TPlPnhnna.nla,@P_ Die Erfindung bezieht sich auf Telephon anlagen, in denen Verbindungen zwischen Teilnehmern mittelst automatisch arbeitender Schalter hergestellt werden.
In Anlagen dieser Art, in denen die Wahlschalter Zugang zu Gruppen von Lei tungen oder Verbindungsleitungen, wie zum Beispiel den von den Leitungswählern weg führenden Leitungen einer Nebenstellen zentrale oder den nach diesen Leitungswäh lern führenden Leitungen, haben, wurden gewöhnlich Mittel vorgesehen, die den Schal ter verhinderten, über den letzten Kontakt in der Leitungs- oder Verbindungsleitungs- gruppe hinauszugehen und mit dem ersten Kontakt der nächsten derartigen Gruppe in Verbindung zu kommen.
Um dies zu bewerkstelligen, ist vor geschlagen worden, im Wahlschalter einen besonderen letzten Kontakt vorzusehen, wel- eher mit Mitteln zum Anhalten, die die Bür sten zum Stehen bringen, sobald der Kontakt erreicht ist, verbunden wird. Ein anderer Vorschlag ging dahin, dem letzten Kontakt der Gruppe Mittel zur Überlagerung verschie dener Potentiale beizuordnen, welche das Anhalten des Wahlschalters bewirken, un abhängig, ob die in diesem Kontakt endigende Leitung frei oder besetzt ist.
Beide Anordnungen besitzen jedoch Nach teile; die erste diesen, dass in jeder Gruppe ein Kontakt zum Durchschalten einer Ver bindung verloren geht, und die zweite den, dass das Überlagern von Potentialen verschie denen Wertes auf dem letzten Kontakt jeder Gruppe die Stromkreise des Wählers ausser ordentlich kompliziert.
Die Erfindung bezweckt eine Anordnung, in der die genannten Nachteile wegfallen und durch die der Übergang des Wahlschal ters nach der nächsten Leitungsgruppe, wenn alle Leitungen oder Verbindungs leitungen der Gruppe besetzt sind, verhindert wird.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Telephonanlage, in welcher automati sche Wahlschalter verwendet werden, um einen Anruf unter der Steuerung registrie render und steuernder Apparate automatisch durchzuschalten und in welcher ein dem steuernden Apparat beigefügtes Mittel vor handen ist, welches einen Wahlschalter wäh- rend dessen freier Wahl einer freien Leitung innerhalb einer Gruppe steuert.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung.
Fig. 1 zeigt den Stromkreis eines Tasten satzes eines Arbeitsplatzes; Fig.- 2 zeigt einen Verbindungskreis zwi schen einem Klinkensucher, einem Verbin- dungsleitungssucher und einem Register wähler; Fig. 3 und 4 zeigen einen Registermecha nismus; Fig. 5 zeigt einen Gruppenwähler, und Fig. 6 einen Leitungswähler.
Um den Gesamtstromkreis zu erhalten, muss in der Zeichnung Fig. 2 rechts von Fig. 1, Fig. 3 unter Fig. 2 und F'ig. 4 unter Fig. 3, Fig. 5 rechts von Fig. 2 und Fig. 6 rechts von Fig. 5 angeordnet werden.
Wenn die Fernbeamtin einen Anruf er hält, stöpselt sie in die Fernschaltklinke J, Fig. 1. Das Anrufrelais Asr schliesst die Stromkreise, in welchen eine Gruppe Klin kensucher PF in freier Wahl diesen Klin- kenstromkreis zu suchen beginnen. Das Grenzrelais<I>Str</I> arbeitet zu dieser Zeit nicht.
Das Relais Jtr des in der freien Wahl erfolgreichen Suchers zieht auf und erregt das Relais Bsr, welches, vorausgesetzt, dass für das Prüfrelais Rtr eine Erde vorhanden ist, den Registerwähler PR zum Anlaufen bringt und die niederohmige Wicklung von Jtr einschaltet. Dies bewirkt das Abfallen der Anrufrelais und die Erregung des Re lais<I>Str.</I>
Die Überwachungslampe im Schnurstrom- kreis der Beamtin leuchtet und brennt wei ter, bis alle Ziffern im Tastensatze der Be amtin gedrückt worden sind.
Das auf dem g-Kontakt eines freien Re gisters vorhandene Potential erregt Rtr, wel ches<I>PR</I> anhält und einen durch Rsr vor bereiteten Stromkreis für die Erregung von Gsr schliesst.
Das Register tritt aus der Ruhestellung heraus und bewegt sich in eine Stellung, in der die Registerrelais Sar, Sbr, Ser, Sdr des Registerstromkreises die im Tastensatz der Beamtin gedrückten Ziffern in dem über die Arbeitskontakte des Relais Gsr und der Bürsten a und<I>b</I> des Register wählers führenden Stromkreis empfangen kann. Gleichzeitig leuchtet die Signallampe des Tastensatzes auf und zeigt der Beamtin an, dass sie mit dem Drücken der Tasten be ginnen kann.
Verlässt das Register seine Ruhestellung, so wird über die Bürste c des Registerwäh lers und Arbeitskontakt von Gsr eine Bat terie angelegt, die das Relais<I>T f r,</I> welches später unabhängig von Gsr, im Stromkreis: Bürste e. Arbeitskontakt von Htr und seinen Arbeitskontakt erregt bleibt, erregt. Gsr bringt ferner über einen andern Arbeitskon takt den Verbindungsleitungssucher PG zum Anlaufen.
Wenn eine freie Verbindungsleitung er reicht ist, zieht Ttr infolge der am Arbeits kontakt von<I>T</I> f i- vorhändenen Erde auf, hält dadurch<I>PG</I> an und erregt Htr.
Htr schaltet die niederohmige Wick lung von Th- ein und macht die Ver bindungsleitung für die Prüfung besetzt. Ferner öffnet es den Stromkreis für PR, um zu verhüten, dass der Registerwähler beim Abfallen von Rtr seine Stellung verlässt. Über seinen linken äussern Arbeitskontakt erregt es Gar.
In diesem Zustand ist der Grundstrom kreis vom Register über die Bürsten c und d des Registerwählers den Arbeitskontakten von<I>T f r</I> und den Arbeitskontakten von Htr nach dem fernen Gruppenwähler durch geschaltet.
Nachdem alle Ziffern empfangen worden sind, rückt das Register vor und erlaubt Rtr abzufallen, welches seinerseits Gsr zum Ab fallen bringt und damit den Tastensatz vom Register abschaltet. Fällt Gsr ab, so wird ein über die Wicklung von Llr, Ruhekontakt Gsr, Arbeitskontakt Bsr. Arbeitskontakt<I>Gor</I> nach Erde führender Stromkreis für die Er regung des Relais<I>Tor</I> des Klinkenstromkrei ses (Fig. 1) geschlossen.
<I>Tor</I> des Klinkenstromkreises schliesst den Schnurstromkreis der Beamtin an und trennt den Taetencatz ab, so dass dieser nunmehr für eine weitere Verbindung verwendet wer den kann.
<I>Tor</I> Öffnet den Stromkreis von Jtr und bringt dadurch das Relais Rsr zum Abfallen. Überwachung. Die Überwachungssignale werden der Beamtin aus einem fernen Grup penwähler übermittelt, indem ein hoher Wi derstand mit verschiedenen Perioden im c- Draht des Gruppenwählers eingeschaltet wird, wodurch das Relais Ttr abwechslungs weise abfällt und aufzieht.
Während Ttr aberregt ist, ist das Grenzrelais Str im Klin- kenstromkreis in Reihe mit Tor über Lhr, Ruhekontakt Gsr, Arbeitskontakt<I>Gor,</I> Ruhe kontakt Ttr, Arbeitskontakt<I>Gor,</I> Ruhekon takt Bsr, Arbeitskontakt Lhr und Erde, er regt.
Hingegen fällt, sobald das Relais Ttr aufzieht,<I>Str</I> infolge Aufhebung des Kurz schlusses zum Widerstand am Ruhekontakt von Ttr ab. Dagegen bleiben<I>Tor</I> und Lhr über den Ruhekontakt von Gsr, Widerstand, Arbeitskontakt<I>Gor,</I> nach Erde erregt. Auf diese Weise wird das Flackersignal nach der Überwachungslampe übertragen.
Am Schlusse der Wahl wird die Batterie durch das Register von der Bürste e abge trennt, so dass das Relais<I>T f r</I> abfallen kann und seinerseits den Registerstromkreis vom Verbindungskreis abschaltet und die Be amtin durchverbindet.
Die Relais Lhr, <I>Gor</I> und Htr bleiben aufgezogen, bis die Verbindung von der Be amtin durch Herausziehen des Stöpsels ab gebrochen wird.
Eine zu irgend einer Zeit erwirkte vor zeitige Auflösung bringt sämtliche Relais zum Abfallen und gestattet dem Register, in die Ruhestellung zurückzukehren, da sein Haltestromkreis am Arbeitskontakt von<I>T f r</I> oder Gsr und Rsr geöffnet ist. Welcher Ar beitskontakt geöffnet ist, hängt von der Ent wicklung der Verbindung zur Zeit der Auf lösung ab.
Wenn ein in freier Wahl begriffener Verbindungskreis auf dem Register anhält, wird das Relais Rhr über den Folgeschalter kamm<I>C,</I> BJ und das Prüfrelais des Verbin- düngskreises parallel zu einem ebenfalls mit den Kämmen C und N verbundenen Wider stand erregt.
Rhr schliesst über Kamm<I>B</I> einen Strom kreis, welcher den Folgeschalter aus Posi tion 1 nach Position 4 treibt, wobei ein Halte stromkreis für Rhr geschlossen wird, welches nun mit dem Prüfrelais Rtr des Verbindungs kreises in Reihe liegt.
Wenn das Register Position 1 verlässt, wird eine Batterie über Kamm N für die Erregung des Relais T fr im Verbindungs kreis angelegt, welches den AuszKhlgrund- stromkreis vorbereitet und ihn bis zum Ab fallen des Registers ,am Ende der Wahl auf recht hält.
Drückt die Beamtin die erste Zahlentaste, so werden je nach der verlangten Ziffer ein oder mehrere der Relais Sar, Sbr, Scr und Sdr erregt. Die folgende Tabelle zeigt, in welcher Weise die Relais der gedrückten Taste entsprechend erregt werden.
EMI0003.0050
Ziffer <SEP> Sar <SEP> Sbr <SEP> Ser <SEP> Sdr
<tb> <B>1 <SEP> # <SEP> xx <SEP> xx</B>
<tb> 2 <SEP> <B>xx <SEP> xx</B>
<tb> 3 <SEP> <B>xx <SEP> xx <SEP> xx</B>
<tb> 4 <SEP> <B>xx <SEP> xx</B>
<tb> <B>xx <SEP> xx <SEP> xx</B>
<tb> 6 <SEP> <B>xx</B>
<tb> 7 <SEP> <B>xx <SEP> xx</B>
<tb> 8 <SEP> <B>xx</B>
<tb> 9 <SEP> <B>xx <SEP> xx</B>
<tb> 0 <SEP> <B>xx</B> In dieser -Tabelle sind die erregten Re lais mit XX bezeichnet.
Diese Relais betätigen ein oder mehrere der Relais<I>Aar,</I> Abr, Acr und Adr, deren Halte- tromkreis über die Wicklung eines Relais Par nach Kamm G führen.<I>Par</I> ist jedoch über die Arbeitskontakte von<I>Aar,</I> Abr, Acr oder Adr kurzgeschlossen, bis Sar, Sbr, Scr, Sdr abgefallen sind, was nur dann erfolgt, wenn die Beamtin die Nummerntaste losgelassen hat.
Sobald Par aufzieht, bewirkt es die Er regung des Relais For, so dass die Kontakte des Relais Sar, Sbr etc. nach dem zweiten Registerrelaissatz <I>Bär,</I> Bbr, Bcr und Bdr um gelegt werden.
Beim Drücken einer weiteren Nummern taste werden in ähnlicher Weise die Relais Sar, Sbr etc. und einige der Relais<I>Bar,</I> Bbr, <I>Bei-,</I> Bdr erregt, wobei die letzteren einen Haltestromkreis über das Relais Pbr nach Kamm G schliessen.
Pbr zieht auf, sobald die Nummerntaste losgelassen wird und die Relais Sar, Sbr etc. abgefallen sind.
Pbr bewirkt die Erregung von Sar, wel ches die Verbindungen von den Kontakten der Relais Sar, Sbr etc. nach dem dritten Relaissatz <I>Car,</I> Cb-r, Ccr und Cdr umlegt. Gleichzeitig schliesst Pbr einen Stromkreis über Kamm B, welcher den Folgeschalter von Position 4 nach Position 6 treibt. In Position 6 findet die erste Wahl statt, wo- bei der Grundstromkreis über einen Ruhe kontakt von<I>T</I> cro und Kamm<I>D</I> geschlossen ist.
Osr wird in bekannter Weise erregt und schliesst einen Stromkreis über Kamm E, Kontakte der Relais<I>Aar,</I> Abr, Acr und Adr naeh einem bestimmten Zählrelaispaar und wählt in normaler Weise das verlangte Niveau.
Am Ende der Wahl wird der Grund- stromkreis bei Ter geöffnet, wobei: Tcr gleichzeitig einen Stromkreis über den Ruhe kontakt von<I>Ohr</I> für den Folgeschalter schliesst, welcher sich nun von Position 6 nach Position 7 bewegt, in welcher er bleibt, bis die letzte Ziffer gedrückt wird, falls dies nieht bereits geschehen ist.
<I>Empfang der</I> beiden letzten <I>Ziffern.</I> Der Empfang der beiden letzten Ziffern kann gleichzeitig mit der ersten Wahl erfolgen. Wenn die Taste der dritten Ziffer gedrückt wird, ziehen die Relais Sar, Sbr etc. neuer dings auf und bewirken die Erregung eines oder mehrerer der Relais Car, Cbr, Ccr und Cdr, welche sich in Reihe mit<I>Per</I> und Kämm J halten.
Dabei kann<I>Per</I> eventuell <I>Tor</I> betätigen und dadurch den letzten Re gisterrelaissatz<I>Dar,</I> Dbr, Der und Ddr an schliessen.
Die letzte Ziffer wird auf ähnliche Weise empfangen, wobei bestimmte Relais des Satzes<I>Dar,</I> Dbr ete. aufziehen und sich halten, in Reihe mit<I>Zur</I> und Kamm<I>J.</I> Ddr hingegen schliesst beim Aufziehen einen direkt nach Erde führenden Haltestromkreis. Wenn<I>Zur</I> oder Ddr aufziehen, schliessen sie einen Stromkreis über Kamm B, welcher den Folgeschalter aus Position 7 nach Position 8 treibt, wenn der Grundstromkreis, wie frü her geschlossen ist.
Beim Verlassen der Po sition 7 wird Rlrr vom Prüfrelais abgeschal tet und bleibt über den Flackerzeichenschlüs- se I'h, Arbeitskontald von T fr, Lampe BL nach Erde aufgezogen. Rtr fällt ab und schaltet die Taste wie vorstehend beschrie ben ab.
<I>Zweite Wahl.</I> Die zweite Wahl hat keine direkte Beziehung zum Numerierungsschema des Amtsbezirkes, .sondern hängt von der Gruppierung der Verbindungsleitungen nach den, Leitungswählern ab. Jede der fünf Gruppen mit 200 Leitungen eines jeden Tau end hat Zugang zu sechs Verbindungs leitungen. Es ist deshalb klar, da,ss der Gruppenwähler je nach der zweiten Ziffer unter der Führung des Registers den ersten, siebenten, dreizehnten, neunzehnten oder fünfundzwanzigsten Kontakt wählen muss, bevor er mit der freien Wahl einer freien Verbindungsleitung beginnt.
Zum Verständnis des Vorganges soll jeder der obgenannten Fälle untersucht werden. <I>Es soll der erste</I> Kontakt gewählt wer- den., <I>das</I> heisst <I>zweite Ziffer gleich 8 oder 9.</I> Der Kontakt von Osr wird über Kamm E, Ruhekontakt von<I>Ohr,</I> Kamm P. Ruhekon takt von Tfr, Ruhekontakt von Bdr, Ruhe- kontakt Bbr mit Ecro verbunden. Der erste Kontakt wird deshalb gewählt.
<I>13.</I> Kontakt, <I>zweite Ziffer gleich</I> .4 <I>oder 5.</I> In diesem Falle wird das Relais<I>Ohr</I> über den Arbeitskontakt von Bdr und Kamm G betätigt.
Per Kontakt von Osr wird deshalb über h:imm E von<I>Ohr</I> mit Ecr," verbunden. find 11. Schritte gemacht worden und ist Trr" erregt, so wird der Kurzschluss'<I>zu Ehr</I> beseitigt. Dieses Relais zieht deshalb über die Ruhekontakte von<I>T f r</I> und Sgr in Reihe mit<I>Ohr</I> auf, öffnet den Haltestromkreis der Zählrelais Tcr, Ecr" bis Ecr" und. schliesst ferner über den letzten' Ruhekontakt von Sgr das Relais<I>Ohr</I> kurz, welches langsam abfällt.
Die Zeit, welche zwischen dem Öff nen des Ruhekontaktes von<I>Ehr</I> und<I>Ohr</I> und dem Schliessen des Ruhekontaktes ver streicht, genügt, um die Zählrelais vor dem nächsten Impuls zum Abfallen zu bringen. Es muss bemerkt werden, dass dies stattfindet, währenddem der Bürstenwagen des Gruppen wählers die langen Zähne bestreicht, und dass aus diesem Grunde die momentane Öffnung des Grundstromkreises durch Tcr" keinen Einfluss hat.
Fiat <I>Ohr</I> seinen Ruhekontakt geschlossen, so führt der Stromkreis vom Arbeitskontakt Osr jetzt über den. Ruhekontakt von<I>Ohr,</I> Kamm P, Ruhekontakt von<I>T f r ,</I> Arbeits kontakt Bdr, Arbeitskontakt von Bbr nach Ecrl, so dass zwei weitere Schritte ausgeführt werden und damit insgesamt dreizehn er geben.
<I>19.</I> Kontakt, <I>zweite Ziffer</I> gleich <I>2</I> oder <I>3.</I> Die Umrechnung findet in gleicher Weise statt wie beim dreizehnten Kontakt, doch wird jetzt der Arbeitskontakt von Osr zu- lezt über den Arbeitskontakt- von Bdr und den Arbeitskontakt von Bcr mit Ecr verbun den und ergibt insgesamt 19 Schritte.
<I>25. Kontakt, zweite</I> Ziffer <I>gleich 0 oder 1.</I> Wie im Falle des 1ä. und 19. Kontaktes zieht Osr über den Arbeitskontakt von Bdr auf. Zudem wird Sgr im Stromkreis: Ruhe kontakt von Bbr, Ruhekontakt von Bcr; Ar- beitskontakt von Bdr, Ruhekontakt von T fr\ und Erde bei Kamm H erregt.
Der Arbeitskontakt von Osr ist wie frü her mit Ecr,." verbunden.
Wenn der 11. Schritt gemacht ist, ar beitet Tcr" und<I>Ehr</I> kann aufziehen. In die sem Falle schliesst<I>Ehr</I> das Relais<I>Ohr</I> nicht kurz, sondern schafft einen Stromkreis für die Erregung von<I>T fr ,</I> welcher über den Arbeitskontakt von Sgr und die Wicklung von<I>Ohr</I> führt.
T fr zieht ziemlich langsam auf und bewirkt nach Ablauf einer gewis sen Zeit, während welcher alle Relais Tür und Ecr mit Ausnahme von Tcr und Ecr abfallen können, an seinem äussern Ruhekontakt das Abfallen von<I>Ehr.
T f r</I> bringt ferner Sgr zum Abfallen. Sgr fällt langsam ab und schliesst seinen Ruhekontakt nicht vor Ehr. Wenn<I>Ehr</I> abfällt, findet es an seinem Ruhekontakt eine von: <I>Tür"</I> kom mende Batterie und bleibt neuerdings kurz geschlossen bis zur zweiten Erregung von <I>T er. Ohr</I> bleibt aufgezogen und<I>T f r</I> schliesst einen. Haltestromkreis über Kamm M nach Erde. Die nicht induktive Wicklung von Tfr' verhindert bei dessen Erregung den zeit weiligen Kurzschluss von<I>Ohr.</I>
Mittlerweile hat der Bürstenwagen des Gruppenwählers die langen Zähne verlassen und den 11. Kontakt erreicht.
Der Arbeitskontakt von Osr ist nun wiederum über den Arbeitskontakt von<I>Ohr</I> nach den Zählrelais verbunden. Doch da Tcr und Ecrx" aufgezogen bleiben, führt der Stromkreis nach Erc". Auf diese Weise führt der Gruppenwähler zehn weitere Schritte aus, welche ihn auf die zweiten langen Zähne bringen. Hier ziehen die Relais<I>Ohr</I> und<I>Ehr</I> in genau gleicher Weise, wie für den 19.
Kon takt beschrieben wurde, ,auf, worauf der Arbeitskontakt von Osr über den Ruhekon takt von<I>Ohr,</I> Kamm P, Arbeitskontakt von <I>T f</I> r mit Ecr, verbunden ist. Auf diese Weise macht der Grupenwähler im ganzen 11 @- 10 -I- 4 = 25 Schritte.
Ende <I>der</I> Hunderterwahl. Am Ende der Wahl der Ilunderter verlässt der Folgeschal ter, da, Tür" arbeitet, Position 8 und geht nach Position 91/2 weiter, in welcher die freie Wahl des Gruppenwählers gesteuert wird. Nach Position 8 fallen die Relais Tfr und Ehr ab, da der Stromkreis bei Kamm<I>H</I> geöffnet wird.
Da die Freiwahl aufhören muss, sobald der Gruppenwähler die Gruppe der sechs Verbindungsleitungen geprüft hat, wird durch das Register eine Nachprüfung vor genommen. <I>Alle</I> Leitungswähler <I>sind</I> besetzt. Ist der Gruppenwähler in Freiwahlstellung, so wird Osr durch den Gruppenwähler über e=inen Widerstand von 1000 Ohm erregt. Der Arbeitskontakt von Osr ist in Position 91/2 des Registers über Kamm I' mit dem Re lais Eer,3 verbunden. Sowie der Bürstenwagen sucht, werden die Zählrelais wie bei einer regulären Wahl ausgeschaltet.
Wird in die ser Gruppe von sechs Verbindungsleitungen keine freie Leitung gefunden, so zieht das Relais Ter., sowie der Bürstenwagen den sechsten Kontakt der Gruppe verlässt, auf. Über den Arbeitskontakt von Tcr2 und Kamm N wird die volle Batteriespannung angelegt, durch die das Grenzrelais Bdr' des Verbin dungskreises erregt -wird. Bdr schliesst einen Haltestromkreis über seinen Arbeitskontakt und das Relais<I>Tor</I> des Klinkenstromkreises. Da die im Haltestromkreis sich befindende Wicklung einen niedrigen Widerstand be sitzt, veranlasst dieses Relais das andauernde Brennen der Überwachungslampe des Schnur. Stromkreises der Beamtin.
Dieses Dauersig nal, welches unmittelbar auf das Freiwahl signal folgt, zeigt der Beamtin an, dass alle nach dem Leitungswähler führenden Verbin dungsleitungen besetzt sind.
Beim Aufziehen von Bdr' wird die Erde am Arbeitskontakt des Relais Lhr beseitigt und sämtliche Relais des Verbindungskreises fallen ab, wodurch auch der ferne Gruppen wähler aufgegeben wird. Das Abfallen von Tfr- gibt das Register frei. Bdr hebt ferner die Erde an der Armatur von Jtr auf und verhindert dadurch die Wiedererregung des Klinkensuehermagnetes PF. Das Relais Bdr' bleibt aufgezogen, bis die Fernbeamtin ihren Stöpsel herauszieht.
<I>Ein</I> Leitungswähler ist <I>frei.</I> Bevor das Register Position 91'-'- erreicht, wird über den Kamm K ein hochohmiges Relais Bsr erregt und hierauf bei Kamm D mit dem A-Draht des Grundstromkreises verbunden. Eine Erde am Kamm N des Gruppenwählers (Fig. 5) hält Bsr aufgezogen, bis der Gruppenwähler die Freiwahlstellunb verlässt.
Wenn dieses erfolgt, fällt Relais Brs ab' und erregt über seinen Ruhekontakt das Relais Tera, welches das Register unverzüglieh von Position 91/2 nach Position 11 treibt, in welcher die Wahl der Zehner stattfindet.
Zehneravahl. In Position 11 findet die Wahl der Zehner statt, in gleicher Weise, wie anlässlieh der ersten Wahl beschrieben wurde. Am Ende der Wahl bewegt sich der Folgeschalter infolge der Erregung von Ter, aus Position 11 heraus nach 13.
Einerwahl. Die Einerwahl wird in ähn- licher Weise wie die erste Wahl ausgenommen im Falle, wo die Einerzahl gleich 0 oder die Hunderterzahl ungerade ist.
Ungerade Hunderter. Eiteer <I>nicht gleich 0.</I> Im Falle, da.ss die Hunderterzahl ungerade ist, wird das Relais Bar gehalten und das Relais Ohr über den Arbeitskontakt von Zur, Arbeitskontakt von Bar und Kamm G er regt.
Der Arbeitskontakt von<I>Ost</I> ist dann über den Arbeitskontakt von<I>Ohr</I> mit Ecri" verbunden, so dass' zuerst. 1l. Schritte ge macht werden. Wenn die Tcr- und die Ecr- Rela-is abfallen, bleiben Teri und Eeri er regt. Deshalb wird, wenn<I>Ohr</I> abgefallen und der Arbeitskontakt von Osr über die Kontakte der Relais<I>Dar,</I> Dbr ete. mit den Zählrelais verbunden ist, ein kurzer Schritt gemacht. Dies ist nötig, da<B>11</B> und nicht 10 Schritte ausgeführt worden sind.
Ungerade Hunderter. <I>Einer gleich 0.</I> Im Falle, dass die Einerzahl gleich 0 ist, wird einzig das. Relais Ddr erregt. Das Re lais Zur- schliesst, da. es nicht erregt ist, den Stromkreis für<I>Ohr</I> nicht. Der Arbeitskon- takt von Osr ist deshalb über den Arbeits kontakt von<I>Ohr,</I> Kamm P, Ruhekontakt von Zur, Arbeitskontakt von<I>Bar</I> mit Ecrio ver bunden.
Elf Sehritte werden ausgeführt und das Relais Tcro bewirkt das Fortschreiten und Abfallen des Registers.
Gerade Hunderter. Ei-nerzahl <I>gleich 0.</I> In diesem Falle ist das Relais<I>Bar</I> nicht erregt und der Arbeitskontakt von Osr des halb über den Ruhekontakt von<I>Bar</I> mit Ecro verbunden, worauf der Bürstenwagen einen Schritt macht.
<I>Ende der</I> Wahl. Wenn das Register Po- sition 18 verlässt, wird die Haltestrombatte- rie am Kamm N abgetrennt, so dass das Re lais T fr des Verbindungskreises und dem zufolge auch das Relais Rhr abfallen kann.
Auflösung. Eine zu irgend einer Zeit erfolgende vorzeitige Auflösung des Regi sters ist durch das Abfallen des Relais Rhr gekennzeichnet.
<I>Der</I> Gruppenwähler (Fig. <B><I>5)</I></B><I> arbeitet.</I> Wenn eine Verbindungsleitung nach dem Gruppenwähler durch einen Verbindungs kreis belegt wird, so zieht das Relais Tqr über seine niederohmige Wicklung auf, er regt dadurch Rlr, welches seinerseits Axr betätigt. Das Grenzrelais Tbr, das in Reihe mit Blr liegt, arbeitet nicht, bis die hoch- ohmige Wicklung des Relais Blr, wenn der Gruppenwähler die Ruhestellung verlässt, kurzgeschlossen wird.
Nachdem die ersten zwei Ziffern vom Register empfangen worden sind, wird der Grundstromkreis über einen Kompensations widerstand bei Kamm 0 für das Relais Glr geschlossen, wodurch der Folgeschalter nach Position 2 getrieben wird, in welcher eine Auslösespindel in an sich bekannter Weise eingestellt wird.
In Position 3 wartet der Gruppenwähler, bis das Register alle Ziffern erhalten hat. Ist dies der Fall, so zieht Glr über den Grundstromkreis auf und treibt den Folge schalter nach Position 4 und steuert hierauf die Wahl der Hunderter. In Position 4 ar beitet das Relais Tsr in Reihe mit einem Widerstand, Kamm Q und den Unterbre chern JFJ und FLJ,
wodurch die hoch- ohmige Wicklung von Rlr intermittierend kurzgeschlossen wird. Dieses Flackern wird nach dem Grenzrelais <I>T</I> br übertragen, wel ches seinerseits die hochohmige Wicklung von Tqr intermittierend kurzschliesst. Ttr im Ver bindungskreis spricht an und überträgt das intermittierende Flackern nach der Über wachungslampe.
<I>Freie Wahl einer</I> Verbindungsleitung <I>in</I> <I>einem</I> Leitungswähler. Wenn der erste Kon takt der Hundertergruppe erreicht ist, so wird der Grundstromkreis im Register ge öffnet, bringt Glr zum Abfallen und treibt den Folgeschalter des Gruppenwählers von Position 4 nach Position 6. In Position 53/4 wird Glr über Kamm E, Arbeitskontakt Äxr, Kamm G, Ruhekontakt von Gtr erregt, wo durch R in Position 6 anhält. In Position 6 wird P1 erregt und beginnt die freie Wahl in der Gruppe der nach den Leitungswählern führenden sechs Verbindungsleitungen.
In Position 6 ist ferner ein Stromkreis über einen Widerstand von,<B>1000</B> Ohm, Kamm D, Kompensationswiderstand, Kamm 0, Grundstromkreis nach Erde bei Kamm N geschlossen, in welchem das Schrittrelais er regt wird. Die Zahl der bestrichenen Kon takte wird im Register über Kamm D durch Int-1 angezeigt.
Wird kein freier Leitungswähler gefun den, so fallen Register und Gruppenwähler im Augenblicke,. da der Bürstenwagen den sechsten Kontakt, wie im Zusammenhang mit dem Registerstromkreis (Fig. 3 und 4) be schrieben wurde, verläss't, ab.
Wenn ein freier Leitungswähler gefun den wird, zieht das Relais Gtr auf, bringt Glr zum Abfallen und treibt den Folgeschal ter aus Position 6 nach Position B. Beim Verlassen von Position 6 wird die Erde am Kamm N beseitigt und das hochohmige Re lais Bsr im Register fällt ab, so dass letzteres in die Position der Zehnerwahl gebracht wird.
In Position 8 wird der Grundstromkreis über den Kompensationswiderstand und die Kämme M und N nach dem Leitungswähler durchgeschaltet, da die Einstellung der Zeh ner und der Einer in normaler Weise durch geführt wird.
Am Ende der Wahl wird der Stromkreis von Gtr im Leitungswähler geöffnet. Gtr fällt ab und erregt Glr, welches den Folge schalter in Position 8 zum Anlaufen bringt. Dabei schliesst Gl-r einen Haltestromkreis über seinen Arbeitskontakt und Kamm G nach dem Ruhekontakt von Gtr, so dass der Folgeschalter durch Position 11 nach 12 läuft. Das der Beamtin übermittelte inter- mittierende Flackerzeichen geht nun in ein andauerndes Flackern über.
In Position 12 bezw. 7 verbleiben nun die Gruppenwähler auf der verlangten Lei tung, bis die Beamtin die Verbindung zu vervollständigen wünscht.
Um dies zu tun, gibt die Beamtin einen einmaligen Rufstrom ab. Das Relais Acr' arbeitet und schliesst einen Stromkreis für die Erregung von Srr und Rcr, wobei das letztere einen über Kamm S einen Wider stand von 250 Ohm führenden Haltestrom kreis schliesst, und bereitet ferner einen Stromkreis über Kamm B für die Bewegung des Folgeschalters vor, welcher geschlossen wird, wenn Srr abfällt, das heisst, wenn die Beamtin mit dem Rufen fertig ist.
Der Gruppenwähler bewegt sich von 12 nach 13, öffnet momentan bei Kamm K die Erdverbindung, welche Flr des Leitungs wählers erregt hielt. Flr fällt ab, bringt über Kamm B (Fig. 6) den Folgeschalter zum Anlaufen, welcher hierauf aus Position 8 nach Position 10 weiterläuft.
Beim Durchlaufen der Position 8 wird das Prüfrelais Ftr geerdet und die Leitung geprüft.
Ist die Leitung frei, so zieht Ftr auf und hält sich, so dass', wenn FZr über den sich in Arbeitsstellung befindenden Kontakt von Iiat-2 und über Kamm Ein Position 96/8 erregt wird, es seinen über den linken Ar beitskontakt, Widerstand von 1500 Ohm und Kamm 9 führenden Haltestromkreis am Ruhekontakt Ftr unterbrochen findet. Flr fällt deshalb ab, sobald Kamm E öffnet und der Folgeschalter kann von 10 nach 11 und in ähnlicher Weise nach Position 13 fort schreiten.
Wenn der Gruppenwähler Position 12 bis 1.3 durchläuft, fällt Rcr ab und Glr wird lokal über Kamm E (Position 126/8) erregt und bleibt in einem Haltestromkreis erregt, der über seinen Arbeitskontakt, Kamm G, bei Kamm 3I im Leitungswähler nach Erde führt, welch letztere behoben wird, wenn der Leitungswähler Position 10 ver- lä.sst.
Glr- fällt deshalb ab und bewirkt, dass der Gruppenwähler von Position 13 nach 16 weiter geht, und erdet über die Kämme H und L den C-Draht, so dass, wenn der Grup penwähler fortschreitet, der C-Draht nicht mehr geöffnet wird. In Position 16 wird dem verlangten Teilnehmer ein Rufstrom abgegeben.
Antwortet der gerufene Teilnehmer, so wird das Relais Psr über die Leitung erregt und beseitigt den Kurzschluss zur hoch- ohmigen Wicklung des Relais Rlr, so dass Thr abfällt, wodurch das Relais Ttr des Verbindungskreises aufzieht und die Über wachungslampe löscht.
Ist die Leitung besetzt, so ruft die Be amtin, wie früher. Der Leitungswähler be ginnt die Prüfung in an sich bekannter Weise; dabei bleibt Ftr .aberregt. Ist des halb Flr über Kamm<B>E</B> in Position 96/$ aufgezogen, so verläuft sein Haltestromkreis nach dem C-Draht über den Ruhekontakt von Ftr und die Kämme K und G.
Der Leitungswähler verbleibt deshalb in Position 1.0, und da, am A-Draht bei Kamm M weiterhin eine Erde vorhanden ist, hält der Gruppenwähler in Position 13 an und die Beamtin erhält durch die Erregung von Tsr über Kamm R und BFI ein Flacker- zeichen.
<I>Die Beamtin wünscht die</I> Fernverbindung zu <I>erteilen.</I> Die Beamtin gibt kurz Rufstrom ab: Acr=, Srr und Per sind aufgezogen, wo bei AW über Kamm S gehalten wird.
Wenn der Rufstrom aufhört, fallen Aer' und Srr ab und lE,tzteres bewirkt, dass der Folge t' Stellung 1.3 verlässt und nach Stel lung<B>111</B><I>geht.</I> Glr bleibt über Kamm<I>L,</I> welcher >chliesst, bevor G öffnet, aufgezogen.
Rcr füllt ab, und da der C-Draht momentan l@E-i hun@m h unterbrochen ist, fällt auch EIL lo-lais Flr des Leitungswählers ab, so (1;
,l) dur letztere nach Position 11. geht, in -EIEh@-r Flr neuerdings, nachdem es vorher 1@hal erregt wurde, über den wieder ge- 'clllossenen Kamm K gehalten wird. Die ('l)ertragerspule des Gruppenwählers ist nun in Reihe mit einem kleinen Kondensator zur gewünschten Leitung in Brücke geschaltet und die Beamtin kann mit dem Teilnehmer .preehen.
Wünscht die Beamtin die lokale Ver bindung abzubrechen, so ruft sie; Aer', Srr und Crr arbeiten und der Folgeschalter ver- lässt 1.4i/2, um im Stromkreis über Arbeits kontakt von Rcr und Kamm J nach 16 zu gehen.
Zwischen 141,s und 15@ wird Kamm J neuerdings geöffnet, so da.ss Flr wiederum abfällt und dem Leitungswähler gestattet, aus Position 11 über .13, wie soeben be schrieben, nach Position 15 zu gehen.
Zwischen 13 und 15 wird am Kamm H der C-Bürste eine direkte Erde angelegt, welche die für eine lokale Verbindung be nützten Wähler zum Abfallen bringt. Die Leitung ist hierauf, wie früher, fernbesetzt.
Sowie die Kämme S und H öffnen, fällt Bcr ab, und Tsr kann über die Leitung auf ziehen, bevor der Stromkreis für Bcr am Kamm K wiederum geschlossen wird. IinFalle, dass der Teilnehmer bereits auf der Leitung ist, .arbeitet das Relais Tsr und öffnet den Stromkreis von Bcr, so dass, wenn K schliesst,
der Teilnehmer keinen Rufstrom über die Arbeitskontakte von Rcr erhält.
Wenn der Teilnehmer seinen Hörer auf gehängt hat, so wird er in Position 16 des Gruppenwählers wie früher gerufen.
In der Besetztstellung des Leitungswäh lers sind die B- und C-Drähte über Kamm J miteinander verbunden. Ist deshalb die ver langte Leitung fernbesetzt, so wird der Summton über die Übertragerspule des Gruppenwählers der Beamtin übermittelt.
Ist. anstatt einer nach einem lokalen Lei tungswähler führenden Verbindungsleitung eine solche nach einem Unteramt gewählt worden, so wird der dritte Draht der Unter- amtverbindungs:leitungtemporärunterbrochen. Dies bringt Gtr zum Abfallen, sobald sich der Gruppenwähler in Position 8 befindet, und bewirkt die Erregung von Glr, und der Folgeschalter verlässt Position B. Die Dauer des Unterbruches ist so bemessen, dass Grt früh genug wieder aufzieht und Glr zum Abfallen bringt, damit der Folgeschalter in Position 11, in der er bis an das Ende der Wahl verbleibt, anhalten kann.
In Position 11 ist der Kompensations widerstand am Kamm beseitigt, da der Leitungswählerstromkreis des Unteramtes mit einem eigenen Kompensationswiderstand versehen ist.
Die hochohmige Wicklung des Relais Blr ist nun über Kamm H mit dem Ruhekontakt von Gtr, welches das Flackerzeichen für den Unteramtsstromkreis erhält, verbunden.
Die Auflösung wird durch die Ab erregung des Relais Tqr, hierauf Blr und Axr zum Abfallen bringt, erwirkt. Axr öffnet die<I>A-, B-</I> und C-Drähte gegen den Leitungswähler, und Rlr beginnt über Kamm B mit der Auflösung des Schnurstromkreises. Der Gruppenwähler und der Leitungswähler kehren in die Ruhestellung zurück, nachdem in an sich bekannter Weise ihre Auslöse- spindel und der Bürstenwagen zurückgeführt worden sind.