DE648546C - Auswechselbares Vorgelege fuer zweiachsige Zahnrad- oder Drehkolbenmotoren - Google Patents

Auswechselbares Vorgelege fuer zweiachsige Zahnrad- oder Drehkolbenmotoren

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DE648546C
DE648546C DEE44369D DEE0044369D DE648546C DE 648546 C DE648546 C DE 648546C DE E44369 D DEE44369 D DE E44369D DE E0044369 D DEE0044369 D DE E0044369D DE 648546 C DE648546 C DE 648546C
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motor housing
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DEE44369D
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EISENGIESSEREI
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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EISENGIESSEREI
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H1/00Toothed gearings for conveying rotary motion
    • F16H1/02Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion
    • F16H1/20Toothed gearings for conveying rotary motion without gears having orbital motion involving more than two intermeshing members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Motors (AREA)
  • General Details Of Gearings (AREA)

Description

■Die Erfindung betrifft ein auswechselbares Untersetzungsvorgelege für Zahnradmotor en. Zahnradmotoren sind hochtourige Maschinen, welche ähnlich wie Elektromotoren vor-S teilhaft mit einem Getriebe zusammengebaut werden, um für den Abtrieb zur Arbeitsmaschine einen Wiellenstumpf mit passend niedriger Drehzahl zu !erhalten. Da die Zahnradmotoren meist mit zwei gleich großen Läufern ausgeführt werden, ist les naheliegend, jeden Läuferwelienstumpf mit Schieberitzeln auszustatten, welche wahlweise, je nach der gewünschten Antriebsdriehrichtung, mit dem ersten Vorgelegezahnrad in Eingriff gebracht werden.
Für den Untertagebetrieb sind Zahnradmotoren für viele Zwecke verwendbar, welche von ihnen meist verschiedene Abtriebsdrehzahlen verlangen. In besonderem Maße besteht das Verlangen nach sehr vielen verschiedenen Abtriebs drehzahlen bei Förderanlagen, welche vielfach Motoren zwar gleicher Leistung, aber verschiedener Drehzahlen aufweisen.
Die Erfindung bezweckt nun, durch eine besondere Ausbildung des Vorgeleges die Kosten für Ersatzteilhaltung und Reservemotoren im Untertagebetrieb möglichst zu verringern.
Es sind Elektromotoren mit Vorgelegen bekannt, bei welchen ein Teil der Übersetzungsräder auswechselbar in dem Gehäusedeckel symmetrisch nach Art von Planetengetrieben gelagert ist. Diese Anordnung weist fliegende Ritzel auf, deren Lagerung den starken, bei größeren Ausführungen auftretenden Kräften nicht gewachsen ist. Zudem ist die Planetenanordnung nur bei zentrisch zum Gehäuseflansch angeordnetem Motorritzel möglich und bei Zahnradmiotoren mit mehreren Läuferwellen aus Raumgründen nicht angängig.
Eine andere Art von Vorgelegegehäusen wird mit einem Seitendecfcel abgeschlossen, in welchem die Abtriebswelle gelagert und nur auf ihrem inneren Ende ein Zahnrad fliegend angeordnet ist, während die übrigen Vorgelegewellen im Gehäuse selbst gelagert sind und beim Auswechseln des Getriebes für sich ausgebaut werden müssen.
Es ist auch nicht mehr neu, ein auswechselbares Vorgelege aus zwei parallelen Wänden herzustellen, in denen die Vorgelegewiel· len gelagert sind. Hierbei sind die beiden Wände durch Stehbolzen gegeneinander abgestützt. Eine derartige Bauart hat den Nachteil, daß sich die Teile des Vorgeleges gegeneinander verlagern können, weil diese Konstruktion in ausgebautem Zustande nicht verdrehungssteif ist.
Bei den auswechselbaren Vorgelegen für zweiachsige Zahnrad- oder Drehkolbenmotoren nach der Erfindung besteht der Lagerkörper für die Vorgelegewellen mit dem Motorge-
häusedeckel aus einem Stück, und die Vorgelegewellen sind in diesem Lagerkörper zweiseitig gelagert ohne fliegend angeordnete Zahnräder. Damit ist zunächst in. bester Weise für geordneten Zahneingriff, geringe Lagerreibung und geringe Biegungsbeanspruchung in den Wellen gesorgt und ferner der Vorteil erreicht, daß die Getriebeübersetzung innerhalb weiter Grenzen einfach durch ίο Austauscli eines vollständigen Getriebedeckels gegen einen anderen ebenfalls vollständig mit Getriebe ausgerüsteten Deckel geändert werden kann.
Die genaue Lage des Eingriffs der Motorläuferritzel mit dem ersten Getrieberad wird gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung dadurch gesichert, daß zwei exzentrisch zueinander liegenden Bohrungen im Gehäuse zwei ebenso exzentrisch zueinander liegende, im Durchmesser den Bohrungen entsprechende Abdrehungen an dem Gehäusedeckel und seinem jVnbau zugeordnet sind. Der Anbau ist dabei auf einen erheblich kleineren Durchmesser als der Zentrierflansch am Gehäusedeckel abgedreht, und zweckmäßig liegen, in Achsrichtung betrachtet, die Zentrierkreise so ineinander, daß sich ihre Projektionen nicht schneiden. Der Mittelpunkt des kleinen Zentrierkreises liegt zweckmäßig in der Achse der konzentrisch anzuordnenden An- und Abtriebswellen des Vorgeleges, welche mit einer Zwischenwelle ein sog. rückkehrendes Getriebe bilden und welche exzentrisch zum Gehäusedeckelflansch anzuordnen sind.
Der Deckelgetriebeanbau wird' von einem Gehäusevorbau des Motors aufgenommen. In dem Gehäusevorbau befinden sich die Läuferritzel, in ihm können auch die Aus- und Einrückhebelwellen für das Umsteuern gelagert sein.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel eines Zahnradmotors mit auswechselbarem Vorgelege dar. Abb. 1 zeigt einen Schnitt senkrecht zu den Wellen durch den Motorgehäusevorbau im Aufriß, Abb. 2 einen Mittelschnitt längs der Abtriebswellenachse. Abb. 3 und 4 zeigen Schnitte durch das Gehäuse parallel zum Grundriß, und zwar unterscheiden sich Abb. 3 und 4 durch die Vorgelegezahnräder bzw. durch die Übersetzung. Abb. 5 zeigt schematisch die exzentrisch zueinander liegenden Zentrierkreise.
Das Motorgehäuse α besitzt einen hohlzylindrischen oder sonstwie passend geformten Vorbaut, in welchen die Wellen der Läufer c mit den Verschieberitzeln du d2 hineinragen. Die Ausrückhebel/ der Verschieberitzel sind mit ihren Zapfen g ebenfalls im Vorbau b gelagert und werden mit den Handhebeln Λ betätigt und sind gegenseitig (in nicht dargestellter Weise) verriegelt. Das übrige Zahnradgetriebe /, m, n, 0, p bzw. L (Abb. 4) ist ausschließlich in dem Lagerschild i gelagert, welches mit seinem Lageranguß/ in den unteren Teil des Motorvorbaues hineinragt. Mit einem der beiden Lauf erritzel lof kämmt das Vorgelegezahnrad/ bzw. L; t und m bilden einen Radkörper und sind zweckmäßig konzentrisch mit den Rollenlagern/ auf der Abtriebswelle q gelagert. Das Räxlerpaar/z-u befindet sich auf der Nebenwelle y und übersetzt die Drehbewegung von l-n auf das mit der Abtriebswelle q verkeilte Zahn- rau p. Der Zug der Übersetzung ist durch die gebrochene Pfeillinie ti in Abb. 3 und U in Abb. 4 angegeben. Je nach der gewünschten Übersetzung werden die Zahnräder m, n, ο, ρ mit entsprechenden Zähnezahlen ausgeführt, während das mit den Läuferritzeinfc/ kämmende Antriebsrad/, L runlichst den Durchmesser und die Zähniezahl beibehält, wenn die Läuferritzel d nicht ausgetauscht werden sollen.
Der angegossene Hals/ des Lagerschildes / besitzt Zentrierleisten, deren Mittelpunkt w mit der Achse der Zentrierausbohrung k im Gehäusevorbau b zusammenfällt, während die Zentrierung am Gehäuseflansch sich nach „ der äußeren Gehäuseform richtet und mit ihrem Mittelpunkt etwa bei Af liegt. Die Exzentrizität dieser beiden Zentrierungen ist in Abb. 1 mit e bezeichnet. Sie hat den Zweck, das Lagerschild zwangsläufig in eine durch den Eingriff der beiden Läuferritzel rf mit dem Antriebsrad / vorgeschriebene Lage zum Motorvorbau beim Zusammenbau zu bringen. Es genügt zu diesem Zwecke, die Zentrierung des Angusses j beiderseits auf einen kleinen Teil des Umfanges zu beschrän--100 ken, und es ist für das Einführen des Lagerschildies vorteilhaft, wenn zwischen dem unteren Mantel des Vorbaues und dem Anguß noch freier Raum übrigbleibt. Das am weitesten nach oben ausladende Antriebsrad / kann dann beim Einsetzen des Lagerschildes bequem um die Läuferritzel rf und um deren Ausrückgestänge/ unten herumgeführt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Anordnung liegt darin, daß der Motorvorbau b nur durch die Öffnung für das Lagerschild zugänglich zu sein braucht und andere Öffnungen, etwa im Mantel, mit entsprechenden Deckeln und Deckelverschraubungen entbehrlich sind.
Sind beispielsweise in einem Untertagebetrieb in vier verschiedenen Kraftbetrieben vier Motoren gleicher Größe, jedoch mit verschiedenen Übersetzungen vorhanden, so genügt es, einen Motor mit einer wenigstens in einer Anlage verwendbaren Übersetzung auf Lager zu halten und die übrigen vorkommenden Zahnräder und Zahnradwellen je einmal vor-
rätig zu halten. Für diese kann man noch ein leeres Lagerschild i bereit halten. Wenn ein Betriebsmotor ausgetauscht werden muß, ist es ein leichtes, den Reservedeckel mit\ dem erforderlichen Übersetzungsgetriebe zu -. versehen und einzubauen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    i. Auswechselbares Vorgelege*7 für zweiachsige Zahnrad- odejr Drehkolhenmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem 'Motorgehäusedeckel (/) aus einem Stück bestehender Lagerkörper (/) zweiseitig gelagerte Vorgelegewellen ohne fliegend angeordnete Zahnräder enthält.
  2. 2. Auswechselbares Vorgelege nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der am Motorgehäusedeckel (/) angesetzte Lagerkörper (/) nach dem Zusammenbau von dem Motorgehäuse umschlossen wird.
  3. 3. Auswechselbares Vorgelege nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorgehäusedeckel Und das Motorgehäuse mit zwei zueinander exzentrisch und irueinanderliegenden Zentrierungen versehen sind.
  4. 4. Auswechselbares Vorgelege nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Motorgehäusevorbau die Ausrückhebellagerung der Läuferritzel enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEE44369D 1933-06-20 1933-06-20 Auswechselbares Vorgelege fuer zweiachsige Zahnrad- oder Drehkolbenmotoren Expired DE648546C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1032635B (de) * 1953-09-30 1958-06-19 Tacke Maschinenfabrik Komm Ges Zahnradgetriebe, insbesondere fuer den Zusammenbau mit Elektromotoren
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