DE558013C - Brennkraftturbine - Google Patents

Brennkraftturbine

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DE558013C
DE558013C DEG76090D DEG0076090D DE558013C DE 558013 C DE558013 C DE 558013C DE G76090 D DEG76090 D DE G76090D DE G0076090 D DEG0076090 D DE G0076090D DE 558013 C DE558013 C DE 558013C
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Germany
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combustion
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chamber
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/02Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion characterised by the arrangement of the combustion chamber in the chamber in the plant

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Brennkraftturbine Die Erfindung betrifft eine Brennkraftturbine, deren feststehendes Gehäuse mit mehreren in gleichen Abständen voneinander angeordneten Brennkammern und mit einer Auspufföffnung zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Brennkammern versehen ist und deren Läufer Arbeitskammern enthält, die durch glatte Teile der Läuferaußenwandung voneinander getrennt sind. Bisher bekannte Maschinen dieser Art arbeiten in der Weise, daß sogleich nach erfolgter Verbrennung in einer der Brennkammern eine Arbeitskammer vor die öffnung der Brennkammer tritt, worauf die verbrannten Gase, das Laufrad antreibend, in die Arbeitskammer strömen, worauf die Arbeitskammer nach Weiterdrehung des Laufrades sich einer Auspufföffnung gegenüberstellt und ihren Inhalt an verbrannten Gasen ausströmen läßt, worauf sich nach weiterer Drehung derselbe Vorgang mit der nächsten Brennkammer und der nächsten Auspufföffnung wiederholt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun die Anzahl der Arbeitskammern des Laufrades ein Vieh faches der Zahl der Brennkammern im Gehäuse, und jede Arbeitskammer, in welche die Verbrennungsgase unmittelbar nach ihrer Entstehung geströmt sind und die ihren Inhalt an verbrannten Gasen an die nächste Auspufföffnung abgegeben hat, tritt, bevor durch eine neue Verbrennung erzeugte Verbrennungsgase in dieselbe einströmen, vor mindestens eine Brennkammer, welche unmittelbar nach der in ihr erfolgten Verbrennung bereits verbrannte Gase in eine andere Arbeitskammer entlassen hat, um in der Brennkammer noch verbliebene Restgase aufzunehmen und zur darauffolgenden Auspufföffnung zu führen.
  • Es ist nun zwar eine Maschine bekannt, bei welcher der Läufer Arbeitskammern in doppelter Anzahl der im Gehäuse befindlichen Brennkammern aufweist; aber die Hälfte der Arbeitskammern hat immer nur hocherhitzte, unter Verbrennungsdruck stehende Gase aufzunehmen, während die andere Hälfte der Arbeitskammern lediglich zur Aufnahme bereits entspannter Gase dient. Die Folge ist eine ungleichmäßige Wärmeverteilung im Laufrad. Demgegenüber haben beim Erfindungsgegenstand sämtliche Radkammern genau die gleiche Aufgabe, erwärmen sich daher auch gleichmäßig, was bei dem schwierig zu kühlenden Laufrad besonders wichtig ist. Die Maschine nach der Erfindung ist daher bei sonst gleichen Abmessungen leistungsfähiger als eine Maschine bekannter Art.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel einer Brennkraftturbine nach der Erfindung dar.
  • Fig. i zeigt einen axialen Schnitt durch die Turbine: Fig. 2@ und 3 stellen einen Schnitt durch die Turbine in Richtung der Geraden II-II bzw. III-III der Abb. i dar.
  • Die Achse i der Turbine trägt das Antriebsrad-2 und das -Laufrad 3, welches sich in dem Gehäuse 3o dreht. Die Welle r treibt eine einfach gekröpfte Kurbelwelle q. mittels einer Zahnradübersetzung 5 an, die die Geschwindigkeit der Kurbelwelle q. in bezug auf die Turbinenwelle i verdoppelt. Der Maschinenrahmen 6 trägt drei Zylinder 7a, 7b, 7c (Fig. 3). In diesen Zylindern sind Kolben 8a, 8b, 8r angeordnet und mittels Kurbelstangen 9a, 9b, 9` mit der Kurbelwelle q. verbunden.
  • Jeder Zylinder ist mit einem Zylinderkopf r o versehen, in welchem eine das Einlaßventil 12 und ein Kolbenventil 13 steuernde Nockenwelle i i angeordnet ist. Das Kolbenventil 13 bewegt sich in einer im Gehäuse 30 befindlichen Brennkammer 18. Eine Zwischenwelle i q. überträgt die Bewegung der Welle i 'derart auf die Steuerwelle i i, daß sich diese mit doppelter Geschwindigkeit dreht.
  • Das Gehäuse enthält drei Verbrennungsräume 18, die durch Schlitze A, B, C gegen das Laufrad hin ausmünden.
  • über den Umfang des Laufrades sind sechs Schaufelräume D, E, F, G, H, 1 gleichmäßig verteilt, die bei der Drehung des Laufrades die verbrannten Gase aus den Verbrennungsräumen 18 aufnehmen und dann durch die drei gegenüber den letzteren versetzt im Gehäuse angeordneten Auspuffkanäle K1,1(2, 1(3 ausströmen lassen.
  • Das Gas wird in jedem der drei Zylinder 7a, 7b, 7c' verdichtet und in den Verbrennungsraum gedrückt, und zwar folgendermaßen: Beim Abwärtshub (Fig.3) saugt der Kolben 8a durch das Ventil 12 frisches brennbares Gas in den Zylinder 7a. Das Ventil 12 wird dabei von dem Nocken i ja der Steuerwelle i i unter Anspannung einer Feder geöffnet. Beim Aufwärtshub verdichtet der Kolben das Gas und befördert es in den Verbrennungsraum 18, da das Kolbenventil 13 durch seine Feder geöffnet, das Ventil 12 dagegen geschlossen ist. Sobald das Gas in den Raum i 8 .gedrückt ist, schiebt der Nocken i ib der Nockenwelle i i das Kolbenventil i3 herunter und schließt den Raum i 8 ab, so daß das verbrennbare Gas aus diesem nicht entweichen kann, worauf die Zündung erfolgt.
  • Die Stellung des Laufrades - in bezug auf diejenige der Steuer- und Zündorgane ist so gewählt, daß die Verbrennung immer dann erfolgt, wenn eine der Radkammern D, E, F, G, H, 1 im Begriff ist, sich vor die öffnung einer Brennkammer 18 zu stellen. Wie aus Fig.3 hervorgeht, sind die Stellungen der Kolben 8a, 8b, 8c voneinander verschieden; entsprechend sind natürlich auch die Ventilsteuerungen und Zündeinrichtungen gegeneinander verstellt, so daß die Verbrennungen in den drei Räumen 18 nicht gleichzeitig, sondern nacheinander erfolgen, und zwar finden während einer Umdrehung des Laufrades sechs Verbrennungen statt, da ja die Drehzahl der Kurbelwelle q. und der Steuerwellen i i doppelt so groß ist wie diejenige des Laufrades 3.
  • Es sei angenommen, daß bei der Laufradstellung gemäß Fig. z soeben eine Verbrennung in der Brennkammer 18 vor dem Schlitz A stattgefunden habe und daß nun die Radkammer D mit verbrannten Gasen gefüllt sei. Bei ihrem Austritt aus dem Schlitz A sind die Gase gegen die linke Wand der Radkammer D gestoßen und haben so dem Laufrad einen Impuls erteilt, so daß das Laufrad nun von selbst entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers umläuft. Nach einer Sechsteldrehung des Laufrades hat eine Verbrennung soeben in der Brennkammer vor Schlitz B stattgefunden, während nun die Radkammer L vor dem Schlitz B liegt und mit den heißen Gasen gefüllt wird. Die Radkammer D liegt vor dem Auspuffkanal K1 und gibt die in ihr enthaltenen Verbrennungsgase ab; der auf die Auspuffräume wirkende Ventilator 17 (Fig. i) unterstützt dabei saugend die Entfernung der Gase. Nach einer weiteren Sechsteldrehung des Laufrades ist eine auf die Radkammer F wirkende Verbrennung in der Brennkammer mit dem Schlitz C erfolgt, während die Radkammer D vor B liegt und die Restgase aus der zu B gehörenden Brennkammer aufnimmt. Nach einer dritten Sechsteldrehung ist die Radkammer D zu unterst und gibt die bei B aufgenommenen Gase an den Kana1X2 ab; die Radkammer G befindet sich zu oberst, vor A, wo soeben eine Verbrennung stattgefunden hat, und führt nun während des Restes der Drehung genau dasselbe aus -wie die Radkammer D während der ersten Hälfte der Laufraddrehung. Die Radkammer D gelangt weiter vor den Schlitz C und füllt sich mit Gasen, die nach dort erfolgter Verbrennung weder in die Radkammer F noch in E haben eintreten können; sie ist also die dritte Radkammer, die von den Verbrennungsgasen ein und derselben Verbrennung aufnimmt und nach weiterer Drehung an 1(3 abgibt. Nach vollendeter Umdrehung befindet sich die Maschine wieder im Zustand gemäß Fig. 2.
  • Man bemerkt, daß die Radkammer D und ebenso jede andere Radkammer während einer Umdrehung dreimal Gase aus einer Brennkammer aufnimmt, und zwar einmal soeben verbrannte Gase, sodann solche, die sich bereits etwas entspannt haben, und schließlich die Restgase. Dementsprechend haben auch alle Brennkammern 18 Gelegenheit, dreimal Verbrennungsgase an vorübergleitende Radkammern abzugeben, wodurch eine gründliche Entfernung der Verbrennungsgase gesichert ist. Bei jedem Einströmen der Verbrennungsgase in die Radkammern wird in der bereits beschriebenen Art Arbeit geleistet, wodurch die Maschine in Gang gehalten wird. Da sämtliche Radkammern in derselben Weise beaufschlagt werden, ist eine gleichmäßige Beanspruchung des Laufrades gewährleistet.
  • Die Kühlung der Turbine und insbesondere des Schaufelrades 3 erfolgt mittels einer Zahnradpumpe 2o, welche frisches Öl aus einem Behälter 21 saugt und es unter Druck durch die am Ende hohl ausgebildete Turbinenwelle t bis ins Innere des Laufrades fördert. Die Zentrifugalkraft schleudert das Öl in großen Mengen durch Kanäle 23 in am Umfang des Laufrades befindliche Räume 22, die zwischen den Radkammern liegen. Diese Räume sind seitlich nicht durch die Wandungen des Laufrades, sondern durch ringförmige Scheiben 2¢, 25 verschlossen, welche am Gehäuse befestigt sind. Eine der Scheiben besitzt einen über dem Behälter 2 r liegenden Schlitz 26, so daß das warme Öl aus den Räumen 22 in den Behälter nach Durchströmen eines Filters 28 zurückgelangt. Das Öl wird durch im Innern des Behälters 21 befindliche Kühlrohre 29 gekühlt. Durch die Kühlrohre wird Wasser gedrückt. Die Ringe 24 und 25 dienen auch zur seitlichen Führung des Laufrades.

Claims (1)

  1. PAT$IQT ANSPRL CH Brennkraftturbine, deren Gehäuse mit mehreren in gleichen Abständen voneinander angeordneten Brennkammern und mit einer Auspufföffnung -zwischen- je zwei aufeinanderfolgenden Brennkammern versehen ist und deren Laufrad in gleichem Abstand voneinander angeordnete Arbeitskammern besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahl der im gleichen Abstand voneinander im Laufrad angeordneten Arbeitskammern ein Vielfaches der Zahl der Brennkammern ist und daß jede Arbeitskammer, in welche die Verbrennungsgase unmittelbar nach ihrer Entstehung geströmt sind und die ihren Inhalt an verbrannten Gasen an eine Auspufföffnung abgegeben hat, bevor durch eine neue Verbrennung erzeugte Gase in dieselbe einströmen, vor mindestens eine Brennkammer gelangt, welche unmittelbar nach der in ihr erfolgten Verbrennung verbrannte Gase in eine andere Arbeitskammer entlassen hat, um in dieser Brennkammer noch verbliebene Restgase aufzunehmen und zur folgenden Auspufföffnung zu führen.
DEG76090D 1929-04-11 1929-04-11 Brennkraftturbine Expired DE558013C (de)

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DE558013C true DE558013C (de) 1932-08-31

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ID=7136144

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DE (1) DE558013C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1262681B (de) * 1961-09-13 1968-03-07 Kurtca Mehmet Bilgin Gasturbinentriebwerk

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DE1262681B (de) * 1961-09-13 1968-03-07 Kurtca Mehmet Bilgin Gasturbinentriebwerk

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