DE457907C - Maschine zum Zustricken von Loechern in Strickwaren - Google Patents

Maschine zum Zustricken von Loechern in Strickwaren

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DE457907C
DE457907C DEW70404D DEW0070404D DE457907C DE 457907 C DE457907 C DE 457907C DE W70404 D DEW70404 D DE W70404D DE W0070404 D DEW0070404 D DE W0070404D DE 457907 C DE457907 C DE 457907C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B17/00Repairing knitted fabrics by knitting operations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Maschine zum Zustricken von Löchern in Strickwaren. Die Erfindung betrifft eine Maschine zum Ausbessern von Strickwaren, z. B. Strümpfen. Bei bisher bekannten Maschinen und Vorrichtungen dieser Art durchdringen sogenannte Zungennadeln das Arbeitsstück und ziehen den Arbeitsfaden von der anderen Seite des Arbeitsstückes zur Maschenbildung durch das letztere hindurch. Demgegenüber Nvird bei der Maschine nach der Erfindung der Arbeitsfaden ähnlich wie bei einer Nähmaschine mittels einer Lochnadel durch das Werkstück hindurch in den Bereich eines Greifers und einer Maschennadel gebracht. Durch diese dem bisherigen Arbeitsverfahren entgegengesetzte Arbeitsweise werden erhebliche Vorteile erzielt: i. Die Lochnadel kann für jede vorliegende Arbeit so gewählt werden, daß sie praktisch jedes, selbst das engniaschigste Gewebe oder Strickwarengebilde ohne Gefahr für das Ausreißen von Maschen am Rande des zuzustrickenden Loches durchstechen und wieder zurückgehen kann. 2. Da der Arbeitsfaden das Loch der Zuführungsnadel nie verläßt und diese keine bewegliche Zunge aufweist, können sich bei der Fadenzuführung keine Verwicklungen und daraus hervorgehende Betriebsstörungen ergeben, wie dies bei Maschinen mit Zungennadeln der Fall ist. 3. Die letzte Maschenreihe kann auf der Maschine geschlossen.«-erden, was bei der bekannten Maschine nach dem Abnehmen der Arbeitsstücke von Hand ausgeführt werden muß. ,I. Die Breite des Flickes kann der Form des Loches im Arbeitsstück entsprechend zwecks Fadenersparnis verändert werden, während sie bei den bekannten Maschinen der größten Breite des Loches entsprechend von Anfang bis zum Ende zu bemessen und einzuhalten ist. 5. Die Lochränder der schadhaften Stelle werden nicht beansprucht durch das Gewirke durchdringende Zungennadeln.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Abb. i ist ein senkrechter Längsschnitt desselben, Abb.2 eine Seitenansicht von links der Abb. i, Abb. 3 ein Querschnitt nach Linie III-III der Abb. i und Abb. 4., eine Draufsicht der Maschine. Abb. 5 bis io sind Einzelheiten.
  • Abb. i i bis 18 zeigen den Strickvorgang. Zum Aufspannen des zu stopfenden Werkstückes dient ein aufwärts gewölbter Rahmen i, der mittels zweier unten gabelförmiger Arme :2 auf gleichachsig zueinander liegenden Zapfen 3 .eines Bügels q. vor- und rückwärts (Abb. i nach links und rechts) schwingbar gelagert und durch eine nicht gezeichnete Feder oder Gewicht fortwährend nach hinten gezogen wird. Mittels gewellter Federn 5 sind die Arme 2 leicht abhebbar auf den Zapfen 3 gehalten. Der Rahmen i ist auf seinem äußeren Umfang mit .einer ringsum laufenden Rinne 6 versehen, in welcher das über den Rahmen gespannte Werkstück mit Hilfe einer endlosen Schraubenfeder 7 gehalten werden kann. Der Bügel 4 ist auf zwei wagerechten, übereinander angeordneten Stangen 8 des Maschinengestells 9 verschiebbar geführt. Oherhalb des Aufspannrahmens i ist zwischen den Schenkeln des Bügels 4 eine Reihe liegender Kuliernadeln io in einem Rahmen i i vor- und rückwärts verschiebbar geführt. Die Kuliernadeln io besitzen am vorderen Endteil eine Kröpfung 12, am mittleren Teil eine mit letzterer gleichstehende Kurbel 13 und am hinteren Ende einen nach oben offenen Ausschnitt 14. In den Ausschnitt 14 einer der Nadeln io greift mit einer Nase 15 ein vor- und rückwärts schiebbar im Maschinengestell geführter Schieber 16, der von einer Kurve 17 eines Zahnrades 18 gesteuert wird. Eine Feder i9 hält den Schieber 16 dauernd mit der Kurve 17 in Berührung, die zur zlvangläufigen Betätigung des Schiebers auch als Ringnut ausgebildet sein könnte. - Zu beiden Seiten des Schiebers 16 sind die Kuliernadeln io durch einen in den Ausschnitt 14 derselben eingreifenden Winkel 2o gegen Längsverschiebung gesichert. Der Winkel 20 ist am Maschinengestell befestigt und hat für den Durchtritt des Schiebers 16 einen entsprechenden Ausschnitt. Der Führungsrahmen ii kann mit den Kuliernadeln io um im Bügel 4 gelagerte Zapfen 21 in eine schräge Lage hochgeklappt und in derselben mittels einer Schraube 22 festgestellt werden, um den Aufspannrahmen i bequem einsetzen und herausnehmen zu können. Bei hochgeklapptemKuliernadelrahmen i i wird das Zurückgehen der Kuliernadeln io durch den gebogenen Querbalken 4' verhindert. Über dem vorderen Teil der Kuliernadelreihe befinden sich nebeneinander zwei fingerförmige Schlingenfänger 23, die von je einem Hebel 24 nach vorn ragen. Die Hebel 24 sind bei 25 an einem Bügel 26 gelagert, der um zwei wagerechte Achszapfen 27 am Fuße des `Maschinengestells gelagert ist. An ihren oberen Enden sind die Hebel 24 mittels Gabelarme 28 des Bügels z6 geführt.
  • Unterhalb des Aufspannrahmens i ist in einem senkrechten, längsdurchbohrten Nadelträger 29 eine Lochnadel 3o eingesetzt, die auf beiden Seiten des Öhrs längslaufende Nuten aufweist. Der Faden wird von unten in die unten erweiterte Längsbohrung des Nadelträgers 29 und neben dem Nadelfuß durch einen seitlichen Längskanal 31 (Abb. 5) nach oben geführt. Der Nadelträger 29 ist in einem zylindrischen Gehäuse 32 drehbar und längsverschiebbar geführt, das seinerseits in einem Führungskopf 33 senkrecht verschiebbar ist. Eine den Nadelträger 29 an seinem unteren Teil umgebende Schraubenfeder 34 stützt sich unten auf einen am Nadelträger befestigten Ring 35 und drückt dadurch den Nadelträger 29 im Gehäuse 32 auf zwei vom letzteren einwärts unter den Ring 35 greifende Stifte 36. Die Unterseite des Ringes 35 ist mit zwei einander diametral gegenüberliegenden, beidseitig schrägen Zähnen 37 versehen, welche bewirken, daß der Nadelträger 29 und mit ihm die Nadel 3o nur zwei um i8o° zueinander versetzte Stellungen einnehmen kann, welche durch die Stifte 36 und die höchste Stelle auf dem Grund der Zahnlücken zwischen den Zähnen 37 bestimmt sind. Die Nadel 30 nimmt stets diejenige Arbeitsstellung ein, daß die Fadenschleife auf der zur Arbeitsrichtung entgegengesetzten Seite gebildet wird und die -Tadel 30 mit dem Scblingenfänger 23 zusammenarbeitet, der sich auf -der der Arbeitsrichtung entgegengesetzten Seite befindet. In Abb. i8 ist die Arbeitsrichtung durch den Pfeil 3S angedeutet. Die Umstellung des Nadelträgers 29 von einer Arbeitsstellung in die andere erfolgt vofl einer weiter unten beschriebenen Umschaltvorrichtung aus. Die Aufundabwärtsbewegung des Nadelträgergehäuses 32 wird bewirkt durch eine Schubstange 39, die unter Vermittlung eines mit einem Zapfen 40 versehenen Kopfes 41 von einer Kurvenscheibe 42 auf und nieder geschoben wird. Die Kurvenscheibe 42 sitzt auf der Hauptwelle 43, die ihren Antrieb durch ein Zahnrad 44 von einem Zahnrad 45 aus erhält, das auch das Zahnrad 18 antreibt. Die Welle 43 trägt ferner zwei Kurvenscheiben 46 und 47, von denen erstere mit Hilfe eines Hebels 48 und eines lösbar angeschlossenen Lenkers 49 den Bügel 26 steuert und letztere, 47, unter Vermittlung eines bei 5o am Maschinengestell gelagerten Hebels 51 die Doppelschaltklinke 52 hin und her bewegt. Die Klinke 52 ist auf dem Hebel 51 drehbar und wirkt je nach ihrer Schräglage in der einen oder anderen Richtung auf eine Zahnstange 53, die an dein Bügel 4 befestigt ist und oben zwei einander entgegengesetzte Schaltverzahnungen 54, 55 und unten zwei Einstellverzahnungen 56 aufweist. In die letzteren greift je ein unter Federwirkung stehender Stehkeil 57 ein, welcher die Zahnstange 53 und durch diese den Bügel 4 mit den Kuhernadeln i o so einstellt, daß eine der Kuliernadeln genau in der Mitte der Bahn der Nadel 30 liegt. Die Klinke 52 steht durch zwei Federn -58 mit einem Umschalthebel 59 in Verbindung, welcher in der Mitte durch einen Zahnbogen 6o mit dem Ritzel 61 einer Welle 62 in Eingriff steht. Die Welle 62 des letzteren ruht in einer Traverse 63 des Maschinengestells und ist am vorderen Ende als Kurbel 64 ausgebildet. Die Kurbel 64 kann -in einen von vielen Ausschnitten 65 eines in den -Stirnleisten des Rahmens i i verschiebhar geführten Rechens (,;eingreifen, den die Kurbeln 13 der Kuliernadeln io durchdringen. In der Zeichnung ist nur ein Ausschnitt 65 gezeigt. Die Mittelentfernung zwischen den Ausschnitten ist gleich derjenigen zwischen den Kuliernadeln. Durch entsprechende Einstellung des Rechens 06 werden die Kurbeln 13 und damit auch die finit ihnen in gleicher Ebene liegenden Kröpftrngen 12 der Kuliernadeln io in eine entsprechende Schräglage eingestellt, um der hochgehenden Nadel 3o den Durchtritt durch die Kröpfung der betreffenden Kuliernadel zu gestatten. Die Endstellungen des Rechens 66 sind durch zwei Einschnitte 67 und eine Klinke 68 bestimmt, die in einen der Einschnitte 67 eingreift. je nach der Arbeitsrichtung werden die Kröpfungen der Kuliernadeln in die eine oder andere Schräglage eingestellt, und zwar stets so, daß die Kröpfungen in der Arbeitsrichtung liegen (Abb. 18). Dadurch soll erzielt werden, daß nach Bildung der Fadenschleife der tiefer in der Kröpfung der Kuliernadel liegende Faden (Abb.15) beim Zurückgehen der Kuliernadel leichter aus der Kröpfung herausgleiten kann, die ferner zu diesem Zweck an den Kanten stark gerundet ist.
  • Zur Unischaltung oder Umstellung der Kuliernadeln und zur Änderung der Arbeitsrichtung ist folgende Einrichtung getroffen. Auf der Zahnstange 53 sitzen zwei verstellbare .\irschläge 69 und 70, die der Breite des herzustellenden Flickes entsprechend eingestellt «-erden. Hinter der Zahnstange 53 ist eine mit letzterer gleichlaufende Stange 71 längsverschiebbar und drehbar in zwei gegabelten Armen 72 (Abb. io) des Maschinengestells geführt. Die Stange 71 besitzt einen nach hinten ragenden gekröpften Arm 73, der in ein hinten erweitertes Loch 7-. einer keilförmigen Klinke 75 greift, die in geringem Grade auf einer auf- und abwärts verschiebbar geführten Kulisse 76 drehbar ist, welche ihrerseits bei jeder Umdrehung der Hauptwelle .I3 von einem Nocken 77 der Kurvenscheibe .a.7 angehoben und gesenkt wird. Der Hebel 59 ist mit einem nach unten ragenden, am unteren Ende in einem Zahnradsegment 78 endigenden Arm 79 versehen, welcher oberhalb der Klinke ; 5 einen nach hinten ragenden Stift 8o aufweist. Trifft der Anschlag 69 oder 70 gegen die Stange 71, so wird durch deren .\rm 7 3 die Klinke 75 umgestellt, z. B. aus der Stellung in Abb. 6 in die Stellung gemäß Al;b.7. Beim nächsten Aufwärtsgang der Klinke 75 trifft diese gegen den Stift 8o und drückt denselben seitwärts, wodurch der Hebel 59 eine Drehung aus der Stellung in Abb. 6 und 7 in die Stellung nach Abb. 8 erfährt. Hierbei wird durch die in Abb, 3 links ersichtliche Feder 58 die Klinke 52 so umgestellt, daß das andere Ende mit der Verzahnung 55 der Zahnstange 53 in Eingriff kommt. Die letztere wird dann durch die Klinke 52 schrittweise in entgegengesetzter Richtung, d. h. von links nach rechts, geschoben und damit auch der Bügel .I mit dein ganzen Spiel Kuliernadeln. Mit dem Umstellen des Hebels 59 erfährt auch die Welle 62 durch den Zahnbogen 6o und das Ritzel 61 eine Drehung um etwa 9o° aus einer Schräglage der Kurbel 64 von 45' zur anderen. Dabei kommt die Kurbel 64 mit einem der Ausschnitte 65 des Rechens 66 vorübergehend in Eingriff, wobei der Rechen verschoben wird und die Kuliernadeln umgestellt werden. Mit dein Umstellen der Kuliernadeln aus der einen in die andere Schräglage erfolgt auch das Drehen der Nadel 30 um i8o°, und zwar mit Hilfe des am Hebelarm 79 angeordneten Segmentes 78, eines mit letzterem in Eingriff stehenden Zahnradsektors 81, der Welle 82 des letzteren, eines am vorderen Ende dieser Welle sitzenden Zahnradsegmentes 83 und eines am unteren Ende des Nadelträgers 29 befindlichen Zahnrades 8,4 (Abb. i und 2). Das Zahnradsegment 83 steht in seinen um etwas mehr als 9o° auseinanderliegenden Endstellungen mit dem Zahnrad 84 nicht in Eingriff, damit der Nadelträger in seinen Aufundabwärtsbewegungen nicht gehemmt ist. Mit Beginn der Drehung des Zahnrades 8.1 mit dem Nadelträger 29 gleiten die Flanken der Zähne 37 auf den Stiften 36 bis etwas über die Spitzen dieser Zähne hinaus. Sobald dann das Segment 83 mit dem Zahnrad 84 außer Eingriff kommt, wird durch den Druck der Feder 34 der Nadelträger 29 weitergedreht, bis der Grund der Zahnlücken zwischen den Zähnen 37 auf die Stifte 36 aufzusitzen kommt.
  • Der zum Verstricken gelangende Faden 85 wird von einer auf der Zeichnung nicht ersichtlichen Rolle aus durch eine von der Kurvenscheibe 47 gesteuerte Fadenklemme 86, ein Leitöhr 87 hindurch und über einen nicht gezeichneten Fadengeber von unten in den Nadelträger 29 eingeführt. Es kann außerdem eine Fadenbremse vorgesehen sein.
  • Die Handhabung und Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist folgende: Das Werkstück, z. B. ein Strumpf, wird bei hochgeklapptem Kuliernadelrahrnen i i und nach vorn heruntergeklapptem Bügel 26 auf den aus dem Bügel. herausgehobenen Rahmen i aufgespannt, dieser wieder eingesetzt und der Rahmen i i heruntergeklappt. Durch das in Drehung versetzte Zahnrad 4.5 wird das Zahnrad 44 mit der Hauptwelle 43 sowie das Zahnrad 18 mit der Steuerkurve 17 angetrieben, welche durch den Schieber 16 die mit diesem gekuppelte Kuliernadel io aus der Stellung Abb. i i in die Stellung Abb. 12 vor-21 Die Kurvenscheibe 42 bewegt den 1: adelträgexl 29 mit der Nadel 3o auf und nieder. Bei ihrer Aufwärtsbewegung durchdringt die Nadel, 3o das Werkstück, das so eingestellt ist, daß die ersten Maschen, die gebildet werden, im Stoff des Werkstückes sitzen, also an den alten Maschen des letzteren angeschlossen sind. Daraus erhellt, daß mit der Maschine nicht neue Strickwaren angefertigt, sondern nur zerrissene geflickt, d. h. die Löcher derselben zugestrickt werden können. In der folgenden Darlegung ist angenommen, die erste Maschenreihe sei gebildet und hänge an dem vorderen Ende der Kuliernadeln vor deren Kröpfungen 12. Bevor die hochgehende Nadel 3o das Werkstück erreicht, wird der Bügel 26 durch Kurvenscheibe 46 schnell nach hinten und sofort wieder nach vorn bewegt, um eine unter die vorbewegte Kuliernadel greifende Zunge 26' (Abb. i) in die an dieser Kuliernadel hängende alte Masche hineinzustoßen und dadurch die letztere auszuweiten bzw. zu öffnen. Nachher tritt die Nadel 3o durch das Werkstück nach oben hindurch, durchdringt die Masche der über ihr befindlichen Kuliernadel io in deren Kröpfung 12 (Abb. 13). Geht dann die Nadel 30 aus ihrer Höchststellung zurück, so bildet, wie Abb. 14 erkennen läßt, der mit der alten Masche zusammenhängende Endteil des Fadens 85 über der betreffenden Kuliernadel io eine Schleife 85'. Die Kurvenscheibe 46 bewirkt in diesem Augenblick ein Vorschwingen des Bügels 26 mit den Schlingenfängerhebeln 24. Von den letzteren tritt nun der auf der Seite der Schleife 85' befindliche Schlingenfänger 23 in die genannte Schleife ein, um dieselbe zu halten.. Der beim Niedergehen der Nadel 3o durch den Faden auf den betreffenden Schlingenfängerhebel 24 ausgeübte Zug vermag den letzteren vorerst nicht um seine Achse 25 zu drehen, weil eine am Kopf .41 der Nadelschubstange 39 angeordnete Gabel q.o' die unteren, aufwärts gebogenen Enden a4' seitwärts umfaßt. Erst wenn die Nadel 30 ihre untere Endstellung annähernd erreicht hat, gibt die Gabel 40' die Hebelenden 24' frei, worauf »der unter dem Zug der Fadenschleife stehende Hebel 24 entgegen der Wirkung einer Feder 88 oben einwärts schwingt. Dadurch kommt der die Fadenschleife haltende Schlingenfänger 23 über die betreffende Kuliernadel zu liegen, «-elche im nächsten Augenblick durch den Schieber 16 zurückgezogen wird (Abb. 15). 'Beim Zurückgehen der Kuliernadel verhindert ein am Rahmen i i befestigtes, unten an den Kuliernadeln 1o ,anliegendes Blech 89, das zugleich zum Lockerhalten der alten Maschen dient, ein Zurückgehen der an der zurückgehenden Kuliernadel hängenden alten Masche, so daß diese von der Kuliernadel heruntergleitet und von dieser fallen gelassen wird (Abb. 16 und 18). Die Kuliernadel wird dann von neuem nach vorn geschoben, wobei sie mit ihrer Spitze in die noch am Schlingenfänger 23 hängende Fadenschleife, die die neue Masche bildet, eintritt. Nun geht auch der Schlingenfänger 23 zurück und läßt die Fadenschleife fallen, die dann von der Kuliernadel aufgenommen wird. Alsdann wird die Zahnstange 53 von der Klinke 52 mit dem Rahmen i i und folglich mit dem ganzen Spiel Kuliernadeln um einen Schritt, d. h. um den Abstand zweier aufeinanderfolgend-er Kuliernadehi, verschoben. Dann wiederholt sich der beschriebene Vorgang zur Bildung einer neuen Masche. Am Ende der Maschenreihe angelangt, findet durch den Anschlag 69 oder 7o, die Stange 71, den Arm 73 die Umschaltung der Keilklinke 75 statt, die bei ihrem nächstfolgenden Aufwärtsgang auf den Stift 8o trifft und in früher beschriebener Weise das Umlegen des Hebels 59, der Kuliernadeln io, der Klinke 52 und das Drehen der Nadel 30 um 18o° veranlaßt. Dann beginnt die Bildung einer neuen Maschenreihe in entgegengesetzter Richtung bei durch Federkraft oder Gewicht um Maschenlänge nach hinten bewegtem Aufspannrahmen i.
  • Die beschriebene Maschine kann von Hand oder mittels Motors oder auf ,eine Nähmaschine befestigt von deren Schwungrad aus angetrieben werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Maschine zum Zustricken von Löchern in Strickwaren, dadurch gekennzeichnet, daß eine als Fadenzubringer dienende Lochnadel (3o) den Arbeitsfaden zur Schleifen- und Maschenbildung durch das aufgespannte Arbeitsstück und eine mit demselben gleichliegende, an einer aus der Nadelreihe heraus quer zur Lochnadel vorbewegten Kuliernadel (io) hängende Fadenschleife hindurch in den Bereich eines Greifers (23) bringt, der die aufgenommene Fadenschleife auf die erwähnte Kulier nadel ablegt, die zum Ablegen der alten Schleife hinter die Lochnadel zurück und zur Aufnahme der neuen Schleife in die letztere hinein vorbewegt wird.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Längsrichtung der Kuliernadel (io) verschiebbare Kuliernadelreihe senkrecht zur Lochnadel (30) liegt und schrittweise um Nadelmitteentfernung verschoben wird, wobei die Kuliernadeln einzeln nacheinander mit einem Schieber (16) in Bewegungsverbindung gelangen, der die mit ihm gekuppelte Kuliernadel zur Maschenbildung nach Maßgabe einer Steuerkurve (17) senkrecht zur Lochnadel hin und her schiebt.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuliernadeln (io) für den Durchgang der Lochnadel (30) hinter der Spitze eine kurbelartige Kröpfung (1-2) haben, die entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung der Kuliernadelreihe schräg eingestellt ist.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lochnadel (30) bei jedem Maschenreihenwechsel um 18 o° um ihre Längsachse gedreht wird und zu beiden Seiten ihrer Bahn je ein Greifer (23) an einem in der Längsrichtung der Kuliernadeln (io) und zugleich quer zu diesem beweglichen Hebel (24) vorhanden ist, der durch den Zug der vom betreffenden Greifer aufgenommenen Fadenschleife (85) die letztere in die Bahn der Lochnadel bringt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß dieKuliernadeln (io:) um ihre Längsachse drehbar und hinter der Kröpfung (i2) mit einer Kurbel (13) ausgerüstet sind, an welcher ein für alle Kuliernadeln gemeinsames Stellglied (66) angreift, durch dessen Verstellung die Kuliernadeln zwecks Umstellung der Kröpfung miteinander gedreht werden.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Kuliernadeln (io) in einem unabhängig vom Aufspannrahmen (i) zur Erleichterung der Einfädelung der Lochnadel (30) und des Aufspannens des Werkstückes hochklappbaren Rahmen (ii) gelagert sind und am hinteren Ende einen Ausschnitt (14) aufweisen, in den bei niedergeklapptem Rahmen ein die betreffenden Kuliernadeln gegen Längsverschiebung sichernder Teil (2o) eingreift, der nur die in der Bahn der Lochnadel (30) liegende, mit dem Schieber (16) gekuppelte Kuliernadel freigibt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2723542A (en) * 1953-03-23 1955-11-15 Eijlander Klaas Device for darning holes in knitted goods

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2723542A (en) * 1953-03-23 1955-11-15 Eijlander Klaas Device for darning holes in knitted goods

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