DE700258C - Spielzeugkaleidoskop - Google Patents

Spielzeugkaleidoskop

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DE700258C
DE700258C DE1938D0078091 DED0078091D DE700258C DE 700258 C DE700258 C DE 700258C DE 1938D0078091 DE1938D0078091 DE 1938D0078091 DE D0078091 D DED0078091 D DE D0078091D DE 700258 C DE700258 C DE 700258C
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DE
Germany
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viewing
kaleidoscope
hole
tube
toy
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Expired
Application number
DE1938D0078091
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Disser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH DISSER
Original Assignee
JOSEPH DISSER
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
    • G02B27/02Viewing or reading apparatus
    • G02B27/08Kaleidoscopes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)

Description

  • Spielzeugkaleidoskop Bekanntlich besteht ein Kaleidoskop aus zwei in einem Schaurohr gelagerten ebenen rechteckigen Spiegeln, die unter einen Winkel und miteinander zugewendeten Spiegelflächen aneinanderstoßen, wobei die den Spiegelflächen zugekehrte Wandung des Schaurohres geschwärzt ist. Letzteres ist an dem einen Ende mit einer Scheibe, in welcher sich ein kleines Schauloch befindet, und an dem anderen Ende mittels einer aus zwei Glasscheiben gebildeten Objektdose oder Kapsel verschlossen, welche eine Anzahlkleiner Splitter gefärbten Glases o. dgl. aufnimmt. Beim Gebrauch muß das Kaleidoskop bzw. besagte Röhre gedreht werden, wobei sich die Lage der Glassplitter verändert und ständig ein vollkommen neues Bild entsteht. Um das Kaleidoskop in seiner Gesamtheit beim Gebrauch nicht ständig von Hand drehen zu müssen, ist es ' bereits bekanntgeworden, nur die Objektdose von Hand drehbar an der Schauhülse anzuordnen. Es ist weiterhin nicht neu, bei großen Kaleidoskopen mit künstlicher Lichtquelle bzw. in Verbindung mit Reklameprojektionsvorrichtungen die Objektdose durch motorischen Antrieb in Umdrehung zu versetzen.
  • Um nun beim Gebrauch das Kaleidoskop zwangsläufig stets in der richtigen Lage zu halten, in welcher die den beiden Spiegeln zugekehrte geschwärzte Wandung nach oben zu liegen kommt, und ein Beschatten der Bilder vermieden wird, ist erfindungsgemäß hinter der das Schaurohr aufweisenden Stirnwand eine Lochscheibe schwingbar aufgehängt, deren Loch in der stabilen Gleichgewichtslage bei senkrechter Stellung der Spiegelsymmetrieebene zum Schauloch gleichachsig liegt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise veranschaulicht, - und zwar zeigen: Abb. i das Kaleidoskop in Seitenansicht, teilweise im Mittelschnitt, Abb. z die vordere Stirnansicht hierzu, Abb. 3 einen Schnitt nach Linie 3-3 der Abb. i, Abb. q. in vergrößertem Maßstab das rückwärtige Ende im Längsschnitt. Innerhalb des Schaurohres a sind zwei ebene rechteckige Spiegel b miteinander zugewendeten Spiegelflächen im Winkel c von etwa 30, 4.5 oder 60" zueinander ortsfest aufgestellt. Die Lage der beiden Spiegel b wird zweckmäßig durch einen Halter d aus Metall gesichert, der gleichzeitig die dritte geschwärzte Seite e des Spiegeldreiecks abgibt. Die vordere Stirnwand/ des Schaurohres a ist mit einem Schauloch g versehen. An der Innenseite der Stirnwand/ schließt an diese eine um den Zapfen k beweglich schwingbare Lochscheibe i an, deren Loch k in der stabilen Gleichgewichtslage bei senkrechter Stellung der SpiegelsymmetrieebeneA zum Schauloch gleichachsig liegt. Das zweite Ende des Schaurohres a ist durch eine aus zwei Glasscheiben in und n gebildete Objektdose, welche bunte Glassplitter o u. dgl. aufnimmt, abgeschlossen. Die ,äußere Scheiben ist matt gehalten. Beide Scheiben in, n sind unter Zwischenschaltung eines Abstandsringesp in einer Büchse q gelagert, die nach dem Innern des Rohres a zu mit einer Innenverzahnungr ausgestattet ist, während ihr freies Ende winklig, das Rohr a umfassend, in einem gerieften Scheibenring endigt. Die Büchse g ist drehbar in einer äußeren Büchse t vorgesehen, die ortsfest mit dem Rohr a verbunden ist. Das Verdrehen der Büchse g bzw. der Objektdose erfolgt mittels des Scheibenringes s. Um die Verdrehung zu erleichtern, können zwischen die beiden Büchsen g und t Kugellager, Rollenlager o. dgl. zwischengeschaltet sein. Das Verdrehen der Objektdose kann auch selbsttätig erfolgen, beispielsweise mittels eines aufziehbaren, zweckmäßig im Innern des Rohres a gelagerten Federwerks u, das mit seinem Ritzel v auf den Zahnkranz r einwirkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Spielzeugkaleidoskop mit einer gegen ein feststehendes Schaurohr verdrehbaren Objektdose, in welchem eine geschwärzte Wandung vorgesehen ist, die zwei Spiegeln zugekehrt ist, welche sich an einer Längskante gegenseitig abstützen und zu einer durch die Berührungskante der Spiegel und die Achse des Schaurohres, in deren vorderen Stirnwand sich das Schauloch befindet, gelegten Ebene unter dem gleichen Winkel geneigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß hinter der das Schauloch (g) aufweisenden vorderen Stirnwand (f) eine Lochscheibe (i) schwingbar aufgehängt ist, deren Loch (k) in der stabilen Gleichgewichtslage bei senkrechter Stellung der Spiegelsymmetrieebene (A) zum Schauloch gleichachsig liegt.
DE1938D0078091 1938-06-02 1938-06-02 Spielzeugkaleidoskop Expired DE700258C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2505510A1 (fr) * 1981-05-06 1982-11-12 Bertry Richard Ameliorations a l'utilisation, au resultat esthetique et a la fiabilite du kaleidoscope

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2505510A1 (fr) * 1981-05-06 1982-11-12 Bertry Richard Ameliorations a l'utilisation, au resultat esthetique et a la fiabilite du kaleidoscope

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