CH136185A - Verfahren zur Herstellung eines Metallpulvers zur Bildung eines Amalgams für zahnärtzliche Zwecke. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines Metallpulvers zur Bildung eines Amalgams für zahnärtzliche Zwecke.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung eines Netallpulvers zur Bildung eines Amalgams für zahnärztliche Zwecke. Zahnkitt wird bekanntlich in der Weise hergestellt, dass man ein aus Metall, beispiels weise aus Zinn, oder gewöhnlicher aus einer Metallegierung, beispielsweise Silber und Zinn, bestehendes Pulver mit Queeksilber mischt und diese Mischung kräftig rührt, bis eine Amalgamation stattfindet. Dieser Zahnkitt muss hierbei, da er nach kurzer Zeit hart wird, unmittelbar vor der Verwendung zu bereitet werden. Da nun anderseits Queck silber das gewöhnlich benutzte Metallegie- rungspulver erst langsam angreift, so dass man die Mischung recht lange rühren muss, bevor die Amalgamation stattfindet, so be deutet die Zubereitung des Zahnkittes in der bisher üblichen Weise einen erheblichen Zeit verlust für die Zahnärzte. Mann hat auch festgestellt, dass bei Verwendung des üblichen Metallegierungspulvers die Amalgamation noch fortschreitet, nachdem das Amalgam hart geworden ist, was zur Folge hat, dass die bereits fertiggestellten Zahnplomben nicht erwünschte Volumenänderungen erleiden. Vorliegende Erfindung betrifft nun ein Verfahren zur Herstellung eines Metallpulvers zur Bildung von Amalgam für zahnärztliche Zwecke, durch welches die erwähnten Nach teile beseitigt oder wenigstens wesentlich ver mindert werden sollen. Die Pulverteilchen werden im voraus an ihrer Oberfläche mit Quecksilber amalgamiert. Hierdurch kann die vollständige Amalgamation bei der Zuberei tung des Zahnkittes wesentlich erleichtert und beschleunigt werden, so dass durch die Be nutzung des auf diese Weise im voraus ober flächlich amalgamierten Pulvers ein wesent licher Zeitgewinn erzielt werden kann. Ausser dem wird im allgemeinen die Amalgamation eine viel bessere und vollständigere, so dass sie bereits abgeschlossen ist, wenn das Amal- Kam in die Zahnhöhlen eingefüllt wird, und später Volumenänderungen der Plomben nicht stattfinden. Bei dem Verfahren nach vorliegender Erfin dung werden Metallpulverteilchen an ihrer Ober fläche mit aus einer Quecksilbersalzlösung sich abscheidendem Quecksilber in Gegenwart einer schwach ätzenden Lösung amalgamiert. Man kann die Amalgamierung, zum Beispiel unter Verwendnng eines Zinn enthaltenden Metall pulvers, und zwar am besten in der Wärme, mit aus Quecksilberchlorid sich ausscheiden dem Quecksilber in Gegenwart einer Säure, welche Zinn löst, aber nicht oxydierend wirkt, beispielsweise Salzsäure, vornehmen. Ein an derer Weg besteht darin, dass man die Pul verteilchen, und zwar ebenfalls in der Wärme, mit feinverteiltem, durch Kochen aus einer Quecksilberformiatlösung sich abscheidendem Quecksilber und mit verdünnter Salzsäure behandelt. Als Beispiel der Ausführung des Verfah rens wird folgendes erwähnt: <B>250</B> eins 5 %ige Quecksilberchloridlösung werden mit<B>100</B> cm' Salzsäure und etwa 500 eins Wasser vermischt, worauf die Mi schung bis zum Kochen erhitzt wird. Die heisse Lösung wird nun über 1<B>Kg</B> Metall pulver gegossen und die Mischung während kurzer Zeit, etwa 5 Minuten, kräftig gerührt. Unmittelbar hierauf wird die saure Lösung wieder abgegossen und das Pulver mit Was ser gewaschen, bis das Waschwasser nicht mehr saure Reaktion zeigt. Das Pulver wird schliesslich in schwacher Wärme getrocknet und kann dann während langer Zeit aufbe wahrt werden, bis es von den Zahnärzten verwendet werden soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung eines Metall pulvers zur Bildung eines Amalgams für _zahnärztl.icheZwecke, dadurch-gekennzeichnet, dass Metallpulverteilchen an ihrer Oberfläche mit aus einer Quecksilbersalzlösung sich ab scheidendem Quecksilber in Gegenwart einer schwach ätzenden Lösung amalgamiert wer den, worauf das Pulver gewaschen und ge trocknet wird, um bis zu seiner Verwendung aufbewahrt zu werden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zinn enthaltendes Metallpulver und eine Quecksilbersalzlö sung, die eine Säure, welche Zinn löst, aber nicht oxydierend wirkt, enthält, ver wendet werden. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Amalgamierung in der Wärme mit aus einer Lösung von Quecksilberchlorid und Salzsäure sich ab scheidendem Quecksilber vorgenommen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Amalgamierung so ausgeführt wird, dass Metallpulverteil- chen in der Wärme mit feinverteiltem, durch Kochen =aus einer Quecksilberfor- miatlösung sich abscheidendern Queck silber und mit verdünnter Salzsäure be handelt werden.PATENTANSPRUCH II: Metallpulver, hergestellt nach dem Ver fahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Pulverteilchen an ihrer Oberfläche mit Quecksilber amalgamiert sind, um die vollständige Amalgamierung bei der Zubereitung des Zahnkittes zu erleichtern und zu beschleunigen.
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