingangs erwähnten, vom Exzenter 115'  betätigten Hebelarmes 15' des untern Faden-         Betätigungsorganes    aufweist, welcher Hebel  arm 15'     mittelst    einer Feder 139 an den       besagten    Ansatz eng gepresst gehalten wird.

    Wenn das Exzenter 115' den Arm 15' von  der Welle 14     herauszwingt,    wird genannter  Arm durch die Wirkung der Feder die     Treib-          stange    136 mit sich ziehen und der Sperr  haken 135 daher das     Klinkrad    um einen Zahn  vorwärtsbewegen, was wiederum eine geringe  Drehung der Welle 130 und somit der Räder  2 bewirkt, welche also die ganze     Maschine     einen     Schritt    weiter führen werden.

   Wird,  nach Weiterdrehung des Exzenters, der Arm  15' wieder - mittelst der Feder 11<B>7</B>   gegen die Welle 114 zurückgeführt, dann  wird der Arm 15' durch Anliegen am Ansatz  138 die Treibstange mit sich zurückführen,  und der Sperrhaken wird dadurch hinten um  .den nächsten Zahn des     Klinkrades    herum  geführt werden.

   Wird aber der Arm. obwohl  die Weiterdrehung des     Exzenters    es an sich  zulässt, nicht ganz gegen die Welle 14 zu  rückgeführt - was dadurch eintreten kann,  dass das untere     Fadenbetätigungsorgan    nach  Abtrennen des     Kantfadens    der untern Faden  schicht und Ablieferung desselben im untern  Fadenhaken 28' durch die     Zusammenwirkung     des Hakens 39 mit dem Ansatz 40' verriegelt  worden ist - wird die Treibstange dagegen  nicht ganz zurückgeführt werden, und der  Sperrhaken kann also den nächsten Zahn des       Klinkrades    nicht greifen, was damit gleich  bedeutend ist, dass keine weitere Vorwärts  führung der Maschine erfolgt,

   bevor durch  die Überführung eines neuen Fadenpaares an  die     Anknüpfvorrichtung    das untere Faden  betätigungsorgan wieder ausgelöst worden ist.  



  Normalerweise wird die Maschine sich  mit gleicher     Geschwindigkeit    durch die bei  den Schichten arbeiten, vorausgesetzt,     da.ss     die Fäden gleicher Stärke sind. In der  Praxis     wird    man jedoch die Fäden in den  beiden Schichten nicht so genau aufspannen  können, dass die Schichten überall die gleiche  Dichtheit aufweisen, und es wird dann   wie auch infolge eines möglichen häufigeren  Versagens des einen     Fädenbetätigungsorga-          nes    als des andern - der Fall vorkommen      können, dass die     blasehine    bei jedem     Schritt     vorwärts nicht genügend -dicht an beide       Kantfäden    geführt wird.

   Ist es der untere       Kantfaden,    der zu weit weg liegt, wird die  Maschine gemäss den obigen Ausführungen,  nachdem das obere     Fadenbetätigungsor_        gan     seinen Faden im Fadenhaken abgeliefert hat,  ihre     schrittweise    vorwärtsgerichtete     Bewe-          guri-    einfach fortsetzen, bis auch das untere       Fadenbetätigungsorgan    einen Faden ergrif  fen und ihn im untern Fadenhaken     an-          gebracht    hat.

   Ist es aber der     Kantfaden    der       obern    Schicht, der zu weit vom     Fadenbetäti-          gungsorgan    liegt, wird, sobald das untere       Fadenbetätigungsorgan    seinen Faden er  griffen und im Fadenhaken abgelegt hat, die  Vorführung der Maschine aufhören, und das       obere        Fadenbetä,tigungsorgan    wird dann  dauernd vergebens arbeiten - ohne einen  Faden ergreifen zu können - bis die Ma  schine mittelst einer besonderen Regelungs  vorrichtung die obere Fadenschicht, die  dann bewegbar angeordnet sein muss, an sich  herangezogen     haben    wird.  



  Die Anordnung ist wie folgt (siehe     Fig.     7 und     11):     Während die untere Fadenschicht in  einem     Rahmen    301 ausgespannt ist, der mit  dem Boden 4 in fester Verbindung steht, auf  welchem die     schrittweise    Vorführung der  Maschine erfolgt, ist die obere Fadenschicht  in einem die Maschine selbst (in     Fig.    11 mit  "300" bezeichnet) umschliessenden beweg  baren Rahmen 302     ausgespannt,    der auf Rä  dern 303 montiert ist, die auf dem oben  erwähnten festen Boden 4 laufen.  



  Die Vorrichtung zum Verschieben der  obern Fadenschicht im Verhältnis zu der  festen Fadenschicht und zu der Maschine  selbst ist im wesentlichen wie die oben  beschriebene Vorführungsvorrichtung einge  richtet, nur     da.ss    sie in Abhängigkeit des       obern        Fadenbetätigiingsorganes    arbeitet, und  dass die von der Vorrichtung schrittweise  gedrehte Welle nicht die Räder selbst, son  dern eine     Schnurscheibe    trägt, um welche  eine Schnur gelegt ist, deren beiden Enden    an je einem Ende des bewegbaren Rahmens  befestigt sind.  



       Näher    beschrieben ist die Anordnung wie  folgt:  Am freien Ende des Treibarmes 15 für  das obere     Fadenbetätigungsorgan    ist ein fe  derbetätigter Sperrhaken 804 montiert, der  mit einem     Klinkrad    305 zusammenwirkt  und dasselbe bei vollständigem     Ausschwung     des Treibarmes schrittweise herumdreht.

   Das       Klinkrad    805 ist auf einer Welle 306 an  geordnet, die durch eine Schnecke 307 ein       Schneckenrad    808 antreibt, das an einer  Welle 809 befestigt ist, welche ausserdem  einer damit fest verbundene     Schnurscheibe     810 trägt, um welche eine Schnur 311 straff  gelegt ist, die mit ihren beiden Enden an ,je  einem Ende des beweglichen Rahmens 302  befestigt ist.  



  Hieraus ergibt . sich, dass die Maschine.  falls das obere     Fadenbetätigungsorgan    arbei  tet, während das untere nach Abtrennen des       Kantfadens    von der untern Fadenschicht  stillsteht, ruhig am Boden bleiben, dabei  aber     mittelst    der     beschriebenen    Vorrichtung  den bewegbaren Rahmen     ä02    mit der in ihm  ausgespannten Fadenschicht an sich herauf.

    ziehen wird, bis der     Kantfaden    der erwähn  ten Fadenschicht sich genau unter dem     Fa-          denbetätigungsorgan    befindet und von ihm  ergriffen und in den Fadenhaken hinein  geführt wird, derart, dass nunmehr ein Fa  denpaar abgetrennt und zum Anknüpfen     ge-.     führt wird.  



  Im     umgekehrten    Fall, das heisst, -falls  das obere     Fadenbetätigungsorgan    stillsteht,  während das untere arbeitet, wird - die Ma  schine schrittweise am Boden 4, der     hintern     Kante der untern Fadenschicht zu vorge  führt werden, und an dieser     schrittweisen     Bewegung wird dann der bewegbare Rah  men mit der obern Fadenschicht teilnehmen,  weil ja die     Schnurscheibe   <B>310</B> nicht gedreht  wird.  



  Falls schliesslich beide     Fadenbetätigungs-          organe    jedesmal, wenn sie gegen die Faden=  schichten geführt werden, je einen Kant-      faden abtrennen,     wird    die Maschine jedes  mal um einen Schritt vorwärts auf den  festen Boden geführt werden und dadurch  mit ihrem untern     Fadenbetätigungsorgan     vor den nächsten     Kantfaden    der untern  festen Fadenschicht gelangen.

   An dieser Be  wegung der Maschine würde die obere Fa  denschicht teilnehmen, falls das obere     Fa-          denbetätigungsorgan    nicht ebenfalls arbei  tete, was aber der Fall ist, und zwar mit  dem Ergebnis, dass -die obere Fadenschicht,  indem sie um einen     Schritt    vorwärtsgeführt  wird, gleichzeitig um einen Schritt rück  wärts gezogen wird, derart, dass sie in der  Tat relativ zur untern Fadenschicht statio  när verbleibt, und das obere wie das untere       Fadenbetätigungsorgan    somit gleichzeitig  vor einem neuen     Kantfaden    gelangen wer  den.  



  Die Maschine wird sich also unter allen  Umständen in     ganzautomatischer    Weise  durch die Fadenschichten hindurcharbeiten,  und zwar ungeachtet etwaiger Ungenauig  keiten derselben.  



  Um zu kontrollieren, dass jedesmal, wenn  ein Fadenpaar auf die     Anknüpfvorrichtung     übertragen worden ist, letztere nun auch ein  befriedigendes Zusammenknüpfen der beiden  in Betracht kommenden Fäden bewirkt, ist  die Maschine mit einer     Kontrollvorrichtung     versehen, welche die ganze Maschine selbst  tätig ausser Betrieb setzt, falls der Knoten  nicht gelungen     ist,    oder falls ein Faden       bezw.    beide Fäden während des Knüpfvor  ganges zerreissen.  



  Ein Ausführungsbeispiel einer solchen  Vorrichtung ist     in        Fig.    12 veranschaulicht,  welche eine perspektivische     Darstellung    der  Vorrichtung, von der Seite der Maschine ge  sehen, gibt.  



  201 ist eine sich quer über die in     Fig.    1  gezeigte Maschine erstreckende, in Lagern  202 am Maschinengestell 1 gelagerte Welle,       die    an     ihrem    rechten Ende einen Kurbelarm  203 mit einem Zapfen 204 trägt, der wie  derum zwei nach hinten gerichtete, neben  einander vorgesehene Sperrhaken 205 und  206 trägt, von welchen der     innere,    205, mit    einen Ansatz 207 an der in die Faden  einführungsvorrichtung eingehenden     Gleit-          stange    74 zusammenwirkt, während der  äussere mit einem Ansatz 208 am Maschi  nengestell 1 zusammenwirkt und periodisch  vom.

   einen Ende eines Hebels 209     betätigt     wird, dessen anderes Ende     mittelst    einer Fe  der 210 gegen die Kante einer Nocken  scheibe 211 an der obenerwähnten Welle 11  der Maschine gedrückt gehalten wird.  



  Der innere Sperrhaken 205 ragt mit  einem Seitenzapfen 212 über den äussern  Sperrhaken 206 hinaus, der sich in     bezug     auf den     innern    frei herabsenken, sich aber nur  ein wenig emporheben lässt, bevor er - we  gen des genannten Seitenzapfens 212 - in  seiner weiteren Aufwärtsbewegung den     in-          nern    Sperrhaken mit sich nimmt.

   Die er  wähnte geringe Hubhöhe des äussern Sperr  hakens 206 genügt, um zu ermöglichen, dass  er ohne den innern Sperrhaken zu betätigen  über den Ansatz 208 hinaufgehoben     wird.     Der Hebel 209 hebt den äussern Sperrhaken  wesentlich höher und hebt dadurch gleich  zeitig     mittelst    des Seitenzapfens 212 den     in-          nern    Sperrhaken aus dem Eingriff mit dem  Ansatz 207 an der Gleitstange 74.  



  Wenn, nachdem die Einführungsvor  richtung ein Fadenpaar in der     Anknüpfvor-          richtung        abgeliefert    hat, die Gleitstange 74  wieder vorgeht, nimmt sie     mittelst    des An  satzes 207 den innern Sperrhaken 205 mit in  die in     Fig.    12 gezeigte Stellung;

   an dieser  Bewegung nimmt auch der äussere Sperr  haken teil, der     unterwegs    von einer schrägen  Fläche am Ansatz 208 über letzteren hin  aufgehoben wird, um sich dann vor demsel  ben herabzusenken, zwecks Verriegelung der  beiden Sperrhaken in ihrer vordersten Stel  lung (der     in        Fig.    1 gezeigten Stellung), in  welcher sie dann - selbst bei erneuter Zu  rückführung der Gleitstange - so lange  verbleiben, bis sie alle beide vom Hebel 209  freigegeben werden.

   Gleich nach Freigabe  der Sperrhaken wird der Kurbelzapfen 203,  204 infolge     einer    denselben     betätigenden     Feder 213 rückwärts     schwingen    und- dabei  teils die Sperrhaken mitnehmen,     teils    die      Welle 201 in der durch den Pfeil 214     (Fig.     12) angezeigten     Umlaufsrichtung    verdrehen.  



  An der Welle 201 ist teils eine frei dreh  bare, jedoch     unverschiebbare    Hülse 215, die  einen nach vorn gerichteten Arm 216 und  einen schräg nach hinten und nach aufwärts  gerichteten Ansatz 217 trägt, teils eine an  der Welle befestigte Hülse 218 mit einem  nach vorn gerichteten kurzen Arm 219 vor  gesehen.  



  Der Arm<B>216</B> ist in seiner gezeigten Nor  mallage von einem festen Anschlag 220 un  terstützt, geben welchen er durch eine gegen  die Hinterseite des Ansatzes 217 anliegende  Druckstange 221 gedrückt wird, die     mittelst     einer Feder 222 in die Richtung nach dem  Ansatz 217 zu gezwungen wird und mit  einer     Ausrückstange    223 zum Ausschalten  des Motors der Maschine - gegebenenfalls  in der Form eines Kontaktarmes zum Aus  schalten des     Antriebsstromes    - verbunden  ist.

   Der Arm 216 trägt an seinem     vordern     Ende einen Fadenfühler in der Form eines  um einen     wagrechten    Zapfen 224 drehbaren  Winkelhebels 225, 226, der, von einer Feder  <B>227</B> betätigt, normalerweise die in     Fig.    12  veranschaulichte Stellung einnimmt (wobei  der Arm 225 nach vorn, der Arm 296 aber  nach unten zeigt und gegen einen Ansatz  228 am Arm 216 anliegt), aus welcher Stel  lung er jedoch in zwei verschiedenen Wei  sen unter Spannung der Feder 227 weg  gedreht werden kann, nämlich entweder da  durch, dass die beiden zusammengeknüpften  Fäden 6 und 7, die vom Arm 105 empor  gehoben, je von einer Seite die Leitstange  104 umschliessend., derselben entlang geführt,  zum Anschlagen gegen den vorwärtsgerich  teten Arm 225 (den Fadenfühler)

   des Win  kelhebels gebracht werden und ihn nach  hinten verdrehen, um schliesslich am Ende  desselben     vorüberzuschlüpfen    und am aus  gespannten Tragfaden 106 abgeliefert zu  werden, worauf der Winkelhebel unter Ein  wirkung der Feder 227 dann wiederum in  seine Normallage zurückschwingt, oder aber  dadurch, dass das vordere Ende eines um  einen festen Zapfen 229 drehbaren Hebels    ?30 - dessen hinteres Ende mit dem oben  genannten,

   an der -Welle 201 vorgesehenen  festen Arm 219 verbunden ist und dessen  vorderes Ende sich     unter    einem an dem nach  unten gerichteten Arm 226 des Winkelhebels  angeordneten Seitenzapfen befindet - bei  Freigabe der beiden     Sperrhaken    205 und 206  und der sich durch Einwirkung der Feder  213 daraus ergebenden Drehung der Welle  201 in die Richtung des Pfeils 214 empor  gehoben und dadurch den nach unten ge  richteten Arm 226 des Winkelhebels vor  wärts zwingen wird.  



  Um die Welle 201 drehbar ist des wei  teren ein zweiarmiger Hebel 233 angeordnet,  dessen hinteres Ende mit der     Treibstange     125 für den zum Emporheben der zusam  mengeknüpften Fäden dienenden Hebearm  105 durch geeignete Zwischenglied 284 ver  bunden ist und somit eine periodische  Schwingung in Synchronismus mit dem ge  nannten Hebearm ausführt, der,     wie    oben  beschrieben, für jede Drehung der Haupt  welle 11 der Maschine eine Schwingung auf  wärts und abwärts ausführt.  



  Der nach unten gerichtete Arm 226 des  Winkelhebels 225, 226 hat einen Ansatz,  einen Vorsprung oder dergleichen 235, der,  wenn der Winkelhebel die Normallage ein  nimmt, sich in der Bahn des vordern Endes  des Hebels     233    befindet, sich aber, wenn der  Winkelhebel in einer der beiden oben an  gegebenen Weisen aus der Normallage ge  bracht worden ist, ausserhalb des Bereiches  des Hebels 233 befindet, wobei zu beachten  ist, dass die Bewegung der einzelnen     Teile    in  bezug aufeinander zeitlich so angeordnet ist,  dass die     Schwingungsperiode    des Hebels 233  mit der Periode übereinstimmt, während wel  cher das     zusammengeknüpfte    Fadenpaar   falls der Hebearm 105 ein solches mit sich  führt - den vorwärtsgerichteten Arm des  Winkelhebels 225,

   226     beeinflusst,    und dass  das vordere Ende des Hebels 230 empor  gehoben sein wird, falls der Hebearm, weil  kein Fadenpaar auf die     Anknüpfvorrichtung     übertragen wurde, sich ohne solches hebt,  indem dann die beiden Sperrhaken 205 und      206 nach ihrer Freigabe     ungehindert    ganz  nach     hinten        schwingen    werden, während sie  andernfalls (das     heisst    . falls ein neues Fa  denpaar.

   schon der     Anknüpfvorrichtung    zu  geführt wurde) unterwegs in ihrer     Rück-          wärtsbewegung    angehalten werden, und zwar  durch den Vorsprung 207 an der nach be  endetem vollen Rücklauf wieder vorangehen  den Gleitstange, durch welch letztere sie  dann mit nach vorn geführt werden, um  aufs Neue gesperrt zu werden, so dass der       Tinkelhebel    sich     nunmehr        wiederum        in    sei  ner Normallage befinden wird, wenn der He  belarm 105     sein        zusammengeknüpftes    Faden  paar heranbringt.

   Konnten die Sperrhaken  ganz nach hinten schwingen, werden sie dort  stehen bleiben, und der Winkelhebel 225,  226 wird also ausserhalb des Bereiches des  Hebels 233 verbleiben, bis die Einführungs  vorrichtung     wieder    eingeschaltet ist und der       Anknüpfvorrichtung    ein neues Fadenpaar  zugeführt hat; der Vorsprung<B>207</B> der     Gleit-          stange    ist nämlich dann     gleichzeitig    hinter  den Sperrhaken 205 geführt worden und  nimmt nunmehr bei seiner     Vorwärtsbewe-          gung    die Sperrhaken zwecks erneuter Ver  riegelung mit.  



  - Nur für den Fall, dass der     Anknüpfvor-          r=ichtung    zwar ein neues Fadenpaar zuge  führt worden ist, der     Tssebearm    aber dennoch  leer oder mit schlaffen Fäden hochgeht, sei  es weil die Fäden nicht ordnungsgemäss     zu-          sammengeknüpft    wurden, sei es weil der       eine    Faden oder alle beide zerreissen, wird  der Winkelhebel 225, 226 sich     in    dem Au  genblick in der Normallage     befinden,    in       weIehem    das vordere Ende des Hebels     23:3     hochgeht;

   sobald dieser Fall     eintritt,    wird  aber auch das vordere Ende des genannten  Hebels 233 im     Zusammenwirken        mit    dem  Vorsprung 235 den Arm 216     emporzwingen     mit dem Ergebnis, dass, der     Vorsprung    21-7  unter der Druckstange 221 weggedreht wird,  die sich daher unter     Einwirkung    der Fe  der 222 in die     Richtung    nach der Welle 201  unter     Mitnahme    des     Ausschalt-    oder Kon  taktarmes     2-23.    verschiebt, den Motor somit  anhaltend.

      Soll die Maschine, nachdem das     nunmehr     leicht zugängliche Fadenpaar von Hand in  Ordnung gebracht worden ist, wieder an  gelassen werden, braucht man nur durch  einen vorwärtsgerichteten Druck auf den  Kurbelarm 203 die Sperrhaken 205, 206 in  die     Verriegelungsstellung    zu bringen, den       Winkelhebel    225, 226 ausser Eingriff mit  dem Hebel 233 zu drehen und den Arm 216  gegen seinen Anschlag 220 herabzuführen,  sowie - unter Spannung der Feder 222   die Druckstange 221     wiederum    hinter den  Vorsprung 217 zu führen. Die Maschine  wird dann sofort wieder angelassen und ar  beitet in normaler Weise weiter.  



  Der Patentschutz soll nicht auf das be  schriebene und gezeigte Ausführungsbeispiel  beschränkt sein, sich vielmehr zugleich auf  solche     Änderungen    oder     Ersatzformen    er  strecken, welche die Art der von der Ma  schine ausgeübten Vorrichtungen nicht we  sentlich ändern, wobei der Schutz sich auch  auf die einzelnen Anordnungen oder Vor  richtungen in separater Verwendung oder in  andern     Kombinationen,    gegebenenfalls in  Kombination mit andern bekannten oder  neuen Vorrichtungen oder Anordnungen er  strecken soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webkettenanknüpfmaschine für paarwei ses Zusammenknüpfen von Fäden aus den Kanten zweier in passendem Verhältnis zu einander ausgespannter Einzelschichten von Fäden, gekennzeichnet durch die Kombina tion einer Abtrenn- und einer Zusammenfüh rungsvorrichtung zum Abtrennen des Kant fadens in jeder der beiden Fadenschichten und zur Annäherung der so abgetrennten beiden Fäden aneinander, damit sie dann gemeinsam ergriffen werden können, einer Einführungs- und Abschneidevorrichtung zum Weiterbefördern und zum Abschneiden des abgetrennten Fadenpaares,
    einer An knüpf- und Aufhängevorrichtung zum gegen seitigen Zusammenknüpfen der beiden Fäden und zum Aufhängen der zusammengeknüpf ten Fäden, einer Vorrichtung zur schritt weisen, dem allmählichen paarweisen Zusam- inenknüpfen der Fäden entsprechenden Vor. wärtsführung der Anknüpfvorrichtung, einer \'orrichtung zum Einstellen der Lage der einen Fadenschicht in bezug auf die andere, sowie in bezug auf die Anknüpfvorrichtung und schliesslich einer Kontrollvorrichtung zum automatischen Anhalten der Maschine, falls das Zusammenknüpfen eines Faden paares misslingt, oder falls während des An knüpfens ein Faden zerreisst.
    UNTERANSPRMHE 1. Webkettenanknüpfmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtrenn- und Zusammenführungs vorrichtung durch zwei im wesentlichen symmetrische Vorrichtung, und zwar eine für jede Fadenschicht gebildet ist, bestehend aus je einem durch eine Be lastung betätigten Winkelhebel (15, 16, 17), (15', 16', 17'), dessen einer Arm (15), (15') von einer an einer mindestens teilweise drehbaren Welle (14) vorgese henen Hebeanordnung (115), (115') zum Wiegen des Hebels betätigt wird,
    wäh rend sein zweiter Arm das zum Abtren nen des Kantfadens aus der betreffenden Fadenschicht und zu seiner Annäherung an den aus der andern Fadenschicht ab getrennten Kantfaden dienende Faden betätigungsorgan trägt. 2. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbetätigungsorgan der Abtrenn- und Zusammenführungsvorrichtung eine Fühle rnadel (18), (18') ist von einem dem Querschnitt der zu behandelnden Fäden entsprechenden kleinen Quer schnitt und mit einer zur Betätigung des Fadens geeigneten Endfläche.
    B. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlernadel (18), (18') Griffstellen (20, 21) für den Faden aufweist, und zwar von so kleinen Dimensionen und derart angeordnet, dass das Fadenbetäti- gungsorgan jedesmal nur einen Faden mit sich führen kann.
    4. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 3, ,dadurch ,gekennzeichnet, dass die Richtung vom Angriffspunkt der Fühlernadel (18), (18') am Faden zur Drehwelle des die Fühlernadel tragen den Hebelarmes (17), (17') einen so gro ssen Winkel zum Faden bildet, dass die Fühlernadel während der Betätigung des Fadens eine kennbare Strecke an demsel ben entlang streicht.
    5. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Fühlernadel mit einem Fadenan schlag (22, 24) arbeitet, um zu gewähr leisten, dass der Kantfaden der betreffen den Fadenschicht die richtige Lage für die Fühlernadel einnimmt.
    6. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein, am Maschinenrahmen montierter Fa denanschlag, bestehend aus einem Organ (22), (22') in geringer Entfernung zu jeder Seite der Fühlernadel (18), (18') eine der betreffenden Fadenschicht zuge kehrte Kante (23) aufweist, welche bei den Kanten in einer Ebene liegen, die zur Bewegungsebene der Fühlernadel parallel verläuft und im Verhältnis zur Achse der Fühlernadel so gelegen ist, dass die Fühlernadel mit Sicherheit den äussersten Faden der Fadenschicht er greift,
    wenn die Maschine so weit gegen diese Schicht vorgerückt ist, dass der Faden an den Kanten des Fadenanschla ges anliegt. 7. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenanschlag (24), (24') drehbar und so gesteuert ist, dass er, nachdem die Fühlernadel mit ihrem äussern Ende die Ebene der Fadenschicht passiert hat, von der Fühlernadel zurückgeschwungen wird und zu rechter Zeit vor der näch sten Heranführung der Fühlernadel gegen die Ebene der Fadenschicht wie der in seine normale Lage geschwungen wird. B.
    Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 5, gekennzeichnet durch einen Fadenstreicher (31, 3:1'), bestehend aus einer Platte mit einer zur betreffenden Fadenschicht parallel verlaufenden Kante (36), (36'), die während der schrittwei sen Vorführung der Maschine quer zu den Fäden der Fadenschicht streicht, einen leichten Druck gegen dieselben ausübend, wobei sie zugleich die Faden schichten längsweise unter wechselndem Druck bestreicht.
    9. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter . ansprüchen 5 und 8, gekennzeichnet - durch einen Fadenhaken (28), (28') mit einer gebogenen Nase (29), (29'), der ein wenig seitlich zum Ende der Fühler nadelbahn und nahe demselben in einer solchen Weise mit der Nase (29), (29') angeordnet ist, dass die Nase (29), (29') in die Bahn des von der @Fühlernadel mitgeführten Fadens hineinragt, so dass der Faden, wenn er von der Fühlernadel mitgebracht, um die Spitze besagter Nase herum gezwungen worden ist, an derselben vorbeischlüpft, welche dann, wenn die Fühlernadel darnach zurück geht,
    den dem in entsprechender Weise aus der andern Fadenschicht abgetrenn ten Faden genäherten Faden zurückhält. 1.0. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass -der Haken (28), )28') bezw. dessen Nase (29), (29') eine schräge Unterfläche auf weist, längs welcher der Faden, welcher infolge seiner Spannung den Boden des Hakens sucht, um sich in einer dortigen gerbe (30), (30') zu lagern, hinten um die Fühlernadelbahn herumgeführt wird, so dass die Fühlernadel nicht mehr mit dem abgetrennten. Faden in Berührung kommt. 11.
    Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Fadenstreicher (31), (31') und Fa denhaken (28), (28') zu einem einzelnen Organ (31, 28), (31', 28') vereinigt sind. 12. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter- , anspruch 11, gekennzeichnet durch Mit tel zur besonderen Verriegelung jeder der die beiden Fadenbetätigungsorgane (18), (18') tragenden Hebelarme (17), (17'), um zu verhüten, dass die Fühler nadel, solange sich ein Faden im ent sprechenden Fadenhaken (28), (28') be findet, so weit rückwärts in ihrer Bahn gerät, dass die Greifstelle (20, 21)
    der Fühlernadel die betreffende Faden schicht passiert, um zu verhindern, dass die Fühlernadel bei der nächsten Vor führung in ihrer Bahn einen neuen Fa den ergreifen und diesen in den Faden haken hinüberführen würde, noch ehe das vorherige Fadenpaar an die An knüpfvorrichtung abgeliefert ist.
    13. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 11, gekennzeichnet durch einen als Fadenwippe dienenden, federbetätig ten Hebel (37, 38), (37', 38'), dessen einer Arm (37), (37') in die Bahn des von der Fühlernadel (18), (18') mit geführten Fadens in einem früheren Punkt dieser Bahn hineinragt als dem Punkt, in welchem sich die Nase (29), (29') des Hakens befindet, während der zweite Arm (38), (38') einen Verschluss teil (39), (39') bildet, der, wenn die Fadenwippe unter Betätigung des Fa dens auf dessen Weg zur Aufnahme in den Fadenhaken gedreht wird, im Ver hältnis zu dem herausgeschwungenen Hebelarm (17), (17')
    in die Sperrstel lung tritt und den Hebelarm daran hin dert, so weit rückwärts geschwungen zu werden, dass die Greifstelle der Fühler nadel über die Drahtschicht hinauf bezw. unter dieselbe herunter geführt wird, welche Verschlussstellung so lange beibehalten wird, wie der Faden im Fadenhaken verbleibt.
    14. Webkettenanknüpfmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Mechanismus zum Abtrennen des Kantfadens aus einer kreuzweise ein gelesenen Fadenschicht ein selbständiger Mechanismus ist, vori einem Mechanis mus zur Näherung des abgetrennten Fa dens an den ebenfalls abgetrennten Fa den der andern Fadenschicht getrennt, jedoch mit demselben zusammenwirkend.
    15. @Vebkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 14, gekennzeichnet durch einen in der eigenen Ebene um seinen Mittel punkt schwingbaren rektangulären Rah men (50), dessen Endstücke in der Mitte auf einer kurzen Strecke unterbrochen sind, und durch ein in Takt mit genann ten Rahmen schwingbares, gegen den genannten Rahmen zu und von ihm weg verschiebbares Organ (45) mit zwei vor wärtsgerichteten, mit je einem Kopf (47) versehenen Mitnehmerarmen (46), die bei jeder Durchführung durch die Rahmen ebene, zwischen die vor derselben liegen den, sich kreuzenden Fäden hinein und wieder zurück den hinter ihren Köpfen ruhenden, jeweils äussern Faden rück wärts aus dem Rahmen mit sich nehmen,
    zwecks Ablegens in einen festen Haken (62), während der nächste Faden von den Rahmenendstücken gehindert wird mit herauszufolgen und somit sämtlichen hintern Fäden den Weg versperrt. 16. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 15, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsanordnung (65-69) zum Verriegeln der Mitnehmerarme in deren zurückgezogenen Stellung, solange sie noch hinter ihren Köpfen bezw. solange der Haken (62) hinter seinem Zahn (64). (64') einen ausgespannten Faden tragen.
    17. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Fadenbetätigungsorgan als Tret- fuss (118) ausgebildet ist zur Wirkung auf kreuzweise eingelesene Fadenschich ten.
    18. Webkettenanknüpfmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Einführungs- und Abschneidevor- richtung zum Übertragen von Faden paaren aus der Abtrenn- und Zusammen führungsvorrichtung an die Anknüpf- vorrichtung unter gleichzeitigem Über schneiden jeder Fadenpaare eine zwi schen den beiden Fadenschichten rück wärts und vorwärts verschiebbare Zange (70, 71) aufweist, deren Backen durch Steueranordnungen (76, 77) derart ge steuert werden, da.ss die Zange während der einleitenden Rückverschiebung offen gehalten wird,
    um das abgetrennte und zusammengeführte Fadenpaar herum ge führt zu werden, dann während der wei teren Rückverschiebung um das Faden paar geschlossen wird und schliesslich, das Fadenpaar festhaltend, im geschlos senen Stande weiter geführt wird, zwecks Einführung des Fadenpaares in eine mit dem Anknüpfmechanismus zu sammenwirkenden festen Zange (81, 82), die sich sofort so fest um das Faden paar schliesst, dass es, wenn die verschieb bare Zange darauf wieder vorwärts in der -Maschine geführt wird, hinten aus dieser Zange herausgezogen wird, fer ner gekennzeichnet durch ein mit der genannten Zange (70, , 71) zusammen verschiebbares Messer (79), das unter Zusammenwirkung mit einem festen Messer (80) unmittelbar nachdem jene Zange sich um dasselbe geschlossen hat,
    das Überschneiden des Fadenpaares be wirkt. 1.9. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, dass die verschiebbare Zange (70, 71) und das Messer (79) an einem im Ma schinenrahmen (1) durch eine erst beim Bereitsein eines Fadenpaares eingeschal tete Antriebsanordnung hin- und tier bewegbaren Schlitten (73, 74) montiert sind.
    20. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, dass eine vom Schlitten (73, 74) in festet Lagern (85, 86) am Maschinenrahmen (1) verschiebbare Gleitstange (74) eine feste und eine verschiebbare Hülse (87 bezw. 88) trägt, von welchen Hülsen die letztere durch eine unrunde Scheibe, eine Pleuelstange oder dergleichen von einer Welle (11) betätigt wird, während die an der Gleitstange feste Hülse (87) entweder an der verschiebbaren Hülse (88) oder am Maschinenrahmen (1), je nachdem beide Fadenhaken (28 und 28') einen Faden zugeführt bekommen haben oder nicht, selbsttätig verriegelt wird.
    21. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter ansprüchen 13 und 20, gekennzeichnet durch einen beweglichen Körper (96), dessen eines Ende, wenn jedes Faden- betätigungsorgan einen Faden ergriffen hat, zwischen Teile (97, 97') der Faden wippen bezw. in Ausschnitte derselben oder ähnlicher, durch die Fäden ge steuerter Organe hineingeführt wird, während das andere Ende des gleichen Körpers oder ein geeigneter Ansatz am bezw. ein Einschnitt in demselben unter der gleichen Voraussetzung einen Schalt mechanismus auslöst, so dass, falls aus dem Grund, dass nur ein Faden oder überhaupt kein Faden herausgenommen worden ist,
    der Körper (96) von bloss einem der genannten Teile<B>(97,97)</B> bezw. von der Begrenzungsfläche nur eines einzelnen der genannten Ausschnitte zurückgehal ten wird, keine Kupplung erfolgt. 22. Webkettenanknüpfmaschine nach Patent anspruch, bei der die Anknüpfvorrich- tung gekennzeichnet ist durch die Kom bination einer festen Zange (81, 82) zur Aufnahme der beiden zusammenzuknüp fenden Fäden, eines rotierenden Knüpf kopfes (107) mit einem im wesentlichen radialgerichteten Schnabel (101, 102), einer Leitstange (104) zum Steuern der Fäden,
    während des Anknüpfens und eines Hebearmes (105) zum Hochheben der Fäden zwecks Spannung des Kno tens und Ablegung der zusammenge knüpften Fäden. 23. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass der radial gerichtete Schnabel (101, 1.02) einen festen Oberschnabel (l01) und einen im Verhältnis zu demselben im wesentlichen parallel verschiebbaren Unterschnabel (102) aufweist, wobei letzterer am zweckmässigsten an einer in der Drehwelle (14) des Knüpfkopfes längsverschiebbaren innern Welle (114) angeordnet ist, deren Bewegungen durch geeignete Anordnungen von einer Welle in der Maschine hergeleitet werden.
    24. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der Knüpfkopf<B>(</B>107) selbst derart g o estaltet und bemessen ist, dass das Lang- seil des Fadenpaares in keinem Zeitpunkt während der Schlingen- und Knoten bildung den Tamp gegen die Flächen des Knüpfkopfes festklemmen kann. 25.
    Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebearm aus einem Hebel (105) besteht, der am Ende des einen Armes einen Schaukelschuh (121) trägt, der während der Abwärtsbewegung des Armes durch Anstossen an die Fäden des Fadenpaares rückwärts gekippt wird und, nachdem er unter die Fäden ge langt ist, aufs neue vorwärtsgeschwun gen wird, derart, dass er, wenn die Arme wieder hochgehen, die Fäden mit herauf nehmen wird. 26.
    Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitstange (104) eine Fort setzung des freien Seitenzweiges des Vorderrahmens der Maschine bildet, und von dort schräg rück- und aufwärts bis zu einer gewissen Höhenlage über den Knüpfkopf geführt ist, derart, dass die beiden Fäden während des ganzen An knüpfvorganges an je einer .Seite be sagter Stange gehalten werden. 27. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 26, gekennzeichnet durch eine von der Spitze der Leitstange (104) wag recht ausgespannte Schnur (106), auf welche die zusammengeknüpften Fäden an der Schnur reitend allmählich ab gelegt werden.
    28. Webkettenanknüpfmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zur schrithveisen Vorwärtsbewegung der l1aschine auf ihrer Unterlage ein Treib- a a rm (15') an der Drehachse des einen Treibhebels (15', 16', 17')
    der Zusammen führungsvorrichtung ein an der die eine Radwelle der Maschine antreibenden Welle (1033) vorgesehenes Blinkrad (134) mittelst einer den Klinkenradsperrhaken tragenden Treibstange (136) antreibt. 29. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 28, gekennzeichnet durch eine federnde Verbindung (139) zwischen der Sperrhakentreibstange (136) und deren Treibarm (15'), derart, dass letzterer in der Nähe seiner äussern Lage ohne Mit nahme des Sperrhakens kleine Bewe gungen ausführen kann.
    30. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter ansprüchen 27 und 29, dadurch gekenn zeichnet, dass die eine Fadenschicht in einem bewegbaren Rahmen (301) aus gespannt ist, und dass eine Vorrichtung zum schrittweisen Rückführen besagten Rahmens mit darin ausgespannter Faden schicht im Verhältnis zu der Anknüpf- vorrichtung in Abhängigkeit des von der Vorrichtung zur Vorführung der An knüpfvorrichtung unabhängigen Faden- betätigungsorganes vorgesehen ist.
    31. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 30, dadurch gekennzeichnet. dass die Vorrichtung zum schrittweisen Rückführen des bewegbaren Rahmens mit darin ausgespannter Fadenschicht von einem ein Klinkrad (305) antreiben den, am Treibarm (1.5) für das Faden betätigungsorga.n der betreffenden Faden schicht angeordneten Sperrhaken (304) angetrieben wird, welches Klinkra.d durch geeignete Zwischenorgane eine Schnurscheibe (3l0) antreibt, um welche eine Schnur (31l) gelegt ist, deren beide Enden an je einem Ende des bewegbaren Rahmens befestigt sind.
    32. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter- a.nspruch 27, gekennzeichnet durch ein Anknüpfkontrollorgan (225, 226), das, durch ein ordnungsgemäss zusammen geknüpftes Fadenpaar auf dessen Weg zum Aufhängen betätigt, ausserhalb des Bereiches eines periodisch schwingenden Organes (223) gezwungen wird, das aber für den Fall des nicht ordnungsgemässen Zusammenknöpfens des Fadenpaares innerhalb des Bereiches des besagten Organes verbleibt und daher von ihm mitgenommen wird, mit dem Ergebnis, dass eine Hauptschaltung ausgerückt,
    oder ein elektrischer Kontakt im Strom kreis des Motors der Maschine unter brochen, und folglich die Maschine zum Anhalten -gebracht -wird. 33. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, dass, falls der Anknüpfvorrichtung nicht sofort wieder ein neues Fadenpaar zu geführt wird, dieselbe durch einen von der Fadenpaareinführungsvorrichtung ge steuerten Arm (203) ausserhalb des Be reiches des periodisch schwingenden Or- ganes gezwungen wird.
    34. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 33, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (74) der Fadenpaar einführungsvorrichtung während seiner Vorführung nach beendeter Ablieferung eines Fadenpaares mit einem System von Sperrhaken (205. 206) zusammenwirkt und dieselben vorwärts in eine verriegelte Lage mitbringt. wodurch der Arm (203) gedreht wird und die Kontrollvorrich tung in Betriebsstellung bringt.
    35. Webkettenanknüpfmaschine nach Unter anspruch 34, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrhaken zu einem bestimmten Zeitpunkt bei jeder Drehung der Haupt welle der Maschine freigegeben werden mit dem Ergebnis, dass die Kontroll- vorrichtung ausser Betriebsstellung ge führt wird.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2753637A1 (de) * 1977-05-10 1978-11-23 Zellweger Uster Ag Fadenklemme

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE2753637A1 (de) * 1977-05-10 1978-11-23 Zellweger Uster Ag Fadenklemme

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