CH150102A - Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien. - Google Patents
Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien.Info
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- H02J7/92—
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J7/00—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
- H02J7/02—Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from AC mains by converters
- H02J7/04—Regulation of charging current or voltage
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- Power Engineering (AREA)
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien. Es ist bekannt, dass man beim Laden einer Akkumulatorenbatterie die gleiche Ka pazität mit verschiedenen Endladespan- nungen erreicht, je nach der Stromstärke, mit der die Ladung vorgenommen wird. Bleibt zum Beispiel der Ladestrom während der ganzen Ladung konstant auf dem maxi mal zulässigen Wert, dann wird die volle Kapazität der Batterie erst bei .einer Ent- ladespannung von zirka 2,7 Volt pro Ele ment erreicht.
Wählt man hingegen eine Ladestromstärke von zirka 25 % des norma len Ladestromes., so braucht man zur Errei chung der vollen Kapazität eine maximale Spannung von nur zirka 2,4 Volt pro Ele ment.
Solche Verhältnisse bestehen zum Bei spiel (1a, wo eine Batterie innerhalb verschie dener Zeiten, .das heisst mit verschiedenen Ladeströmen geladen werden soll. Es ent sprechen dabei einer bestimmten Kapazität ,je nach dem Ladestrom verschiedene Lade spannungen.
Diese Tatsache ist bei der bis her üblichen Lademethode nicht berücksich- tigt worden, indem das Ansprechen des Re lais zum Unterbrechen des Ladestromes mit- telst eines Zeitschalters oder Amperestun- denzählers nur in Abhängigkeit der Lade spannung erfolgte. Da,s Relais arbeitete so mit unabhängig vom Ladestrom, also auch unabhängig von der bis zum Zeitpunkt des Ansprechens des Relais erreichten Kapazi tät.
Es ist auch zu beachten, dass die Bat terien oft nicht in unmittelbarer Nähe der Schaltstelle, wo sich das Relais befindet, an geschlossen werden, so dass mit einem zusätz lichen Spannungsabfall zwischen Schaltstelle und Anschlussstelle der Batterie zu rechnen ist. Dieser Spannungsabfall ist jeweils ziem lich gross und darf nicht vernachlässigt wer den. Er ist proportional dem Ladestrom. Auch dieser Umstand ist. bisher nicht be rücksichtigt worden und trägt auch seiner seits zur ungenauen Abschaltung bei.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien, bei welchen der Ladestrom beispielsweise durch einen Am- perestundenzähler oder einen Zeitschalter unterbrochen wird, der von einem Relais in Gang gesetzt wird und bei dem erfindungs gemäss zwecks Einleitung der Abschaltung der Batterie in Abhängigkeit ihres Ladezu standes das Relais .mit einer Strom- und Spannungswicklung versehen ist.
Die Zeichnung zeigt schematisch ein Aus führungsbeispiel der Erfindung, und zwar ein Schaltbild. Wesentliche Teile dieses Schaltbildes sind: die Ladebatterie a, das kompoundierte Ladespannungsrelais b, der gegenkompoundierte Ladegenerator c und der Ladezeitschalter d mit der Schaltwalze f, dem Walzenmotor g und dem Uhrwerk schalter h. Die Spannungsspule des kom- poundierten Ladespannungsrelais b sei an die Batterie a angeschlossen und die Strom spule sei vom Ladestrom durchflossen.
Ausserdem sei der Zeiger des Uhrwerkschal- ters b, auf Null eingestellt und berühre den Kontaktring i.. Damit fliesst Strom vom einen Netzleiter k über: Kontaktfinger 1, Kon taktbelag 2" Walzenmotor g, Kontaktbelag 3, Kontaktfinger 4 und Kontaktring i zu rück zum andern Netzleiter k. Der Motor g dreht nun die Walze f in Richtung des Pfeils 5, das heisst von der Stellung I in .die Stellung 1I. Hiermit werden die Kontakt finger 6 durch den Walzenbelag 7 über brückt und der Ladestromkreis der Batterie a geschlossen.
Die Ladung setze sich infolge der Wirkung der Gegenkompoundwicklung b des Ladegenerators c (oder anderer ge bräuchlicher Mittel zur Spannungserhöhung) selbsttätig fort. Das - kompoundierte Lade spannungsrelais b überwacht dauernd den Ladezustand der Batterie a und spricht bei Erreichung einer bestimmten Ladekapazität an. Es überbrückt seine Hilfskontakte 9 und schliesst den Stromkreis des Sperrmagnetes )n,. Das Uhrwerk 1v wird frei gegeben. Der Zeiger dieses Uhrwerkes h dreht sich rechts herum und gleitet langsam auf dem verstell baren Kontaktring i.
Angenommen, das An sprechen des kompoundierten Ladespan- nungsrelais b .erfolge bei .einem derartigen Ladezustand der Batterie a, von dem ab bis zur vollen Aufladung oder Überladung der Batterie die Ladung noch etwa 1 Stunde fortgesetzt werden soll, so muss der Kon taktring i bis zur ersten Marke auf der Zeit skala gedreht werden. Nach Ablauf einer Stunde verlässt der Zeiger den Kontaktring i und berührt den Kontaktring n. Dadurch er hält der Motor g von neuem einen Schalt befehl und dreht die Schaltwalze f selbst tätig in die Stellung I zurück, wo sie von neuem stehen bleibt.
Inzwischen hat der Kontaktbelag 7 der Schaltwalze f den Lade stromkreis an den: Kontaktfingern 6 von neuem geöffnet, das heisst die Ladung unter brochen. Der Zeiger des Uhrwerkschalters, j, kann .dann von Hand oder selbsttätig, zum Beispiel mittelst Feder, in die gezeichnete Nullstellung zurückgedreht werden.
Die neue Einrichtung gestattet die rich tige Unterbrechung der Ladung über einen sehr weiten Bereich von Ladezeiten oder Ladeströmen, wobei das Relais b bei einem im voraus bestimmten Ladezustand der Bat terie a anspricht. Durch entsprechende Be messung der Amperewindungszahl der Stromspule des Relais b wird auch der Spannungsabfall zwischen Schalt- und Lade stelle mitberücksichtigt. Beim Ansprechen des Relais b kann auch ein weiteres Relais oder ein Schalter zur Verminderung oder Abschaltung des Ladestromes gesteuert wer den.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien, deren Lade strom durch einen relaisgesteuerten Schalter abgeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Einleitung der Abschaltung der Batterie in Abhängigkeit ihres Ladezustan des das Relais mit einer Strom- und Span nungswicklung versehen ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da: durch gekennzeichnet, dass die Ampere windungszahl der Stromspule des Relais derart gewählt ist, dass beim Ansprechen des Relais auch der Spannungsabfall zwi schen Schaltstelle und Ladestelle berück sichtigt ist. 2.Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Relais. eine Schaltvorrichtung steuert, die ihrerseits eine Verminderung -des Ladestromes ver ursacht. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das Relais eine zur Abschaltung des Ladestrornes dienende Schaltvorrichtung steuert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH150102T | 1930-08-16 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH150102A true CH150102A (de) | 1931-10-15 |
Family
ID=4405562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH150102D CH150102A (de) | 1930-08-16 | 1930-08-16 | Einrichtung zum selbsttätigen Laden von Akkumulatorenbatterien. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH150102A (de) |
-
1930
- 1930-08-16 CH CH150102D patent/CH150102A/de unknown
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