DE565085C - Rucksack - Google Patents
RucksackInfo
- Publication number
- DE565085C DE565085C DESCH93351D DESC093351D DE565085C DE 565085 C DE565085 C DE 565085C DE SCH93351 D DESCH93351 D DE SCH93351D DE SC093351 D DESC093351 D DE SC093351D DE 565085 C DE565085 C DE 565085C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- backpack
- rear wall
- resilient
- steel
- support frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45F—TRAVELLING OR CAMP EQUIPMENT: SACKS OR PACKS CARRIED ON THE BODY
- A45F3/00—Travelling or camp articles; Sacks or packs carried on the body
- A45F3/04—Sacks or packs carried on the body by means of two straps passing over the two shoulders
Landscapes
- Portable Outdoor Equipment (AREA)
Description
Es sind Rucksäcke mit Traggestell bekannt, deren Rückenteil mit einer Einlage
aus Pappe o. dgl. versteift ist, um ein Drükken der im Rucksack aufbewahrten harten
Gegenstände auf den Rücken des Trägers zu verhindern, wobei durch Anordnung einer
außen am unteren Rand der versteiften Rückwand angeordneten, mit einem Ausschnitt
und einem darübergespannten Riemen versehenen Holzleiste der Rucksack vom Rücken
abgehalten wird.
Die bekannten Einrichtungen dieser Art haben den Nachteil, daß die Hauptlast von
den Schulterblättern bzw. Schlüsselbeinen aufgenommen werden muß, so daß ein längeres
Tragen eines solchen bepackten Rucksackes mit Traggestell sehr schmerzhaft empfunden
wird.
Die Erfindung sucht nun diesen Mangel auf ao einfache Art und Weise dadurch zu beseitigen,
daß durch einen sichelförmig und aus federnden Stahlbändern zusammengenieteten Querbügel sowie durch eine Strebenverbindung
zwischen dem inneren Schenkel des as Ouerbügels und dem oberen Ende der Rückwand
die Last zwanglos auf die Beckenknochen übertragen und der Rucksack selbst vom Rücken abgehalten wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung näher veranschaulicht, und zwar
zeigt
Abb. ι die Rückwand des Rucksackes mit Traggestell,
Abb. 2 die Unteransicht des Rucksackes, Abb. 3 das Traggestell.
Der Rucksack wird gebildet aus der bekannten sackförmigen Hülle 1, den Tragriemen
2 und dem eigentlichen Traggestell, das sich aus den Stahlbändern 3, 4, 5 und 6 und einer aus Vulkanfiber oder sonst einem
geeigneten starren Material hergestellten Rückwand 7 zusammensetzt. Die Stahlbänder
3 und 4 sind bogenförmig gespannt und mit Hilfe von Nieten 8 mit den gekreuzten Stahlbändern 5 und 6 sowie mit der Rückwand
7 bzw. mit dem Rucksack verbunden. Die Rückwand 7 und das Stahlband 4 werden mit Hilfe der Naht 9 in dem Rucksack eingenäht.
Um beim Gebrauch des Rucksackes mit Traggestell ein Scheuern der Tragbänder 5 und 6 zu vermeiden, sind dieselben mit
Filz gepolstert; ganz besonders ist aber auch das Stahlband 3, welches die gesamte Last
auf die Beckenknochen überträgt, mit einer Polsterung versehen. Eine Übertragung der
Last und ein Abhalten des Rucksackes vom Rücken wird dadurch erreicht, daß an dem
inneren Schenkel 3 des sichelförmigen und aus federnden Stahlbändern zusammengenieteten
Ouerbügels die Strebenverbindung 5 öo und 6 befestigt und gleichzeitig mit der Rückwand
7 am oberen Ende verbunden ist. Ein Anpressen des Stahlbandes 3 an die Beckenknochen
wird nun in einfacher Art und Weise noch dadurch verstärkt, daß ein Riemen 10,
der mit den Enden ioa und 11 des Stahlbandes
3 fest verbunden ist, um den Leib gespannt wird und auf diese Weise ein Herabhängen
bzw. Abwerfen des Rucksackes über den Kopf beim Skisport im Falle eines Sturzes wirksam verhindert wird. Durch die
starre Verbindung der Stahlbänder 3 und 4 und dadurch, daß das Stahlband 3 an die
Beckenknochen angedrückt wird, soll die Rückwand des Rucksackes von den Schulterblättern
abgehalten werden. Das Stahlband 3 wird sich dabei jeder Körperform leicht anpassen
und die Last ohne zu drücken auf die Beckenknochen übertragen. Die Tragriemen 2 sind auf der Innenseite gefüttert, und das
lästige Abgleiten der Tragriemen von den Schultern wird in bekannter Weise dadurch
verhindert, daß sich an dem Ende des einen Riemens 2 ein drehbarer Karabinerhaken 1 ia
und an dem Ende des anderen Riemens 2 ein Doppelringwirbel 12 befindet, so daß die
Tragriemen drehbar sind und sich jeweils der entsprechenden Körperform und jeder
Drehung der Schultern anschmiegen können.
Claims (1)
- Patentanspruch-:Rucksack mit einem aus einer versteiften Rückwand und einem an deren unterem Ende angebrachten federnden Querbügel bestehenden Traggestell, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestell am unteren Ende der Rückwand (7) einen aus zwei federnden Stahlbändern (3,4) sichelförmig zusammengenieteten Querbügel aufweist, dessen innerer bogenförmiger Schenkel (3) durch zwei ebenfalls federnde Streben (5, 6) mit dem oberen Ende der Rückwand (7) verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH93351D DE565085C (de) | Rucksack |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH93351D DE565085C (de) | Rucksack |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE565085C true DE565085C (de) | 1932-11-25 |
Family
ID=7445111
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH93351D Expired DE565085C (de) | Rucksack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE565085C (de) |
-
0
- DE DESCH93351D patent/DE565085C/de not_active Expired
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