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Tageslichtspiegelreklamevorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf
Reklameschilder u. dgl., insbesondere auf solche, bei denen Tageslicht oder künstliches
Licht durch einen Spiegel auf die Augen der Vorübergehenden zurückgeworfen wird
und bei denen ein Muster zwischengeschaltet ist, so daß irgendeine gewünschte Ankündigung
sichtbar wird.
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Die Erfindung bezweckt nun, bei dieser Art von Ankündigungsschildern
einen Wechsel der Ankündigung o. dgl. durch Schwingungen zu erzielen. Zur Verrichtung
dieses Zweckes wird gemäß der Erfindung in einem Schilde der bezeichneten Art ein
Gewicht angeordnet, welches sich unter dem Einfluß von Schwingungen, denen das Schild
ausgesetzt ist, bewegt und mit dein Schild so verbunden ist, daß das Gewicht bei
seiner Bewegung eine Änderung der Ankündigung bewirkt.
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Es sind wohl an sich derartige Reklamevorrichtungen bekannt, jedoch
vollzieht sich bei diesen der Wechsel der Ankündigung. kontinuierlich, d. h. also
beispielsweise in Form eines laufenden Bandes o. dgl. Eine solche Ankündigungsart
bleibt aber erfahrungsgemäß ziemlich wirkungslos, da sie ermüdend wirkt. Gemäß der
Erfindung wird nun eine relative Bewegung zwischen einem Muster und einer das Muster
abdeckenden Schablone bewirkt, wobei die notwendige Kraft für die Erzeugung dieser
Bewegung von einem Gewicht erzeugt und so lange aufgespeichert wird, bis sie gebraucht
wird. Die interinittierende, relative Bewegung ruft eine völlig neue Wirkung hervor.
Das Reklameschild erscheint nämlich dein Betrachter zuerst als ein Schild gewöhnlicher,
stationärer Art, und während er es noch betrachtet, verschwindet es schnell, ändert
sein Bild und bleibt dann wieder als festes Schild stehen. Bei einem Betrachter,
der solches Schild zuerst sieht, ruft diese Veränderung Verwunderung und ein gewisses
Erschrecken hervor, was tatsächlich eine gute Wirkung der Reklame zur Folge hat.
Der Beobachter betrachtet das Reklameschild sorgfältig und ist gespannt, was bei
der nächsten Veränderung erscheint.
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Die Erfindung eignet sich besonders für solche Schilder, die auf Motorfahrzeugen
angeordnet sind, und das sich bewegende Gewicht und der Verbindungsmechanismus können
dann in dem Gehäuse des Schildes auf dem Fahrzeug angeordnet werden. Das Gehäuse,
«-elches das Muster und den Spiegel enthält, kann dann um eine Achse drehbar angeordnet
werden und wirkt selbst als bewegliches Gewicht.
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In der Hauptsache dient das bewegliche
Gewicht dazu,
in einem Zwischengliede Energie aufzuspeichern, wobei dann diese Energie periodisch
benutzt wird, um das Muster oder eine das Muster verdeckende Schablone in bestimmten
Zeiträumen und über eine bestimmte Entfernung zu bewegen. Am vorteilhaftesten wird
ein festes Muster und eine bewegliche Schablone vorgesehen, und die Schablone wird
durch die intermittierende Wirkung des Zwischengliedes so bewegt, daß sie abwechselnd
bestimmte Teile der Ankündigung verdeckt bzw. freigibt. Beispielsweise kann durch
das bewegliche Gewicht das Aufziehen einer Spiralfeder bewirkt werden, die in bestimmten
Abschnitten freigegeben wird und dann die Scheibe o. dgl. bewegt, die zur Bewegung
der Schablone bestimmt ist.
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In der Zeichnung ist die Erfindung in mehreren beispielsweisen Ausführungsformen
dargestellt; es zeigen: Abb. i einen Aufriß, Abb. 2 einen teilweise geschnittenen
Grundriß, Abb.3 und d. Querschnitte nach den Linie III-III und IV-IV, Abb. 5 eine
Einzelheit der Vorrichtung, Abb. 6 eine Rückansicht, Abb. 7 einen Grundriß, Abb.8
eine Endansicht von der linken Seite der Abb.7 aus einer besonderen Ausführungsform
des Schildes, Abb. 9 eine Rückansicht einer dritten Ausführungsform.
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Mit Bezug auf die Abb. i bis 5 ist in einem Blechgehäuse i eine offene
Front vorhanden, und die Oberseite ist teilweise weggeschnitten und mit einer Glasplatte
2 verdeckt. In dem Gehäuse i ist unter einem Winkel von 45' zu der Horizontalebene
ein Spiegel angeordnet und durch Winkeleisen d. gehalten, die an den Innenseiten
der beiden Endflächen des Gehäuses i angeordnet sind. Ein Glasmuster 5 ist in horizontaler
Lage unter der Glasplatte 2 angeordnet, und zwar so, daß es durch einen Schlitz
der Endwand 6 des Gehäuses eingeschoben werden kann. Das Muster 5 ist noch mit einer
Handhabe 7 versehen, mit deren Hilfe es leicht herausgenommen werden kann. Hierdurch
wird erreicht, daß die Ankündidungen o. dgl. mit der größten Leichtigkeit ausgewechselt
werden können. Eine Schablone 8 in der Form eines Gleitschiebers ist auf Schienen
55 so angeordnet, daß sie über die Oberseite des Musters gleiten kann. Die Schablone
8 besitzt, wie in Abb. 2 dargestellt, eine Anzahl von Öffnungen 9 und kann zwischen
zwei äußersten Stellungen bewegt werden, in deren einer sie bestimmte Buchstaben
auf dem Muster 5 verdeckt, aber das Licht durch die Öffnungen 9 zu anderen Buchstaben
zutreten läßt, während in der anderen Endstellung das Licht zu der ersteren Serie
von Buchstaben dringen kann, während die zweite Serie verdeckt ist. Wie in Abb.
2 dargestellt ist, gelangt das Licht durch fünf Öffnungen 9 zu den Buchstaben hindurch,
die das Wort »Signs« bilden, so daß dieses Wort von dem Spiegel 3 zu den Augen eines
Beobachters zurückgeworfen wird. Die Buchstaben, die das Wort »Glass« bilden, sind
jedoch bei der in Abb.2 dargestellten Stellung verdeckt und erscheinen, wenn die
Schablone 8 nach rechts in ihre andere Endstellung bewegt wird, während das Wort
»Signs« dann verdeckt ist.
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Die Antriebsvorrichtung, durch die die Schablone zwischen ihren beiden
Endstellungen bewegt wird, umfaßt ein Leitgewicht 1o, welches auf dem einen Ende
eines Metallrahmes i i angeordnet ist, während der ÄIetallrahmen i i um den Punkt
12 drehbar aufgehängt ist und an seinem anderen Ende durch eine Spiralfeder 13 in
seiner Normalstellung gehalten wird. Wenn das ganze Schild auf dem Motorfahrzeug
o. dgl. angeordnet ist, wird, sobald das Fahrzeug sich bewegt, das Gewicht io sich
um den Zapfen 12 bewegen, und zwar unter der Einwirkung der Schwingungen, die durch
die Fahrt hervorgerufen werden. Um die Bewegung des Gewichtes zu begrenzen und allzu
große Bewegungen bzw. Stöße von der Vorrichtung fernzuhalten, sind Anschläge 14.
angeordnet, die von Schraubenfedern umgeben sind. Ein Antriebsseil 16 ist mit seinem
einen Ende an dem Rahmen i i befestigt, und zwar an einem Punkt, der etwas von dem
Gewicht io entfernt ist. Weiterhin ist das Antriebsseil in eine in einer Scheibe
17 angeordnete, rinnenförmige Vertiefung gelegt und geht um diese Scheibe 17 herum
und wird mit seinem anderen Ende an einer Feder 18 befestigt, die an dem eingebogenen
Teil 19 eines Metallrahmens 2o befestigt ist. An dem Metallrahmen 20 kann die ganze
Antriebsvorrichtung für die Schablone samt dem Gewicht angeordnet werden, so daß
alles außerhalb zusammengesetzt und dann als Ganzes in seine Stellung in dem Gehäuse
i gebracht werden kann.
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Ein Bremsband 21 wird mit seinem einen Ende an dem Teil i9 des Rahmens
2o befestigt, während das andere Ende an einer Dehnungsfeder 22, die ihrerseits
wiederum an dein eingebogenen Teil i9 befestigt ist, angebracht wird. Auch dieses
Bremsband 21 ist um die Scheibe, und zwar in demselben Sinne wie das Antriebsband
16 herumgelegt, so daß die Dehnungsfedern 18 oder 22 in jedem Falle als Ursprungspunkte
angesehen werden können. Wenn nun das Gewicht i o sich bewegt, so wird während seiner
Abwärtsbewe-
gong die Scheibe 17 durch das Antriebsseil 16
gedreht.
Die Scheibe 17 kann sich jedoch nicht in der entgegengesetzten Richtung drehen,
wozu sie das Bestreben hat, da sie hieran durch .das Bremsband 21 verhindert wird,
welches ein Drehen der Scheibe 17 nach der anderen Seite über die Normalstellung
hinaus verhindert, weil dann das feste Ende des Bremsbandes 21 eine weitere Drehung
der Scheibe verhindert. Die Größe der Bewegung des Antriebsbandes 16 kann dadurch
veränderlich gemacht «-erden, daß ein Hilfsband 23 im Punkt 2.4 an dem Rahmen 2o
befestigt wird. Verbindet man nun dieses Hilfsband mit dem Antriebsseil 16, so kann
man dadurch die Bewegung des Seiles 16 verändern, daß man den Verbindungspunkt der
beiden Seile verschiebt, d. h. also, den Winkel zwischen den beiden Seilen verändert.
Man erhält auf diese Weise eine größere bzw. kleinere Drehung der Scheibe 17. Diese
Veränderung der Bewegung des Seiles 16 kann allerdings auch auf andere Weise erreicht
werden, beispielsweise dadurch, daß man mehrere Punkte auf dem Rahmen 11 wählt,
in denen man dann das Antriebsseil an dem Rahmen befestigt.
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Wie aus den vorstehenden Ausführungen klar hervorgeht, wird die Scheibe
17 beständig in einer Richtung gedreht, wenn das Gewicht 1o sich bewegt. Die Scheibe
17 ist nun frei auf einer Achse 25 angeordnet, die ihrerseits in dem Boden des Rahmens
2o befestigt ist und an ihrem oberen Ende eine Scheibe 26 trägt. Wie aus Abb. 5
ersichtlich, ist die Scheibe 17 aus zwei Teilen zusammengesetzt, und zwar aus einem
Hohlglied 27, auf dessen Außenseite Rinnen für die Seile 16 und 21 vorgesehen sind,
und einem Scheibenglied 28, wobei die Teile 27 und 28 miteinander durch einen auf
dem Gliede 27 angeordneten Zapfen 29 verbunden sind, der in eine von mehreren in
der Scheibe 28 angeordneten Öffnungen eintreten kann. Eine Spiralfeder
30 ist in dem Hohlglied 27 angeordnet und mit ihrem einen Ende befestigt,
während das andere Ende an einem auf der Achse 25 angeordneten Knopf 31 befestigt
ist. Wenn nun die Scheibe 17 sich dreht und dabei die Scheibe 26 und die Achse -25
urdrehbar festgehalten werden, so wickelt sich die Spiralfeder auf, mit der Wirkung,
daß, wenn nun die Scheibe 26 und die Achse 25 freigegeben werden, beide gedreht
oder um einen bestimmten Winkel bewegt werden, und zwar durch die in der Feder
30 aufgesammelte Kraft. Um die Scheibe 26 gegen Drehung zu sichern, solange
die Spiralfeder 3o aufgewunden wird, ist an der Scheibe 26 ein Vorsprung 32 angeordnet,
der bei der Drehung der Scheibe 26 abwechselnd durch zwei Sperrglieder in Form von
Flachfedern 33 festgehalten wird, und zwar mit Hilfe von Ansätzen, die an den Federn
33 angeordnet sind und gegen die der Vorsprung 32 stößt.
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Solange also eine der beiden Flachfedern 33 den Vorsprung 32 festhält,
wird die Spiralfeder 3o aufgezogen, sobald sich das Gewicht bewegt. Die Scheibe
26 wird nun jedesmal freigegeben, wenn die Scheibe 17 sich um 18o° gedreht hat,
und zwar mit Hilfe eines vorstehenden Zapfens 3.4, der an der Scheibe 28 angeordnet
ist und die Feder 33, die gerade den Ansatz'32 festhält, beiseitedrückt, so daß
die Scheibe 26 unter der Wirkung der Feder 30 um 18o° gedreht wird, bis der
Anschlag 32 mit der anderen Flachfeder 33 in Berührung kommt.
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Die vorbeschriebene, intermittierende Bewegung der Scheibe 26 wird
auf die Schablone 8 mit Hilfe eines hochstehenden Zapfens 35 übertragen, wobei der
Zapfen 35 auf der Scheibe 26 angeordnet ist und sich in einem Schlitz 36 bewegt,
der seinerseits in einem an der Schablone 8 angeordneten Lappen vorhanden ist.
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Bei der in Abb. 2 dargestellten Anordnung bewirkt die Drehung der
Scheibe 26 um 18o°, daß sich die Schablone 8 von einem Ende des Gehäuses 1 zu dem
anderen bewegt. Würde nun der Zapfen 35 auf der Scheibe 26 mit Bezug auf die dargestellte
Anordnung um 9o° versetzt, würde die Schablone 8 vorwärts und rückwärts bewegt werden.
anstatt von einer Seite nach der anderen. Bei der besonderen Ausführungsform, wie
sie in den Abb. 6, 7 und 8 dargestellt ist, ist das ganze Gehäuse i auf Armen 38
auf einer Grundplatte 39 befestigt, die ihrerseits um eine Achse .4o drehbar auf
der Grundplatte .t1 angeordnet ist. Die Achse 40 ist, wie aus der Zeichnung ersichtlich,
in einer Entfernung von etwa einem Drittel der Länge des Gehäuses angeordnet, so
daß das Ganze als ein Wiegebalken wirkt, der ein kurzes und ein langes Ende zu beiden
Seiten der Drehachse besitzt.
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Das kurze Ende wird durch eine Schraubenfeder .i2 festgehalten, wobei
die Feder 42 eine derartige Stärke besitzt, daß diese gerade das lange Ende mit
seinem Gewicht 43 ausgleichen kann. Um die Bewegung des ganzen Gehäuses zu begrenzen,
werden Gummipuffer oder Anschläge 44 auf der Grundplatte 41 vorgesehen.
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Die Schablone 8 wird auf der Oberseite des Musters zwischen zwei Endstellungen
durch ähnliche Mittel, wie sie in Abb. 5 dargestellt sind, bewegt, nur wird in diesem
Falle die Scheibe 26 zusammen mit der Treibvorrichtung in einem Gehäuse .45 angeordnet,
welche am einen Ende des Gehäuses 1 befestigt ist, und die Scheibe mit der Schablone
8 durch
eine Stange 46 verbunden. Die treibende Scheibe ist, wie
vorher, auch um eine Vertikalachse drehbar, aber das Antriebsseil 16 ist mit seinem
einen Ende an der Grundplatte 41 befestigt und geht zu der Antriebsscheibe über
eine Leitrolle 47.
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Wenn nun das ganze Gehäuse sich unter der Einwirkung der Schwingungen,
denen es ausgesetzt ist, bewegt, bewegt sich die Antriebsscheibe relativ zu der
Grundplatte 41 mit dem Erfolg, daß das Antriebsseil 16 die Scheibe 17 in
ähnlicher Weise dreht, wie sie bei der Beschreibung der Abb. i bis 5 dargelegt ist.
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Bei der in Abb.9 dargestellten dritten Aüsführungsforin sind Gehäuse,
Schablone und Antriebsvorrichtung ähnlich denen in Abb. 6, 7 und 8, nur ist das
Gehäuse i mit Hilfe von Armen48 vollkommen fest auf dem Fahrzeug gehalten und ein
getrenntes, bewegliches Gewicht vorgesehen.
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Wie aus der Zeichnung ersichtlich, besteht dieses getrennte Gewicht
aus einem Balken 49, der um den Punkt 5o drehbar ist und än seinem einen Ende durch
eine Feder 5 r in seiner Normalstellung gehalten wird. Das andere Ende des Balkens
49 ist auf einer Stange 52 geführt, die durch den Ballen hindurchgeht. Um die Bewegung
des Balkens zu begrenzen, sind auf der Stange zwei Bunde 53 angeordnet, und zwar
auf jeder Seite des Balkens ein Bund, und zwischen Balken und jedes Bund ist eine
Schraubenfeder geschaltet, so daß bei jeder Bewegung des Balkens ,I9 eine Feder
54 zusammengedrückt wird und so eine übermäßige Bewegung des Balkens verhindert.
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Außer den v orbeschriebenen Ausführungsformen sind noch eine große
Anzahl Abweichungen möglich, ohne den Erfindungsgedanken zu ändern. Beispielsweise
kann an Stelle eines festen Musters und einer beweglichen Schablone ein bewegliches
Muster und eine feste Schablone vorgesehen werden. Anderseits kann auch das Muster
in Form eines biegsamen, endlosen Bandes ausgeführt sein, welches von der Antriebsscheibe
bewegt wird, oder es kann anderseits das Muster auf dein Umfang einer rotierenden
Scheibe angeordnet werden, wobei die Achse dieser Scheibe durch die Bewegungsvorrichtung
angetrieben wird. In einem solchen Falle wird die rotierende Scheibe vorteilhaft
in einem viereckigen Gehäuse angeordnet, und es können dann vier Spiegel vorgesehen
werden, so daß die Ankündigungen o. dgl. gleichzeitig nach vier Seiten sichtbar
sind.
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Wie schon dargelegt, kann, wenn ein Gewicht, Schablone oder Muster
vorgesehen sind, eine Bewegunk zwischen zwei Endstellungen erfolgen, und zwar von
einer Seite zur anderen, oder von vorn nach hinten, oder die Bewegung kann in einem
bestimmten Winkel periodisch erfolgen.
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Die Schablone kann nun auch mehrere lichtdurchlässige Scheiben verschiedener
Färbung erhalten, so daß die Färbung der Ankündigung wechselt, d. h. also, es ist
wohl immer dieselbe Ankündigung sichtbar, aber in mehreren verschiedenen Farben.
Wenn es gewünscht wird, kann. die Schablone auch nur um kleine Stücke bewegt werden,
anstatt von einer Endstellung in die andere. Dieses kann z. B. dadurch erreicht
werden, daß eine entsprechende Anzahl von Blattfedersperrungen vorgesehen wird,
wie sie bei 33 in Abb.2 dargestellt sind. Des weiteren kann auch das Gewicht auswechselbar
angeordnet werden, so daß man ganz nach Belieben Gewichte verschiedener Größe in
das Schild einsetzen kann. Diese Einrichtung gestattet denselben Antriebsmechanismus
für Schilder verschiedener Größe zu benutzen. Man kann auch die Art und Weise, wie
die Schablone zwischen den beiden Endstellungen bewegt wird. ändern. Z. B. kann
die Antriebsscheibe mit einer Kurbel versehen werden oder mit einer konzentrischen
Verbindung mit einer Blattfeder, wobei die letztere so angeordnet wird, daß sie
sich bei der Drehung der Scheibe im Bogen biegt, bis sie in einer bestimmten Stellung
frei wird und sich wieder gerade richtet, wobei sie die Schablone mitnimmt.
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Im übrigen kann auch ein anderer als der beschriebene Antriebsmechanismus
benutzt werden; vorausgesetzt, daß die Teile genügend stark ausgeführt werden, kann
auch ein Zahnrad mit Sperrklinken angeordnet werden, welches durch die Bewegung
des Gewichtes angetrieben wird.