DE504455C - Tageslichtspiegelreklamevorrichtung - Google Patents

Tageslichtspiegelreklamevorrichtung

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Description

  • Tageslichtspiegelreklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf Reklameschilder u. dgl., insbesondere auf solche, bei denen Tageslicht oder künstliches Licht durch einen Spiegel auf die Augen der Vorübergehenden zurückgeworfen wird und bei denen ein Muster zwischengeschaltet ist, so daß irgendeine gewünschte Ankündigung sichtbar wird.
  • Die Erfindung bezweckt nun, bei dieser Art von Ankündigungsschildern einen Wechsel der Ankündigung o. dgl. durch Schwingungen zu erzielen. Zur Verrichtung dieses Zweckes wird gemäß der Erfindung in einem Schilde der bezeichneten Art ein Gewicht angeordnet, welches sich unter dem Einfluß von Schwingungen, denen das Schild ausgesetzt ist, bewegt und mit dein Schild so verbunden ist, daß das Gewicht bei seiner Bewegung eine Änderung der Ankündigung bewirkt.
  • Es sind wohl an sich derartige Reklamevorrichtungen bekannt, jedoch vollzieht sich bei diesen der Wechsel der Ankündigung. kontinuierlich, d. h. also beispielsweise in Form eines laufenden Bandes o. dgl. Eine solche Ankündigungsart bleibt aber erfahrungsgemäß ziemlich wirkungslos, da sie ermüdend wirkt. Gemäß der Erfindung wird nun eine relative Bewegung zwischen einem Muster und einer das Muster abdeckenden Schablone bewirkt, wobei die notwendige Kraft für die Erzeugung dieser Bewegung von einem Gewicht erzeugt und so lange aufgespeichert wird, bis sie gebraucht wird. Die interinittierende, relative Bewegung ruft eine völlig neue Wirkung hervor. Das Reklameschild erscheint nämlich dein Betrachter zuerst als ein Schild gewöhnlicher, stationärer Art, und während er es noch betrachtet, verschwindet es schnell, ändert sein Bild und bleibt dann wieder als festes Schild stehen. Bei einem Betrachter, der solches Schild zuerst sieht, ruft diese Veränderung Verwunderung und ein gewisses Erschrecken hervor, was tatsächlich eine gute Wirkung der Reklame zur Folge hat. Der Beobachter betrachtet das Reklameschild sorgfältig und ist gespannt, was bei der nächsten Veränderung erscheint.
  • Die Erfindung eignet sich besonders für solche Schilder, die auf Motorfahrzeugen angeordnet sind, und das sich bewegende Gewicht und der Verbindungsmechanismus können dann in dem Gehäuse des Schildes auf dem Fahrzeug angeordnet werden. Das Gehäuse, «-elches das Muster und den Spiegel enthält, kann dann um eine Achse drehbar angeordnet werden und wirkt selbst als bewegliches Gewicht.
  • In der Hauptsache dient das bewegliche Gewicht dazu, in einem Zwischengliede Energie aufzuspeichern, wobei dann diese Energie periodisch benutzt wird, um das Muster oder eine das Muster verdeckende Schablone in bestimmten Zeiträumen und über eine bestimmte Entfernung zu bewegen. Am vorteilhaftesten wird ein festes Muster und eine bewegliche Schablone vorgesehen, und die Schablone wird durch die intermittierende Wirkung des Zwischengliedes so bewegt, daß sie abwechselnd bestimmte Teile der Ankündigung verdeckt bzw. freigibt. Beispielsweise kann durch das bewegliche Gewicht das Aufziehen einer Spiralfeder bewirkt werden, die in bestimmten Abschnitten freigegeben wird und dann die Scheibe o. dgl. bewegt, die zur Bewegung der Schablone bestimmt ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt; es zeigen: Abb. i einen Aufriß, Abb. 2 einen teilweise geschnittenen Grundriß, Abb.3 und d. Querschnitte nach den Linie III-III und IV-IV, Abb. 5 eine Einzelheit der Vorrichtung, Abb. 6 eine Rückansicht, Abb. 7 einen Grundriß, Abb.8 eine Endansicht von der linken Seite der Abb.7 aus einer besonderen Ausführungsform des Schildes, Abb. 9 eine Rückansicht einer dritten Ausführungsform.
  • Mit Bezug auf die Abb. i bis 5 ist in einem Blechgehäuse i eine offene Front vorhanden, und die Oberseite ist teilweise weggeschnitten und mit einer Glasplatte 2 verdeckt. In dem Gehäuse i ist unter einem Winkel von 45' zu der Horizontalebene ein Spiegel angeordnet und durch Winkeleisen d. gehalten, die an den Innenseiten der beiden Endflächen des Gehäuses i angeordnet sind. Ein Glasmuster 5 ist in horizontaler Lage unter der Glasplatte 2 angeordnet, und zwar so, daß es durch einen Schlitz der Endwand 6 des Gehäuses eingeschoben werden kann. Das Muster 5 ist noch mit einer Handhabe 7 versehen, mit deren Hilfe es leicht herausgenommen werden kann. Hierdurch wird erreicht, daß die Ankündidungen o. dgl. mit der größten Leichtigkeit ausgewechselt werden können. Eine Schablone 8 in der Form eines Gleitschiebers ist auf Schienen 55 so angeordnet, daß sie über die Oberseite des Musters gleiten kann. Die Schablone 8 besitzt, wie in Abb. 2 dargestellt, eine Anzahl von Öffnungen 9 und kann zwischen zwei äußersten Stellungen bewegt werden, in deren einer sie bestimmte Buchstaben auf dem Muster 5 verdeckt, aber das Licht durch die Öffnungen 9 zu anderen Buchstaben zutreten läßt, während in der anderen Endstellung das Licht zu der ersteren Serie von Buchstaben dringen kann, während die zweite Serie verdeckt ist. Wie in Abb. 2 dargestellt ist, gelangt das Licht durch fünf Öffnungen 9 zu den Buchstaben hindurch, die das Wort »Signs« bilden, so daß dieses Wort von dem Spiegel 3 zu den Augen eines Beobachters zurückgeworfen wird. Die Buchstaben, die das Wort »Glass« bilden, sind jedoch bei der in Abb.2 dargestellten Stellung verdeckt und erscheinen, wenn die Schablone 8 nach rechts in ihre andere Endstellung bewegt wird, während das Wort »Signs« dann verdeckt ist.
  • Die Antriebsvorrichtung, durch die die Schablone zwischen ihren beiden Endstellungen bewegt wird, umfaßt ein Leitgewicht 1o, welches auf dem einen Ende eines Metallrahmes i i angeordnet ist, während der ÄIetallrahmen i i um den Punkt 12 drehbar aufgehängt ist und an seinem anderen Ende durch eine Spiralfeder 13 in seiner Normalstellung gehalten wird. Wenn das ganze Schild auf dem Motorfahrzeug o. dgl. angeordnet ist, wird, sobald das Fahrzeug sich bewegt, das Gewicht io sich um den Zapfen 12 bewegen, und zwar unter der Einwirkung der Schwingungen, die durch die Fahrt hervorgerufen werden. Um die Bewegung des Gewichtes zu begrenzen und allzu große Bewegungen bzw. Stöße von der Vorrichtung fernzuhalten, sind Anschläge 14. angeordnet, die von Schraubenfedern umgeben sind. Ein Antriebsseil 16 ist mit seinem einen Ende an dem Rahmen i i befestigt, und zwar an einem Punkt, der etwas von dem Gewicht io entfernt ist. Weiterhin ist das Antriebsseil in eine in einer Scheibe 17 angeordnete, rinnenförmige Vertiefung gelegt und geht um diese Scheibe 17 herum und wird mit seinem anderen Ende an einer Feder 18 befestigt, die an dem eingebogenen Teil 19 eines Metallrahmens 2o befestigt ist. An dem Metallrahmen 20 kann die ganze Antriebsvorrichtung für die Schablone samt dem Gewicht angeordnet werden, so daß alles außerhalb zusammengesetzt und dann als Ganzes in seine Stellung in dem Gehäuse i gebracht werden kann.
  • Ein Bremsband 21 wird mit seinem einen Ende an dem Teil i9 des Rahmens 2o befestigt, während das andere Ende an einer Dehnungsfeder 22, die ihrerseits wiederum an dein eingebogenen Teil i9 befestigt ist, angebracht wird. Auch dieses Bremsband 21 ist um die Scheibe, und zwar in demselben Sinne wie das Antriebsband 16 herumgelegt, so daß die Dehnungsfedern 18 oder 22 in jedem Falle als Ursprungspunkte angesehen werden können. Wenn nun das Gewicht i o sich bewegt, so wird während seiner Abwärtsbewe- gong die Scheibe 17 durch das Antriebsseil 16 gedreht. Die Scheibe 17 kann sich jedoch nicht in der entgegengesetzten Richtung drehen, wozu sie das Bestreben hat, da sie hieran durch .das Bremsband 21 verhindert wird, welches ein Drehen der Scheibe 17 nach der anderen Seite über die Normalstellung hinaus verhindert, weil dann das feste Ende des Bremsbandes 21 eine weitere Drehung der Scheibe verhindert. Die Größe der Bewegung des Antriebsbandes 16 kann dadurch veränderlich gemacht «-erden, daß ein Hilfsband 23 im Punkt 2.4 an dem Rahmen 2o befestigt wird. Verbindet man nun dieses Hilfsband mit dem Antriebsseil 16, so kann man dadurch die Bewegung des Seiles 16 verändern, daß man den Verbindungspunkt der beiden Seile verschiebt, d. h. also, den Winkel zwischen den beiden Seilen verändert. Man erhält auf diese Weise eine größere bzw. kleinere Drehung der Scheibe 17. Diese Veränderung der Bewegung des Seiles 16 kann allerdings auch auf andere Weise erreicht werden, beispielsweise dadurch, daß man mehrere Punkte auf dem Rahmen 11 wählt, in denen man dann das Antriebsseil an dem Rahmen befestigt.
  • Wie aus den vorstehenden Ausführungen klar hervorgeht, wird die Scheibe 17 beständig in einer Richtung gedreht, wenn das Gewicht 1o sich bewegt. Die Scheibe 17 ist nun frei auf einer Achse 25 angeordnet, die ihrerseits in dem Boden des Rahmens 2o befestigt ist und an ihrem oberen Ende eine Scheibe 26 trägt. Wie aus Abb. 5 ersichtlich, ist die Scheibe 17 aus zwei Teilen zusammengesetzt, und zwar aus einem Hohlglied 27, auf dessen Außenseite Rinnen für die Seile 16 und 21 vorgesehen sind, und einem Scheibenglied 28, wobei die Teile 27 und 28 miteinander durch einen auf dem Gliede 27 angeordneten Zapfen 29 verbunden sind, der in eine von mehreren in der Scheibe 28 angeordneten Öffnungen eintreten kann. Eine Spiralfeder 30 ist in dem Hohlglied 27 angeordnet und mit ihrem einen Ende befestigt, während das andere Ende an einem auf der Achse 25 angeordneten Knopf 31 befestigt ist. Wenn nun die Scheibe 17 sich dreht und dabei die Scheibe 26 und die Achse -25 urdrehbar festgehalten werden, so wickelt sich die Spiralfeder auf, mit der Wirkung, daß, wenn nun die Scheibe 26 und die Achse 25 freigegeben werden, beide gedreht oder um einen bestimmten Winkel bewegt werden, und zwar durch die in der Feder 30 aufgesammelte Kraft. Um die Scheibe 26 gegen Drehung zu sichern, solange die Spiralfeder 3o aufgewunden wird, ist an der Scheibe 26 ein Vorsprung 32 angeordnet, der bei der Drehung der Scheibe 26 abwechselnd durch zwei Sperrglieder in Form von Flachfedern 33 festgehalten wird, und zwar mit Hilfe von Ansätzen, die an den Federn 33 angeordnet sind und gegen die der Vorsprung 32 stößt.
  • Solange also eine der beiden Flachfedern 33 den Vorsprung 32 festhält, wird die Spiralfeder 3o aufgezogen, sobald sich das Gewicht bewegt. Die Scheibe 26 wird nun jedesmal freigegeben, wenn die Scheibe 17 sich um 18o° gedreht hat, und zwar mit Hilfe eines vorstehenden Zapfens 3.4, der an der Scheibe 28 angeordnet ist und die Feder 33, die gerade den Ansatz'32 festhält, beiseitedrückt, so daß die Scheibe 26 unter der Wirkung der Feder 30 um 18o° gedreht wird, bis der Anschlag 32 mit der anderen Flachfeder 33 in Berührung kommt.
  • Die vorbeschriebene, intermittierende Bewegung der Scheibe 26 wird auf die Schablone 8 mit Hilfe eines hochstehenden Zapfens 35 übertragen, wobei der Zapfen 35 auf der Scheibe 26 angeordnet ist und sich in einem Schlitz 36 bewegt, der seinerseits in einem an der Schablone 8 angeordneten Lappen vorhanden ist.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Anordnung bewirkt die Drehung der Scheibe 26 um 18o°, daß sich die Schablone 8 von einem Ende des Gehäuses 1 zu dem anderen bewegt. Würde nun der Zapfen 35 auf der Scheibe 26 mit Bezug auf die dargestellte Anordnung um 9o° versetzt, würde die Schablone 8 vorwärts und rückwärts bewegt werden. anstatt von einer Seite nach der anderen. Bei der besonderen Ausführungsform, wie sie in den Abb. 6, 7 und 8 dargestellt ist, ist das ganze Gehäuse i auf Armen 38 auf einer Grundplatte 39 befestigt, die ihrerseits um eine Achse .4o drehbar auf der Grundplatte .t1 angeordnet ist. Die Achse 40 ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich, in einer Entfernung von etwa einem Drittel der Länge des Gehäuses angeordnet, so daß das Ganze als ein Wiegebalken wirkt, der ein kurzes und ein langes Ende zu beiden Seiten der Drehachse besitzt.
  • Das kurze Ende wird durch eine Schraubenfeder .i2 festgehalten, wobei die Feder 42 eine derartige Stärke besitzt, daß diese gerade das lange Ende mit seinem Gewicht 43 ausgleichen kann. Um die Bewegung des ganzen Gehäuses zu begrenzen, werden Gummipuffer oder Anschläge 44 auf der Grundplatte 41 vorgesehen.
  • Die Schablone 8 wird auf der Oberseite des Musters zwischen zwei Endstellungen durch ähnliche Mittel, wie sie in Abb. 5 dargestellt sind, bewegt, nur wird in diesem Falle die Scheibe 26 zusammen mit der Treibvorrichtung in einem Gehäuse .45 angeordnet, welche am einen Ende des Gehäuses 1 befestigt ist, und die Scheibe mit der Schablone 8 durch eine Stange 46 verbunden. Die treibende Scheibe ist, wie vorher, auch um eine Vertikalachse drehbar, aber das Antriebsseil 16 ist mit seinem einen Ende an der Grundplatte 41 befestigt und geht zu der Antriebsscheibe über eine Leitrolle 47.
  • Wenn nun das ganze Gehäuse sich unter der Einwirkung der Schwingungen, denen es ausgesetzt ist, bewegt, bewegt sich die Antriebsscheibe relativ zu der Grundplatte 41 mit dem Erfolg, daß das Antriebsseil 16 die Scheibe 17 in ähnlicher Weise dreht, wie sie bei der Beschreibung der Abb. i bis 5 dargelegt ist.
  • Bei der in Abb.9 dargestellten dritten Aüsführungsforin sind Gehäuse, Schablone und Antriebsvorrichtung ähnlich denen in Abb. 6, 7 und 8, nur ist das Gehäuse i mit Hilfe von Armen48 vollkommen fest auf dem Fahrzeug gehalten und ein getrenntes, bewegliches Gewicht vorgesehen.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht dieses getrennte Gewicht aus einem Balken 49, der um den Punkt 5o drehbar ist und än seinem einen Ende durch eine Feder 5 r in seiner Normalstellung gehalten wird. Das andere Ende des Balkens 49 ist auf einer Stange 52 geführt, die durch den Ballen hindurchgeht. Um die Bewegung des Balkens zu begrenzen, sind auf der Stange zwei Bunde 53 angeordnet, und zwar auf jeder Seite des Balkens ein Bund, und zwischen Balken und jedes Bund ist eine Schraubenfeder geschaltet, so daß bei jeder Bewegung des Balkens ,I9 eine Feder 54 zusammengedrückt wird und so eine übermäßige Bewegung des Balkens verhindert.
  • Außer den v orbeschriebenen Ausführungsformen sind noch eine große Anzahl Abweichungen möglich, ohne den Erfindungsgedanken zu ändern. Beispielsweise kann an Stelle eines festen Musters und einer beweglichen Schablone ein bewegliches Muster und eine feste Schablone vorgesehen werden. Anderseits kann auch das Muster in Form eines biegsamen, endlosen Bandes ausgeführt sein, welches von der Antriebsscheibe bewegt wird, oder es kann anderseits das Muster auf dein Umfang einer rotierenden Scheibe angeordnet werden, wobei die Achse dieser Scheibe durch die Bewegungsvorrichtung angetrieben wird. In einem solchen Falle wird die rotierende Scheibe vorteilhaft in einem viereckigen Gehäuse angeordnet, und es können dann vier Spiegel vorgesehen werden, so daß die Ankündigungen o. dgl. gleichzeitig nach vier Seiten sichtbar sind.
  • Wie schon dargelegt, kann, wenn ein Gewicht, Schablone oder Muster vorgesehen sind, eine Bewegunk zwischen zwei Endstellungen erfolgen, und zwar von einer Seite zur anderen, oder von vorn nach hinten, oder die Bewegung kann in einem bestimmten Winkel periodisch erfolgen.
  • Die Schablone kann nun auch mehrere lichtdurchlässige Scheiben verschiedener Färbung erhalten, so daß die Färbung der Ankündigung wechselt, d. h. also, es ist wohl immer dieselbe Ankündigung sichtbar, aber in mehreren verschiedenen Farben. Wenn es gewünscht wird, kann. die Schablone auch nur um kleine Stücke bewegt werden, anstatt von einer Endstellung in die andere. Dieses kann z. B. dadurch erreicht werden, daß eine entsprechende Anzahl von Blattfedersperrungen vorgesehen wird, wie sie bei 33 in Abb.2 dargestellt sind. Des weiteren kann auch das Gewicht auswechselbar angeordnet werden, so daß man ganz nach Belieben Gewichte verschiedener Größe in das Schild einsetzen kann. Diese Einrichtung gestattet denselben Antriebsmechanismus für Schilder verschiedener Größe zu benutzen. Man kann auch die Art und Weise, wie die Schablone zwischen den beiden Endstellungen bewegt wird. ändern. Z. B. kann die Antriebsscheibe mit einer Kurbel versehen werden oder mit einer konzentrischen Verbindung mit einer Blattfeder, wobei die letztere so angeordnet wird, daß sie sich bei der Drehung der Scheibe im Bogen biegt, bis sie in einer bestimmten Stellung frei wird und sich wieder gerade richtet, wobei sie die Schablone mitnimmt.
  • Im übrigen kann auch ein anderer als der beschriebene Antriebsmechanismus benutzt werden; vorausgesetzt, daß die Teile genügend stark ausgeführt werden, kann auch ein Zahnrad mit Sperrklinken angeordnet werden, welches durch die Bewegung des Gewichtes angetrieben wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Tageslichtspiegelreklamevorrichtung mit änderbarer Ankündigung, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gewicht (io, .43 oder 49) in bekannter Weise so angeordnet ist, daß es sich unter dem Einfluß von Erschütterungen bewegt und in einem Zwischengliede (3o) Kraft aufspeichert, so daß das mit einem Muster (5) oder einer das Muster (5) abdeckenden Schablone (8) verbundene Zwischenglied eines dieser Glieder relativ zu dein anderen über bestimmte Strecken bewegt, und zwar jedesmal in dein Augenblick, in dein die in dem Zwischengliede (3o) aufgespeicherte Kraft freigegeben wird.
  2. 2. Schild nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsvorrichtung zwischen Gewicht und Muster oder der das Muster verdeckenden Schablone aus einem treibenden Seil o. dgl. 6esteht, welches mit seinem einen Ende an dem Gewicht befestigt ist, um eine Scheibe oder Trommel herumgelegt ist und mit dem anderen Ende an einer Dehnungsfeder befestigt ist.
  3. 3. Schild nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse, welches das Muster und den Spiegel enthält, um eine Achse drehbar ist und selbst das bewegbare Gewicht bildet, welches die Ankündigung verändert. .
  4. 4. Schild nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Antriebsband ein Hilfsband derart verbunden ist, daß die Größe der Bewegung des Antriebsseiles und der Antriebsscheibe im Verhältnis zu der Bewegung des Gewichtes verändert werden kann.
DEST45574D 1928-04-19 1929-03-14 Tageslichtspiegelreklamevorrichtung Expired DE504455C (de)

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