Vereinigte Hobel-, Fräs-, Bohr-und Schleifmaschine.
Bei den beliannten Hobel-und Schleif- maschinen bestehen die Nachteile, dass für jeden Support ein Motor notig ist und die
Motoren zu weit über den Hobelstahl nach vorn vorstehen,, so dass ! eine Flache mit da vorstehender Erhöhung nicht gehobelt wer den kann, ohne den Motor wegzunehmen.
Ferner können die Supporte nur nach einer
Skala eingestellt werden, wobei immer Feh- ler entstehen, da keine Gefühlseinstellung möglie ist. Ausserdem kann man bis jetzt noch keine Fräsarbeiten auf dieser Machine ausführen, wenngleich dies wünschenswert ist, namentlich deshalb, weil die Arbeitsstücke durch das Weiterbefördern, Umspannen und Ausrichten auf andern Maschinen häufig beschädigt und meistens nicht mehr ben. au zur Führungsbahn ausgerichtet werden, wodurch eine schlechte Arbeit entsteht.
Ferner nimmt das Umspannen auf drei bis vier Maschinen sehr viel Zeit in Anspruch und ergibt die schlechtere Arbeit. Durch Ver einigung aller Arbeiten in einer Maschine kann a. n Ra. um, Maschinengestellkosten und Arbeitslöhnen bedeutend gespa. rt werden.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine vereinigte Hobel-. Fräs-, Bohr-und
S welche vorstehende Nach teile beseitigt und wesentliche Vorteile hat.
Gemäss der Erfindung sind an dem in der Höhe verstellbaren Tragbalken und an den vertikalen Ständern La. gerkörper, die zur Aufnahme von auswechselbaren Hobel stählen,, Schleif-und Fräsorganen dienen. angeordnet ; die drehbaren Werkzeuge kön nen mittelst biegsamer Wellen mit Vor- gelegewellen und Arbeitsspindeln verbunden werden, wozu die Spindeln mit Konussen und Flanscbena. nsätzen mit Nuten versehen sind ;
je auf einem Dagerkorper ist eine Libelle mit Nonius, der sich auf einer in 360 geteilten Scheibe verstellen lasst, angeordnet, wobei die Lagerkorper mittelst Schnecken- getriebe eingestellt werden können in jeden gewünschten Teilwinkel, und an dem Trag- balken sind Drehteile mit darauf gelagertem Motor und Bädervo-rgelege mit Anschlüssen für eine biegsame Welle angeordnet, die mit telst Konus und Bolzen den Fräs- oder Schleifdorn festzicht und zugleich die Spindel dreht, während der Anfspanntisch dureh zwei Getriebe versehiebbar ist, von denen das eine grossen Vorschub leistet und das a.
ndere kleinen, wobei das eine arbeitet, wenn das andere leer läuft, oder beide Getriebe a ; as sehaltbar sind.
In der Zeichnung ist der Erfindungs- gegenstand in einer Ausführungsform dargestellt :
Fig. 1 zeigt eine Teilansicht der Maschine von der Seite,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 eine Draufsicht,
Fig. 4 einen Lagerkörper in grösserem Massstab,.
Fig. 5 eine Ansicht der linken Seite des letzteren,
Fig. 6 eine Ansicht des Tragbalkens mit Querschieber und Drehteil und dessen Vcrstelleinrichtung in grösserem m Massstab,
Fig. 7 einen Querschnitt nach i bis B der Fig. 6 in grösserem Massstab,
Fig. 8 eine Seitenansicht einer drehbaren Platte mit Motor und Rädervorgelege) in grö- sserem Masssstab,
Fig. 9 einen Querschnitt zu Fig. 8 nach Linie C-D in grösserem Massstab,
Fig. 10 eine Ansicht der drehbaren Platte mit Motor und Ra.dervorgelegea.nordnung von oben gesehen,
Fig. 11 einen teilweisen Längenschnitt einer Ziehkeilanordnung im Rädervorgelege in etwas grösserem Massstab.
1 bezeiehnet das Beat, 2 einen rechten Getriebekasten, 3 einen linken Getriebe kasten. 5 den im Bett laufenden Aufspanntisch, 6 ein in den Tisch greifendes Antriebs- rad, das auf einer Welle 7 befestigt ist.
Auf dieser Welle 7 ist ein mit Klauen 8 versehenes Schraubenrad 9 für langsamaren Antrieb als mit Rad 6 drehbar angeordnet.
Mit diesen Klauen 8 steht-ein Kla. uenkupp- lungsteil 10 a. uf der Welle 7 mittelst Einund Ausrückstange 11 mit Gabel und Hebel in heweglicher Verbindung. Aufder gleichen Welle 7 ist ein mit Handgriffen versehenem Handrad lla verschiebbar befestigt und mit einer Klauenkupplung einriiekbar. Mit den auf der Welle 7 drehbaren Schraubenrad 9 steht ein auf einer Achse 12 gelagertes Schraubenrad 13 im Eingriff. Dieses Rad 13 ist mit einer Zahnstange 14 an dem Tisch 5 im Eingriff. Auf den beiden Getriebekästen 2 und 3 sind mittelst Traverse 17 miteinander verbundene Vertikalständer 15 und 16 befestigt.
An diesen Vertikalständern sind Vertikalschieber 18 mit darauf sitzendem Drehteil 19 und Lagerkörper 20 angeordnet.
Auf den gleichen Gleitfläehen der Vertikalschieber 18 ist ein Tragbalken 21 mittelst Spindeln 22 in der Höhe verstellba angeordnet, die in den Vertikalständern 15-16 lagern und mittelst verschiebbarem Winkel- getriebe 23 in den Getriebekasten 2-3 an- getrieben werden. Die beiden Vertikalständer können mit einer Feinv, erstellung 23a in Full- rungen 23b der Kästen verschoben werden.
Auf dem Tragbalken 21 sind Quersehieber 24 mittelst Leitspindeln 25 und Mattern 26 beweglich angeordnet. Auf diesen Schieberll 24 sind Drehscheiben als Drehteile 27 dreh- bar angeordnet und können mittelst Klemmen 28 in jeder Lage festgeklemmt werden.
Die Drehteile 27 sind mit einem Winkelgetriebe 29 versehen und stehen je mit einem Winkelgetriebe 310 auf einer Nutwelle 31. in Verbindung. Dieses Winkelgetriebe ist zum Verstellen der Werkzeuge auf dem Drehteil 27 bestimmt und ist mit einer K uenkupplung 32 verbunden, die mit einer verzahnben Gabelsta. nge 33, einem Zahnrad 34 mit Vierka. ntachse 35 und Klinkenrad 36 und Klinke 37 ein- und ausgerüekt und festgestellt werden ka.
nn mittelst Schlüssel. An den Drehteilen 27 ist zwecks ihrer Drehung ein Schneckenrad 38 befestigt und steht mit einer Schnecke 39 auf einer Nutwelle 31a so verschiebba r in Verbindung, dass es mit der gleichen Kupplungseinrichtung 33,34, 35, 36, 37 ein-und ausgerückt, sowie festgestellt werden kann. Die leitspindeln 25 und die Nutwelle 31a werden mittelst Stirnrädern 42 und einer Klinkdose 43 von einem Übersetzungskasten 44 aus, der auf dem Tragbalken 21 sitzt, angetrieben.
Die ser Getriebekasten steht mittelst einer Nut welle 46 und Kegelrädern 45 mit einem Übersetzungsgetriebe im Antriebskasten 2 in Verbindung und treibt mittelst Winkel getriche 48 die Vertikalleitspindeln 49 und
Nutwelle 41 an. Dabs Winkelgetriebe 48 kann mit einer Klauenkupplung 40, einem Hebel 50 und Rasten 51 ein-und ausgerückt und J'estgestellt werden. Das Winkelgetriebe 29 an den Drehteilen 27 ist in einem Lager des
Zapfens 52 gelagert, welches in den Dreh- teilen 27 festsitzt.
Durch das Lager jedes
Zapfens 52 ist eine genutete Spindel 53 ge führt, auf der ein vom Getriebe 29 antreib bares Kegelrad 54 sitzt. Auf. den Drehteilen 27 sind Lagerkörper 55 für Hobel-, Fräs-,
Bohr- und Schleiforgane gleitend angeordnet und je mittelst der NVelle 31 des Getriebes 29 und mittelst Mutter 56 und der Spindel 53 einstellbar. In den Lagerkörpern 55 sind
Spindeln 57 gelagert.
Diese sind beiderseits mit einem Hohlkonus 58, einem Flansch- ansatz 58a und einer Nut 59 versehen, wobei die Konusdorue 60 zum Fräsen und Schlei- fen in die Nuten 59 eingreifen mit Vierkant, und mit einer biegsamen Welle 62 mit K o nu : s 601a verbunden und durch einen Ge- windebolzen 63 festgezogen werden können.
Auf dem gleichen Lagerkörper ist ein um
180 eines Schraubenbolzens 66 drehbarer und feststellbarer Stahlhalter für Hobel stähle 65 angeordnet. Um den in den Drehteilen 27 gelagerten Lagerzapfen ist eine in 360"geteilte Scheibe 6j7 befestigt, auf Scheibe eine drehbare Libelle 68 mit Nonius 69 und
Schraubenbolzen 70 feststellbar sitzt. Da durch lässt sich der Support genau und mit
Gefühl einstellen van Ha. nd oder mit der Nutwelle 31a. An der hintern Seite des Tragbalkens 21 sind drehba. re Pla. tten 71 mit aufgeschraubtem Motor 72 und Rädervorgelege angeordnet.
Für die Vorgelege sind fünf Aahsen 73, 74,75,76und 77 mit Vierkant 78 und Anbohrung 91 vorgesehen und d stehen durch Übersetzungsräder 79 und Rädersätze 80 mit der Motorwelle 72a in Verbindung, welche an jedem Ende mit einem Vierkant 78 versehen ist. Die Getriebe sind in Gehäusen 80a gelagert und eingeschlossen.
Die drei Achsen mit Rädersätzen 80 sind Hohlachsen, zwei von diesen haben Nuten 81. In diesen Nuten 81 der Hohlaehsen sind Zugstangen 82 mit länglich abgerundetem Keil 83 mit Blattfeder 83a beweglich gelagert ; damit der Keil aus den Nuten der Zahnräder 80 gleiten kann, sind zwischen die Räder 89 Zwischenringe 92 angeordnet. An jeder Zugstange 82 ist eine gezahnte hülse 84 drehbar befestigt, und diese steht mit einem Zahnrad 85 in Verbindung, das. au L einer Achse mit Stellhebel 86festsitzt und an dem Gehäuse 80a gelagert und mittelst der Rasten 87 des Lagerflansches verstellt und festgestellt werden kann ; durch Drehen des Hebels 86 wird die gezahnteZugstange mit Keil verschoben in ein beliebiges Rad.
Durch diese Anordnungen sind d sämtliche notigen Geschwindigkeiten zum Fragen und Bohren erzielbar. Die übrigen beiden wellen sind für das Schnellbohren und Schleifen bestimmt. An der biegsamen Welle 62 ist eine Vierkanthülse 88 mit Feder 89 und Isugel 90 angeordnet und kann so über den ATierka. nt 78 der Vorgelege gesteckt und mit der Kugel 90 in einer Bohrun g 91 festgehalten werden.