DE641439C - Umlaufender Kolbenschieber fuer umsteuerbare Kolbenmaschinen - Google Patents
Umlaufender Kolbenschieber fuer umsteuerbare KolbenmaschinenInfo
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- DE641439C DE641439C DEW94408D DEW0094408D DE641439C DE 641439 C DE641439 C DE 641439C DE W94408 D DEW94408 D DE W94408D DE W0094408 D DEW0094408 D DE W0094408D DE 641439 C DE641439 C DE 641439C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L33/00—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution
- F01L33/02—Rotary or oscillatory slide valve-gear or valve arrangements, specially adapted for machines or engines with variable fluid distribution rotary
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Multiple-Way Valves (AREA)
Description
- Umlaufender Kolbenschieber für umsteuerbare Kolbenmaschinen Schon bisher kamen in der Technik Drehschieb:ersteuerungen zur Verwendung, die jedoch alle keine größere Bedeutung erlangten, da sie den umfassenden Ansprüchen, die an sie gestellt wurden, nicht zu genügen vermochten. Fast alle stellen Sonderbauarten dar, die nur bei Maschinen in Anwendung gebracht werden können, die ständig unter ganz bestimmten unveränderlichen Bedingungen arbeiten müssen oder die in ihrer Eigenschaft :als einfach wirkende Reihenm@ehrzylindermaschine, Verbundmaschine mit Stufenkolben, Zwillingsmaschine o. dgl. selbst einen Sonderfall darstellen. Im allgemeinen Falle aber genügt keine der bisherigen Bauarten von Drehschiebern allen Anforderungen, die man an eine Schiebersteuerung überhaupt stellen kann.
- Eine Lösung dieser Aufgabe soll die neüfe Schieberbauart nach der Erfindung geben. Sie soll nicht nur dieselben Möglichkeiten bieten wie die bisherigen Schiebersteuerungen, sondern darüber hinaus die besonderen Vorzüge des Drehschiebers aufweisen, als da sind: Schnellste Regelfähigkeit und Umsteuerung der Maschine, Vereinfachung der Bauart, Möglichkeit erheblicher Vergrößerung der öffnungs- und Schließgeschwindigkeit durch Ausdehnung des Steuerkörpers in radialer Richtung, in der ja auch der meiste Raum zur Verfügung steht, Vereinfachung des Antriebes, Vereinigung der sonst nötigen mehreren Steuerteile mit ihren Regelmöglichkeiten in einem Stück und Vermehrung dieser Regelmöglichkeiten durchEinschaltung einerPhasenverschiebung, wozu noch die selbsttätige Entleerung sämtlicher Zylinderräume bei Umsteuerung und Stillsetzung der Maschine hinzukommt.
- In den Zeichnungen ist ein. Ausführungsbeispiel nach der Erfindung dargestellt.
- Abb. i stellt einen Schnitt durch das Schieb.ergehäuse dar, jedoch mit ungeschnittenem Schieber. Darunter sind in Abb.2 bis Schnitte durch den Schieberkörper in solcher Lage dargestellt, daß die dem Beschauer zugewandte Seite der oberen Abbildung nach links zu liegen kommt. Der Auslaß ist hier der Einfachheit halber nur nach einer Seite durchgeführt.
- Abb.6 gibt eine Abrollung der Schieberoberfläch e. Die Pfeile hier sowie bei den Schieberquerschnitten in Abb.2 bis 5 geben die Drehrichtung an, in der die betreffenden Abteilungen des Schiebers in Tätigkeit treten.
- Die Bezugszeichen bedeuten: a Dampfzuleitung; b und c Zylinderanschlüsse, d Auslaß, e Eintritt des Dampfes in den Schieberkörper, f isämtliche Einlaßausschnitte, g sämtliche Auslaßausschnitte und k den Kolben der Maschine.
- Der walzenförmige Schieber ist in seiner Längsrichtung verschiebbar in -ein dicht schließendes Gehäuse eingesetzt, das die Dampfzuleitung a sowie die Zylinderanschlüsse b und c enthält. Bei d 'ist der Auslaß angeschlossen. Das Mittelstück des Schiebers ist auf eine Länge; die seinem Verschiebungsweg entspricht, abgedreht. Die beiden Abschnitte rechts und links sind durch je eine den Schieber umfassende Auslaßnut -. in zwei Hälften geteilt. Diese Zwisch'11' auslässe dienen dazu, beim Umsteuern Je,'.# Maschine und bei deren Stillsetzung sänix#; liche Zylinderräume zu @entleeren, Die in ihren Abschnitten jeweils rechts liegenden Abteilungen dienen der einen Drehrichtung, die jeweils links liegenden der anderen. Bei welcher sie in. Tätigkeit treten, entscheidet deir Drehsinn, den ihnen der Antrieb gibt. In den einzelnen Abteilungen befinden sich je vier Ausschnitte. Zwei davon in annähernd dreieckiger Form stellen Einlässe dar, die beiden anderen Auslässe. Die erstgenannten, in der Zeichnung mit /'bezeichnet, stehen in Verbindung mit dem Kessel, die beiden letztgenannten, in der Zeichnung mit g bezeichnet, sind an den Auslaß angeschlossen. Die zweimalige Anordnung ein und derselben Ausschnitte gewährleistet die Entlastung des Schiebers von Seitendrücken. An der zugehörigen Maschine erfolgt im Ausführungsbeispiel die Bremsung des Kolbens und des Triebwerkes durch entsprechende Verdichtung, wodurch sich hier eine Voreinstnömung erübrigt. Der Auslaß ist ferner hierbei unveränderlich gewählt. Da nun der Abstand der vorauseilenden Kante des Einlasses von der nacheilenden nicht überall gleich ist, leuchtet ein, daß die Einlaßdauer je nach der Lage, in die der Schieher im Gehäuse gedreht wird, verschieden ist. Eine Veränderlichkeit des Auslasses läßt sich im praktischen Falle in ähnlicher Weise erreichen.
- An je zwei nebeneinanderliegenden Kolben ist die Anordnung der Aussparungen umgekehrt, da, insofern nicht ein besonderer Antrieb gewählt wird, selbsttätig mit der Umsteuerung der Maschine auch die Drehrichtung des Schiebers umgekehrt wird. Im vorliegenden Falle ist der Schieber so zu drehen, daß die der Schieberachse parallel laufenden Kanten der Einlässe vorausgehen, wie ja auch die Pfeile angeben. Die Drehzahl ist halb so groß wie die der Maschine.
- Die, Wirkungsweise ist wie folgt: Der Dampf tritt bei a in den Steuerkörper ein und strömt bei e in den Schieberkörper, durch den er alle Einlaßausschnitte erreicht. Sobald einer davon am Zylinderanschluß vorbeigleitet, strömt Dampf ein, bis die jenseitige Kante des Einlasses ihrerseits am Zylinder-.anschluß anlangt. Die Strömungsdauer ents gcht , dem Winkel, den der Schieber bei "d@eem Vorgang durchlaufen muß. Alsdann -bleibt der Zylinderraum abgeschlossen, bis der Dampf seine Arbeit geleistet hat und die Maschine durch den nunmehr angeschlossenen Auslaßaussclnmitt verläßt. Soll die Füllung verkleinert werden, so muß man die Spitzen der Dreiecksausschnitte den Zylinderanschlüssen nähern, soll sie vergrößert werden, verfährt man umgekehrt. Die Umsteuerung geschieht durch Verschiebung über den Zwischenauslaß hinweg.
- Bei einer praktischen Ausführung müßten gegebenenfalls noch Änderungen vorgenommen werden, z. B. zv;ecks Erziehung einer Voreinströmung und Vorausströmung, Trennung von Ein- und Auslaßschieber, Veränderlichkeit der Auslaßdauer entsprechend der Einlaßdauer, Wahl von besonderen Zu- und Ableitungswegen u. dgl.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Umlaufender Kolbenschieber für umsteuerbare Kolbenmaschinen, der in dem ihn umschließenden, mit den Anschlüssen für das Arbeitsmittel versehenen Schiebergehäuse axial verschoben werden kann und auf seiner Oberfläche Steuerausschnitte aufweist, die mit der Zu- bzw. Ableitung des Arbeitsmittels in Verbindung stehen und derart geformt sind, daß je nach der axialen Einstellung des Schiebers die Durchflußdauer des Arbeitsmittels geändert wird, gekennzeichnet durch eine doppelte Ausbildung des Steuerkolbens mit entgegengesetzt gleicher Anordnung der Steuerausschnitte auf den beiden zusammenhängenden Kolben, von denen jeder für die eine der beiden Drehrichtungen der Maschine bestimmt ist und zum Zwecke der Umsteuerung im ganzen vor die Anschlußkanäle des Arbeitszylinders zu schieben ist, ferner gekennzeichnet durch zwischen den beiden Steuerkolben liegende, ringförmige Auslaßnuten, die hilfsweise zur Entleerung der Arbeitsräume des Zylinders bei der Umsteuerung und bei der Stillsetzung der Maschine dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94408D DE641439C (de) | 1934-06-06 | 1934-06-06 | Umlaufender Kolbenschieber fuer umsteuerbare Kolbenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW94408D DE641439C (de) | 1934-06-06 | 1934-06-06 | Umlaufender Kolbenschieber fuer umsteuerbare Kolbenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641439C true DE641439C (de) | 1937-01-30 |
Family
ID=7614109
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW94408D Expired DE641439C (de) | 1934-06-06 | 1934-06-06 | Umlaufender Kolbenschieber fuer umsteuerbare Kolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641439C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3433762A1 (de) * | 1984-09-11 | 1986-03-20 | ATP Arbeitsgruppe Technische Photosynthese GmbH + Co KG, 1000 Berlin | Thermodynamische arbeitsmaschine |
-
1934
- 1934-06-06 DE DEW94408D patent/DE641439C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3433762A1 (de) * | 1984-09-11 | 1986-03-20 | ATP Arbeitsgruppe Technische Photosynthese GmbH + Co KG, 1000 Berlin | Thermodynamische arbeitsmaschine |
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