CH136016A - Fadenknüpfvorrichtung, insbesondere zum Verbinden der Fadenenden von zwei Webketten. - Google Patents

Fadenknüpfvorrichtung, insbesondere zum Verbinden der Fadenenden von zwei Webketten.

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CH136016A
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CH
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Inventor
Soehne Aktiengesellsch Zehnder
Original Assignee
J Zehnder & Soehne Ag
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends
    • D03J1/18Apparatus for joining warp ends for joining, e.g. tying, a complete series of fresh warp threads to the used warp threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)

Description


      Fadenknüpfvorriehtung,    insbesondere zum Verbinden der Fadenenden von zwei       Webketten.       Bisher bekannte     ZVebkettenanknüpf-Vor-          richtungen    weisen den     NTachteil    auf, dass die  Mittel zum Festhalten der Fäden beim An  knüpfen,.

   besonders bei verschiedenen Faden  stärken infolge ihrer eigenartigen     Ausbil-          clung    und der erforderlichen geringen Dimen  sionen nicht allen Anforderungen     entspre-          ehen,    dass also     während    des     Anknüpfens    von  Fäden     verschiedener    Stärke dieselben nicht  immer mit voller Sicherheit zum Beispiel von  den bekannten Bindeschnäbeln festgehalten  werden und letztere deshalb     Störungen    ver  ursachen.  



  Bei andern bekannten     Anknüpfvorrich-          lungen    sind um einen Dorn kreisende     Faden-          klemmvorriehtungen    angeordnet, deren  Klemmen auf den Faden nur so stark sein  darf,     da.ss    beim     Herumwinden    des Fadens  um den Dorn dieser Faden durch die Klemme  nachgezogen werden kann, wodurch ein  sicheres Festhalten der Fäden besonders bei  solchen verschiedener Stärke nicht möglich    ist.

   Hierbei ist nach     erfolgter    Verschlin  gung des Fadens um den Dorn einer das  Fadenende übernehmenden zweiten Klemme  infolge der gleichen     Umstände4    sowie der  ebenfalls in kleiner Dimension notwendigen  Ausbildung ein sicheres Festhalten der Fä  den ausgeschlossen und können Störungen  ebenfalls leicht vorkommen.  



  Es sind auch     Anknüpfvorrichtungen    be  kannt, bei denen nach der erfolgten Ver  schlingung ein Haken sich durch die Ver  schlingung     hindurchschiebt,    darauf das von  der Klemme gehaltene Fadenende erfasst  und durch die     Verschlingung    zieht, wobei  aber ein Herausspringen der Fadenenden  aus dem Haken beim Verlassen der Klemme  nicht ausgeschlossen ist. Um dies zu ver  hüten, wurde die Anknüpfung der Fäden  mit langen Fadenenden     vorgenommen,    wo  bei durch federnde Haken die Fadenenden  an der     Wandung    im hohlen     Knoterschaft     oder Spindel durch Bremsung vor dem Ver-      lassen der     glemmung    festgehalten wurden.

    Mit diesen langen Fadenenden     verwickeln     sich aber die     nebeneinanderliegenden    ange  knüpften Fäden sehr leicht, wodurch ein       nachheriges        Durchziehen    der Knoten durch  die     Webgeschirre    sehr erschwert wird,     um-          somehr    noch,, weil die langen Fadenenden  an den     Knoten    an und für sich schon das  Durchziehen derselben durch die Ösen der  Weblitzen     ungünstig        beeinflussen.     



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun  eine     Fadenknüpfvorrichiung,    insbesondere  zum Verbinden von zwei     Webketten,    welche  die erwähnten Nachteile dadurch beseitigt,  und bei der ein sicheres, bei allen Faden  stärken unveränderliches     Festhalten    und  Anknüpfen der Fäden dadurch erreicht wird,       da.ss    der Bindeschnabel zwei schlüsselartige  Backenteile aufweist und einer dieser Teile  mit einer durchbohrten Nabe auf einer dreh  bar angeordneten, mit einer Verzahnung aus  gebildeten Röhre     festsitzt,    in welcher eine  Stange verschiebbar angeordnet ist, die am  einen Ende eine Gegenbacke aufweist,

   wel  che durch zwei auf der     entgegengesetzten     Seite der Stange angeordnete, verschieden  starke Federn an die erste Backe     angepresst     wird, wodurch ein zur     Ausführung    der Ver  schlingung geeigneter, sowie die Fadenen  den bei allen Fadenstärken mit äusserster  Sicherheit festhaltender, geschlossener Bin  deschnabel gebildet wird,, dessen Federn den  Faden während des     Anknüpfens    vollständig  abklemmen während nach erfolgter     Verkno-          tung    eine leichte Bremsung zur Haltung der  Fadenenden derart erfolgt, dass die Faden  enden unter Spannung aus dem Bindeschna  bel heraus gezogen werden können.  



  Hierbei trägt zweckmässig an dem einen  Ende der     Gegenbackenstange    eine auf dieser  festsitzende, einen Ansatz aufweisende, mit  der schwächeren Feder versehene Büchse  eine zweite ebenfalls mit einem Ansatz und  mit der stärkeren Feder versehene Feder ver  schiebbar, derart,     da.ss    die stärkere Feder zu  sammen mit der unmittelbar auf der Stange  der Gegenbacke neben der auf dieser Stange  festsitzenden Büchse     angeordneten    schwä-         cheren    Feder ein vollständiges Festklemmen  der Fäden in :

  dem Bindeschnabel bewirkt,  wobei nach erfolgter     Verknotung    bei der  darauf erfolgenden Verschiebung der auf  der festsitzenden Büchse verschiebbar ange  ordneten, mit der stärkeren Feder     versehe-          nen    Büchse die vollständige     Äbklemmung     der Fäden aufgehoben wird und dadurch die  Fadenenden nur durch die schwächere Fe  der ohne übermässige Spannung im Binde  schnabel gehalten und aus diesem heraus  gezogen werden können. Hierdurch wird  eine äusserst sichere und schnelle Arbeits  weise bei höchster     Leistung    erzielt.

   Die vom  Bindeschnabel anzuknüpfenden Fadenenden  werden zweckmässig von einer längsver  schiebbar und schwingbar angeordneten, na:       vielförmigen    Fadenklemme     erfa.sst    und fest  gehalten, indem eine Röhre am einen Ende  als Hakennadel mit einer - geschlossenen  Spitze ausgebildet ist, wobei diese Röhre in  ihrer Bohrung eine gegen den Hakenhals fe  dernd drückende, längsverschiebbare Stange  aufweist, die zusammen mit der Röhre eine  nadelförmige Fadenklemme und gleichzei  tige Hakennadel bildet,     derart,    dass ein voll  ständig sicheres Festhalten der Fadenenden  bei allen Fadenstärken erreicht wird.

   Die  Hakennadel weist zweckmässig eine einseitige  Spitze auf, zum Zwecke, durch diese     Spitze     die Fäden bei einer     Längsverschiebung    der  Hakennadel in deren Haken hinein zu leiten  und dann festzuklemmen. Der Faden wird  dann während der     Verknotung    durch eine  entsprechend erfolgende Schwingbewegung  der nadelförmigen Fadenklemme gegen den  Bindeschnabel zu in der erforderlichen  Länge hergegeben., wobei aber die Klemme       volllstä-ndig        geschlossen    bleibt.  



  Zum Erfassen der Fäden, sowie um die  selben dem Bindeschnabel zuzuführen ist  zweckmässig nebst der nadelförmigen Faden  klemme eine zweite Nadel annähernd in  der     Axenverlängerung    des Bindeschnabels  und der Fadenklemme auf der entgegenge  setzten Seite des Bindeschnabels angeordnet,  wobei diese Nadel in einem schwingbar und  längsverschiebbar angeordneten Halter ge-      tragen und mit ihm bewegt wird, um den  von der Klemme festgehaltenen Faden an  zweiter Stelle auf der andern Seite des Bin  deschnabels zu erfassen und zuzuführen,  wobei nach der     Verknüpfung    der Fäden die  selbe Nadel durch ihre Schwingbewegung die  verknüpften Fäden aus dem Bereich der  Knüpfwerkzeuge zieht und ablegt.  



  Zweckmässig weist diese Nadel zwei auf  der gleichen Seite befindliche, einander zu  gekehrte Haken auf, wodurch ein Erfassen  und eine Hin- und     Herbewegung    der     Faden     während der Verschlingung und     Verkno-          tung,    sowie das Ablegen der verknoteten Fä  den durch dieselbe Nadel erreicht wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein       Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes dargestellt:       Fig.    1 bis 15 zeigen     Detailpartien    -und  die Knüpfwerkzeuge;       Fig.    16 bis 21 zeigen das Anknüpfen  der Fäden.  



  Ein an einem an sich bekannten selbst  tätig gegen die     Webkette    sich verschieben  den     Knüpferwagen    .angeordneter Hebel 145       (Fig.    9) trägt einen schwingbaren Hebel 141       (Fig.    9 und 10). Letzterer     besitzt    eine röh  renförmig .ausgebildete Hakennadel 148, die  im Hebel 147     befestigte    ist und in deren Boh  rung eine mit einem Stellring 150 versehene,  unter dem Druck einer Feder 151 stehende  Stange 149 längs verschiebbar ist. Die Ha  kennadel 148 bildet mit der Stange 149 eine  Fadenklemme.

   Der Hebel 147 mit der Rolle  148', sowie der Hebel 145 mit ebenfalls einer  Rolle sind durch eine Feder miteinander  verbunden, wodurch diese Rollen gegen die  nicht dargestellten Hubkurven gezogen wer  den. Ein auf einem Stiften 154 des Hebels       11-7        (Fig.    9) schwingbar     gelagerter    Hebel  155 greift mit einer Rolle 156 in die nicht  dargestellte Hubkurve ein und führt bei  einer Drehung der Scheibe. 153 die Haken  nadel     1.18    eine Vertikal- und eine Schwing  bewegung aus, wobei die Stange 149 in der  röhrenförmigen Hakennadel ebenfalls eine       Hin-    und.

       Herbeweb        Z.ng    ausführt, zum  Zwecke, den Faden zu erfassen, abzuklem-    tuen und mit dem Bindeschnabel zuzufüh  ren.  



  An dem an sich bekannten     Knüpferwa.     gen ist ein Bindeschnabel 157     (Fig.    11, 12  und 13) der auf einer mit einer Verzahnung  158 versehenen Büchse 159     festsitzt,    dreh  bar angeordnet ist, wobei in deren Bohrung  eine Längsstange mit dem Bindeschnabel  157' angeordnet ist. Das andere Ende dieser  Stange trägt einen Ring 160 und presst eine  Feder 161 die     Bindeschnabel-Backen    157  und 157' gegeneinander.

   Eine Büchse 162 ist  auf dem     festsitzenden    Ring 160 längsver  schiebbar angeordnet. wobei eine     zweite    Fe  der 163 eine Schulter dieser Büchse gegen  eine Schulter des Ringes 160 presst und     da-          durch    die Backen des Bindeschnabels fest  gegeneinander presst.

   Die Drehung des Bin  deschnabels erfolgt durch die am     Knüpfer-          wagen    angeordnete Zahnstange 164     (Fig.    11  und 12), welche in den Lagern 165 und 166  geführt ist und in     bekannter    Weise eine  Hin- und     Herbewegung        ausführt    und da  durch eine Drehung des     Bindeschnabels    er  folgt, wobei     das        Offnen    und Schliessen des  letzteren durch eine Verschiebung :der     Bak-          kenstange    erfolgt, um die Anknüpfung der  Fäden auszuführen.  



  Eine Hakennadel 172'     (Fig.    4 und 14)  sitzt in einem Halter 173, der auf einem  Zapfen 174 schwingbar angeordnet ist, wobei  auf der Nabe des     Knüpferwagens    ein zwei  armiger Hebel 175 schwingbar sitzt, dessen  einer Arm als     Mitnehmer    f für die Nadel  172' dient. Der andere     Arm    des Hebels 175  ist durch einen Zapfen 176 mit der Zug  stange 177     (Fig.    4) gelenkig     verbunden    und  wird diese Hakennadel durch bekannte.

    nicht angegebene     Mittel    in     Schwingung    ver  setzt und gleichzeitig auf- und     abbewegt.     zum Zwecke, den Faden zu erfassen, dann  dem Bindeschnabel zuzuführen, die ange  knüpften Fäden aus dem Bereich der     Knüp-          ferwerkzeuge    zu ziehen und abzugeben.  



       Die    Arbeitsweise der     beschriebenen     Knüpfvorrichtung ist in der Reihenfolge der  sich abspielenden Vorgänge wie folgt: Die  Hakennadel 148 führt von unten nach oben      gegen die vorher aus der     Kette    weggenom  menen Fäden 76' und 78' eine Aufwärts  bewegung aus,,     wrolei    !die einseitig ausge  bildete Spitze der Nadel 148     (Fig.    10) die  Fäden nach hinten ableitet und bei der wei  teren     Aufwärtsbewegung    dieselben zwischen  dem Haken und der Stange 149 zu liegen  kommen.

   Vorher hat sieh die Stange 149  von der Auflagefläche der Nadel entfernt,  so     da.ss    der zuerst unter den Haken gleitende  Faden 76' auf die Klemmfläche der     .Stange     149 zu liegen kommt und diese Stange den  Faden bis in die     Mittellinie    der beiden Fä  den     hinaufdrückt    und dann in dieser Stel  lung stehen bleibt, bis der     lTaken    den  zweiten Faden erfasst     hat.    wie     Fig.    5 zeigt.  Nachher wird der Faden 78' vom Haken       abwärts    gegen den ersten Faden 76' gezogen  und werden dann beide Fäden durch die  Stange 149 in dem Hakenhals festgeklemmt       (Fig.    6).

   Gleich darauf führt die Haken  nadel 172' ebenfalls eine     Aufwärtsbewegung     aus,     wobei    die von der Nadel 148 erfassten  und festgehaltenen Fäden ebenfalls von hin  ten in die Haken hinein gleiten und dabei  vom obern Haken gehalten werden, wie     Fig.     16 darstellt.

   Während dieses Vorganges  führt das über den Kettenfäden angeordnete       Scherenmesser    126 eine     Abwärtsbewegung     gegen die Fäden aus und zu gleicher Zeit  auch das zweite     Scherenmesser    136 eine       Aufwärtsbewegung,    wobei beide Messer in  der genäherten Stellung eine Schere bilden  und die Fäden abschneiden, während gleich  darauf die Messer wieder auseinander ge  hen und ihre Anfangsstellung einnehmen.

    Die beiden N     a.dehi    148 und     172    ziehen dann  die beiden erfassten und von ersterer festge  haltenen Fäden in horizontaler Lage hinten  an Odem nach vorn gerichteten Bindeschna  bel nach abwärts in die Mitte der Halshöhe  des Schnabels, wie     Fig.    17 veranschaulicht.

    Der Bindeschnabel führt dann eine Dreivier  telsdrehung in der Pfeilrichtung aus, wobei  die Nadel 172' die Fäden rechtwinklig nach  vorn zieht, derart,     da.ss    der vorstehende Teil  des Bindeschnabels durch die erfolgte Dre  hung über die Fäden zu stehen gekommen    ist, worauf die Nadel 172' mit dem untern  Haken die Fäden nach aufwärts zieht und  diese alsdann die schräge aufwärts gerich  tete Lage vorn am Bindeschnabel einneh  men, wie aus     Fig.    18 leicht ersichtlich ist.

    Per Bindeschnabel, welcher     während    dieses  Vorganges die durch die     ausgeführte    Drei  viertelsdrehung eingenommene Stellung bei  behalten hat, führt nun nochmals eine halbe  Drehung in derselben Drehrichtung     ausi.          wobei    die Nadel 148 gleichzeitig eine       Schwingbewegung    gegen den Bindeschnabel  zu ausführt und dadurch für die Verschlin  gung um den Hals des Schnabels den erfor  derlichen Faden hergibt.

   Während der  Drehung des Bindeschnabels hat sich der  selbe geöffnet, indem der obere Backenteil  <B>1.57'</B> durch seine Stange sich nach aufwärts  verschoben hat,     Zwobei    durch die Drehung       des        Bindeschnabels    die von der Nadel 148  gehaltenen Fadenenden zwischen die beiden       Backenteile    157 und 157'     (Fig.    18) zu lie  gen gekommen sind,     -welche    Enden nun beim  darauf erfolgenden Schliessen der Backen  teile durch den     Bindeschnabel    festgehalten  werden, während indessen eine vollständige  Umschlingung der Faden um den Schnabel  hals erfolgt ist.

   Die vom     Bindesöhnabel.     sowie auch noch von der Nadel 148 festge  haltenen Fadenenden werden nun von letz  terer freigegeben, worauf die     Fadenenden    bei  der nun beginnenden     Eindrittelsrückwärts-          drehung    des Bindeschnabels von letzterem  mitgenommen werden:.

   Hierbei schwingt die  Hakennadel 172', die seit der zuletzt     aust,e-          führten        Aufwärtsbewegung    ihre Stellung bei  behalten hat, mit den im untern Haken liegen  ,den Fäden nach auswärts, wodurch ,die vorher  gebildete, um den, Schnabelhals     liegenideFaden-          verschlingung    über den Schnabel und den in  demselben festgehaltenen Fadenende     7a     einem fest angezogenen Knoten hinwegge  zogen wird, wie     Fig.    20 und 21 zeigen.

   Co  bald die Verschlingung über den     Schnabel     hinweggezogen worden ist, wird die in     Fig.     11 ersichtliche Büchse 162 durch einen nicht  gezeichneten Hebel 171 nach aufwärts ge  drückt, derart, dass die Feder 1,63 ausser Wir-           kling    auf den Bindeschnabel gebracht     wird,     wodurch nach erfolgtem Festziehen des Kno  tens ein leichtes Herausziehen der Fadenen  den aus dem Bindeschnabel erreicht wird.

    Durch die weitere Auswärtsschwingung ]er  Nadel     172)    werden die fertig angeknüpften  Fäden     aus    dem Bereich der     Knüpfwerkzeuge     gezogen und abgelegt, wobei der Bindeschna  bel in der gleichen     Rückwärtsdrehung    in  seine Anfangsstellung gelangt.  



  Es ist einleuchtend., dass durch diese neue  Ausbildung und Anordnung der Knüpfvor  richtung eine äusserst sichere Arbeitsweise  bei höchster Leistungsfähigkeit erreicht  wird, wobei das Anknüpfen der Fäden in  verschiedenen Fadenstärken ohne     irgendwel-          ehe    Veränderung oder Umstellung     der     Knüpfwerkzeuge in durchaus zuverlässiger  Weise erfolgt, so dass durch den zwangsläu  figen Vorgang des     Anknüpfens    der Fäden  die bisher bekannten Störungen ausgeschlos  sen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fadenknüpfvorrichtung, insbesondere zum Verbinden der Fadenenden von zwei Web ketten mit einem drehbaren Bindeschna: bel zur Anknüpfung der Fäden, dadurch ge kennzeichnet, dass oder Bindeschnabel zwei schlüsselartige Backenteile aufweist und einer dieser Teile mit einer durchbohrten Nabe auf einer drehbar angeordneten, mit einer Verzahnung ausgebildeten Röhre fest sitzt, in welcher eine Stange verschiebbar angeordnet ist, die am einen Ende eine Ge genbacke aufweist, welche durch zwei auf der entgegengesetzten Seite der Stange an geordnete verschieden starke F4edern an die erste Backe angepresst wird,
    wodurch ein zur Ausführung der Verschlingung geeigneter, sowie die Fadenenden bei allen Fadenstärken mit äusserster ,Sicherheit festhaltender, ge schlossener Bindeschnabel gebildet wird, des sen Federn den Faden während ,des Anknüp- fens vollständig abklemmen, während nach erfolgter Verknotung eine leichte Bremsung zur Haltung der Fadenenden derart erfolgt, dass die Fadenenden unter Spannung aus dem Bindeschnabel heraus gezogen werden können.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Fadenknüpfvorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem einen Ende der Gegenbacken stange eine auf dieser festsitzende, einen Ansatz aufweisende, mit der schwä cheren Feder versehene Büchse eine zweite, ebenfalls mit einem Ansatz und mit der stärkeren Feder ver sehene Büchse verschiebbar trägt, -derart, d ass die stärkere Feder zusammen mit der unmittelbar auf der Stange der Gegen backe neben der auf dieser Stange fest sitzenden Büchse angeordneten, schwä .
    Cheren Feder ein vollständiges Festklem men der Fäden in dem Bindeschnabel be wirkt, wobei nach erfolgter Verknotung bei einer,darauf erfolgenden Verschiebung der auf der festsitzenden Büchse ver schiebbar angeordneten, mit der stärkeren Feder versehenen Büchse Jie vollständige Abklemmung .der Fäden aufgehoben wird und dadurch die Fadenenden nur durch die schwächere Feder ohne übermässige Spannung im Bindeschnabel gehalten und aus diesem herausgezogen werden können.
    2. Fadenknüpfvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die vom Bindeschnabel anzuknüpfenden Fadenenden von einer längsverschiebbar und .schwingbar ange ordneten Fadenklemme erfasst und festge halten werden.
    3. Fadenknüpfvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen. 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass eine Röhre am einen Ende als Hakennadel mit einer ge schlossenen :Spitze ausgebildet ist, wobei diese Röhre in ihrer Bohrung eine gegen den Hakenhals federnd drückende, längs verschiebbare Stange aufweist, die zu sammen mit der Röhre eine nadelförmige Fadenklemme und Hakennaidel bildet, -derart, dass ein vollständig sicheres Fest halten der Fadenenden bei allen Faden stärken erreicht wird.
    4. Fadenknüpfvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, @dass die Hakenna del eine einseitige Spitze aufweist, wo durch bei einer Längsverschiebung der Hakennadel die Fäden in den Haken hin ein geleitet werden.
    5. Fadenknüpfvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen i bis 4, da durch gekennzeichnet, :dass eine zweite Nadel annähernd in der Axenverlänge- rung des Bindeschnabels und der Faden klemme auf der entgegengesetzten Seite des Bindeschnabels angeordnet ist, wobei diese Nadel in einem schwingbar und längsverschiebbar angeordneten Halter getragen und mit ihm beweglich ist, um den von der Klemme gehaltenen Faden an zweiter Stelle auf der andern Seite des Bindeschnabels zu erfassen und ihn bei der darauffolgenden Verschlingung dem Bindeschnabel zuzuführen,
    wobei nach der Verknüpfung der Fäden durch den Bindeschnabel dieselbe Nadel durch ihre Schwingbewegung die verknüpften Fäden aus dem Bereich der Knüpfwerk zeuge zieht und ablegt. G. Fa.denknüpfvorrichtung näch Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 5, da durch gekennzeichnet, dass die zweite Na del zwei auf der gleichen Seite befind liche, einander zugekehrte Haken auf weist, wodurch ein Erfassen und eine Hin- und Herverschiebung der Faden während der Verschlingung und Verkno- tung, sowie das Ablegen der verknoteten Fäden durch dieselbe Nadel erreichtwer- den kann.
CH136016D 1928-10-04 1928-10-04 Fadenknüpfvorrichtung, insbesondere zum Verbinden der Fadenenden von zwei Webketten. CH136016A (de)

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