CH159291A - Einrichtung zum selbsttätigen Konstanthalten der Leistung von Verbrennungsmotoren auf Fahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung. - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Konstanthalten der Leistung von Verbrennungsmotoren auf Fahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung.Info
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Description
Einrichtung zum selbsttätigen Konstanthalten der Leistung von Verbrennungsmotoren <B>in</B> auf Fahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung. Es ist bekannt, die Drehzahl eines Ver brennungsmotors bei veränderlicher Leistung durch einen Fliehkraftregler, der auf die den Arbeitszylindern zuzuführende Brennstoff menge einwirkt, innerhalb enger Grenzen konstant zu halten. Es ist ebenfalls bekannt, diese Drehzahl durch Verstellung von Federn des Fliehkraftreglers zu verstellen.
Bei Verbrennungsmotoren auf . Fahr zeugen mit elektrischer Kraftübertragung ist es jedoch erwünscht, dass die Drehzahl des Verbrennungsmotors eingestellt werden kann und dann mit der Leistung, das heisst dem vom - Verbrennungsmotor abgegebenen Dreh moment; praktisch konstant gehalten wird. Damit wird ermöglicht, den Verbrennungs motor bei möglichst geringer Drehzahl mit einem möglichst grossen Drehmoment zu- be lasten und dadurch einerseits den Lärm und den innern Verschleiss des Verbrennungsmo tors möglichst klein und anderseits den--Wir- kungsgrad möglichst hoch zu halten.
Es ist zudem wünschenswert, dass auch die Leistung des Verbrennungsmotors eingestellt werden kann, damit nicht nur mit. dem höchst zuläs sigen, sondern auch mit einem verminderten Drehmoment gefahren werden kann, letzteres beispielsweise, wenn durch das Aussetzen eines oder mehrerer Arbeitszylinder des Ver brennungsmotors, dessen Leistung verringert werden muss.
Es sind nun für dieselelektrische Fahr zeuge bereits Einrichtungen vorgeschlagen worden, die bezwecken, bei einer bestimmten einstellbaren Drehzahl das Drehmoment -des Dieselmotors auf dem grösstmöglichen Wert konstant zu halten und insbesondere zu ver hindern, dass der Dieselmotor überlastet wird. Zum Beispiel wurde vorgeschlagen, das Drehmoment des vom Dieselmotor angetrie benen Hauptgenerators konstant zu halten. indem das Produkt- des vom Generator ab gegebenen Stromes und der Stärke seines Magnetfeldes _ durch eine zusätzliche elek- Irische Apparatur auf dem höchst zulässigen Wert praktisch gleichbleibend gehalten wird.
Wenn jedoch mit dem Dieselmotor ausser dem Hauptgenerator noch ein Hilfsgenerator für die Erregung des Hauptgenerators und für andere Hilfsbetriebe gekuppelt ist, so wird durch die gonstanthaltung- des vom Hauptgenerator aufgenommenen Antriebs drehmomentes allein die Aufgabe nicht voll ständig gelöst.
Durch die vorliegende Erfindung werden die erwähnten, für den Verbrennungsmotor des Fahrzeuges mit elektrischer Kraftüber tragung erwünschten Betriebsbedingungen in einfacher Weise und, was besonders betont wird, ohne Zuhilfenahme einer zusätzlichen elektrischen Apparatur erzielt. Die Erregung des Hauptgenerators wird vom Fliehkraft regler selbsttätig entsprechend dem Fahr widerstand so eingestellt, dass nicht nur die Drehzahl, sondern auch die Brennstoffzufuhr und damit die Leistung des. Verbrennungs motors eingestellte Werte beibehalten..
Die Drehzahl kann beispielsweise durch Verstellung von Reglerfedern und die Brenn stoffzufuhr durch Veränderung der relativen Lage der Reglermuffe zum Angriffspunkt des Einstellmechanismus der Generatorerre- gung eingestellt werden.
Die Einrichtung gemäss der Erfindung ermöglicht somit, den Verbrennungsmotor bei einer einstellbaren Drehzahl mit einer ein stellbaren Leistung zu betreiben und dabei sowohl die eingestellte Drehzahl, als auch die eingestellte Leistung konstant zu halten.
Wie dies erreicht werden kann, sei an hand des in Fig. 1 der Zeichnung dargestell ten Ausführungsbeispiels der Einrichtung gemäss. der Erfindung erläutert. Darin be deutet a den Fliehkraftregler eines Diesel motors; die Verstellungsmöglichkeit der RegIerfeder ist in der Zeichnung nicht dar gestellt. Die Reglermuffe b ist durch einen zweiarmigen Zwischenhebel c mit dem Steuerapparat zur Einstellung der Erre- gungsschaltwalzedes elektrischen Generators verbunden.
Der mittlere Drehzapfen des Zwischenhebels c ist ebenfalls einstellbar und zu diesem Zweck auf der Kolbenstange eines federbelasteten Kolbens des Servomotors d gelagert, der durch Änderung des Druckes des bei e angeschlossenen Druckmittels ver stellt werden kann. Die nicht gezeichnete Er regungsschaltwalze des Generators sitzt auf der Welle f und wird mittelst der die Druck kolben<I>h, i</I> eines Servomotors verbindenden Zahnstange g angetrieben.
Die Steuerung der zugehörigen Ventile erfolgt vom Zwi schenhebel c des Reglers a aus durch den Ventilhebel k. Das bei<I>m</I> eintretende Druck mittel strömt durch eines der beiden Einlass- ventile o in den einen Zylinder (zum Beispiel lt) ein, während durch eines der beiden Aus lassventile der andere Zylinder (entsprechend <I>i)</I> mit dem Auslass n verbunden wird.
Nach Fig. 2 ist der Servomotor<I>h, i</I> statt mit einer Ventilsteuerung auch mit einer Schiebersteuerung versehen. Der Regler hebel c ist unmittelbar an den Steuerschieber q des, Servomotors<I>h, i</I> angeschlossen.
Statt unmittelbar von der Reglermuffe b kann der Steuerungshebel c auch mittelbar, zum Beispiel von einem, vom Regler beein flussten Servomotor der Dieselmotorsteuerung aus verstellt werden, und sein Drehzapfen könnte auch zum Einstellen, zum Beispiel auf einer Schraubenspindel gelagert sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum selbsttätigen Konstant halten der Leistung von Verbrennungsmoto ren auf Fahrzeugen, mit elektrischer Kraft übertragung mittelst eines Fliehkraftreglers des! Verbrennungsmotors, dadurch gekenn zeichnet, dass ohne Zuhilfenahme von zusätz lichen elektrischen Apparaten die Erregung des elektrischen Hauptgenerators vom Flieh kraftregler selbsttätig entsprechend dem Fahrwiderstand so eingestellt wird, dass nicht nur die Drehzahl, sondern auch die Brenn stoffzufuhr und damit die Leistung des Ver brennungsmotors eingestellte Werte beibehal ten. UNTERANSPRÜCHE: 1.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Fliehkraftregler die Steuerung eines die Erregung des Hauptgenerators verstellenden Organes unmittelbar beeinflusst. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Fliehkraft regler die Steuerung eines die Erregung des Hauptgenerators verstellenden Organes mittelbar beeinflusst. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dreh zapfen eines Hebels zwischen der Flieh kraftreglermuffe und dem Einstellmecha nismus der Generatorerregung einstellbar ist. 4.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Spannung von Federn des Fliehkraftreglers im Be trieb verstellbar ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE159291X | 1930-10-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH159291A true CH159291A (de) | 1932-12-31 |
Family
ID=5680306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH159291D CH159291A (de) | 1930-10-13 | 1931-10-12 | Einrichtung zum selbsttätigen Konstanthalten der Leistung von Verbrennungsmotoren auf Fahrzeugen mit elektrischer Kraftübertragung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH159291A (de) |
-
1931
- 1931-10-12 CH CH159291D patent/CH159291A/de unknown
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