CH140271A - Ankündigungsvorrichtung. - Google Patents

Ankündigungsvorrichtung.

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CH140271A
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Leslie Stringer Hubert
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      Ankündigungavorriehtung.       Die Erfindung bezieht sich auf eine An  kündigungsvorrichtung, bei der Tageslicht  oder künstliches Licht durch einen Spiegel  zum Beispiel auf die Augen der Vorüberge  henden; geworfen wird und bei der ein Mu  ster, das heisst das Ankündigungsschild zwi  schengeschaltet ist, so dass eine gewünschte  Ankündigung sichtbar wird.  



  Die Erfindung bezweckt nun, eine derar  tige     Ankündigungsvorrichtung    zu schaffen,  bei welcher eine Masse bei Erschütterungen,  unter dem Einfluss der Schwerkraft, Schwin  gungen ausführt und die ferner derart ange  ordnet ist, dass dieses     Schwingen    eine relative  Bewegurig zwischen dem Muster und einer  davor befindlichen Maske (Schablone) und  somit ein Wechseln der Ankündigung verur  sacht.  



  Die Erfindung eignet sich beispielsweise  besonders für solche Vorrichtungen, die auf    Motorfahrzeugen angeordnet sind, und die  sich bewegende Masse (Gewicht) und der  Verbindungsmechanismus können dann in  dem Gehäuse der     Vorrichtung    auf dem Fahr  zeug angeordnet werden. Das Gehäuse, wel  ches das Muster und den Spiegel     entbält.     kann dann um eine Achse     drehbar    angeord  net werden und wirkt selbst als bewegliches  Gewicht.  



  In der Hauptsache dient das bewegliche  Gewicht     vortei'haft    dazu, in einem     Zwischen-          gliede    Energie aufzuspeichern, wobei dann  diese Energie periodisch benutzt wird, *um  das Muster oder die das Muster verdeckende  Schablone (Maske) in     bestimmten    Zeiträu  men und über eine bestimmte Entfernung zu  bewegen. Am     vorteilhaftesten    wird ein festes  Muster- und eine bewegliche Schablone vor  gesehen und die Schablone wird dabei durch  die     intermittierende    Wirkung des Zwischen  gliedes so bewegt, dass sie abwechselnd be-      stimmte Teile der Ankündigung verdeckt       bezw.    freigibt.

   Beispielsweise kann durch  das bewegliche Gewicht das Aufziehen einer  Spiralfeder bewirkt werden, die in bestimm  ten Abschnitten freigegeben wird und dann  eine Scheibe bewegt, die zur Bewegung der  Schablone bestimmt ist.  



  Die Verbindungsvorrichtung zwischen  dem Gewicht und der Schablone oder dem  Muster erhält vorzugsweise ein Antriebsseil,  welches mit seinem einen Ende an dem Ge  wicht befestigt ist, dann um eine Scheibe  oder Trommel herumgelegt wird und mit  dem andern Ende an einer     Spannungsfeder     befestigt wird, wie es zum Beispiel in dem  britischen Patent Nr. 193997 dargelegt ist.  In den Fällen, wo die Bewegungen des Ge  wichtes das Aufwinden einer Spiralfeder be  wirken, kann diese Feder in der Scheibe an  geordnet werden, um die das Antriebsseil  läuft und mit ihrem einen Ende an dieser  Scheibe befestigt sein. Das andere Ende der  Feder wird dann an einer Scheibe befestigt,  die dazu dient die Schablone oder das Mu  ster zu bewegen.

   Wird das ganze Gehäuse  des Schildes drehbar aufgehängt, so dass es  selbst als bewegliches Gewicht dient, so     wird     zweckmässig ein Ende des     Antriebsseils    an  einem festen Punkte des Motorfahrzeuges  usw. befestigt und die Scheibe von dem     (@c-          häuse    derart getragen, dass sich das Ganze  relativ zu dem festen Punkt der Seilbefesti  gung bewegt, wenn sich das Gehäuse be  wegt.  



  Im allgemeinen ist es wünschenswert,  wenn ein Antriebsseil, welches sich um eine  Scheibe bewegt, benutzt wird, ein Bremsband  vorzusehen, welches so um die Scheibe ge  legt ist, dass es die letztere an einer Drehung  in der entgegengesetzten Richtung verhin  dert, wenn die Scheibe durch das Antriebs  seil in einer Richtung bewegt wird.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsge  genstand in mehreren beispielsweisen Aus  führungsformen dargestellt; es zeigen:       Fig.    1 einen Aufriss,       Fig.    2 einen Grundriss mit Schnitt,         Fig.    3 und 4 Querschnitte nach den Li  nien     111-III    und     IV-IV    und       Fig.    5 eine Einzelheit einer Vorrichtung,       Fig.    6 eine Rückansicht einer zweiten  Ausführungsform.  



       Fig.    7 einen Grundriss hierzu,       Fig.    8 eine Endansicht, von der linken  Seite aus gesehen,       Fig.    9 eine Rückansicht einer dritten  Ausführungsform.  



  Mit Bezug auf die     Fig.    1 bis 5 ist in  einem Blechgehäuse 1 eine offene Front vor  handen und die Oberseite ist teilweise eben  falls offen, welche Stelle jedoch mit einer  Glasplatte 2 verdeckt ist. In dem Gehäuse  1 ist in Längsrichtung unter einem Winke'  von 45   zu der Horizontalebene ein Spiegel  3 angeordnet, der durch Winkeleisen 4 ge  halten ist, die an den Innenseiten der beiden  Endflächen des Gehäuses 1 angeordnet sind.  Ein die     Ankündigung    usw. aufweisendes,     Jas     heisst den Ankündigungsschild bildendes  Glasmuster 5 ist in horizontaler Lage unter  der Glasplatte 2 angeordnet, und zwar so,  dass es durch einen Schlitz der Endwand 6  des Gehäuses eingeschoben werden kann.

   Das  Muster 5 ist mit einer Handhabe 7 versehen,  mit deren Hilfe es leicht herausgenommen  werden kann. Hierdurch wird erreicht, dass  die Ankündigungen usw. mit der grössten  Leichtigkeit ausgewechselt werden können.  Eine Schablone 8, in der Form eines     Gleit-          schiebers,    ist auf Schienen 55 so angeordnet,  dass sie über die Oberseite des Musters glei  ten kann.

   Die Schablone 8 besitzt, wie in       Fig.    2 dargestellt, eine Anzahl von Öffnun  gen 9 und kann zwischen zwei äussersten  Stellungen bewegt werden, in deren einer  sie bestimmte Buchstaben auf dem Muster 5  verdeckt, aber das Licht durch die     Offnun-          gen    9 zu andern Buchstaben zutreten     lä,sst,     während in der andern     Endstellung    das  Licht zu der ersteren Serie von Buchstaben  dringen kann, während die zweite Serie ver  deckt ist.

   Wie in     Fig.    2 dargestellt ist, ge  langt das Licht durch fünf Öffnungen 9 zu  den Buchstaben und durch diese hindurch,  die das Wort      Signs     bilden, so dass dieses      Wort von dem Spiegel 3 zu den Augen eines  ,vor dem Gehäuse stehenden Beobachters ge  worfen wird. Die Buchstaben, die das Wort       ",Glass"    bilden., sind!     jed@o,ch    bei der in     Fig.     2 dargestellten Stellung verdeckt und er  scheinen erst, wenn die Schablone 8 nach  rechts in ihre andere Endstellung bewegt  wird, während das Wort      Signs     dann ver  deckt ist.  



  Die Antriebsvorrichtung, durch die die  Schablone zwischen ihren beiden     Endstellun-          gen    bewegt wird, umfasst ein Leitgewicht  10, welches auf dem einen Ende einer Me  tallplatte 11 angeordnet ist, wobei die Me  tallplatte 11 um den Punkt 12 drehbar gela  gert ist und an ihrem andern Ende durch  eine Schraubenfeder 13 in ihrer Normalstel  lung in Gleichgewicht gehalten wird. Wenn  das ganze Schild auf einem Motorfahrzeug  usw. angeordnet ist, wird, sobald das Fahr  zeug sich bewegt, das Gewicht 10 sich um  den Zapfen 12 bewegen, und zwar unter der  Einwirkung der     Schwingungen,    die durch  die Fahrt hervorgerufen werden.

   Um die Be  wegung des Gewichtes zu begrenzen und all  zugrosse Bewegungen und Stösse von der Vor  richtung fernzuhalten,     sind    unter und über  dem Gewicht Anschläge 14 angeordnet, die  von Schraubenfedern 15, welche die     Stösse     aufzufangen bestimmt sind, umgeben sind.  Ein Antriebsseil 16 ist mit seinem einen  Ende an der Platte 11 befestigt, und zwar an  einem Punkt, der etwas von dem Gewicht  10 entfernt ist. Weiterhin ist das Antriebs  seil in eine in einer Scheibe 17 angeordnete,       rinnenförmige    Vertiefung gelegt und geht  um diese Scheibe 17 herum und wird schliess  lich mit seinem andern Ende an einer Feder  18 befestigt, die an dem eingebogenen Teil  19 eines Metallrahmens 20 befestigt ist.

   An  dem Metallrahmen 20 kann die ganze An  triebsvorrichtung für die Schablone samt  dem Gewicht angeordnet werden, so dass al  les ausserhalb zusammengesetzt und dann  als Ganzes in seine Stellung in dem Gehäuse  1 gebracht werden kann.  



  Ein Bremsband 21. wird mit seinem einen  Ende an dem Teil 19 des Rahmens 20 befe-         stigt,    während das andere Ende an eine Deh  nungsfeder 22, die ihrerseits     wiederum    an  dem eingebogenen Teil 19 befestigt ist, an  geschlossen; ist. Auch dieses Bremsband 21  ist um die Scheibe, und zwar in demselben  Sinne, wie das Antriebsband -16 herum  gelegt, so dass die Dehnungsfedern 18 und  22 in jedem Falle als     Rückstellorgane    ange  sehen werden können. Wenn nun das Ge  wicht 10 sich bewegt, so wird während sei  ner Abwärtsbewegung die Scheibe 17 durch  das Antriebsseil 16 im Linkssinne gedreht.

    Die Scheibe 17 kann sich jedoch nicht in  der entgegengesetzten Richtung drehen,  wozu sie das Bestreben hat, da sie hieran  durch das Bremsband 21 verhindert wird,  welches ein Drehen der Scheibe 17 nach der  andern Seite im     Rechtssinne    über die Nor  malstellung hinaus verhindert, weil dann  das feste Ende des Bremsbandes 21 eine wei  tere Drehung der Scheibe verhindert. Die  Grösse der Bewegung des Antriebsbandes 16  kann dadurch veränderlich gemacht     werden,     dass ein Hilfsband 23 im Punkte 24 an dem  Rahmen 20 befestigt wird. Verbindet man  nun dieses Hilfsband mit dem Antriebsseil  16, so kann man dadurch die Bewegung des  Seils 16 verändern, dass man den Verbin  dungspunkt der beiden Seile verschiebt, das  heisst also den Winkel zwischen den beiden  Seilen verändert.

   Man erhält auf diese Weise  eine grössere     bezw.    kleinere Drehung der  Scheibe 17. Diese Veränderung der Bewe  gung des Seils 16 kann allerdings auch auf  andere Weise erreicht werden, beispielsweise  dadurch, dass man mehrere Aufhängepunkte  für das Seil .16 auf der Platte 11 vorsieht,  in denen man dann das Antriebsseil an dem  Rahmen befestigt.  



  Wie aus den vorstehenden Ausführungen  klar hervorgeht, wird die Scheibe 17 bestän  dig in einer Richtung gedreht, wenn das Ge  wicht 10 sich bewegt. Die Scheibe 17 ist lose  auf einer Achse 25 angeordnet, die ihrer  seits in dem Boden des Rahmens 20 gelagert  ist und an ihrem obern Ende eine Kurbel  scheibe 26 trägt. Wie aus     Fig.    5 ersichtlich,  ist die Scheibe 17 aus zwei Teilen zusam-           mengesetzt,    und zwar aus einem Hohlglied  27, auf dessen Aussenseite Rinnen für die  Seile 16 und 21 vorhanden sind und einem  Scheibenglied 28, wobei die Teile 27 und 28  miteinander durch einen auf dem     Gliede    27  angeordneten Zapfen 29 verbunden sind, der  in eine von mehreren, in der Scheibe 28 an  geordneten     Öffnungen    eintreten kann.

   Eine       Spiralfeder    30 ist mit ihrem einen Ende im       Innern    des Hohlgliedes 27 befestigt, wäh  rend das andere Ende an     einem    an der Achse  25     gebildeten    Kopf     3I1    befestigt ist.

   Wenn  nun die Scheibe 17 sich dreht und dabei die  Kurbelscheibe 26 und die Achse 25     undreh-          bar    festgehalten sind, so wickelt sich     d'ie,Spi-          ralfeder    auf, mit     derWirkung,        d@ass    wenn nun  die !Scheibe<B>26</B> und ! die Achse 25 freigege  ben werden, beide gedreht oder um einen be  stimmten Winkel bewegt werden, und     zwar     vermöge der in der Feder 30 angesammelten  Energie.

   Um die Scheibe 26 gegen Drehung  zu sichern, solange die Spiralfeder 30 aufge  wunden wird, ist     @a.n,d!er    Scheibe 26 ein Vor  sprung 32 angeordnet, der bei der Drehung  der Scheibe 26 abwechselnd durch zwei  Sperrglieder in Form von Flachfedern 33  festgehalten werden kann, und zwar mittelst       Einschnitten    der Federn 33, gegen die der  Vorsprung 32 stösst.  



  Solange also eine der beiden Flachfedern  33 den Vorsprung 32 festhält, wird die  Spiralfeder 30 aufgezogen, sobald sich das       Gewicht    bewegt. Die Scheibe 26 wird nun  jedesmal freigegeben,     wenn    die Scheibe 17  sich um<B>180'</B> gedreht hat, und zwar mit  Hilfe eines vorstehenden Zapfens 34, der an  der Scheibe 28 angeordnet ist und die Feder  33, die gerade den Vorsprung 32 festhält,  beiseite     ,drückt,    so     @lass    die     iSchebe    26 unter  der Wirkung der Feder 30 um 180   gedreht       wird,    bis der Vorsprung 32 mit dem Ein  schnitt der andern Flachfeder 33 in Berüh  rung kommt.  



  Die     vorbeschriebene        intermittierende    Be  wegung der Scheibe 26 wird auf die Schab  lone 8     mit    Hilfe eines hochstehenden Zapfens  35 übertragen, wobei der Zapfen 35 auf der  Scheibe 26 angeordnet ist und sich in einem    Schlitz 36 bewegt, der seinerseits in einem  an der Schablone 8 angeordneten Lappen 37  vorhanden ist.  



  Bei ,der in     F'ig.    2     4argestellten    Anordnung  bewirkt die Drehung der Scheibe 26     uyn     180  , dass sich die Schablone 8 von einem  Ende des Gehäuses 1 zu dem andern bewegt.  Wäre nun der Zapfen 35 auf der Scheibe 26  mit Bezug auf die dargestellte Anordnung  um<B>90'</B> versetzt, würde die Schablone 8 vor  wärts- und     rückwärtsbewegt    werden, anstatt  von einer Seite nach der andern.  



  Bei der besonderen Ausführungsform,  wie sie in den     Fig.    6, 7 und 8 dargestellt ist,  ist das ganze Gehäuse 1     mitte'.st    Armen 38  auf einer Platte 39 befestigt, die ihrerseits  um eine Achse 40 drehbar auf der Grund  platte 41 angeordnet ist. Die Achse 40 ist,  wie aus der Zeichnung ersichtlich, in einer  Entfernung von etwa einem Drittel der  Länge des Gehäuses angeordnet, so dass das  Ganze als ein     Wiegebalken    wirkt, der ein  kurzes und ein langes Ende zu beiden Seiten  der Drehachse besitzt.  



  Das kurze Ende wird durch eine Schrau  benfeder 42 gehalten, wobei die Feder 42  eine derartige Stärke besitzt, dass diese ge  rade das lange Ende mit seinem     Gewicht    43  im Gleichgewicht halten kann. Um die Be  wegung des ganzen Gehäuses zu begrenzen,  sind Gummipuffer oder Anschläge 44 auf  der Grundplatte 41 vorgesehen.  



  Die Schablone 8 wird auf der Oberseite  des Musters     zwischen    zwei Endstellungen  durch ähnliche Mittel, wie sie in     Fig.    5 dar  gestellt sind, bewegt, nur wird in diesem  Falle die Scheibe 26 zusammen mit der  Treibvorrichtung in einem besonderen Ge  häuse 45 angeordnet, welches an einem Ende  des Gehäuses 1 befestigt ist, und die Scheibe  mit der Schablone 8 durch eine Stange 46  verbunden. Die treibende Scheibe ist wie vor  her auch um eine Vertikalachse drehbar,  aber das Antriebsseil 16 ist mit seinem einen  Ende an der Grundplatte 41 befestigt und  geht zu der Antriebsscheibe über eine     Leit-          rolle    47.  



  Wenn nun das ganze Gehäuse, das hier      die Funktionen des Gewichtes übernimmt,  sich unter der Einwirkung der Schwingun  gen, denen es ausgesetzt ist, bewegt, bewegt  sich die Antriebsscheibe relativ zu der       Grundplatte        4,1,    mit dem     Erfolg"dass    ,das An  triebsseil 16 die Scheibe 17 in ähnlicher  Weise dreht, wie sie bei der Beschreibung  der     Fig.    1 bis 5 dargelegt ist.  



  Bei der in     Fig.    9 dargestellten dritten  Ausführungsform sind Gehäuse, Schablone  und Antriebsvorrichtung     ähg''ich    denen in       Fig.    6, 7 und 8, nur ist das Gehäuse 1 mit  Hilfe von Armen 48 vollkommen fest auf  dem Fahrzeug gehalten und dafür ein davon  getrenntes bewegliches Gewicht vorgesehen.  



  Wie aus der Zeichnung ersichtlich, be  steht dieses Gewicht aus einem Balken 49,  der um die Achse 50 drehbar ist und an  seinem einen Ende durch eine Feder 51 in  seiner Normalstellung gehalten wird. Das  andere Ende des Balkens 49 ist auf einer  Stange 52 geführt, die durch den Balken  hindurchgeht.

   Um die Bewegung des Bal  kens zu begrenzen, sind auf der Stange zwei  Bunde 53 angeordnet, und zwar auf jeder  Seite des Balkens ein Bund und zwischen  Balken und Bund ist je eine Schraubenfeder  54 geschaltet, so dass bei jeder Bewegung  des Balkens 49 eine der Schraubenfedern 54  zusammengedrückt wird und 'so eine über  mässige Bewegung des Balkens verhindert       ward.    Die     Schwingungen    des Balkens wer  den in gleicher Weise auf das Muster über  tragen wie im     vorbeschriebenen    Beispiel.  



  Ausser den beschriebenen Ausführungs  formen sind noch eine grosse Anzahl Ab  weichungen möglich, ohne den Erfindungs  gedanken zu ändern. Beispielsweise kann an  Stelle eines festen Musters, das heisst An  kündigungsschildes und einer beweglichen  Schablone ein bewegliches Muster und eine  f     este        Schablone    vorgesehen werden.

   Anderseits  kann auch das Muster in Form eines bieg  samen endlosen Bandes ausgeführt sein, wel  ches von der Antriebsscheibe bewegt wird,  oder es kann anderseits das Muster auf dem  Umfang einer rotierenden Scheibe angeord  net werden, wobei die Achse dieser Scheibe    durch die Bewegungsvorrichtung angetrieben       wird.    In einem solchen Falle wird die rotie  rende Scheibe vorteilhaft in einem vierecki  gen Gehäuse     @angeordnet,und,eskönnen.diann     vier Spiegel vorgesehen werden, so dass die  Ankündigung gleichzeitig nach vier Seiten  hin sichtbar sind.  



  Wie schon dargelegt, kann, wenn ein Ge  wicht, Schablone oder Muster vorgesehen  sind, eine     Bewegung    zwischen zwei Endstel  lungen erfolgen, und zwar von einer Seite  zur andern, oder von vorn nach hinten, oder  die Bewegung kann in einem bestimmten  Winkel periodisch erfolgen.  



  Die Schablone kann nun auch mehrere  leicht     durch'ässige    Scheiben verschiedener  Färbung erhalten, so dass die Färbung der       Ankündigung    wechselt,     @d.    h., also, es ist  wohl immer inhaltlich dieselbe Ankündigung  sichtbar, aber in mehreren, verschiedenen,  Farben veränderbar. Wenn es     gewünscht     wird, kann die Schablone auch nur um kleine  Stücke bewegt werden,     anstatt    von einer  Endstellung in die andere. Dieses, kann zum  Beispiel dadurch erreicht werden, dass eine  entsprechende Anzahl von     Blattfedersperrun-          gen    vorgesehen wird, wie sie bei 33 in     Fig.     2 dargestellt sind.

   Des weiteren kann auch  das     Gewicht    auswechselbar angeordnet wer  den,, so dass man ganz nach     Be:ieben    Ge  wichte verschiedener Grösse einsetzen kann.  Diese     Einrichtung    gestattet,     Jens-eiben    An  triebsmechanismus für Schilder verschiede  ner Grösse zu benutzen. Man kann auch die       Art    und Weise,     wie    die     iSlchablone        zwischen     den beiden Endstellungen bewegt wird, än  dern.  



  Im übrigen kann auch ein anderer, als  der beschriebene Antriebsmechanismus be  nutzt werden; vorausgesetzt, dass die Teile  genügend stark ausgeführt werden, kann  auch ein Zahnrad mit Sperrklinken angeord  net werden, welches durch die Bewegung  des Gewichtes angetrieben wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ankündigungsvorrichtung, bei der Tages licht oder künstliches Licht an einem Spie- gel zurückgeworfen wird und als Ankündi gungsschild ein Muster zwischengeschaltet ist, gekennzeichnet durch eine Masse, welche bei Erschütterungen, unter dem Einfluss der Schwerkraft Schwingungen ausführt, und die ferner derart angeordnet ist, dass dieses Schwingen eine relative Bewegung zwischen dem Muster und einer davor befind''ichen Maske und somit ein Wechseln der Ankündi gung verursacht. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gewicht, das heisst die Masse, in einem Zwischenglied Kraft ,aufspeichert und dass diese Kraft periodisch freigegeben wird, um das ankündigungsändernde Or gan über bestimmte Entfernungen zu be wegen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das bewegliche Gewicht eine Spiral feder aufzieht, die ihrerseits periodisch freigegeben oder entspannt wird und da bei die Ankündigung des Schildes ändert. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen ;l und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verbindungsvor richtung zwischen Gewicht und genann tem Organ aus einem Antriebsseil be steht, welches mit seinem einen Ende an dem Gewicht befestigt ist, um eine Scheibe oder Trommel herumgelegt ist und mit dem andern Ende an einer Deh nungsfeder befestigt ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, .da.ss die ,Spiralfeder an der von dem Antriebsseil getriebenen Scheibe mit einem Ende innen befestigt und mit ihrem andern Ende an der Scheibenachse befestigt ist, welche Spiralfeder gegen Drehung gesichert und periodisch frei gegeben wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, da,ss das periodisch freigegebene Glied eine Kurbelscheibe bildet, die der art angeordnet ist, dass sie bei ihrer Dre hung das genannnte, die Ankündigung ändernde Organ bewegt. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass sieh die Kurbelscheibe um eine Vertikalachse bewegt, und durch einen. in einem Schlitz gleitenden Zap fen mit der Maske, das heisst.
    Schablone verbunden ist, derart, dass die Schablone bei der Drehung der Kurbelscheibe nach vorn und hinten bezw. von einer Seite nach deren andern bewegt wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass das Gehäuse, welches das Muster und den Spiegel enthält, um eine Achse drehbar ist und selbst das drehbare Gewicht bildet, welches bei seiner Bewe gung die Ankündigung verändert. B.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass mit dem Antriebsseil ein Hilfsseil derart verbunden ist, dass 'die Grösse der Bewegun- des Antriebsseils und der Antriebsscheibe im Verhältnis zu der Bewegung des Gewichtes verändert werden kann.
CH140271D 1928-03-22 1929-03-19 Ankündigungsvorrichtung. CH140271A (de)

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