CH128341A - In einen Rucksack verwandelbares Feldbett. - Google Patents

In einen Rucksack verwandelbares Feldbett.

Info

Publication number
CH128341A
CH128341A CH128341DA CH128341A CH 128341 A CH128341 A CH 128341A CH 128341D A CH128341D A CH 128341DA CH 128341 A CH128341 A CH 128341A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
backpack
cot
supports
convertible
bed
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Grete Doktor
Leopold Gemes
Original Assignee
Grete Doktor
Leopold Gemes
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Grete Doktor, Leopold Gemes filed Critical Grete Doktor
Publication of CH128341A publication Critical patent/CH128341A/de

Links

Landscapes

  • Portable Outdoor Equipment (AREA)

Description


  In einen Rucksack     verwandelbares        Feldbett.       Es sind Feldbetten bekannt, bei welchen  die Liegefläche ausser Gebrauch zum Um  schliessen mitzuführender Gepäckstücke zu  sammengefaltet und verschlossen werden kann  und eine Art Tornister bildet, welcher auf  dem Rücken getragen werden kann.  



  Der Gegenstand der Erfindung ist ein  Feldbett, welches durch einfaches Zusammen  legen seiner Liegefläche in einen Rucksack  verwandelt werden kann und     hiebei    beson  dere Taschen aufweist, welche zum Mitführen  der zur Aufstellung des Feldbettes dienenden  Hilfsmittel, wie Bolzen, Stützen und Zug  schnüre dient.  



  Zu diesem Zweck ist das Feldbett ge  mäss der Erfindung derart beschaffen, dass  der die Liegefläche desselben bildende Stoff  streifen durch Zusammenlegen auf die Hälfte  seiner Länge einen Sack bildet, dessen beide  Seitenkanten lösbar     aneinandergeschlossen     sind. Die den Sack nach unten abschliessende,  kurze Seitenkante desselben bildet, nach oben  zu umgeschlagen, an der Aussenseite des  Sackes seitlich offene Taschen.

      Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar  in     Fig.    1 im Aufriss und in     Fig.    2 in Drauf  sicht,       Fig.    3 in Draufsicht die Liegefläche des  Feldbettes in grösserem     Massstabe,          Fig.    4 in Draufsicht die zum Rucksack  zusammengelegte Liegefläche,       Fig.    5 in einer     Stirnansicht;

            Fig.    6, 7 und 8 zeigen in grösserem Mass  stabe die     ineinandergesteckten    Bestandteile  einer Stützeinrichtung,       Fig.    9 gleichfalls in grösserem     Massstabe     das untere Ende einer unter die Liegefläche  zu stellenden Stütze.  



  Wie die     Fig.    1 und 2 zeigen, wird die  Liegefläche 1 an den kurzen Seiten durch  Stäbe 2, 3 versteift, in deren über die Liege  fläche 1 hinausragenden Enden Stützen 4.  und 5 eingeschraubt werden können, welche  am untern Ende, wie auch     Fig.    9 zeigt, mit  einer verbreiterten, einsetzbaren Platte 6           bezw.    7 versehen sind. Die Stützen 4 können  etwas länger sein als die Stützen 5, um den  für den Kopf bestimmten Teil der Liegefläche  etwas höher über dem Erdboden zu halten,  als den für die Füsse bestimmten Teil der       Liegefläche.     



  An den äussern Enden der Stäbe 2 und 3  sind Zugschnüre 8, 9 befestigt, welche zu  Stützen führen, die aus mehreren ineinander  gesteckten Rohren verschiedenen Durchmessers  bestehen. Diese Stützen bestehen aus einer in  den Erdboden einzudrückenden Stahlspitze 10,  einem mittleren Rohrstück 11 und einem auf  letzteres     aufsetzbaren    Teil 12. In geringer  Entfernung von diesen dreiteiligen Stützen  wird in den Erdboden ein Stahlbolzen 13  eingeschlagen, von welchem ein Zugorgan 14  zum obern Ende des     Stützenteils    12 führt.

    Hierdurch kann auf die dreiteilige Stütze,  und zwar an ihrem obern Ende ein Zug aus  geübt werden, welcher durch die grosse Hebel  übersetzung, wie     Fig.    1 zeigt, derart auf die  Zugschnüre 8 und 9 übertragen wird, dass  die Liegefläche sehr stark gespannt werden  kann. Um diese Spannung noch weiter zu  erhöhen, können, wie     Fig.    1 und 2 zeigen,  durch einen beliebigen Stab 15 die Zug  schnüre zusammengedreht und dadurch ent  sprechend verkürzt werden. Das Zurückdrehen  des Stabes 15 wird durch Auflegen des einen       Stabendes    auf den Erdboden verhindert.  



  Wie     Fig.    3 zeigt, trägt die Liegefläche 1  oben am Kopfteil seitliche Lappen 16, welche  mit     Verschlussteilen    17 ausgerüstet sind, die  zu den entsprechenden     Verschlussteilen    18  am Rande des untern Fussteils der Liege  fläche 1 passen. Als Verschluss können Druck  knöpfe,     Ösenverschlüsse    oder dergleichen ver  wendet werden.

   Wird das untere Ende der  Liegefläche 1, wie     Fig.    4 zeigt, nach innen  eingeklappt, und die nun vorhandene Liege  fläche auf die Hälfte ihrer Länge zusammen  gelegt, so können die     übereinanderliegenden     Teile der letztern durch die seitlichen     Ver-          schlussteile    17, 18 miteinander verbunden wer  den.     Hierdurch    ergibt sich ein Sack oder  Beutel, in welchem ein Netz, ein Sack oder    dergleichen 19 untergebracht werden kann,  der das normale Gepäck     aufzunehmen    hat.

    Durch das Zusammenlegen des untern Teils  der bereits einfach zusammengelegten Liege  fläche 1 wird eine Tasche gebildet, wie ins  besondere     Fig.    5 zeigt, in welche von der  Seite aus die nach     Fig.    6, 7 und 8 ineinander  geschobenen Stützteile 2, 3, 4, 5, 6, 7, sowie  10 bis 14 leicht untergebracht werden können.  Durch die an den Seitenrändern der Liege  fläche 1 angeordneten Klappen 20 können  diese Taschen verschlossen werden. Am obern  Rande des Rucksackes sind Ringe oder Ösen 21  oder dergleichen vorgesehen, durch welche  eine Schnur gezogen werden kann, mittelst  welcher die obere Tasche des Rucksackes in  üblicher Weise geschlossen werden kann. An  der gleichen Seitenkante der Liegefläche 1  kann auch in üblicher Weise eine Verschluss  klappe 22 vorgesehen sein.

   Die zusammen  gelegte Liegefläche 1 kann so ausgebildet  sein, dass sie auch noch als Handtasche ver  wendbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In einen Rucksack umwandelbares Feld bett, dadurch gekennzeichnet, dass der die Liegefläche des Feldbettes bildende Stoff streifen derart ausgebildet ist, dass er auf die Hälfte seiner Länge zusammengelegt und an den Seitenkanten lösbar verschlossen werden kann und so einen Sack bildet, dessen Boden teil, nach oben umgeschlagen, an der Aussen seite des Sackes seitlich offene Taschen bildet, die zur Unterbringung der zur Aufstellung des Feldbettes dienenden Stützen, Bolzen und Zugorgane dienen. UNTERANSPRüCHE 1.
    In einen Rucksack umwandelbares Feld bett nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zum Spannen des als Liegefläche dienenden Stoffstreifens Zug organe vorgesehen sind, welche bei Ge brauch des Feldbettes nahe dem Erdboden an Stützen angeschlossen sind, deren oberes Ende durch ein weiteres an der Erde be festigtes Zugorgan nach aussen gezogen ist, um die Liegefläche fest und dauernd zu spannen. 2. In einen Rucksack umwandelbares Feld bett nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützen aus Stäben und aus Rohren ver- schiedenen Durchmessers zusammengesetzt sind, die nach Zerlegung des Feldbettes ineinandergeschoben werden können.
CH128341D 1926-07-23 1927-07-16 In einen Rucksack verwandelbares Feldbett. CH128341A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT128341X 1926-07-23

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH128341A true CH128341A (de) 1928-10-16

Family

ID=3635598

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH128341D CH128341A (de) 1926-07-23 1927-07-16 In einen Rucksack verwandelbares Feldbett.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH128341A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE480662C (de) Wassergleitschuh
DE1012029B (de) Krankentrage
DE2301746A1 (de) Schienen-tragebehaeltnis
CH128341A (de) In einen Rucksack verwandelbares Feldbett.
CH172233A (de) In ein Feldbett umwandelbarer Tornister.
DE567782C (de) Aus einem Rucksack und einer Anzahl von Staeben und Schellen gebildetes Ausruestungsstueck
AT148867B (de) Rucksack-Schlafsack.
AT133861B (de) In einen Tisch und Sitzgelegenheiten umwandelbares Bett.
EP3607856B1 (de) Netzzelt für ein bett
AT137284B (de) Zerlegbares Liegemöbel.
DE391164C (de) Als Sitz verwendbarer Christbaumstaender
DE673443C (de) Zusammenlegbares Ruhebett
DE1841377U (de) Tragetasche aus polyaethylen.
AT139639B (de) Zerlegbarer und zusammenklappbarer Strandsessel.
DE531638C (de) In eine Stockform zusammenlegbarer Stuhl
AT122811B (de) Als Hängematte verwendbarer Rucksack.
AT165346B (de) Liegestuhl
AT136873B (de) Koffer mit gekreuzten und an der Kreuzungsstelle paarweise gelenkig miteinander vereinigten Fußstützen.
CH288909A (de) Reisesack.
AT10579B (de) Zusammenklappbare Tragbahre.
DE565085C (de) Rucksack
DE202005016868U1 (de) Multifunktionstuch
CH174974A (de) Zusammenlegbarer Liegestuhl.
AT208535B (de) Zusammenklappbares, federndes Traggestell für auf dem Rücken zu befördernde Lasten
DE344634C (de) Krankentrage