CH130511A - Umlaufgetriebe für Treibmittelbetrieb. - Google Patents
Umlaufgetriebe für Treibmittelbetrieb.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H39/00—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution
- F16H39/04—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit
- F16H39/06—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type
- F16H39/22—Rotary fluid gearing using pumps and motors of the volumetric type, i.e. passing a predetermined volume of fluid per revolution with liquid motor and pump combined in one unit pump and motor being of the same type with liquid chambers shaped as bodies of revolution concentric with the main axis of the gearing
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Description
Umlaufgetriebe für Treibmittelbetrieb. Gegenstand der Erfindung ist ein Umlauf getriebe für Treibmittelbetrieb, welches sich dadurch kennzeichnet, dass ein zwischen einem Zylindergehäuse und einem dazu ko axialen Umlaufkörper mit radial beweglichen Gleitschiebern vorhandener ringförmiger Ar beitsraum durch Scheide- und Schieber führungswände in mehrere Arbeitskammern unterteilt ist, von denen jede mit einem Treibmitteleinlass und einem Treibmittel auslass versehen ist, und dass die Gleitschieber des Umlaufkörpers in den Arbeitskammern zu den Treibmittelein- und -auslässen einer jeden derselben derart angeordnet sind, dass in jedem Augenblick die Umdrehung des Umlaufkörpers mindestens ein Gleitschieber in jeder Arbeitskammer vom Treibmittel be aufschlagt,
dadurch ohne radiale Verschie bung im Laufe durch die Arbeitskammer nach dem Treibmittelauslass hin vorgetrieben und, bevor er diesen erreicht, ein weiterer Gleitschieber für Beaufschlagung in Arbeits stellung übergeführt wird, um unter teil weiser Entlastung des ersteren Gleitschiebers den weiteren Antrieb zu übernehmen, wäh rend der erstere Gleitschieber, der inzwischen am Treibmittelauslass angelangt ist, hier gänzlich entlastet und schliesslich durch die betreffende Scheide- und Schieberführungs wand einwärts geschoben wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan des; Fig. 1 ist ein Schnitt quer zur Dreh achse des Getriebes; Fig. 2 ist ein Längsschnitt desselben. a ist ein feststehendes Zylindergehäuse und b ein dazu koaxialer Umlaufkörper, der auf der Welle c befestigt ist und drei um 120 auseinander stehende, radial beweg liche Gleitschieber d trägt. Zwischen dem Zylindergehäuse a und dem Umlaufkörper b befindet sich ein ringförmiger Arbeitsraum, welcher durch an zwei einander diametral gegenüberliegenden Stellen angeordnete, zweckmässig auswechselbare Scheide- und Schieberführungswände f, f1 in zwei Arbeits- kammern g, h unterteilt ist. Jede dieser Kammern ist mit einem Treibmitteleinlass i und einem Treibmittelauslass k versehen.
Während die Gleitschieber d an ihrem äussern Rand an der Innenwand des Gehäu ses a geführt sind, haben sie innen mittelst ihrer Fortsätze d1 eine Führung an einem feststehenden Nockenstück ³ m, das in der durch die Scheitel der Scheide- und Schieber führungswände f gehenden Achsialebene bei m1 eingebuchtet ist.
Für die Erläuterung der Wirkungsweise genügt es, die Vorgänge in einer Arbeits kammer, etwa jener g, zu betrachten. Das gemäss Fig. 1 bei i eintretende Treibmittel wirkt auf den in der Kammer g befindlichen Schieber d und treibt ihn vor, um die Dre hung des Umlaufkörpers b zu veranlassen, bis der Schieber d an den Auslass k der Kammer g gelangt; während dieses Laufes des Schiebers d erfährt derselbe bei der Dre hung des Umlaufkörpers keine radiale Ver schiebung in demselben. Bevor dieser Schie ber d am Auslass k anlangt, ist bereits der in Fig. 1 zu oberst liegende Gleitschieber d in der Kammer g am Einlass i vorbeigegan gen, um den weiteren Antrieb zu überneh men und auch eine teilweise Entlastung des ersteren Schiebers herbeizuführen, indem er diesen dem direkten Treibmitteldruck ent zieht.
Am Auslass k wird der zuerst be trachtete Schieber d infolge Austrittes des Triebmittels völlig entlastet; nach dieser Entlastung wird er durch die Scheide- und Führungswand f radial einwärts geschoben, was jetzt ohne Hemmung geschehen kann, während der zweite Gleitschieber d fort gesetzt von dem bei i eintretenden Treib mittel beaufschlagt wird und die Drehbewe gung des Umlaufkörpers b unterhält, bis er analog wie vorhin vom nächsten bezw. drit ten Gleitschieber d abgelöst wird. Dasselbe Spiel wiederholt sich so für jeden in die Kammer g eintretenden Gleitschieber d, wo bei jeweils im Einlaufen des Gleitschiebers d zu beiden Seiten desselben mittelst Nuten x in der Wand f (beziehungsweise in jener f1 für die Kammer h) ein Druckausgleich statt- findet, bis der Gleitschieber den Treibmittel einlass erreicht hat.
Die gleichen Verhält nisse gelten für die Arbeit der Gleitschieber in der Kammer h. Man erhält so eine kon tinuierliche Drehbewegung des Umlauf körpers b.
Durch Drosseln oder Absperren des Zu flusses bezw. Abflusses des Treibmittels kann die Drehbewegung des Umlaufkörpers b geregelt oder gesperrt werden.
Man kann das vorliegende Getriebe vor teilhaft etwa als Ersatz für das Differen tial von Kraftfahrzeugen verwenden, sofern man auf denselben eine Treibmittelquelle, zum Beispiel Öl, unter Druck im Kreislaut zur Verfügung hat. Die Regelung des Zu- bezw. Abflusses des Treibmittels gestattet dann in diesem Falle eine beliebige Abbrem sung zu erzielen. Das Getriebe könnte aber auch bei gespannten Treibmitteln Verwen dung finden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Umlaufgetriebe für Treibmittelbetrieb, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen einem Zylindergehäuse und einem dazu ko axialen Umlaufkörper mit radial beweg lichen Gleitschiebern vorhandener ringförmi ger Arbeitsraum durch Scheide- und Schie berführungswände in mehrere Arbeitskam mern unterteilt ist, von denen jede mit einem Treibmitteleinlass und einem Treib mittelauslass versehen ist, und dass die Gleit- schieber des Umlaufkörpers in den Arbeits kammern, zu den Treibmittelein- und -äus- lässen einer jeden derselben derart angeord net sind, dass in jedem Augenblick der Um drehung des Umlaufkörpers mindestens ein Gleitschieber in jeder Arbeitskammer vom Treibmittel beaufschlagt,dadurch ohne ra diale Verschiebung im Lauf durch die Ar beitskammer nach dem Treibmittelauslass hin vorgetrieben und, bevor er diesen erreicht, ein weiterer Gleitschieber für Deaufschla- gung in Arbeitsstellung übergeführt wird, um unter teilweiser Entlastung des ersteren Gleitschiebers den weiteren Antrieb zu über nehmen, während der erstere Gleitschieber, der inzwischen am Treibmittelauslass an belangt ist, hier gänzlich entlastet und schliesslich durch die betreffende Scheide- und Schieberführungswand einwärts gescho ben wird..
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH130511T | 1928-02-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH130511A true CH130511A (de) | 1928-12-15 |
Family
ID=4388850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH130511D CH130511A (de) | 1928-02-24 | 1928-02-24 | Umlaufgetriebe für Treibmittelbetrieb. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH130511A (de) |
-
1928
- 1928-02-24 CH CH130511D patent/CH130511A/de unknown
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