CH159221A - Kurbelgetriebe mit einem durch Fliehkraft verstellbaren Kurbelzapfen. - Google Patents

Kurbelgetriebe mit einem durch Fliehkraft verstellbaren Kurbelzapfen.

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CH159221A
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CH
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crank pin
crank
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drive shaft
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Inventor
Limited The Self-Adjus Company
Original Assignee
Self Adjusting Transmission Co
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  Kurbelgetriebe mit einem durch     Fliehkraft    verstellbaren Kurbelzapfen.    Die     Erfindung    bezieht sich auf ein Kur  belgetriebe, mit einem durch Fliehkraft ver  stellbaren Kurbelzapfen, der durch zwei ver  schiebbar auf einer Antriebswelle sitzende  Gewichte verstellt     wird.    Sie zeichnet sich  dadurch aus, dass der Kurbelzapfen fest an  dem einen, als     Schlitten    ausgebildeten Ge  wicht sitzt, das für     gewöhnlich    durch Feder  kraft in einer Lage gehalten wird, in welcher  der Kurbelzapfen mit der Achsrichtung der  Antriebswelle zusammenfällt, bis     eine    be  stimmte Drehzahl überschritten wird,

   wobei       dieses        Gewicht    durch Hebel     derartig        gelenkig     mit dem andern Gewicht     verbunden    ist, dass  beide Gewichte zur Verstellung des Kurbel  zapfens beitragen.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Kurbelgetriebes gemäss der Er  findung dargestellt.  



       Fig.    1     ist        eine    Vorderansicht des Kurbel  getriebes, wobei sich der Kurbelzapfen in    der Achsrichtung der Antriebswelle be  findet;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach der Linie       A-A    der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie       B-B    der     Fig.1    und       Fig.    4 und 5 zeigen Vorderansichten des       Kurbelgetriebes    mit zwei verschiedenen Be  triebsstellungen des Kurbelzapfens.  



  Eine runde Scheibe 1 ist fest auf der  Antriebswelle 2 des Getriebes, die zugleich  die Welle einer Antriebsvorrichtung sein  kann, befestigt. Die Scheibe 1 hat ein be  stimmtes Gewicht und dient gleichzeitig als  Schwungrad. In der     einen    Stirnfläche die  ser Scheibe 1 sind gekrümmte Schienen 3  und 4. befestigt, in der Weise, dass sie nach  entgegengesetzten Richtungen sich annähernd  radial nach auswärts erstrecken. Die beiden  Schienen bilden in der gezeichneten Ausfüh  rungsform ein Ganzes, könnten aber auch  voneinander getrennt sein. An den äussern           Dnden    ruhen diese     Schienen    3 und 4 auf  Klötzen 5 und 6 auf, während ihre     innern     Enden durch einen Zapfen 7 in Stellung ge  halten werden.

   Die Schiene 4 ist mit halb  kreisförmigen Nuten 8 versehen, in denen  die Kugeln 9 laufen, welche die speziell ge  formten Klötze 10 und 11 umschliessen. Die  Form dieser Klötze     .10    und 11 ist aus     Fig.    1  ersichtlich. Der Klotz 10 ist von grösserer  Länge als der Klotz 11. Beide Klötze sind  der Krümmung der Schiene 4 angepasst. Die  Klötze 10 und 11     sind    an der Unterseite  des als     Kurbelzapfenschlitten    ausgebildeten  Gewichtes 12     befestigt,    welches von dem       innern    Ende der Schiene 4 nach dem äussern  Ende derselben gleiten kann.

   Die     Schiene    3  dient zur Führung eines ebenfalls als Schlit  ten ausgebildeten Gewichtes 13, welches an  seiner Unterseite Lagerklötze 14 und 15 hat,  von denen der letztere eine grössere Länge  als der erstere hat und der Krümmung der  Schiene 3 angepasst ist. Die Schlitten 12 und  13 können von     einer        mittleren    Lage an der  Scheibe 1 an den Schienen 3 und 4 entlang  nach auswärts laufen, was bei einer ganz       bestimmten    Drehzahl der Scheibe 1 infolge  der     Fliehkraft    geschieht.  



  Der Schlitten 12 hat an seinem innern  Ende, und zwar in der Mitte seiner Breite,  einen     Stift,    welcher als Kurbelzapfen 16  dient.  



  Die beiden     Schlitten    12 und 13 werden  für gewöhnlich nach der     Mitte    der Scheibe 1  hin gedrängt,     und    zwar durch ein     Hebelwerk,     das eine Schiene 17 aufweist, die unter den       Schienen    3 und 4 mit dem Zapfen 7 in der  Mitte 18 der Scheibe 1 drehbar befestigt ist.  Zapfen 7 und Antriebswelle 2 besitzen die  gleiche Achse.

   Ferner sind die Hebel 19  und 210 mit ihren äussern Enden schwing  bar an der Scheibe 1 befestigt und sind fer  ner durch Lenker 21 und 22 mit den äussern  Enden der     Schiene    17 gelenkig     verbunden.     Die     einen    Enden der Lenker 21 und 22 haben  Haken 23 und 24, an welche die einen En  den von Federn 25 und 26 befestigt sind,  deren andere .Enden an     Stützen    27 und 28    angeschlossen sind, welche verstellbar an der       Stirnfläche    der Scheibe 1 sitzen.  



  Die Arbeitsweise des gezeichneten Kur  belgetriebes ist folgende:  Wenn die Antriebswelle 2 sich dreht.  dann     wird    dadurch ebenfalls die daran sit  zende Scheibe 1 gedreht und alle Teile, die  an dieser Scheibe sitzen, wie die Schlitten 12  und 13;- die Schienen 3 und 4 und die ge  nannten Hebel drehen sich mit.  



  Von der Spannung der Federn 25 und 26  hängt es ab, bis zu welcher Drehzahl die  Schlitten in der     Mitte    der Scheibe gehalten  werden und die Achse des Kurbelzapfens  mit der Achse der Antriebswelle zusammen  fällt, so dass sich der Kurbelzapfen ledig  lich um seine eigene Achse dreht.

   Wird je  doch die Drehzahl der Antriebswelle über  die eben erwähnte Welle     hinausgetrieben,     dann vergrössert sich die     Fliehkraftwirkung     auf die Schlitten 12 und 13 und es findet  eine Verschiebung dieser Teile entgegen der       Zugwirkung    der Federn     statt,    was eine Her  ausbewegung des     Kurbelzapfens    16 aus sei  ner     \Tullage    zur Folge hat.     Sobald    nun der  Kurbelzapfen seine Nullage verlässt, beginnt  er sofort eine exzentrische Bewegung, und  zwar dreht sich der Kurbelzapfen um die  Achse der Antriebswelle.

   Je nach der Grösse  der Drehzahl kann sich der Kurbelzapfen  an irgend einer Stelle zwischen der Null  stellung und der äussersten Stellung befin  den, die in der Nähe des Randes der     Scheibe     1 liegt. Die Verschiebung des Kurbelzap  fens 16 ist vollständig selbsttätig und hängt  von der Umdrehungszahl der Antriebswelle  ab. Der Kurbelzapfen kann beispielsweise  mit einem Übersetzungsgetriebe in Antriebs  verbindung stehen.

   Bei einer Drehzahl der  Antriebswelle, bei welcher keine Verschie  bung des Kurbelzapfens stattfindet, dreht  sich der Kurbelzapfen lediglich um seine  eigene Achse, die dann mit der Achse der  Antriebswelle zusammenfällt.     In,    diesem  Falle wird keine Drehzahl auf das Über  setzungsgetriebe übertragen, das heisst die      Antriebswelle     ist    von der getriebenen Welle  losgekuppelt. Das gezeichnete     Getriebe    kann  auf den verschiedensten Gebieten des Ma  schinenbaues benutzt werden, wie zum Bei  spiel im Kraftfahrzeugbau oder bei Diesel  motoren,     Klektromotoren,    Flugzeugmotoren,  Bohrmaschinen und dergleichen mehr.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kurbelgetriebe mit einem durch Flieh kraft verstellbaren Kurbelzapfen, der durch zwei verschiebbar auf einer Antriebswelle sitzende Gewichte verstellt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kurbelzapfen fest an dem einen als Schlitten ausgebildeten Gewichte sitzt, das für gewöhnlich durch Federkraft in einer Lage gehalten wird, in welcher die Achse des Kurbelzapfens mit der Achsrichtung der Antriebswelle zusam menfällt, bis eine bestimmte Drehzahl über schritten wird, wobei dieses Gewicht durch Hebel derart gelenkig mit dem andern Ge wichte verbunden ist, dass beide Gewichte zur Verstellung des Kurbelzapfens beitragen.
    UNTERANSPRüC13E 1. Kurbelgetriebe mit einem durch Flieh kraft verstellbaren Kurbelzapfen, nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewichte (12, 13) gleitbar auf gekrümmten, an der Stirnseite einer Scheibe (1) befindlichen, nach aussen ver laufenden Führungsschienen (3,-1) sitzen und an je einem Hebel<B>(20,19)</B> befestigt sind, welche Hebel ihrerseits schwingbar an der Scheibe (1) gelagert sind und durch je einen Lenker (21, ?2) mit ;e einem Ende einer geminsamen Schiene (17) gelenkiä verbunden sind, die um eine mit der Achse der Antriebswelle (2) zusammenfallende Achse drehbar ist. ?.
    Kurbelgetriebe mit einem durch Flieh kraft verstellbaren Kurbelzapfen, nach Patentanspruch und Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass die Schiene (17) drehbar an einem Zapfen (7) sitzt. der in der Mitte der Scheibe (1) befestigt ist und auch die innern Teile der Füh rungsschienen (3, 4) in Stellung hält.
CH159221D 1930-09-29 1931-03-30 Kurbelgetriebe mit einem durch Fliehkraft verstellbaren Kurbelzapfen. CH159221A (de)

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