CH160571A - Gebisshalter und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Gebisshalter und Verfahren zu seiner Herstellung.

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CH160571A
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CH
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Incorporated Baker Company
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Baker & Co Inc
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


      Gebisshalter    und Verfahren zu seiner Herstellung.    Gegenstand der Erfindung ist ein     Gebiss-          halter    und     ein    Verfahren zu seiner Herstel  lung. Der     Gebisshalter    gemäss der Erfindung  besitzt einen biegsamen, nach einem Modell  geformten Körper und ein an diesem Kör  per nach dessen Formung befestigtes Ver  steifungsmittel.  



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfin  dung wird ein biegsamer Körper einem Mo  dell entsprechend geformt und an dem ge  formten Körper ein denselben verstärkendes  Versteifungsmittel angebracht.  



  Der     Gebisshalter    nach der Erfindung kann  bequem nach den Umrissen des Mundes des  Patienten geformt werden und ist doch starr,  damit die     Befestigungsteile        (saddles)    in der  richtigen gegenseitigen Lage gehalten wer  den.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar.       Fig.    1 zeigt in der Draufsicht einen Blech  streifen;         Fig.    2 zeigt denselben Blechstreifen, der  auf der einen Seite durch punktweises Löten  mit einem Draht verbunden ist, und bildet  mit diesem zusammen eine Schiene;       Fig.    3 zeigt die Schiene mit einer Wachs  auflage zum Erleichtern des     Biegens    und  Formens der Schiene nach den Umrissen des       Modelles;          Fig.    4 zeigt den nach dem Modell geboge  nen Körper nach Wegnahme eines Teils des  Wachses;

         Fig.    5 zeigt den fertigen     Gebisshalter    mit  aufgebrachtem     Steiflot;          Fig.    6 zeigt das eine Ende des fertigen       C,-ebisshalters    im Querschnitt nach der Linie  6-6 der     Fig.    5.  



  Bei der in der Zeichnung dargestellten  besonderen Ausführungsform des     Gebiss-          halters    gemäss der     Erfindung    ist 1 ein Blech  streifen von     hämmerbarem    Metall, wie Pal  ladium     etc.,    das nach dem Mund des Patien  ten oder nach einem. Modell davon, wie es  gewöhnlich für     Zahnersatzzwecke    verwendet      wird,     gebogen    und geformt werden kann.

    Der Metallstreifen 1 ist für eine     Untergebiss-          schiene,    vorzugsweise etwas in seiner Ebene       gebogen,    wie aus     Fig.    1 und 2 ersichtlich,  bestimmt, so dass er in geformtem Zustand       wagrecht    'im Munde liegt, und die Enden  des Streifens 1     sind    zweckmässig mit Lö  chern 2, 12 versehen, um in der fertigen  Schiene     Öffnungen    vorzusehen, in die Teile  des     Steiflotes    eintreten können, um so eine  bessere Befestigung der Schiene 1 an der     Ge-          bissschiene    zu erreichen.  



  Auf die eine Seitenfläche des Blech  streifens 1 wird, während er noch flach ist,  innerhalb des Randes ein Draht 3 aufgelötet,  dessen Enden an einem geeigneten Punkt 4  zusammentreffen. Dieser Draht ist von sol  cher     Zusammensetzung    und Stärke, dass nach  seinem     Aufbringen    auf den     Streifen.    1       (Fig.    2) das     Kombinationsstück    von Strei  fen und Draht     (Schiene    1) leicht nach dem  Mund des Patienten oder nach einem Modell  davon geformt werden kann und die ihm  dabei gegebene Form beibehält.

   Die mit er  höhtem Rande versehene Schiene 1 wird  zweckmässig mit einem Wachs 5     (Fig.    3  und 4) gefüllt, das zäh biegsam ist und dazu  beiträgt, den Druck der Finger der das For  men besorgenden Person beim Anpassen des  Körpers an das Modell zu verteilen und zu       vergleichmässigen.    Gemäss     Fig.    4 wird von  der so geformten Schiene das Wachs 5, zum  Beispiel     mittelst        einer        Gebläseflamme,    weg  geschmolzen oder     weggebrannt,    und darauf  wird . der durch den Randdraht 3 umschlos  sene, eine Längsvertiefung     bildende    .

   Raum  auf der     innern    oder konkaven Seite des Kör  pers mit     Steiflot    6 (oder einem gleichartigen  Material)     wieder    gefüllt, das der Innenseite  der Schiene eine abgerundete     bezw.    annähernd  halbzylindrische Oberfläche und genügende  Körperlichkeit oder Dicke verleiht, um die  nötige     Steifigkeit    dem     Gebisshalter    zu geben  (siehe     Fig.    5). Dabei sind die Löcher 2 in  den Enden der Schiene offen gelassen; sie  können aber auch mit     Steiflot    ausgefüllt wer  den.

   Der Querschnitt der Schiene ist aus         Fig.    6 ersichtlich, aus der hervorgeht, dass  der Draht 3 in das     Steiflot    6 eingebettet ist.  Dem     Steiflot    6 wird eine glattgerundete und  polierte Fläche gegeben, die in die frei  liegende Seite des Blechstreifens 1 überleitet,  und auf diese Weise wird eine Schiene er  halten, die für ein     Teilgebiss    in ähnlicher  Weise wie früher benützte Schienen verwen  det werden kann.  



  Während die Erfindung     in    der Anwen  dung auf den Unterteil eines     Gebisshalters     dargestellt ist, kann sie     natürlich    in ent  sprechender Weise auch auf den Oberteil des       Gebisshalters        Anwendung    finden.  



  Es ist ersichtlich, dass die dargestellte  Schiene leicht und bequem herzustellen ist  und überdies dem Modell (oder dem Mund)  genau angepasst werden kann, weil das voll  ständige Anpassen erfolgt, während der Kör  per der Schiene nachgiebig, biegsam oder       hammerbar    ist, so dass sie dem Formen zur  Anpassung an das Modell oder den Mund  des Patienten keinen grossen Widerstand ent  gegensetzt. Die Schiene kann schön und  genau geformt werden, und die     Formgebun     wird     in    keiner Weise gestört durch das An  bringen des     :SteifTotes    auf der     innern    oder  konkaven Oberfläche des Körpers.

   Das ver  wendete     Steiflot    ist von solcher Art, dass es  der vervollständigten Schiene die verlangte       Steifigkeit    und Starrheit gibt; jedoch wird  diese     .Steifigkeit    und Starrheit erst erzielt,  nachdem das     Formen    oder Anpassen des  nachgiebigen Körpers vollständig erfolgt ist.  



  Beim Vertrieb des Erfindungsgegenstan  des wird jeweils eine Schiene,     bestehend    aus  dem Blechstreifen mit dem darauf befestig  ten Randdraht und mit Wachsfüllung fertig  zum Formen ;verkauft unter Beifügung  der passenden Menge von     Steiflot,    das durch  den Benutzer nach dem     Formen    der Schiene  aufzubringen ist. Dasselbe kann zum Bei  spiel aus einer     bekannten    Legierung von  zirka     2/3    Gold und     %    Silber bestehen.

    Selbstverständlich kann auf Wunsch das  Wachs fortgelassen werden, und auch sonst       können    verschiedene     Änderungen    bei der      Ausführung der     EArfindung    vorgenommen  werden, ohne von dem Grundgedanken der  selben abzuweichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Gebisshalter, gekennzeichnet durch einen biegsamen, nach einem Modell geformten Körper und durch ein an diesem Körper nach dessen Formung befestigtes Verstei fungsmittel. UNTERANSPRüCHE 1. Gebisshalter nach Patentanspruch I. da durch gekennzeichnet, dass der biegsame Körper aus Metall besteht. 2. Gebiss'halter nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass das Verstei fungsmittel Steiflot ist.
    3. Gebisshalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der biegsame, flache Körper einen erhöhten Rand und eine auf der den erhöhten Rand aufweisen den Seite des Körpers befestigte Verstei fungsauflage aufweist. .4. Gebisshalter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der biegsame Körper aus einem Blechstreifen und einem Draht besteht, einem Modell entsprechend geformt ist und eine Längsvertiefung auf der einen Seite zur Aufnahme des Ver steifungsmittels nach dem -Formen auf weist.
    PATENANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung eines Gebiss- halters nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein biegsamer Körper nach einem Modell geformt und an dem geformten Körper ein denselben verstärkendes Verstei fungsmittel angebracht wird. UNTERANSPRüCHE: 5. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Verstei fungsmittel an den geformten Körper an gelötet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Innenseite des flachen Körpers zur Aufnahme des Versteifungsmittels konkav geformt wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch II, in An wendung auf einen flachen Metallkörper mit erhöhtem Rand, dadurch gekennzeich net, dass das Steiflot auf die mit dem er höhten Rande versehene Seite des ge formten Metallkörpers aufgebracht wird. B.
    Verfahren nach Patentanspruch II, .da durch gekennzeichnet, dass Wachs auf den biegsamen Körper aufgebracht, dieser samt dem aufgebrachten Wachs nach dem Mo dell geformt, hierauf das Wachs entfernt und Steiflot auf den geformten Körper aufgebracht wird.
CH160571D 1931-08-12 1931-08-12 Gebisshalter und Verfahren zu seiner Herstellung. CH160571A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925606C (de) * 1952-05-24 1955-03-24 Walter Potthoff Aus einem Drahtbuegel bestehende Verstaerkungseinlage fuer Unterkieferprothesen aus Kunststoff

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