DE910444C - Ladeeinrichtung - Google Patents

Ladeeinrichtung

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Publication number
DE910444C
DE910444C DES19629D DES0019629D DE910444C DE 910444 C DE910444 C DE 910444C DE S19629 D DES19629 D DE S19629D DE S0019629 D DES0019629 D DE S0019629D DE 910444 C DE910444 C DE 910444C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
battery
contact
charging
pöhl
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Expired
Application number
DES19629D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Bodenweber
Georg Schaller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Original Assignee
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/50Circuit arrangements for charging or discharging batteries or for supplying loads from batteries acting upon multiple batteries simultaneously or sequentially
    • H02J7/575Parallel/serial switching of connection of batteries to charge or load circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Laden von Akkumulatoren, bei welcher zwei Batterien angeschaltet werden können, welche nacheinander vollkommen selbsttätig aufgeladen und nach der Ladung abgeschaltet werden.
  • Bei der erfindungsgemäßen Schaltung werden zwei der bekannten Pöhlerschalter verwendet. Es sind schon Ladegleichrichter bekannt, bei denen immer ein bestimmter Pöhlerschalter zuerst eingeschaltet wird und die selbsttätige Umschaltung dann auf die zweite Batterie erfolgt. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß ein bestimmter Pöhlerschalter zuerst eingeschaltet und daher auch eine bestimmte Batterie zuerst geladen werden muß. Bekannt ist auch schon eine Einrichtung, bei welcher die Einschaltung der beiden Batterien zwar in beliebiger Reihenfolge vor sich gehen kann, bei welcher aber außer einem Umschalter noch zwei weitere Hilfsrelais erforderlich sind, welche die richtige Umschaltung der beiden Ladestromkreise vorbereiten.
  • Gemäß der Erfindung erfolgt bei einer Ladeeinrichtung mit zwei Pöhlerschaltern die Umschaltung der beiden Batterien in beliebiger Reihenfolge ohne zusätzliche Hilfsrelais über an den beiden Pöhlerschaltern angebrachte zusätzliche Kontakte, die den Umschalter R2 steuern.
  • Die Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden, welche eine Ladeschaltung für Drehstrom zeigt. Sie kann auch für einphasigen Wechselstrom eingerichtet werden.
  • Vor Beginn der Ladung werden an die Anschlußpunkte a und b bzw. ä und b' die zu ladenden Batterien B i bzw. B2 angeschaltet. Darauf sind überstromschalter U, Hauptschalter H und schließlich die beiden Pöhlerschalter P i und P2 einzuschalten. Bei der folgenden Überlegung nehmen wir an, daß der Pöhlerschalter P 2 zuerst eingeschaltet wurde. Es sind also die Kontakte i, 2, 3 und q. dieses Schalters geschlossen, während der Kontakt 5 geöffnet ist. Bei der nachfolgenden Betätigung des Pöhlerschalters P r werden dessen Kontakte i, 2, 3, 4 und 5 geschlossen. Nach Einschaltung des Pöhlerschalters P 2 kommt folgender Stromkreis zustande: +-Pol der Batterie B2, a', Kontakt 6 des Umschalters R2, Kontakt 7 des Überstromschalters Ü, Kontakt 8 des Hauptschalters H, Wicklung R i, Kontakt g von H, Kontakt io von a, Kontakt q. vom Pöhlerschalter F:2, b', --Pol der Batterie B 2.
  • In diesem Stromkreis spricht das Schaltschütz R i an und schaltet die Wechselspannung an den Transformator und damit an die Gleichrichterelemente G an. Vor die Gleichrichterelemente sind in bekannter Weise Drosseln D geschaltet. Die Ladung der Batterie B2 beginnt. Parallel zur Batterie B 2 liegt über die Kontakte 2 und 3 des Pöhlerschalters P2 die Spannungsspule S2. Sobald die Zellenspannung der zu ladenden Batterie den Wert von 2,4 Volt erreicht hat, wird in bekannter Weise durch die Spule S2 ein Uhrwerk ausgelöst, welches nach einer vorher eingestellten Zeit den Pöhlerschalter P2 mechanisch auslöst. Das Uhrwerk und die Auslösevorrichtung des Pöhlerschalters sind nicht dargestellt, weil sie bekannt sind. Die nun voll geladene Batterie B2 wird durch die Auslösung des Pöhler schalters P 2 vom Ladegleichrichter abgeschaltet. An ihrer Stelle wird nun die Batterie B i an den Gleichrichter angeschaltet, und zwar erfolgt die Umschaltung auf die Batterie B i durch den Umschalter R2, welcher in folgendem Stromlauf anspricht: +-Pol der Batterie B i, a, Kontakt 4 des Pöhlerschalters P i, Kontakt 5 des Pöhlerschalters P2, Wicklung R2, Kontakt i und 2 des Pöhlerschalters P i, b, --Pol der Batterie B i.
  • Die Batterie B i wird nun aufgeladen und nach beendeter Ladung durch den Pöhlerschalter P i vom Gleichrichter abgeschaltet. Während der Ladung wird das Schaltschütz R i über den Kontakt 5 des Pöhlerschalters P i erregt. Wird bei der ersten Einschaltung zuerst der Pöhlerschalter P i und danach der Pöhlerschalter P2 eingelegt, so spricht der Umschalter R2 an und hält sich über seinen Kontakt i i so lange, bis der Pöhlerschalter P i ausschaltet und damit seinen Kontakt q. öffnet. Die Ladeeinrichtung arbeitet also in der Weise, daß von zwei zu ladenden Batterien zuerst immer die an den Ladegleichrichter angeschaltet wird, deren Pöhlerschalter zuerst eingeschaltet wurde. Die andere Batterie wird dann nach Beendigung der Ladung der ersteren geladen.
  • Das den Wechselstrom einschaltende Schütz R i kann statt von der Spannung der zu ladenden Batterie auch von der Netzspannung abhängig gemacht werden. Im letzteren Fall wird ein Wechselstromkreis für das Schütz R i in ähnlicher Weise, wie es vorhin beschrieben wurde, durch einen Pöhlerschalterkontakt geschlossen. Besser ist es allerdings, das Schütz R i von den zu ladenden Batterien zu speisen, weil dann nach Beendigung der Ladung beider Batterien das Gerät vom Wechselstromnetz abgeschaltet wird und dadurch unnötige Verluste vermieden werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ladeeinrichtung, bei welcher zwei Pöhlerschalter- zur selbsttätigen Umschaltung von der einen zu ladenden Batterie auf die andere verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung der beiden Batterien in beliebiger Reihenfolge ohne zusätzliche Hilfsrelais über an beiden Pöhlerschaltern angebrachte zusätzliche Kontakte (5) erfolgt, welche den Umschalter (R:2) steuern.
DES19629D 1938-01-05 1938-01-05 Ladeeinrichtung Expired DE910444C (de)

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