AT114949B - Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger. - Google Patents

Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger.

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AT114949B
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pump
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Stephan Loeffler
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Stephan Loeffler
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Pumpeinrichtung für   Hochdrackdampferzeuger.   



   Die Erfindung betrifft Ausführungsformen für den Aufbau, den Betrieb und die Regelung einer Pumpeinrichtung, für die Durchführung des Verfahrens zur Hochdruckdampferzeugung. Gemeinsam allen   Ausführungsformen   ist. dass die zur Durchführung des Betriebes erforderlichen Pumpen (Dampfumwälzpumpe und Speisepumpe) von derselben Antriebsmaschine aus. entweder direkt oder unter Einschaltung eines Zwischengetriebes angetrieben werden, wobei die Liefermenge der Pumpen durch Änderung der Drehzahl der Antriebsvorrichtung regelbar ist. 



  In besonderen Fällen kann die Liefermenge der   Speisepumpe unabhängig   von der Lieferrnenge der Umwälzpumpe veränderbar sein. 



   Nach Fig. 1 der Zeichnung wird die Kesselspeisepumpe 1 mit der Dampfumwälzpumpe 2 von derselben Antriebsmaschine, z. B. einem Elektromotor 3, angetrieben. Die Pumpenzylinder werden am günstigsten so dimensioniert, dass zu einer Speisepumpe immer eine   Umwälzpumpe   gehört, so dass also in einer Dampferzeugungsanlage immer ebensoviel Dampfumwälzpumpen als Speisepumpen vorhanden sind. Die   Umwälzpumpe   und die Speisepumpe sind im vorliegenden Falle beide unter Vermittlung von Getrieben 4 und 5 mit dem Antriebmotor 3 gekuppelt.

   Die Liefermengen beider Pumpen werden durch   Drehzahländerung   der Antriebsmaschine   verändert.   so dass sie bei der   Ausfühmng   der Pumpen als Kolbenmaschinen in jedem Falle olme weiteres in dem gewollten Verhältnis zueinander stehen, da das Verhältnis der Drehzahlen der beiden   Pumpen   in allen Fällen gleich gross ist. Bei der   Ausführung   der Pumpen als   Turbomaschinen   kann beispielsweise durch entsprechende Ausbildung der Getriebe die durch die Verschiedenheit der Kennlinien der   Turbopumpen   für Dampf und für Wasser sich ergebende Verschiebung in dem gewollten Verhältnis der Liefermengen ausgeglichen werden.

   Dieser Ausgleich kann auch durch Anordnung einer   Umführungsleitung   mit Drosselorgan u. dgl. bewirkt werden. insbesondere für Anlagen, bei denen der Antrieb der Speisepumpe und der   Umwälzpumpe   von der Hauptkraftmaschine aus erfolgt, z. B. bei Lokomotiven. 



  Die Speisepumpe. die   zweckmässigerweise überdimensioniert wird. wird   schon aus diesem Grunde mit einer   Umlaufvorrichtung versehen, (ie dann   auch gleichzeitig zur Regelung der Liefermenge benutzt werden kann. 



     Selbstverständlich   kann auch eine Kombination der Regelung durch Drehzahländerung und durch Umlauf angewendet werden oder es kann z. B. die Lieferung der Speisepumpe durch Änderung des   Pumpenhubes   erfolgen. 



   Die Drehzahländerung kann direkt durch   Drehzahländerung   der Antriebsmaschine oder auch unter Einschaltung eines Getriebevorgeleges od. dgl. bewirkt werden. 



   In Fig. 2 und 3 ist eine besondere Anordnung der beiden Pumpen zueinander gezeigt. 



  Beide Pumpen werden hier von einem gemeinsamen Kurbelzapfen 3'aus angetrieben, wobei die beiden   Pumpenzylinder 1., 2   in der gleichen Achse einander gegenüberliegend angeordnet sind. Dadurch wird ein besserer Gleichgang des Aggregats erreicht. 



   Nach Fig.   2   ist der Zylinder der Speisepumpe 1 mit einer Rücklaufleitung   6'mit   Regelorgan 7, der Zylinder der Dampfumwälzpumpe 2 mit einer Umlaufleitung 8 nebst Regelorgan 9 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   versehen. I) ie.. Rücklauf- und Regelvorrichtung der Speisepumpe kann beispielsweise ähnlich wie bei den Brennstofipamp'en-der Dieselmaschinen ausgebildet werden.   



   Nach Fig. 3 erfolgt der Antrieb der   Pumpenkolben   wieder von demselben Kurbelzapfen aus, jedoch unter Vermittlung eines   Rahmens     10.   wodurch eine Herabsetzung des Zapfen- druckes erreicht wird. 



   Um die Anschaffungskosten für die Antriebsmotoren der Pumpen und den Raumbedarf zu vermindern, können die Pumpen   unmittelbar   von der Hauptkraftmaschine angetrieben werden, wodurch ferner in mehrfacher Hinsicht auch durch die Eigenart des Hochdruckdampf- erzeugers begründete betriebstechnische Vorteile erzielt werden. 



   Während des Stillstandes der Hauptkraftmaschine ist die Dampferzeugung bei entsprechend verringerter Heizwirkung durch besondere Hilfspumpen aufrecht zu erhalten. Die Hilfspumpen werden dann gesondert angetrieben, z. B. durch eine   Dampfmaschine,   durch einen   Elektro-   motor od. dgl. Entsprechend den jeweiligen Betriebsverhältnissen wird man die Hilfspumpen auch während des Betriebes der Hauptkraftmaschine, also ständig mitlaufen lassen oder man wird sie nur bei einer Überlastung der Anlage zur Steigerung der Dampferzeugung mit an- setzen.   Zweckmässig   benutzt man die Hilfspumpen auch zur Inbetriebsetzung des Hochdruck- dampferzeugers. Der Antrieb der Hilfspumpen ist dann entsprechend dem während des Still- standes der Hochdruckdampferzeugung zur Verfügung stehenden Betriebsmittel zu wählen, also z.

   B. durch eine Niederdruckmaschine zu bewirken, wenn Niederdruckkessel ständig in
Betrieb sind oder Niederdruckdampf in einem Dampfspeicher vorhanden ist, oder durch einen
Elektromotor, der aus einem Netz oder einer Akkumulatorenbatterie mit Strom gespeist wird. 



   Die Hilfspumpen stellen in jedem Falle, ob sie ständig mitlaufen oder nicht. eine Sicherheit für den Betrieb neben den jeweils vorzusehenden Reserven und Sicherheitsvorrichtungen dar. 



   Die   Veränderung   der Liefermengen der Hauptpumpe wird durch   Drehzahländerung   gegenüber der Hauptkraftmaschine bewirkt oder durch eine Rücklaufvorrichtung von der Druck- zur Saugseite der Pumpen oder durch Veränderung der Steuerung der Pumpen oder auf ähnliche Art. Dagegen arbeiten die Hilfspumpen normalerweise ohne Regulierung. Der Betrieb der Anlage gestaltet sich besonders günstig und einfach. wenn die Änderung der Liefer- mengen der Hauptpumpe in Abhängigkeit von dem Dampfverbrauche der Hauptkraftmaschine von der Steuerung dieser Maschine abgeleitet werden kann. 



   In Fig. 4 bedeutet 11 den Zylinder einer Hochdruckkolbendampfmaschine als Haupt- kraftmaschine, die einen direkt gekuppelten elektrischen Generator   dz   antreibt. An dem freien
Ende der Kurbelwelle 13 ist eine   Stimkurbel   angeordnet, von der die Dampfumwälz- pumpe 15 und die   Speisepumpe   16 angetrieben werden, wie auch andere etwa zum Betriebe der Hochdruckdampfanlage erforderliche Pumpen, z. B. eine Kühlwasserpumpe zur Kühlung der Kolbenstangenstopfbüchsen, der Messinstrumente usw. 



   Für die Inbetriebsetzung des   Hochdruekdampferzeugers   und für die Aufrechterhaltung der Dampferzeugung bei Stillstand der Hauptkraftmaschine ist eine Hilfsumwälzpumpe 17 und eine Hilfsspeisepumpe 18 vorgesehen, die gesondert unter Vermittlung eines Riementriebs 19 od. dgl. von einem gemeinsamen Elektromotor 20 angetrieben werden. Etwa sonst noch erforderliche   Hilfspumpen     (Hilfskühlwasserpumpe usw.)   können auch mit derselben Antriebs- maschine gekuppelt werden. In vielen Fällen wird man an Hilfspumpen lediglich eine Dampf- umwälzpumpe aufzustellen brauchen. 



   In Fig. 5 und 5   a ist   als weiteres Beispiel eine ortsbewegliche Hochdruckdampfanlage 
 EMI2.1 
 dem Mittelzylinder 22 untergebracht. Die Steuerung der Hauptdampfzylinder erfolgt mittels Kolbenschieber 27 nach Heusinger. Bei Veränderung der   Füllung   dieser Dampfzylinder wird gleichzeitig und zwangläufig die Liefermenge der Hauptpumpen von der Steuerung der Dampf- zylinder aus verändert, bei der   Dampfumwälzpumpe   beispielsweise durch Verstellung eines
Steuerorgans 28 in einer Umlaufleitung 29. Die Steuerungsvorrichtung der Hauptspeisepumpe sowie die Hilfspumpen sind nicht besonders dargestellt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Durchführung des Betriebes erforderlichen Pumpen (Dampfumwälzpumpe und Speisepumpe) von derselben Antriebsmaschine aus angetrieben und normalerweise die Liefermengen der Pumpen durch Änderung der Drehzahl der Antriebsvorrichtung verändert werden, während in besonderen Fällen die Liefermenge der Speisepumpe unabhängig von der Liefermenge der ) Umwälzpumpe verändert wird, <Desc/Clms Page number 3> dz Pumpeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Pumpen als Kolbenpumpen ausgeführt werden und der Antrieb der Speisepumpe vom Triebwerk der Umwälzpumpe abgeleitet wird,
    wobei zum Zwecke der besonderen Regelung der Speisepumpe der Hub des Speisepumpenkolbens in bekannter Weise veränderbar ist.
    3. Pumpeinrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die zum normalen Betrieb des Hochdruckdampferzeugers erforderlichen Pumpen (Hauptpumpen) von der Dampfmaschine, welche den Dampf des Dampferzeugers verarbeitet (Hauptkraftmaschine) angetrieben werden, während zur Aufrechterhaltung der Dampferzeugung bei Stillstand der Dampfmaschine und zur Inbetriebsetzung der Dampferzeugung besonders angetriebene Pumpen (Hilfspumpen) von kleinerer Leistung verwendet werden.
    4. Pumpeinrichtung nach Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Regelung des Betriebes nur die Liefermenge der Hauptpumpe geändert wird, während die EMI3.1 EMI3.2
AT114949D 1925-05-18 1926-05-05 Pumpeinrichtung für Hochdruckdampferzeuger. AT114949B (de)

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