CH150623A - Verfahren zur Herstellung von nicht für Nahrungszwecke bestimmter Kakaobutter aus Kakaomasse. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nicht für Nahrungszwecke bestimmter Kakaobutter aus Kakaomasse.

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CH150623A
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    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11BPRODUCING, e.g. BY PRESSING RAW MATERIALS OR BY EXTRACTION FROM WASTE MATERIALS, REFINING OR PRESERVING FATS, FATTY SUBSTANCES, e.g. LANOLIN, FATTY OILS OR WAXES; ESSENTIAL OILS; PERFUMES
    • C11B1/00Production of fats or fatty oils from raw materials
    • C11B1/02Pretreatment
    • C11B1/025Pretreatment by enzymes or microorganisms, living or dead
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     nicht    für Nahrungszwecke bestimmter     Nakaobutter     aus Kakaomasse.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren  zur Herstellung von nicht für Nahrungs  zwecke bestimmter     Kakaobutter    aus Kakao  masse.  



  Wenn die Kakaokerne zu Kakaomasse  zermahlen werden, haftet das Fett, welches  in den einzelnen Zellen des Kakaokernes ent  halten ist, und dessen Gehalt     zwischen    47  und 54% schwankt, sehr fest an den faseri  gen Bestandteilen der Zellen und ist so fest       rnit    den,     P'roteid-    und Stärkebestandteilen  verbunden, dass die Entfernung des Fettes  durch hydraulischen Druck äusserst schwie  rig ist.

       V    Die     bekannte        Gewinnungsart    der       Kakaobutter    aus Kakaomasse, bei welcher die  fein zerriebene Kakaomasse durch hohen  Druck in hydraulischen Pressen auf     eine     Temperatur über den Schmelzpunkt der       Kakaobutter    (30   C) gebracht wird, so, dass  die Kakaobutter als flüssiges 01 gewon  nen wird, liefert nur eine geringe     Ausbeute     an Kakaobutter, da die Kakaobutter an den    nicht     fettigen        Bestandteilen    des     Zellenkerne     haften bleibt.

   Es ist daher nur möglich,  etwa zwei Drittel der Kakaobutter durch  dieses.     Pressverfahren    zu entfernen, das zudem  noch den Nachteil des hohen Kraftbedarfe  aufweist.  



  Es ist ferner bekannt, aus pflanzlichen  Stoffen das 01 dadurch zu gewinnen, dass die  Stoffe in wässeriger     Suspension    mit Enzymen  behandelt werden, welche die     Proteidstoffe     abbauen. Dieses Verfahren, das jedoch nicht  für die Herstellung von     Kakaobutter    be  kannt geworden ist, setzt eine Gärung der  Masse voraus, beansprucht mehrere Tage und  verlangt eine Neutralisierung der bei der Gä  rung entstandenen     Säure.    Ferner hätte der  bei dem     Gärungsprozess    entstehende Alkohol  eine schädliche Wirkung auf die     Kahaobut-          ter.     



  Das Verfahren gemäss der Erfindung ist  dadurch gekennzeichnet., dass der     wässerigen         Suspension die nicht Gärung erregenden En  zyme     Papain    und Pepsin nacheinander zu  gesetzt werden,     wobei,    das Pepsin in leicht:  salzsaurer Lösung verwendet wird und die  Suspension auf 61 bis 63   erhitzt wird.  



  Es scheidet sich bei der Ausführung des  Verfahrens, wie Versuche ergaben, reinste  Kakaobutter an der Oberfläche der Suspen  sion ab, und sie kann dort abgeschöpft wer  den. Die Kakaomasse kann auf diese Weise  restlos von     Kakaobutter    befreit     weiden.       <I>Beispiel:</I>  45 kg handelsüblicher Kakaomasse wer  den zu     .einem    weichen Brei gemahlen, dann  in einen Trog gebracht und mit etwa 95  Litern Wasser bei einer Temperatur von  40.   C vermischt.

   Das Gemisch wird! dann  erhitzt,     bis    es einheitlich die Temperatur von  49   C     aufweist.    Ist diese     Temperatur    er  reicht so werden<B>190</B> Liter Wasser, welche  vorher auf 40   erhitzt worden sind, in die  Mischung geschüttet, um sie zu verdünnen.  Dadurch wird eine Gesamtmenge von 2,85  Litern Wasser erreicht, welche 45 kg der  Kakaomasse enthält. Diese Masse wird     hin-          und    herbewegt und auf einer Temperatur von  40   C zehn Minuten lang gehalten, damit  sie möglichst gleichmässig wird.  



  Etwa 7     gr        Papain    werden dann in  160 cm' Wasser von<B>38'</B> C aufgelöst. Diese       Papainlösung    wird in das Wasser- und Na.  kaomassegemisch eingebracht. Diese Masse  wird zehn Minuten gerührt, um eine voll  ständige Verteilung des     Papains    zu erzielen.  



  Ferner wird eine     Pepsinlösung    aus etwa  14     gr    pulverigen Pepsins oderschwammiger       Pepsinkörnchen    bereitet, die in 0,45 Liter  Wasser von<B>32'</B> C aufgelöst werden. Das  Wasser ist mit 0,4 Gewichtsprozenten Salz  säure angesäuert. Das verwendete Pepsin ist  von der     liandelsübliehen    Stärke von 1     :3000.     Diese     Pepsinlösung    wird dann der Kakao  massesuspension ebenfalls zugesetzt, und die  gesamte Mischung wird hin- und herbewegt,  während ihre Temperatur langsam von    40   C auf 61 bis 63      t    C erhöht wird und  auf dieser letzten Temperatur fünf Minuten  gehalten wird, nach welcher Zeit etwa.

    0,45 kg fremde     Kakaobutter    hinzugefügt  werden.  



  Die Erhitzung der gesamten Mischung  auf der Temperatur von 63   wird dann noch  15 bis '30 Minuten fortgesetzt, während wel  cher     Zeit    die in der Kakaomasse     enthaltene     Kakaobutter sich an     d-er    Oberfläche     absehei-          d-et    und dort eine     zusammenhängende,    ölige  Schicht bildet. Diese ölige Schicht wird,  wenn sie eine hinreichende Dicke erreicht  hat, abgeschöpft.

   Die Zuführung der kleinen  Menge Kakaobutter dient als Anregung, die  zur     schnelleren        Absch.eidung    der in der Ka  kaomasse     enthaltenen,Kakaobutter    beiträgt,  obgleich die Zufügung ;einer derartigen An  regung nicht     unbedingt,erford-erlich    ist. Die  Behandlungsdauer beträgt zwei bis drei Stun  den, nach deren Ablauf alle Kakaobutter ab  gesondert ist und an der Oberfläche  schwimmt.    Vorteilhaft ist es, die     geschmolzene,    sus  pendierte Kakaobutter an der Oberfläche  nach etwa 45, Minuten abzuschöpfen, und  darauf die Suspension auf die doppelte Menge  zu verdünnen.

   Dies bewirkt eine weitere Ab  scheidung von Kakaobutter, welche dann  wieder an die Oberfläche steigt und dort ab  geschöpft werden kann. Die Kakaobutter,  wie sie von der Oberfläche der Suspension  abgezogen wird, kann Teilchen der Kakao  masse enthalten.     Sie    wird deshalb filtriert,  worauf sie in     Platten    zum Verkauf geformt       wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von nicht für Nahrungszwecke bestimmter Kakaobutter aus Kakaomasse, bei welchem die Kakao masse in wässeriger Suspension mit die Pro teidstoffe abbauenden Enzymen versetzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der wäs serigen Suspension die nicht Gärung erre genden Enzyme Papain und Pepsin nachein ander zugesetzt werden, wobei das Pepsin in leicht salzsaurer Lösung verwendet wird, und die Suspension auf 61 bis<B>63</B> erhitzt wird.
    UNTERAN SPRUCR Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der erhitzten Suspension eine kleine Menge Kakaobutter zugefügt wird, und nach Entfernung der ersten öligen Schicht die Suspension mit Wasser auf das doppelte Volumen verdünnt wird, so dass eine weitere Menge Kakaobutter sich als ölige Schicht abscheidet.
CH150623D 1930-09-16 1930-09-16 Verfahren zur Herstellung von nicht für Nahrungszwecke bestimmter Kakaobutter aus Kakaomasse. CH150623A (de)

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