CH166151A - Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen Alkalisilikat-haltigen Reinigungsmittels in Pulverform. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen Alkalisilikat-haltigen Reinigungsmittels in Pulverform.

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CH166151A
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Aktiengesellsc Farbenindustrie
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Ig Farbenindustrie Ag
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  Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen     Alkalisilikat-haltigen          R,einigangsmittels    in Pulverform.    Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist ein Verfahren zur     Herstellung    eines leicht  löslichen     Alkalisilikat-haltigen    Reinigungs  mittels in Pulverform.  



  Bei der Herstellung derartiger Reinigungs  mittel ist man bisher meist von den im Han  del befindlichen     Wasserglaslösungen,    die durch  Verschmelzen von Kieselsäure und Soda  hergestellt wurden, ausgegangen. Es wurde  nun die überraschende Beobachtung gemacht,  dass durch Erhitzen von Kieselsäure, zum  Beispiel     Quarzsand,    mit Natronlauge der  handelsüblichen oder niedrigerer Konzentra  tion bis auf Temperaturen, bei denen ein  Zerfall der vorübergehend teigigen Masse zu  Pulver eintritt, ein leichtlösliches Reinigungs  mittel in Pulverform erhalten wird.

   Es hat  sich gezeigt, dass bei dem Verfahren, das in  einer Drehtrommel oder einem Rührwerk  durchgeführt werden kann, eine sich ballende,  teigige Masse entsteht, die bei Temperaturen    von etwa.     220-230     in ein festes Erzeugnis  übergeht, das bei diesen     Temperaturen    von  selbst zu einem weissen gleichförmigen Pul  ver von grosser Feinheit zerfällt. Dieses ist  in Wasser mit geringem Rückstand (nicht  umgesetzter Sand) leicht löslich und in dieser  Form ohne weiteres als Reinigungsmittel  verwendbar. Durch     Eindampfen    der filtrier  ten Lösung oder     Zerstäubung    derselben bei  geeigneten     Temperaturen    kann man im Be  darfsfalle auch ein ohne Rückstand in Wasser  leicht lösliches Erzeugnis herstellen.

    



       Beispiel:          55    kg Quarzsand, wie er in der Glas  industrie verwendet wird; werden in einer  von innen beheizten Trommel<B>mit</B> 75<B>kg</B>  Na     013    in Form einer 50      /o        igen    Lauge unter  fortgesetztem Drehen der Trommel erhitzt.  Nach Verdampfen des überschüssigen Wassers  beginnt die Reaktion bereits bei einer Tem-           peratur    von etwa 1400     G',    wird bei etwa  <B>1800</B> C wesentlich     ,lebhafter        --und    ist bei  220-230o C beendet.

   Die ursprünglich dünn  flüssige Lauge wird hierbei durch Aufnahme  von Kieselsäure allmählich zähflüssig und       nimmt-weiterhin    eine teigige Konsistenz an.  Gegen Ende der Behandlung löst sich der  Teig in kugelige Gebilde auf, die bei Fort  setzung der Erhitzung zu dem beschriebenen  feinen Pulver zerfallen. Zwecks Entfernung  des restlichen Wassers wird die Temperatur  alsdann noch auf etwa 250-3000C gestei  gert. Das nahezu wasserfreie Erzeugnis ist  dank der niedrigen, zu seiner Herstellung  dienenden Temperatur in Wasser leicht lös  lich.. Die Lösung ist klar und enthält nur  geringe Mengen nicht umgesetzten Sandes,  die sich aus ihr rasch zu Boden setzen.

   Die  Zusammensetzung des Erzeugnisses ist etwa  wie folgt:       60-65        %        Na    0     H    -     Titer          35-40%        S        i    0 2 .  



  Hieraus folgt, dass das Erzeugnis im wesent  lichen aus     Nag        Si    0s besteht, dem noch etwa  10-150%     NaOH    beigemengt sind.    mittels in Pulverform, dadurch gekennzeich  net, dass Kieselsäure mit Natronlauge bis  auf Temperaturen, bei denen ein Zerfall der  vorübergehend teigigen Masse zu Pulver ein  tritt, erhitzt wird.  



       UNTERANSPRüCHE        :'     1. Verfahren nach     Patentansprucb,    dadurch  gekennzeichnet, dass die Erhitzung bis auf  etwa 250-3000 C -in einer beheizten Dreh  trommel fortgesetzt wird.  



  2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch       gekennnzeichnet,        dass    die Erhitzung bis  auf etwa     250-300'    C in einem Rührwerk  fortgesetzt wird. _..  



  3. Verfahren nach     Patentansprueh    zur Her  stellung von ohne Rückstand löslichen Reini  gungsmitteln, dadurch gekennzeichnet, dass  das durch das Erhitzen erhaltene Erzeugnis  in Wasser gelöst, vom Rückstand befreit  und das gelöste Erzeugnis wiederum in die  feste Form übergeführt wird.

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  1. PATENTANSPRUCH- Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen, Alkalisilikat-haltigen Reinigungs-
CH166151D 1932-01-20 1932-12-21 Verfahren zur Herstellung eines leicht löslichen Alkalisilikat-haltigen Reinigungsmittels in Pulverform. CH166151A (de)

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