DE480662C - Wassergleitschuh - Google Patents
WassergleitschuhInfo
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- DE480662C DE480662C DEK109430D DEK0109430D DE480662C DE 480662 C DE480662 C DE 480662C DE K109430 D DEK109430 D DE K109430D DE K0109430 D DEK0109430 D DE K0109430D DE 480662 C DE480662 C DE 480662C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B34/00—Vessels specially adapted for water sports or leisure; Body-supporting devices specially adapted for water sports or leisure
- B63B34/50—Body-supporting buoyant devices, e.g. bathing boats or water cycles
- B63B34/56—Body-supporting buoyant devices, e.g. bathing boats or water cycles for use in a standing position, e.g. water shoes, water walking devices or buoyant skis
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Wassergleitschuhe, bei denen der Fuß mit dem aus einem
mit einer wasserdichten Hülle überzogenen Gerippe bestehenden Schwimmkörper bei der Benutzung
leicht lösbar verbunden ist. Gemäß der Erfindung ist die Hülle samt dem zum Abdichten des Fußes zweckmäßig bis nahe
zum Knie reichenden schlauchförmigen Fortsatze aus einem Stücke bzw. aus mehreren zu
einem Stücke nicht lösbar zusammengefügten Teilen gebildet, wobei das Gerippe durch diesen
Schlauchansatz eingeführt und im Inneren aufgespreizt wird.
Bekannt sind zwar am Bein abschließbare Wasserlaufschuhe, die eine wasserdichte Hülle
besitzen, bei der — in einer zusammenlegbaren Ausführungsform — die innerhalb der wasserdichten
Hülle angeordneten Gerippeteile durch umlegbare Spreizringe auseinandergespreizt
werden können.
Im Gegensatze zu solchen Wasserlaufschuhen aber, bei denen ein aus mehreren Teilen zusammengebautes
und verschraubtes Gerippe nach Art der Faltboote mit einer wasserdichten Hülle überzogen wird, zeichnet sich der gemäß
der Erfindung gebaute Wasserlaufschuh durch seine große Leichtigkeit bei großer Stabilität
aus, die dadurch bedingt ist, daß die einzelnen Teile des Gerippes, das im Inneren der schlauchodersackförmigengeschlossenenHüllezusammen-
gebaut wird, sich gegeneinander und die Hülle absteifen, wodurch sie in den Dimensionen
sehr schwach gehalten werden können und keinerlei gegenseitiger Verbindung bedürfen.
Es kann daher ein Paar solcher Wasserlauf- oder -Gleitschuhe, das nur ungefähr 6-kg
wiegt, bequem im Tornister mitgetragen und ohne verlierbare Hilfsmittel in einigen Minuten
zusammengesetzt werden, während die bisher bekannten Wasserlaufschuhe an 20 kg wiegen
und zahlreicher Verschraubungen o. dgl. zum Zusammenbau des Gerippes bedürfen.
Das geringe Gewicht der Wassergleitschuhe gestattet auch das Anheben und Übertreten
der Füße ähnlich wie beim Fahren mit Schneeschuhen, wodurch auch das freie Aufstehen
nach einem Sturz im Wasser ermöglicht ist.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform eines gemäß der Erfindung gebauten Wassergleitschuhes
dargestellt.
In Abb. ι ist der Wassergleitschuh in Ansicht, in Abb. 2 in Draufsicht und in Abb. 3 in
Vorderansicht dargestellt. Abb. 4 und 5 zeigen die beiden Teile des Gerippes und Abb. 6 das
Verbindungsstück der Gerippestäbe in schaubildlicher Darstellung. Abb. 7 stellt die Verspreizungsquerrahmen
und die Art der Lagerung der Stäbe dar. Abb. 8 gibt die Art der Verbindung der Stäbe in größerem Maßstabe wieder,
und Abb. 9,10 und 11 sind andere Einzelheiten.
Der Gleitschuh wird von einem Schwimmkörper gebildet, der den mit ihm lösbar ver-
bundenen Fuß umschließt und bis auf die Öffnung zum Einführen des Fußes vollständig
geschlossen ist (Abb. ι und 2). Der Schwimmkörper besteht aus einem Gerippe aus HoIz-
oder Metallstäben α ο. dgl., das in die zweckmäßig sack- oder schlauchförmige geschlossene
Hülle δ aus wasserdichtem Stoff eingebaut ist. Die Hülle ist bis auf die Öffnung c (Abb. 2)
zum Einführen des Fußes und der Teile" des to Gerippes vollständig und unlösbar geschlossen.
Das Gerippe besteht aus zwei Stabgruppen S, S1, bei denen die Stäbe ähnlich wie die
Stäbe eines Regenschirmes angeordnet sind (Abb. 4 und 5). Zur Bildung der Spitzen der
, 15 Stabgruppen S, S1 dient je ein kegelförmiges Verbindungsstück 1 (Abb. 6), in dessen Umfläche
Längsrillen 2 vorgesehen sind, in welche die Stabenden eingesteckt und von der Zwinge 3
festgehalten werden (Abb. 4, 5 und 6). Die Verbindungsstücke 1 der Stabgruppen S, S1
bilden die Enden des Gleitschuhes, welche die Stäbe gegen die Spitzen der Hülle absteifen.
Die Stäbe α des Gerippes werden durch Querrahmen oder Rahmenspanten 4 gestützt, auseinandergespreizt
und gegen die Hülle gedrückt und gleichzeitig im richtigen Abstande voneinander
gehalten. Jeder Rahmen 4 hat in seinem Rand Einschnitte 5, in welchen die Stäbe a
lagern (Abb. 7). Diese haben an den betreffenden Stellen gleichfalls Halter asten bildende
Einkerbungen oder Ausschnitte 6r die in die Einschnitte
5 zu liegen kommen (Abb. 10), so daß die Stäbe α des Gerippes an den Lagerstellen
die Rahmen 4 wechselweise umgreifen und unter dem Zuge der Hülle unverrückbar lagern.
Die gegenüberliegenden Stäbe α der beiden
Stabgruppen verspreizen sich ebenfalls unter dem Zuge der Hülle gegeneinander und sind
miteinander durch aufgeschobene Hülsen 7 ver-
bonden. Um die nötige Spannung zu erzeugen,
sind die Enden 8 der Stäbe α abgeschrägt und
nehmen zwischen sich einen durch eine Öffnung der Hülse 7 ,reichenden Keil 9 auf, auf dem
die Hülle δ des Gleitschuhes anliegt und ihn in seiner Stellung sichert.
Die beiden seitlich der Öffnung c liegenden Rahmen 4 zur Lagerung der Gerippestäbe a
tragen eine durch drehbare Haken o. dgl. lösbar verbundene Platte 11 (Abb. 7), auf der
die Fußbindung 12 befestigt ist. Der vordere, die Fußspitze umschließende Bügel oder Riemen
13 ist lösbar mit der Fußunterlage 14 verbunden. Die Unterlage trägt ferner Haken
15 (Abb. 9) und der hintere Bügel 13 ein gabelförmiges
Endstück 16, zwischen dessen Gabelarmen ein Bolzen 17 sitzt, der in der Schließstellung
des Bügels 13 in die Hakenöffnung greift. An dem gabelförmigen Endstücke 16
ist eine Schnur 18 o. dgl. angeschlossen, die durch die Öffnung c-des Schwimmkörpers nach
außen geführt ist, so daß durch Zug an der Schnur 18 die Fußbindung von außen rasch
gelöst werden kann. Die Schnur 18 ist zweckmäßig 'mit dem Verschlußriemen verbunden,
der den schlauchförmigen Fortsatz der Hülle am Fuße abdichtet, so daß durch Lösen dieses
Riemens auch der hintere Bügel oder Riemen 13 selbsttätig gelöst wird und der Fuß
vollständig vom Sportgerät frei kommt.
Die flössen- oder taschenförmigen Ansätze i der Hülle b des Schwimmkörpers bestehen aus
schwingbaren, durch Drahteinlagen versteifte Klappen 19 (Abb. 11), die durch Lappen 20
aus biegsamem Stoff an den Seitenrändern an der Hülle δ des Schwimmkörpers angeschlossen
sind, so daß sich die Klappen 19 leicht umlegen und wieder aufrichten können und im
zusammengeklappten' Zustande bei zerlegtem Schuh wenig Raum einnehmen.
Die Gleitschuhe können in zerlegtem Zustande in einem Sack o. dgl. getragen werden, da sie
sehr wenig Raum einnehmen. Der Aufbau der Gleitschuhe ist ohne Schraubenverbindungen und
ohne Verwendung von Werkzeugen sehr rasch möglich und erfolgt in folgender Weise: Die
Hülle δ ,wird auseinandergefaltet, die beiden Stabgruppen S, S1 werden zusammengestellt,
indem die zusammenlaufenden Stabenden in die Nuten 2 der Verbindungsstücke 1 eingesteckt
und mittels der aufgeschobenen Klemmringe 3 befestigt werden. Der in der Nähe
der Spitze anzuordnende Querrahmen 4 wird zwischen die Stäbe eingeschoben (Abb. 4), worauf
dann die Stabgruppen S, S1 durch die
Öffnung c in die Hülle δ eingeführt werden, und zwar die Stabgruppe S in den vorderen,
die Stabgruppe S1 in den rückwärtigen Teil der Hülle. Nunmehr werden die übrigen Querrahmen
4 zwischen die Stäbe der Stabgruppen eingeschoben und spreizen diese gegen dieHülle b
auseinander. Die gegenüberliegenden Stabenden werden durch die Hülsen 7 verbunden
und durch die Keile 8 gegen die beiden Spitzen des Schuhes verspreizt (Abb. 7 und 8). Schließlich
wird noch die 'Fußbindung eingebracht und befestigt, worauf die Gleitschuhe gebrauchsfertig
sind.
Claims (6)
- Patentansprüche:I. Wassergleitschuh mit einem aus einem zusammenlegbaren Gerippe mit einer wasserdichten Umhüllung bestehenden Schwimmkörper zur Aufnahme des Fußes, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (δ) samt dem zum Einführen und Abdichten des Fußes dienenden schlauchförmigen Ansätze aus einem Stücke bzw. aus mehreren zu einem Stücke unlösbar vereinigten Stücken besteht und durch die durch die Fußöffnung einführbaren, gegeneinander und gegen dieHüllenwandung sich abstützenden Gerippenteile auseinandergespreizt wird.
- 2. Wassergleitschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerippe aus zwei von den Stäben («) gebildeten Stabgruppen (S, S1) besteht, deren Enden in einem die Spitze der Stabgruppe und des Schwimmkörpers bildenden, zweckmäßig kegelförmigen Verbindungsstücke (i) lösbar befestigt sind.
- 3. Wassergleitschuh nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Spreizung der Stäbe (a) des Gerippes dienenden Querrahmen oder Spanten (4) am Rande mit Ausschnitten (5) 0. dgl. versehen sind, in welche die Stäbe (a) mit ihren Ausnehmungen (6) beim Einschieben derRahmenspanten einschnappen.
- 4. Wassergleitschuh nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei gegenüberliegende Stabenden der Stabgruppen (S, S1) des Gerippes durch Hülsen (7) verbunden sind, die eine Queröfmung zum Einführen eines Keiles (9) zwischen die gegenüberliegenden Stabenden besitzen, um so die Stabgruppen gegeneinander und gegen die Spitzen der Hülle (δ) verspannen zu können.
- 5. Wassergleitschuh nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Fuß festhaltende Bügel ein zweckmäßig gabelförmiges Endstück (16) mit einem Bolzen (17) besitzt, der in die Hakenöffnung eines auf der Unterlage (14) befestigten Hakens (15) eingreift und welches Endstück mit einem nach außen geführten Zugorgan (18), das zweckmäßig mit dem Verschlußriemen zum Abdichten des Hüllenfortsatzes am Beine verbunden ist, versehen ist, um den Fuß rasch von seiner Bindung lösen zu können.
- 6. Wassergleitschuh nach Anspruch ι bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die flossen- oder taschenförmigen Ansätze (i) von schwingbaren versteiften Klappen (19) gebildet sind, die an den Seitenrändern durch Lappen (20) aus biegsamem Stoff an die Hülle (δ) des Gleitschuh-Schwimmkörpers angeschlossen sind, so daß die Klappen (19) leicht umgelegt und aufgerichtet werden können und das Zusammenlegen der abmontierten Hülle (δ) nicht behindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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