DE653335C - Preisanzeigende Neigungswaage - Google Patents

Preisanzeigende Neigungswaage

Info

Publication number
DE653335C
DE653335C DET45402D DET0045402D DE653335C DE 653335 C DE653335 C DE 653335C DE T45402 D DET45402 D DE T45402D DE T0045402 D DET0045402 D DE T0045402D DE 653335 C DE653335 C DE 653335C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
load
arm
price
drum
balance beam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET45402D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Toledo Scale Manufacturing Co
Original Assignee
Toledo Scale Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toledo Scale Manufacturing Co filed Critical Toledo Scale Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE653335C publication Critical patent/DE653335C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/20Indicating weight by mechanical means
    • G01G23/22Indicating weight by mechanical means combined with price indicators
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G1/00Weighing apparatus involving the use of a counterweight or other counterbalancing mass
    • G01G1/18Balances involving the use of a pivoted beam, i.e. beam balances
    • G01G1/24Platform-type scales, i.e. having the pans carried above the beam
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

  • Preisanzeigende Neigungswaage Die Erfindung betrifft eine. preisanzeigende Neigungswaage, und zwar eine sogenannte oberschalige Waage, d. h. eine solche, bei der die Lastschale über dem Gehäuse- der Waage angeordnet ist. In dem Gehäuse befindet sich das Getriebe der Waage, einschließlich einer die Preis- und Gewichtsangaben enthaltenden Anzeigetrommel, deren Angaben durch Schaulöcher an der Käufer- und Verkäuferseite der Waage erkennbar sind.
  • Waagen solcher Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt; insbesondere auch solche, die bei mit Kühlräumen versehenen Ladentischen so eingebaut werden, daß ihre Gewichtsangaben sowohl von der Verkäuferin wie auch von der Käuferseite her bequem abgelesen werden können.
  • Die Erfindung bezweckt bei einer solchen Waage, bei welcher in bekannter Weise die Lastausgleichsv orrichtung und die Anzeigetrommel, deren Drehachse mit der Längsachse des die Lastschale tragenden Waagebalkens gleichgerichtet ist, unterhalb der Lastschale angeordnet sind, alle Teile so eng beieinander unterzubringen, daß zur Aufstellung der Waage nur eine möglichst kleine Grundfläche erforderlich ist. Gleichzeitig soll dabei die Gesamtanordnung so getroffen sein, daß die vom Verkäuferplatze zum Käuferplatze gerichtete senkrechte Symmetrieebene der Lastschale mit derjenigen des Gehäuses der Waage zusammenfällt.
  • Zur Erreichung dieses Zweckes wird der Erfindung gemäß die Lastschale mittels eines seitlich dicht um die Anzeigetrommel herumgeführten, entsprechend gekrümmten Armes auf den unterhalb der Trommel angeordneten, in bekannter Weise gegabelten Waagebalken gestützt und dieser Abstüzungsarm etwa in der Mitte des Waagebalkens zur Auflage gebracht, während der Waagebalken am Fußende seiner Gabelung schwingbar gelagert ist und mit dem Endpunkt des längeren seiner beiden Gabelarme an die Lastausgleichsvorrichtung angreift.
  • Besonders zweckmäßig ist-es, einen in bekannter Weise zur Parallelführung dienenden Lenker für den gekrümmten Lastschalenstützungsarm in den zwischen der Trommel und der entsprechenden oberen Ecke des Gehäuses der Waage befindlichen Raum unterzubringen.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Fig. r zeigt schaubildlich von der Verkäuferseite eine Waage gemäß der Erfindung, die in einer Aussparung eines Ladentisches mit Kühlschränken untergebracht ist; Fig.2 zeigt in senkrechtem Schnitt und von der linken Hand des Verkäufers gesehen das Getriebe der Waage; Fig.3 ist ein ähnlicher Schnitt, aber von der rechten Hand des Verkäufers gesehen; Fig. q. ist ein Längsschnitt durch die Waage teilweise in Ansicht vor.: der Verkäuferseite gesehen; Fig. 5 ist ein Grundriß des Innern der Waage, wobei aus Gründen der Deutlichkeit, einige Teile weggebrochen sind; Fig.6 zeigt in kleinerem Maßstab und im Grundriß die Grundplatte der Waage; Fig. 7 und 8 sind Schnitte nach den Schnittlinien VII-VII bz«-. VIII-VIII der Fig. 5; Fig. 9 und io sind Teilansichten, die die Vergrößerungslinsen in der Stellung zum Ablesen hoher bzw. niederer Preise für die Gewichtseinheit darstellen; Fig. i i ist ein Schnitt nach der Linie XI-XI der Fig. 3, und Fig. 12' ist eine Sonderdarstellung der Ablesevorrichtung für den Käufer.
  • Fig. i zeigt die Waage in einem Verkaufstisch eingebaut und von der Verkäuferseite aus gesehen. Die Lastschale'34 ist als flache Platte dargestellt, das Gehäuse 115 enthält das Schauglas i2o, durch das der Verkäufer, die durch Linsen vergrößerten Angaben der Anzeigekarte abliest. Die Grundplatte i der Waage wird vorzugsweise aus Aluminium gegossen und hat die Gestalt- eines flachen, rechteckigen Troges mit gekreuzten Rippen 2 (Fig.6)., Das zweckmäßig aus einer formbaren Kunstmasse hergestellte Gehäuse 115 schützt das Waagegetriebe und gibt der Waage ein schöneres Aussehen. Es ruht auf den nach oben gerichteten Kanten der trogartigen Grundplatte i und besitzt Vorsprünge 116, über die geflanschte Platten 117 greifen und es mit der Grundplatte verbinden. Durch Schrauben iig bewegbare Klammern 18 sind an der Grundplatte zum straffen gegenseitigen Verbinden vorgesehen. Die Schrauben i 1g sind in Bohrungen der Grundplatte drehbar und erfassen mit ihrem Gewinde ein Muttergewinde der Klammern. An den oberen Längskanten ist das Gehäuse abgerundet und trägt auf der Verkäuferseite das gebogene Schauglas 12o, auf der Käuferseite ein kürzeres Schauglas 121. Ein Ansatz 32 der Lastschale 34 ragt von oben in eine Gehäuseöffnung, die, in üblicher Weise durch eine Labyrinthdichtung 122, 123 gegen das Eindringen von Fremdkörpern gesichert ist.
  • An der' zur rechten Hand des Verkäufers gelegenen Stirnkante der Waage ist ein Waagebalken 9 in hohlen Lagerfüßen 3 und q. gelagert (Fig.7). Der Waagebalken hat (Fig.5) an der Käuferseite einen kürzen Arm 18, an der Verkäuferseite einen längeren, am freien Ende gegabelten Arm 1g und dazwischen einen Steg 2o. Die Lagerfuße 3 und ¢ tragen Lagerpfannen 5 und 6, auf die sich die Tragschneiden 7 und 8 des Waagebalkens 9 legen. Um diese' Schneiden sicher in ihren Lagerpfannen zu halten, sind zwei Schrauben io und i i mit Schneiden 'än den Enden in Ansätzen des Waagebalkens 9 befestigt, die so eingestellt werden können, daß ihre Schneiden in einer Flucht mit den Tragschneiden 7 und 8 liegen. Federbügel 12 und 13, die die Form eines liegenden [J haben und in ihren oberen Armen mit Aussparungen zum Angriff der Schneidenenden versehen sind, werden durch Federn 14 und 15 nach unten gezogen. Letztere sind zwischen die unteren Arme der Bügel und Stützen 16 und -17 eingesetzt, die an flachen Nocken auf dem Boden der Grundplatte i befestigt sind. Infolge der federnden Ausbildung der Aushängesicherung braucht die Ausrichtung der Schneidenenden der Scheiben io und z i gegenüber den Tragschneiden 7 und 8 nicht ganz genau zu sein.
  • Die Lastschale 34. ist durch einen C-förmigen Übertrag ungsarm 25 in der aus Fig. 8 ersichtlichen Weise auf die Arme i8 und i9 des Waagebalkens abgestützt. Der Arm 25 hat zwei Angüsse, in die Pfannen 23 und 2.-l. eingesetzt sind, die sich auf Schneiden 21 und 22 des kurzen bzw. des langen Waagebalkenarmes 18 bzw. i g abstützen. Als Aushängesicherung für diese Lagerung sind am übertragungsarm 25 Schrauben 28 und 29 einstellbar angeordnet, die sich mit Spitzen gegen ebenfalls einstellbare Teller 3o bzw. 31 an den Armen 18 bzw. 19 des Waagebalkens legen. Der Angriffspunkt jedes Tel= lers und seiner Spitze kann daher genau in der Flucht der Schneiden 21 und 22 ausgerichtet werden.
  • Jede Verschiebung der Schneiden 7, 8 und 21, 22 in der Achsrichtung wird durch je einen in einer Kappe 27 verstellbaren Anschlag 26 verhindert. Die Kappen 27 schützen zugleich auch die betreffenden Lagerteile. Der übertragungsarm 25 geht oben in den Ansatz 32 über, an dem verstellbar ein Kreuz 33 befestigt ist, auf dem die Lastschale ruht (Fig. 5).
  • An der Verkäuferseite trägt die Grundplatte einen Ansatz 35. In ihm ist eine Wasserwaage 36 eingesetzt, die sichtbar bleibt, auch wenn das Gehäuse 115 aufgesetzt ist (Fig. 5)' Auf der zur linken Hand des Verkäufers gelegenen Seite .der Waage ist an der Grundplatte i ein Rahmen 37 befestigt (Fig. 2). Dieser Rahmen hat eine gegenüber der Senkrechten schwach geneigte Fläche 38, die in der Mitte durchbrochen ist (Fig. 4.). Zwei Bänder 39 snld mit ihren oberen Enden q.o an dieser Fläche 38 des Rahmens 37 befestigt. Am unteren Ende.4i jedes Bandes ist ein Führungssektor 4.2 aufgehängt. Zwischen den beiden Führungssektoren 42 ist ein starr mit ihnen verbundener Antriebssektor 43 angeordnet. An dessen oberem Ende 4.4 ist ein Band 4.5 befestigt, das sich um den Sektor legt und unten mit einer Zugstange 46 verbunden ist. Das untere Ende der Stange trägt ein Gehänge 4.7, in das mit der üblichen Spitzenlagerung 4.8 der längere Waagebalkenarm i9 eingreift. Die schwache Neigung der Fläche 38 des Rahmens 37 bezweckt, daß die Schwenksektoren ,12 durch ihr Gewicht an der Fläche anliegen.
  • Mit diesen drei Sektoren ist ein Arm 4.9 winkelmäßig einstellbar verbunden, der am unteren Ende ein Gewicht So einstellbar trägt. Der Schwerpunkt des gesamten Neigungssystems liegt links von den Tragbändern 39, während der durch Stange .16 ausgeübte Lastzug auf der entgegengesetzten Seite wirkt (Fig.2). Die Masse des Neigungssystems ist so groß und die Anordnung derart, daß sie die auf das Band q.5 wirkenden Eigenkräfte des Waagebalkens 9, des Übertragungsarmes 25, des Lastschalenkreuzes 33, der Lastschale 34 und der anderen vom Waagebalken getragenen Teile ausgleicht. Daher ist kein besonderes Gegengewicht für diese Teile nötig.
  • Wird eine Last auf die Schale 34 gelegt, so überträgt sich das Gewicht auf den Antriebssektor 4.3. Der Neigungshebel 4.9, So wird dadurch unter gleichzeitigem Anheben verschwenkt, wobei sich die Führungssektoren 42 an der Fläche 38 des Rahmens 37 nach oben abwälzen, bis die Last ausgeglichen ist.
  • Eine Zahnstangenstütze 51 ist durch praktisch reibungsfreie Lager um eine Achse schwenkbar, die durch den Krümmungsmittelpunkt der Führungssektoren t2 geht. An dieser Stütze 51 ist eine waagerechte Feder 5-2 befestigt, an der eine Zahnstange 53 senkrecht verstellbar ist. Letztere treibt über ein Ritzel 54. die auf der. Welle 55 sitzende Anzeigetrommel an. Das eine Ende dieser Welle dreht sich in praktisch reibungsfreien Lagern im Rahmen 37, während das andere Ende in ebensolchen Lagern einer besonderen Stütze 56 läuft, die auf Nocken am Boden der Grundplatte i zur rechten Hand des Verkäufers steht (Fig. 4, 5). Ein- leichtes Gewicht 59 ist an der Feder 52 befestigt, um den Eingriff der Zahnstange 53 in das Ritzel 54. zu sichern.
  • Auf der Welle 55 der Anzeigetrommel sind zwei leichte Speichenstücke 6o befestigt, welche die aus dünnem Aluminiumblech 61 bestehende Anzeigetrommel tragen. Auf dieser sind Gewichtszahlen 62 und 63 (Fig. 9, io) auf der einen Seite- so angeordnet, daß der Verkäufer sie durch das Schauglas i2o sieht, während auf der anderen Seite der Käufer die gleichen Gewichtszahlen 6.1. durch das Schauglas 121 ablesen kann (Fig. 12). Die Anzeigetrommel trägt auch Preiszahlen, die aber wegen ihrer großen Zahl und geringen Größe fortgelassen sind.
  • ' Ein Ableselineal 65 ist auf der Verkäuferseite an einem Ende am Rahmen 37, am anderen an der Stütze 56 befestigt und liegt :licht an der Anzeigetrommel 61.
  • Wenn die Führungssektoren 42 an der Fläche 38 des Rahmens 37 sich nach oben abwälzen, bewegt sich die Zahnstange 53 parallel zur Fläche 38 nach oben und dreht dabei das Ritzel _5d. und die Anzeigetrommel 61, so daß die der jeweiligen Last entsprechenden Gewichtszahlen über dem Ableselineal 65 erscheinen.
  • Die Zahnstange 53 geht bei der beschriebenen Anordnung um beinahe zweimal soviel nach oben, wie das Ende des langen Waagebalkenarmes i9 nach unten geht. Dadurch benötigt man eine verhältnismäßig geringe Bewegung am Ende des Armes i9. Der Neigungshebel 49, 50 schwingt quer zu denArmen 18 und i9 des Waagebalkens. Bei dieser An-. ordnung, bei der sich die Anzeigetrommel gewissermaßen zwischen den Armen 18 und i9 des Waagebalkens erstreckt, ergibt sich eine außerordentlich eng gebaute Waage, die aber trotzdem leicht zusammenzubauen ist und sich zuverlässig und bequem handhaben läßt.
  • Der C-förmige Übertragungsarm 25, der einerseits die Anzeigetromme161 umfaßt, anderseits das Kreuz 33 für die Lastschale trägt, ermöglicht es, die Anzeigetrommel in einem Stück herzustellen, wodurch die mit der Herstellung geteilter Anzeigetrommeln verknüpften Schwierigkeiten vermieden werden.
  • Mit dem langen Arm i9 des Waagebalkens ist eine Dämpfungsvorrichtung verbunden, die die _ Anzeigevorrichtung vor Schaden schützt, wenn schwere Lasten plötzlich auf die Lastschale 34. geworfen werden, und die sie schnell in der richtigen Anzeigestellung zur Ruhe bringt (Fig. 2, q., 5). Der Därnpfungszylinder 66 wird von unten durch ein Loch 66' in der Grundplatte i eingesetzt und in eine am Rahmen 37 befestigte Kappe 67 geschraubt (Fig. 6). Die oben aus der Kappe 67 herausragende Kolbenstange 68 ist durch eine Lagerung 69 an einem Bügel 7o befestigt, der, wie Fig. q. und 5 zeigen, mit Stiften 71 in der Gabel des Armes i9 gelagert ist. Ein Lenker 72 ist mit dem einen Ende am Bügel 70 und mit dein anderen an der Stütze 56 angelenkt und hält den Bügel 70 aufrecht, ohne seine gelenkige Verbindung mit dem Arm i9 des Waagebalkens 9 zu stören.
  • Die Linsen, durch die der Verkäufer die Angaben der Anzeigetrommel 61 über dem Lineal 65 abliest, sind auf zwei parallele Stangen 75 und 76 geführt, die zwischen zwei Stirnplatten 73 und 74 angeordnet sind (Fig. 4.). Letztere sind am Rahmen 37 bzw. an der Stütze 56 angelenkt. Die Zapfen, um die der auf diese Weise gebildete Linsenrahmen schwenkbar ist, liegen in der Achse der Ablesekante'des Lineals 65. Ein Wagen 87, der in Zellen 89 Linsen 88 trägt (Fig. 2, 9 und 1o), ist mit einer Rolle 84 an der oberen Stange 75 und mit zwei Rollen 85 und 86 an der unteren Stange 76 geführt.
  • Zum Schwenken - des Linsenrahmens um seine mit der Ablesekante des Lineals 65 zusammenfallende Achse ist in einer Nocke der Grundplatte i eine Welle 78 gelagert, - die durch einen an der Verkäuferseite in Form einer Flügelmutter angebrachten Handgriff 77 gedreht wird. Die Nabe des Handgriffs 77 ist in einen der Vorsprünge 116 der Gehäusewand eingesetzt. Auf dem inneren Ende der Welle 78 sitzt ein Hebelarm 79, der an eine am oberen Ende mit einem Auge 81 die Stange 76 des Linsenrahmens umgreifende Stange So angelenkt ist., Um den @,insenrahmen in der ihm jeeils gegebenen Einstellung zu halten, ist eine Bremse für die Welle 78 vorgesehen. Diese Bremse hat die Form eines schraubenförmig gewundenen Drahtes 82 (Fig. f i), der in eine Aussparung der Grundplattennocke zwischen der Nabe des Handgriffs und der Wand der Aussparung eingesetzt ist. Die Enden des Drahtes sind hakenförmig umgebogen und in einer Aussparung der Handgriffnabe untergebracht, wobei sich zwischen ihnen ein Ansatz 83 der Welle 78 befindet. Wenn sich die Welle 78 zu drehen sucht, so erfaßt der Ansatz 83 eines der Enden des aufgewickelten Drahtes und sucht den Draht abzuwickeln, wodurch der Außendurchmesser der Drahtspule größer wird und der Draht sich gegen die Wand der Aussparung in der Nocke anlegt. Auf diese Art wird jede ungewollte Bewegung des Linsenrahmens abgebremst.
  • Der Linsenwagen 87 wird durch einen zweiten Handgriff 9o auf der Verkäuferseite verschoben, der ähnlich ausgebildet ist wie der Handgriff 77. - Die Welle g1 des Handgriffs 9o ist, ähnlich wie die Welle 78 des Handgriffs 77, in einer Nocke der Grundplatte i gelagert (Fig.2, rechts). Auf dem inneren Ende der Welle sitzt ein Arm 92, der in ein geschlitztes Auge am unteren Ende eines doppelarmigen Hebels 95 mit einem Stift 93 eingreift. Der Hebel ist ungefähr in seiner Mitte an einer von der Grundplatte i emporragenden Platte 96 gelagert. An dem Stift 93 des Armes 9a greift eine Feder 99 an, die am anderen Ende an der Platte 96 verankert ist. Ein Stift 97 am oberen Ende des Hebels 95 greift in einen Schlitz an einem gekrümmten Ansatz 98 des Wagens (Fig.2, rechts). Die Feder 99 dient dazu, den Linsenwagen in seinen Endstellungen festzuhalten. Sobald der Wagen in der einen oder anderen Richtung über seine Mittellage hinausgegangen ist, zieht ihn die Feder 99 in die entsprechende Endlage.
  • Um den Raum abzudecken, der frei bleibt, wenn die Linsen 88 aus der Stellung in Fig. 9 in die Stellung der Fig. 1o übergehen, sind zwei Schirme föound foi vorgesehen (Fig.3), die an der Stütze 56 um die Achse schwenkbar sind, um die der Linsenrahmen schwenkbar ist. Federn 1o2 und 103 suchen die Schirme in die Lage nach Fig. io zu bringen, doch werden die Schirme durch Anschläge 104 und 1o5, die Nocken fob und 107 der Schirme erfassen, wenn der Wagen nach rechts gehoben wird, äuseinandergehalten.
  • Eine nicht dargestellte Einrichtung dient dazu, um die Anzeigetrommel 61 von der Verkäuferseite her zu beleuchten.
  • An der Käuferseite, d. h. rechts in Fig. 3, ist auf Nocken an der Grundplatte i ein Bock fob, befestigt. Dieser trägt das Lager 1o9 eines auf Zug und Druck wirkenden Parallellenkers ifo, dessen anderes Ende gelenkig mit einem Ansatz i i r des ÜbertragungsarMes 25 verbunden ist. Da die Lastübertragungsschneiden 21 und z2 weit unterhalb des Ansatzes i i i liegen, wo der Parallellenker i i o am übertragungsarm 25 angeschlossen ist, so wird die Kraft, die versucht, die Pfannen 23 und 2q. auf den Schneiden :2i und 22 zu verschieben, wenn eine Last ganz nahe am rechten oder linken Ende der Lastschale wirkt, sehr klein und Sperren und Reibung, wie sie bei Waagen eintreten können, deren Lastübertragungsschneiden nahe an der Lastschale liegen, werden vermieden.
  • Der Bock 1o8 trägt außerdem unter dem Schauglas 121 an der . Käuferseite einen Schautrichter 112, der, wie Fig. 12 zeigt, die Form eines Pyramidenstumpfes hat. Durch diesen kann der Käufer die Gewichtszahlen 64 beobachten. Die Bodenplatte 113 des Schautrichters 112 ist durchscheinend, und unter ihr ist eine Glühbirne 114 angebracht, die dem Käufer eine angenehme und wirksame Beleuchtung der für ihn bestimmten Angaben bietet.
  • Die Anzeigetrommel 61 kann zum Auswechseln oder zu anderen Zwecken ohne wesentliche Mühe herausgenommen werden. Zunächst wird die Stütze 56 entfernt, dann werden einige Befestigungen gelöst und die Stirnplatte 74 des Linsenrahmens nebst den von ihr getragenen Teilen zur Seite geschwenkt, worauf man die Anzeigetrommel 61 herausnehmen kann.
  • Die Teile der Waage können selbstverständlich aus jedem beliebigen Baustoff hergestellt werden. Die Grundplatte i wird, wie erwähnt, vorzugsweise aus Aluminium, das Gehäuse 115 vorzugsweise aus geformtem Kunststoff gemacht. Für die Bänder 39 und 45 der Sektoren 42 und 43 wird zweckmäßig Stahl verwendet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Preisanzeigende Neigungswaage mit unterhalb der Lastschale liegender Lastausgleichsvorrichtung und Anzeigetrommel, deren Drehachse mit der Längsachse des die Lastgthale tragenden Waagebalkens gleichgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Lastschale (34) sich mit einem seitlich dicht um die Anzeigetrommel (6i) herumgeführten, entsprechend gekrümmten Arm (a5) auf den unterhalb der Trommel angeordneten, in an sich bekannter Weise gegabelten Waagebalken (9) abstützt.
  2. 2. Preisanzeigende Neigungswaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Lästschalenstützarm (25) etwa in der Mitte des zwei ungleich lange Gabelarme (i8, i9) besitzenden Waagebalkens aufruht, während letzterer am Gabelfuß schwingbar gelagert ist und mit seinem langen Gabelarm (i9) an der Lastausgleichsvorrichtung angreift.
  3. 3. Preisanzeigende Neigungswaage nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den Lastschalenstützarm (25) in bekannter Weise parallel führende Lenker (iio) in dem zwischen der Trommel (6i) und der entsprechenden oberen Gehäuseecke gebildeten Raum angeordnet ist. '
DET45402D 1935-02-15 1935-06-08 Preisanzeigende Neigungswaage Expired DE653335C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US6723A US2066624A (en) 1935-02-15 1935-02-15 Weighing scale

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE653335C true DE653335C (de) 1937-11-24

Family

ID=21722254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET45402D Expired DE653335C (de) 1935-02-15 1935-06-08 Preisanzeigende Neigungswaage

Country Status (5)

Country Link
US (1) US2066624A (de)
AT (1) AT150586B (de)
DE (1) DE653335C (de)
FR (1) FR793692A (de)
GB (1) GB445161A (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2689120A (en) * 1950-06-28 1954-09-14 Hobart Mfg Co Scale
US3035649A (en) * 1957-04-29 1962-05-22 Toledo Scale Corp Lever connection
US10711930B2 (en) 2009-12-09 2020-07-14 Nordson Corporation Releasable connection assembly
USD783815S1 (en) 2009-12-09 2017-04-11 General Electric Company Male dual lumen bayonet connector
USD838366S1 (en) 2016-10-31 2019-01-15 Nordson Corporation Blood pressure connector

Also Published As

Publication number Publication date
US2066624A (en) 1937-01-05
FR793692A (fr) 1936-01-29
AT150586B (de) 1937-09-10
GB445161A (en) 1936-04-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE653335C (de) Preisanzeigende Neigungswaage
DE611839C (de) Schwinggestell fuer kardanisch gelagertes Geschirr
DE1814845U (de) Torsionswaage.
DE545723C (de) Schutzbrille
DE2756457C2 (de) Vorrichtung zum Erfassen von Radwinkeln an gelenkten Kraftfahrzeugrädern
DE586196C (de) Magnetischer Kompass
DE939539C (de) Messgeraet zur Bestimmung der Bremsverzoegerung bzw. der Brems-beschleunigung sowie der Zentripetalbeschleunigung von Fahrzeugen und gegebenenfalls der Fahrbahnsteigung
DE18481C (de) Neuerungen an Apparaten zur Messung des Drucks und der Feuchtigkeit der Luft
DE700258C (de) Spielzeugkaleidoskop
DE677890C (de) Als oberschalige Laufgewichtswaage ausgebildete Haushaltswaage
DE941385C (de) Kleiderstaender
DE550469C (de) Abschlusskoerper fuer Sehschlitze in Panzerungen mit zwei Spiegeln
DE527119C (de) Unter- bzw. UEbergewichtswaage
DE504455C (de) Tageslichtspiegelreklamevorrichtung
DE239112C (de)
DE566628C (de) Kompass, insbesondere fuer Flugzeuge
DE1924731B2 (de) Balkenwaage
AT205340B (de) Selbsttätige Blendensteuerung für Kameras
DE932329C (de) Unter- und UEbergewichtswaage
DE356852C (de) Selbsttaetige Anzeigevorrichtung fuer Waagen
DE555623C (de) Eoetvoessche Drehwaage
DE1797004A1 (de) Geraet zum einstellbaren Beeinflussen eines Buendels von Strahlungsenergie
DE251620C (de)
DE214235C (de)
DE565847C (de) Drehwaage nach Eoetvoes