DE522691C - Tragsack - Google Patents

Tragsack

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DE522691C
DE522691C DEK117818D DEK0117818D DE522691C DE 522691 C DE522691 C DE 522691C DE K117818 D DEK117818 D DE K117818D DE K0117818 D DEK0117818 D DE K0117818D DE 522691 C DE522691 C DE 522691C
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DE
Germany
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carrying
sack
carrying bag
loops
bag
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Expired
Application number
DEK117818D
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CARL J GELLER
Original Assignee
CARL J GELLER
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G1/00Stretchers
    • A61G1/01Sheets specially adapted for use as or with stretchers

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Professional, Industrial, Or Sporting Protective Garments (AREA)

Description

  • Tragsack Die Erfindung betrifft einen zum Befördern von Kranken und Verletzten bestimmten Tragsack, bei welchem, wie bekannt ist, die Tragteile (Griffbügel, Schlaufen, Ösen oder Haken) an der Rückseite eines über dem Körper der beförderten Person sackartig zusammenfaltbaren und verschließbaren Tragtuches befestigt sind. Gemäß der Erfindung sind die einzelnen Tragteile so angebracht, daß sie erst durch die Sackbildung in die für ihre Benutzung erforderliche Lage gelangen. Diese Anordnung ermöglicht mittels eines einfachen Tragtuches, das nur einmal gefaltet wird, eine leichte Beförderung der schonend eingelagerten Person auf mehrfache Weise.
  • Die Zeichnung veranschaulicht den der Erfindung entsprechenden Tragsack in Abb. i und 2 in ausgebreitetem Zustande von rückwärts und von vorn, in Abb. g bei Einhüllung einer Person, in Abb. q. an einem Beförderungsbeispiel.
  • Das den Tragsack bildende Tuch a zeigt in ausgebreitetem Zustande die aus Abb. i und 2 ersichtliche Form mit zwei Seitenteilen b und c, einem Kopfstück d und einer Fußhülle e. An der Rückseite des Tuches a sind Längsgurte f und Quergurte g befestigt. Diese tragen je ein seitliches Handhabenpaar h, jene die Handhaben i und k des Kopfstückes d und der Fußhülle e. Ferner ist an jedem Ende der Gurtgruppe fein Ösen- oder Hakenpaar 1 bzw. m. befestigt. Außerdem sind an der Rückseite des Tragtuches drei Paar Schlaufen sz gegeneinander versetzt so angebracht, daß die auf gleicher Seite des Tuches a befindlichen Schlaufen bei sackartig gefaltetem Tuch erfindungsgemäß in eine Linie zu liegen kommen. Wie aus Abb. i ersichtlich ist, sind die Handhaben h, i, k und die Schlaufen iz sowie die Ösen oder Haken 1, m im L7mriß der Tuchfläche angeordnet.
  • Die Seitenteile b, c des Tuches a sind an ihren Rändern mit Riemen o und Schnallen zum Verschließen des gebildeten Sackes versehen. Die Innenseite des Tragsackes a zeigt in bekannter Weise eine Kopfauflage p und ein Brustband q für die zu befördernde Person. Die Fußhülle e ist in gleicher Weise mit seitlichen Lappen r ausgestattet, die übereinandergeklappt und in zusammengelegtem Zustande mittels Riemen s und Schnallen geschlossen werden können.
  • Beim Gebrauch der beschriebenen Vorrichtung wird die Person, welche befördert werden soll, mit ausgestrecktem Körper auf das nach Abb. 2 ausgebreitete Tragtuch a so gelegt, daß ihr Kopf auf dem Teil p ruht, ihre Füße in der Hülle e stecken, ihre Brust von dem Band q umfaßt wird. Hierauf werden die Lappen r der Fußhülle e geschlossen und die Seitenteile b, e des Tuches a zur Bildung eines Sackes über dem Körper der Person, dicht anliegend, zusammengefaltet. Nach dem Verschließen des Sackes mittels der Riemen o ist die Person, bequem ausgestreckt, in den Sack a unverrückbar eingehüllt.
  • Wie Abb.3 zeigt, gelangen die an der Rückseite des Tuches a angebrachten Tragteile erst durch die Sackbildung in die für ihre Verwendung erforderliche Lage. Die Handhaben h, i, k treten an den Seiten, am Kopf- und Fußende des Sackes hervor und sind jetzt ergreifbar. Die Ösen 1, m stehen vom Umfang des Sackes ab und können nun zum An- oder Aufhängen des Sackes benutzt werden. Die Schlaufen n an jeder Seite des Sackes fallen in eine Gerade und ermöglichen so das Durchstecken einer Tragstange.
  • Es werden folgende, einzeln bekannte Beförderungsarten mittels der gleichen Vorrichtung ermöglicht: Mit Hilfe der Handhaben lt kann der Sack mit der darin eingeschlossenen Person in waagerechter Lage von drei Mann getragen werden.
  • Mittels der Handhaben i und k am Kopf-bzw. Fußende des Tragsackes kann dieser samt der Person in lotrechter oder schräger Lage von zwei Mann befördert werden, z. B. über Treppen oder Abhänge herab oder hinauf.
  • Auf jeder Seite des Tragsackes kann durch die drei Schlaufen ia eine Stange t, ein Bergstock, ein Baumast o. dgl. gesteckt und dann das Ganze wie an Holmen hängend getragen werden (Abb. 4).
  • Die Ösen oder Haken 1, m äm Kopf- bzw. Fußende des Tragsackes a können an den Traggurtausrüstungen zweier Träger derart angefügt werden, daß z. B. die Ösen oder Haken 1 an der Brustseite des einen, die Ösen oder Haken m an der Rückenseite des andern Trägers angeschlossen sind. Die Ösen oder Haken 1, m gestatten auch Lein Aufhängen des Tragsackes am Kopf- und Fußende nach Art einer Hängematte.
  • Die Erfindung ermöglicht mit einfachen Mitteln das Befördern der in ausgestreckter Körperlage befindlichen Person unter allen gdgebenen Verhältnissen in schonender Weise und derart, daß die Träger leichte Arbeit haben. Da die Einrichtung, Verwendung und Handhabung des Tragsackes auf den ersten Blick ersichtlich ist, so können auch ungeübte Helfer ohne weiteres in Tätigkeit treten, um die Einhüllung und Beförderung der verletzten oder erkankten Person richtig und rasch zu vollziehen. Außer Gebrauch kann der Tragsack, wie bei zusammenlegbaren Tragbahren bekannt ist, zusammengerollt und auf dem Rücken, auf der Schulter oder unter dem Arm getragen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Tragsack zum Befördern von Kranken und Verletzten mit an der Rückseite eines über dein Körper der beförderten Person sackartig zusammenfaltbaren und verschließbaren Tragtuches angebrachten Tragteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Tragteile (h, i, k, 1, nz., n) derart angebracht sind, daß sie erst durch die Sackbildung in die für ihre Benutzung erforderliche Lage gelangen. a. Tragsack nach Anspruch r mit zum Durchstecken einer Tragstange o. dgl. dienenden Schlaufen an der Rückseite des Tragtuches, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlaufen gegeneinander versetzt so angeordnet sind, daß sie bei geschlossenem Sacke in eine gerade Linie fallen.
DEK117818D 1929-12-05 1929-12-05 Tragsack Expired DE522691C (de)

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DEK117818D DE522691C (de) 1929-12-05 1929-12-05 Tragsack

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DE522691C true DE522691C (de) 1931-04-13

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DE (1) DE522691C (de)

Cited By (12)

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