CH129408A - Stromunterbrecher. - Google Patents

Stromunterbrecher.

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CH129408A
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Emil Koller
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Emil Koller
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H50/00Details of electromagnetic relays
    • H01H50/64Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact
    • H01H50/72Driving arrangements between movable part of magnetic circuit and contact for mercury contact

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Breakers (AREA)

Description


  Stromunterbrecher.         Ge-enstand    vorliegender Erfindung ist       22     ein Stromunterbrecher. Gemäss der Erfin  dung besitzt derselbe einen     Elektromagneten,     dessen Anker auf einer Welle<B>f</B>     estliegt,    mit  welcher ein     Quecksilberschafter    verbunden  ist.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt ein       Ausfülirungsbeispiel    des     Erfindungsgegen-          kn          standes.     



  Die     Fig.   <B>1</B> bis<B>3</B> zeigen verschiedene     An-          siehten    desselben     und        Fig.    4 veranschaulicht  ein     Scha.Itunos,schema..     



  Auf einer Grundplatte 14 ist ein Elektro  magnet angeschraubt, der das geschlitzte  Eisen<B>11</B> -und die Spule<B>9</B> aufweist. Als An  ker dieses Elektromagnetes ist eine Alu  miniumscheibe<B>1</B> vorgesehen, an der das       Bisenblecli   <B>3</B> angebracht ist. Dieses Eisen  blech überdeckt nur eine Partie der Scheibe<B>1.</B>  und ermöglicht ein Drehen der Scheibe  durch den Elektromagneten.

   Die Scheibe<B>1</B>  ist zwischen zwei Lagerböcken<B>7</B> mit den  Stiften<B>8</B> und<B>8'</B> verbunden, wobei der Stift  <B>8'</B> verschiebbar in einer im einen Lagerbock         eingesehraubten    Hülse ruht und unter dem  Druck der     Flachfeder   <B>13</B> sieht Auf dem  Stift<B>8</B> ist     mittest    einer     Klemmvorrielitung     die     Queeksilbersehaltröhre    2 befestigt, der  art,     dass'    die Röhre die Drehungen des     Stif-          t#es   <B>8</B> mitmachen     muss.    An der Scheibe<B>1</B>  sitzt ein Gewindebolzen 4,

   auf dessen freies  Ende ein     versebiebbares    Gegengewicht 12  aufgeschraubt ist. Der Gewindebolzen 4       dureUdringt    einen Gewindebolzen 4', der auf  einem     regulierba.ren    Anschlag<B>5</B> aufsteht;  <B>G</B> sind Klemmen, an die die Stromquelle  und Blinklampen anzuschliessen sind.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Solange kein Strom durch den     FIlektro-          magneten    fliesst, nehmen die     Schqi#be   <B>1</B> und.  die Schaltröhre 2 die in     Fig.   <B>1</B> gezeichnete  Lage ein; die Röhre 2 ist in der Stellung,  in der beide Kontakte Überbrückt sind.  Fliesst ein Strom durch die Vorrichtung,  so leuchten im Moment des     Einschaltens    des  Stromes die im Schema nach     Fig.    4 ange  schlossenen, Lampen<B>J</B> auf.

   Gleichzeitig     wira         aber die Scheibe<B>1</B> vom Elektromagneten<B>9,</B>  <B>11</B> zum Drehen im Sinne des Pfeils in     Fig.   <B>1</B>       veranlasst,    wodurch die     Quecksilberschalt-          röhre        -edreht    wird und die Überbrückung  der beiden     Anschlusskontakte    unterbrochen  wird. Dadurch wird, wie aus     Fig.    4 zu ent  nehmen ist,     dieWirkung    des Magnetes auf die  Scheibe eingestellt, und gleichzeitig werden  die Lampen<B>J</B> gelöscht.

   Das Gegengewicht  12 zieht die Scheibe<B>1</B> samt     Quecksilber-          schaltröhre    2 wieder in die in     Fig.   <B>1</B> dar  gestellte Lage zurück, und der beschriebene  Vorgang wiederholt sich so lange, als der  Strom zu den Klemmen der Vorrichtung  fliesst. Die Lampen gelangen also zum Blin  ken.

   Die Schwingungsdauer der Unter  brechungen kann innert gewissen Grenzen  nach Belieben eingestellt werden durch Ver  schieben des     Gegengewicht-es    4 oder der       Röhre2.    Dieses Gegengewicht könnte     natür-          lieh    auch in anderer Weise mit der Scheibe  in Verbindung stehen, zum Beispiel in einem  an der Scheibe vorhandenen Schlitz ver  schiebbar eingebaut sein und direkt auf  einen Anschlag aufliegen.  



  Der beschriebene Stromunterbrecher eig  net sieh insbesondere zur Beleuchtung von       Wegsehranken    bei Eisenbahnübergängen.  In diesem Falle ist die Vorrichtung nach       Fig.    4 an das Netz angeschlossen; die       Quecksilberschaltröhre    überbrückt bei hori  zontaler Lage die Kontakte und     uni-erbricht     den Kontakt in gehobener Lage derart,     dass     bei gesenkter Schranke das oben beschrie  bene Blinken entsteht, während bei gehobe  ner Schranke die Lampen nicht eingeschal  tet sind.  



  Die Vorrichtung eignet sich auch als       Reklameschalter,    als     Mehrfa.chtarifschalter,     als     Signalvorrichtung    für militärische  Zwecke, als Relais für elektrische Mutter  uhren, wobei der Elektromagnet des Schal  ters durch die Mutteruhr gesteuert wird.  während der     QuecksilbersAalter    die Neben  uhren steuert.    Nach angestellten Versuchen wurden  folgende Resultate erzielt:  Der Stromunterbrecher funktionierte ohne       Stkun-    während drei Jahren und hat in  dieser Zeit genau 408,000 Unterbrechungen  bei einem Gleichstrom von zirka 20 Ampere  und 12 Volt (240 Watt) ausgeführt. Die  Kontakte und die Röhre im Innern haben  nicht im geringsten gelitten.

   Der Eigen  konsum dieses Schalters, für 125 Volts  <B>50</B> Per. ist so gering,     dass    ein<B>5</B>     Amp.     <B>125</B> Volt<B>50</B>     Per.#Weehselstromzähler    nicht  anläuft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ,Stromunterbrecher, gekennzeichnet durch einen Elektromagneten, dessen A#aker auf einer Welle festliegt, mit welcher ein Queck silberschalter verbunden ist. UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Stromunterbrecher nach Patentanspruch. da#duroli gekennzeichnet, dass der Anker als Kreisseheibe ausgebildet ist, die aus magnetisch nicht leitendem Material be steht und an welcher an der den Polen des Elektromagnetes gegenüberliegenden Partie Eisenbleeh angebracht ist.
    Stromunterbrecher nach Patentanspruch und Unteranspruch, <B>1,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass an der dem Eisenblech dia metral gegenüberliegenden Partie ein verschiebbares Ausgleichgewicht ange ordnet ist, zum Zwecke, die Schwingungs- dauer der Scheibe verändern zu können.
    <B>3.</B> Stromunterbrecher nach Patentanspruch und Unteransprüclien <B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der als Röhre aus gebildete Quecksilbersehalter in seiner horizontalen Lage die Kontakte über brückt und bei gehobener Stellung den Kontakt unterbricht, zum Zweck, den Stromunterbrecher in einer Bahnschran- kenblinkanlage verwenden zu können.
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