CH123723A - Maschine zum Vorbereiten des Fersensitzes von Schuhwerk für das Befestigen von Absätzen. - Google Patents

Maschine zum Vorbereiten des Fersensitzes von Schuhwerk für das Befestigen von Absätzen.

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CH123723A
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Inventor
United Shoe Machinery C Boston
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United Shoe Machinery Corp Pat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D35/00Presses for shaping pre-existing loose soles, shoe bottoms or soles fixed to shoe bottoms

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Masehine zum Vorbereiten des Fersensitzes von Sehuhwerk für das Befestigen von  Absätzen.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Maschine zum Vorbereiten des Fersensitzes  von Schuhwerk für das Befestigen von Ab  sätzen.  



  Bei der Herstellung von Schuhwerk ist  es gebräuchlich den rückwärtigen Teil der  Sohle zu beschneiden, damit die Sohlenferse  in den becherartigen Fersensitz eines Holz  absatzes oder andern Absatzes hineinpasst.  Vor dem Befestigen des Absatzes soll die be  schnittene Sohlenferse, der Oberledereinschlag  und der Flansch der Hinterkappe einem kräf  tigen Druck ausgesetzt werden, und zwar  wird dieser Druck durch einen Stempel aus  geübt, dessen Druckfläche entsprechend dem  Fersensitz des zu befestigenden Absatzes ge  staltet ist. Gegenstand der Erfindung ist nun  eine Maschine, die dieses Pressen oder Vor  formen des     Fersensitzes    des Schuhes in zu  verlässiger Weise und rasch bewerkstelligt.  



  Diese Maschine besitzt einen zum Formen  der Schuhferse dienenden Stempel und einen  relativ zu letzterem     bewegbaren    Schuhträger  und zeichnet sich dadurch aus, dass vor dem  Ausüben des durch den Kraftantrieb der    Maschine bewirkten Druckes zum Formen  der Schuhferse anfängliche relative Bewe  gungen zwischen Formstempel und Schuh  träger durch von dem die Maschine bedienen  den Arbeiter     betätigbare    Mittel ausführbar  sind.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes.       Fig.    1 ist eine Seitenansicht der Maschine .  



  unter Weglassung eines Teils des Maschinen  gestelles;     Fig.    2 ist eine Vorderansicht einer  Vorrichtung zum Ablesen der Einstellung  einer Druckfeder;     Fig.    3 ist eine Einzelan  sicht, teilweise im Schnitt, gewisser Teile  der Maschine nach     Fig.    1;     Fig.    4 und 5 sind  Einzelansichten der Kupplung der Maschine.  



  An dem Maschinengestell 12 ist ein Kopf  14 angebracht, der durch Stangen 16, 17 ge  stützt wird. Ein     strebenartiges    Versteifungs  glied 18, 19, verhindert seitliches Verbiegen  .der Stangen 16, 17. An dem Kopf 14 ist ein       Stempelträger    20 angebracht, in dem der  Schaft 24 des Formstempels 22 durch einen  federbelasteten Stift 26     gehalten    wird. Der       Stift    26 kann herausgezogen werden, um ein      bequemes Auswechseln des Stempels zu er  möglichen.  



  Ein Leistenzapfen 27 ist an einem im  wesentlichen zylindrischen, horizontalen  Schwingglied 28 angebracht, dlas durch Plat  ten 30 in einem Block 29 gehalten wird. Das  Glied 28 ist im Block 29 innert kleinen Gren  zen beweglich. Der Block 29 besitzt  eine Schwalbenschwanzverbindung mit einem  Glied 34 und kann Bewegungen in der Quer  richtung des in die Maschine eingeführten  Schuhes ausführen. Der Block 29 wird durch  Reibung in dem Glied 34 gehalten, dessen  unterer, abgesetzter Teil durch das gegabelte,  obere Ende einer verhältnismässig grossen  Schraube 38 gestützt wird. Zwischen den Ga  belarmen der Schraube 38 befindet sich ein  Block, dessen obere gezahnte Fläche in eine  Verzahnung des untern Endes des Gliedes  34 eingreift.

   Kurvenflächen des Gliedes 34  liegen an entsprechend gestalteten Flächen  der     obern    Enden der Gabelarme der Schraube  38 an. Das gezahnte untere Ende des Gliedes  34 weist     ebenfalls    eine ähnliche Krümmung  auf und die Krümmungsmittelpunkte dieser  Flächen fallen ungefähr mit dem Mittelpunkt  des     Fersenspitzes    des auf dem Leistenzapfen  aufgebrachten Schuhes zusammen. Eine lose  durch einen der Gabelarme der     Schraube    38  und durch einen Schlitz des Gliedes 34 hin  durchragende Schraube 40 ist in den andern  Gabelarm hineingeschraubt, so dass das Glied  34 durch Anziehen der     Schraube    40 zwischen  den Gabelarmen festgeklemmt wird.

   Bei ge  lockerter Lage der Schraube 40 kann das  Glied 34 zwecks Freigehens der Verzahnung  seiner untern Fläche angehoben werden, um  Einstellungen der obern Teile des Schuhes um  eine     Mittellinie    zuzulassen, die ungefähr  durch den Mittelpunkt des Fersensitzes hin  durchgeht. Die Schraube 38 kann axiale  Gleitbewegungen in einem Ständer 42 aus  führen, und wird in geeigneter Weise aber  an Drehbewegungen in dem Ständer gehin  dert. Eine verhältnismässig grosse, auf die  Schraube 38 aufgeschraubte Mutter 44 ruht  auf dem Ständer 42 auf. Die beschriebene  Anordnung ermöglicht ein rasches Einstellen    des Leistenzapfens 27 durch Drehung der Mut  ter 44.

   Der auf das vordere und hintere Ende  des Fersensitzes von dem Stempel ausgeübte  Druck kann durch Kippen des Leistenzapfens  nach     vorgenommenem    Lockern der Schraube  40 ausgeglichen werden. Die Lage des Fer  sensitzes des Schuhes mit Bezug auf den  Stempel kann durch Verschiebung des     Blok-          kes    29 in der Querrichtung des Gliedes 34  oder .durch Verschiebung des Gliedes 28 mit  Bezug auf den Block 29 in einer     wagrechten     Ebene     verändert    werden.

   Der von dem Stem  pel auf die beiden     Seiten    des     Fersensitzes     ausgeübte Druck kann durch Kippen des  Gliedes 28 mit Bezug auf das Glied 29     aus-          geglichen    werden.  



  Der Ständer 42 ist bei 46 an das obere  Ende einer Welle 48     angelenkt,    die in dem  Maschinengestell 12 in .der Längsrichtung de  Stempelträgers     ?0    Gleitbewegungen ausfüh  ren kann. Die     Abwärtsbewegung    der Welle  48 wird durch     einen    Stift 49 begrenzt.     Das     obere Glied     5()        eines        Kniehebels    ist in später  näher     beschriebener    Weise mit der Welle 48  verbunden. Das untere Glied 52 dieses Knie  hebels ist bei 55 mit einem Kolben 56 ver  zapft, der sieh in einer zylindrischen Füh  rung 58 des     Maschinengestelles    verschieben  kann.

   In einen seitlichen Schlitz 60 des Kol  bens 56 tritt eine Schraube 62 ein, die die  Auf- und     Abbewegung    des     Kolbens    begrenzt.  Unter dem Kolben 56 befindet sieh das     obere     Ende einer als Ganzes einstellbaren     verhä.lt-          nismä.ssig    kräftigen Feder 64, deren unteres  Ende auf einer     Seheibe    66 aufliegt. Die  Scheibe 66 kann durch eine Schraube 68 an  gehoben oder     gesenkt    werden. Die Schraube  68 ist in den Boden der zylindrischen Füh  rung 58     hineingeschraubt    und liegt an der  Scheibe 66 an. Ein auf der Schraube 68 be  festigtes Zahnrad 70 steht mit einem Zahn  rad 72 einer senkrechten Welle 74 in Ein.

    griff. Durch Drehung einer an dem obern  Ende der Welle 74 vorgesehenen     Kurbel    76  kann die Schraube 68 gedreht werden, wobei  die Lager, der Feder 64 eine     dementsprechende     Veränderung erfährt.  



  An dem     obern    Ende der Welle 74 ist eine      mit Aussengewinde versehene Muffe 78 (Fig.2)  befestigt, auf welcher ein mit Muttergewinde  versehener Block 80 sitzt. Dieser Block ist  an einer Drehung verhindert und kann durch  Drehung der Kurbel 76 auf- und abbewegt  werden. Ein an dem Block 80 angebrachter  Zeiger 82 zeigt auf einer Gradeinteilung 84  die vorgenommene Einstellung der Feder 64  an.  



  In der kürzeren, kräftigeren Feder 64 ist  eine schwächere und längere Feder 86 unter  gebracht, die ebenfalls auf der Scheibe 66  aufliegt und mit dem Kolben 56 in Berüh  rung steht. Die Feder 86 ist jedoch kräftig  genug, um den Kolben 56 anzuheben und  nötigenfalls auch die mit dem letzteren ver  bundenen Teile des Schuhträgers. Der Ge  lenkzapfers 54 des Kniehebels 50, 52 ist mit  einem Exzenterbügel 88 verbunden, der einen  Exzenter 90 (Fix. 1 und 4) umfasst. Der Ex  zenter 90 kann sich auf einer ortsfesten, wag  rechten Achse 92 drehen, deren Drehung  durch ein Gussstück 93, das auf der Welle  92 befestigt ist, verhindert ist. An dein obern  Ende des Gussstückes 93 ist eine Vertiefung  vorgesehen, in die eine nach unten ragende  Rippe des Maschinengestelles 12 eintritt.

    Die Anordnung des Exzenters 90 und des  Kniehebels 50, 52 ist derart, dass der Exzen  ter den Kniehebel etwas über seine Streck  lage hinausbewegen kann.  



  Die Welle 48 ist folgendermassen mit dem  obern Kniehebelglied 50 verbunden: Das un  tere gegabelte Ende der Welle 48 nimmt ei  nen Blick 94 (Fix. 3) verschiebbar auf, der  durch einen Bügel 96 in seiner Lage gehalten  wird. Der Bügel 96 ist durch einen Bolzen  98 auf der Welle 48 befestigt. Durch die Ga  belarme des obern Endes des Kniehebelglie  des 50 und den Block 94 ragt ein Stift 100  hindurch. Der Block 94 hat etwas Spiel in  dem     gegabelten    Ende der Welle 48, so dass  diese Welle mit Bezug auf den Stift 100 um  eine kurze Strecke angehoben werden kann.  Ein seitlicher Stift 102 der Welle 48 ragt in  einen Teil 103 hinein, der feststellbar an dem  obern Ende einer Stange 104 (Fix. 1) ange  bracht ist.

   Das untere Ende der Stange 104    kann sich ungehindert     längsweise    in einem  Glied 105 bewegen, das bei 106 an das vor  dere Ende eines Hebels 108 aasgelenkt ist.  Das rückwärtige Ende des bei 109 an dem  Maschinengestell drehbaren Hebels 108 ist  gegabelt und umfasst eine Kupplungsstange  110, auf der ein über dem Hebel 108 befind  licher Block 112 befestigt ist. Die Stange 110  ist mit einem Trethebel 113, 116 verzapft,  der durch eine Feder 115 in angehobener  Lage gehalten wird. Eine die Stange 104 um  gebende Druckfeder 117 stützt sich einerseits  gegen einen auf der Stange 104 festsitzenden  Bund 118 und anderseits gegen das Glied 105.  



  An dem obern Teil der Kupplungsstange  110 ist eine lange Aussparung 120 vorge  sehen, die zur Aufnahme einer Abflachung  eines seitlichen Stiftes 122 eines bei 126 an  dem Maschinengestell drehbaren Hebels 124  dient. Die Stange 110 wird gegen den Stift  122 durch eine Feder 128 gezogen, die mit  dem Hebel 124 und mit der Stange 110 ver  bunden ist. Die Aussparung 120 schafft eine  einen     Totgang    gestattende     Verbindung          zwischen    der Stange 110 und dem He  bel 124, um ein Anheben des Schuh  trägers     idürch    anfängliches Herabdrücken  des Trethebels vor dem Einrücken der  Kupplung zuzulassen. Das.

   Ende des lan  gen, rückwärtigen Armes des Hebels 124  liegt gewöhnlich in der Bewegungsbahn eines       Fortsatzes    130 (Fix. 1 und 4)     eines    Gliedes  132. Das Glied 132 dient zum     Anheben    einer  Kupplungsklinke und kann begrenzte Dreh  bewegungen auf einer konzentrischen Fläche  133 ausführen. Die gewöhnliche Lage des  Hebels 124     wird    durch eine Stellschraube  136     bestimmt,    die an dem     vordern    Ende des  Hebels     angebracht    ist und sich gegen das  Maschinengestell 12 stützt. Das Glied 132  weist zwei     Fortsätze    130, 138 auf, die um  ungefähr<B>180'</B> zueinander versetzt sind.  



  Der     Fortsatz    130 ist bestimmt mit dem  Hebel 124 zusammen zu treffen und die Ma  schine     in    einer Lage zum     Stillstand    zu brin  gen, in der der Kniehebel 50, 52 geknickt  ist. Um den Exzenter 90 in seiner Totpunkt  lage zum Stillstand zu ,bringen, ist am Hebel      124 ein Anschlagglied 140 (Fig. 1 und 5)  vorgesehen, das in der Längsrichtung des He  bels 124 eingestellt werden kann. Das An  schlagglied 140 besitzt einen Schaft, der in  einer durch eine Schraube 142 anziehbaren  Büchse des Hebels 124 gehalten wird. Der  Fortsatz 138 ist bestimmt, mit dem Glied  140 zusammen zu treffen und die Maschine  in derjenigen Lage zum Stillstand zu brin  gen, in der der Schuh unter Druck gehalten  wird. Der Fortsatz 138 besteht aus einem ge  härteten Block, der an einer Fläche 144 (Fig.

    5) des Gliedes 132 anliegt. Dieser Block  wird durch eine Schraube 146 gesichert, die  in den Block 138 hineingeschraubt ist und  sich lose in einer Knagge 148 des Gliedes 132  drehen kann. Die Schraube 146 wird nach  vorgenommener Einstellung durch einen Vor  steckstift 149 an einer Drehung gehindert,  dessen Kopf 150 konisch gestaltet ist, um  einem Verfangen mit dem Anschlag 140 vor  zubeugen. Durch Einstellung der Schraube  146 kann der Punkt, an dem die Maschine  mit dem unter Druck gehaltenen Schuh zum  Stillstand kommt, verlegt werden, so dass  der Exzenter bei gestrecktem     Zustand    des  Kniehebels 50, 52 genau seine Totpunktlage  einnimmt. Das Glied 132 besitzt eine Aus  sparung 152, um eine Knagge 154 (Fig. 4)       des    den Exzenter 90 tragenden Gliedes 134  aufnehmen zu können.

   In einem Ende dieser  Aussparung ist ein federbelasteter Stift 155  untergebracht, der das plötzliche Zusammen  treffen des Gliedes 132 mit der Knagge 154  dämpft. Eine Feder 156 ist bei 157  mit dem Glied 132 und mit einem Stift  158 des Gliedes 134 verbunden. Eine  ähnliche Feder 159 (Fig. 1) auf der gegen  überliegenden Seite der Achse 92 ist in un  gefähr derselben Weise mit den Gliedern 132,  134 verbunden. Diese Federn suchen das  Glied 134 in eine durch die Knagge 154 und  den Stift 155 begrenzte Lage zu drehen. An  dem Glied 132 ist ein Kurvenstück 160 be  festigt, das unter einer breiten, bei 163 an  dem Glied 134 drehbaren, unter dem Druck  einer Feder 182 stehenden Klinke 162 liegt.

    Der verbleibende Teil der Breite der     Klinke       162 befindet sich über einer Verzahnung 164  des Umfanges eines Ringes 165, der konzen  trisch mit einem beständig angetriebenen  Zahnrad 166 ist und eine feste Verbindung  mit dem letzteren besitzt. Das Zahnrad 166  steht mit einem Zahnrad 168 einer wagrech  ten Welle 170 in Eingriff, deren verhältnis  mässig grosses Zahnrad 1722 mit dem Zahnkol  ben 174 der Läuferwelle 176 eines elektri  schen Motors 178 in Eingriff steht.  



  Die Maschine besitzt Vorkehrungen, um  ein Zurückdrehen des den Exzenter tragen  den Gliedes 134 zu verhindern, wenn die  Maschine zum Stillstand kommt. Das untere  Ende eines bei 126 an dem Masehinengestell  drehbaren Armes 188 wird durch eine Feder  190 gegen den runden Umfangsteil 192 des  Gliedes 134 gehalten. An dem Teil 192 ist  eine Kerbe 194     (Fig.    4) vorgesehen, und dia  inetral gegenüberliegend ist in den Teil 192  ein Block 196 eingesetzt, der mehrere Zähne  198 aufweist     (Fig.    1). Die Teile nehmen  solche Lagen ein, dass entweder die Kerbe  194 oder eine der Kerben 198 dem Ende des  Armes 188 gegenüberliegt, wenn die Ma  schine still steht. An dem Ende des Armes  188 ist ein kurzer Hebel 200 angeordnet, der  begrenzte Drehbewegungen ausführen kann.

    Das Ende des     Hebels    200 ist zu einem Zahn  ausgebildet, der in eine der erwähnten Ker  ben einfallen kann und eine Bewegung des  Gliedes 134 in dem dem Uhrzeiger entgegen  gesetzten Sinne verhindert. Der Hebel 200  wird durch eine Feder 204 nachgiebig in  der in     Fig.    1 dargestellten Lage gehalten.  Wenn das Glied 134 zwangsweise in einer  Richtung     zurüehgedreht        wird,    in der sich die  Kerbe 14 dem Zahn des Hebels 200 nähert,  so gibt das Glied 13-1 unter     Überwindung    der  Spannung der Feder 204 nach und     lässt    die  Drehung des Exzenters zu.

   Die Wirkungs  weise der beschriebenen Maschine ist fol  gende:  Der Schuh, beispielsweise ein gewendeter  oder durchgenähter Schuh, an den ein Holz  absatz befestigt werden soll, wird auf den  Leistenzapfen 17 aufgebracht. Der Fersen  sitz der Sohle ist durch     Besclin,3i-den    des      Sohlenendes für das Aufbringen des Holzab  satzes vorbereitet worden. Der Arbeiter kippt  durch Erfassen des aufgebrachten Schuhes  den Schuhträger um den Zapfen 46, um den  Schuh mit Bezug auf den Stempel 22 in die  beabsichtigte Lage zu bringen. Wenn der  Raum zwischen dem Fersensitz des Schuhes  und dem Stempel 22 zu gross ist, so hebt der  Arbeiter durch Drehung der Mutter 44 den  Schuhträger an.

   Wenn der Fersensitz des  Schuhes die richtige Lage mit Bezug  auf den     Stempel    22     einnimmt.    so drückt  der Arbeiter den Trethebel<B>116</B> herab.  Hierbei wird durch Vermittlung der     Stange     110, des Hebels 108, der Feder 117 und der  Stange 104 die Welle 48 des Schuhträgers  angehoben und der Schuh wird     nachgiebig     an den Stempel 22     angepresst.    Die Aufwärts  bewegung der Welle 48 ohne Strecken des  Kniehebels 50, 52 wird durch das zwischen  dem letzteren und dem Block 94 eingeschal  tete Spiel zugelassen. Die Mutter 44 wird  zweckmässig so eingestellt, dass die durch den  Trethebel herbeigeführte Aufwärtsbewegung  des Schuhträgers nur geringfügig ist.

   Durch  weiteres Herabdrücken des Trethebels nach  dem Anpressen des Schuhes an den Stempel  22 wird die Feder 117 zusammengedrückt  und -durch endgültiges     Herabbewegen    des  Trethebels rückt der sich anhebende An  schlagarm 124 die Kupplung ein, worauf die  Maschine ihren selbsttätigen Arbeitsgang be  ginnt. Der Exzenter 90 führt dann eine halbe  Umdrehung aus und streckt den Kniehebel,  wobei der Schuh unter Überwindung der  Spannung der Feder 64 gegen den Stempel  22 gepresst wird. Durch den Handgriff 76  kann der Arbeiter die Feder 64 als Ganzes  bewegen, wobei -der Raum zwischen dem  Kolben 56 und der Feder 64     verändert    wird,  um genau den beabsichtigten Druck auf den  Schuh auszuüben.  



  Die einzelnen sich beim Niederdrücken  des     Trethebels    vollziehenden Vorgänge sind       folgernde:     Durch Herabdrücken des Trethebels 116  wird . die Kupplung eingerückt, wobei der  Exzenter 90 eine halbe Umdrehung ausführt    und den Kniehebel 50, 52 streckt.     leer    erste  Teil der     Abwärtsbewegung    des Trethebels  bewirkt jedoch durch     Vermittlung    des He  bels 108, der Feder 117 und des Stiftes 102  ein Anheben des Schuhträgers.

   Wenn der       Fersensitz    des auf den Schuhträger aufge  brachten Schuhes sich in unmittelbarer Nähe  des Stempels 22 befindet, so wird der Schuh  fast augenblicklich gegen den Stempel ge  presst und die Feder 117 wird während der  fortgesetzten Abwärtsbewegung des     Tret-          hebels    zusammengedrückt. Wenn hingegen  der     Fersensitz    des Schuhes in beträchtlicher  Entfernung von dem Stempel ist, so ist der  Schuhträger durch Drehung der Mutter 44  anzuheben, damit ein Anheben des Schuh  trägers um eine     Strecke,    die kleiner ist, als  das zwischen dem Block 94 und dem Bügel  96 vorhandene Spiel, bewirkt wird, um den  Schuh gegen den Stempel zu pressen.

   Diese  Bewegung wird durch die anfängliche Her  abbewegung des Trethebels durch Vermitt  lung der Feder 117 herbeigeführt. Wenn der  Arbeiter     feststellt,    dass der Schuh nicht die  richtige Lage mit Bezug auf den Stempel  einnimmt, so     kann    er den Trethebel frei  geben und die Lage des Schuhes verändern.  Das endgültige Herabdrücken des Trethebels  bewirkt dann das Anlassen der Maschine.  Der Kniehebel 50, 52 wird zunächst ge  streckt und ein Druck wird dann auf den       Fersensitz    des Schuhes ausgeübt. Die Grösse  dieses Druckes hängt von der anfänglichen  Entfernung des obern Endes der kräftigen  Feder 64 von dem Kolben 56 ab.

   Wenn die vor  genommene Einstellung derart ist, dass vor  dem Anlassen der Maschine kein nennens  werter Abstand zwischen dem Kolben 56 und  der Feder 64 ist, so wird der     Höchstdruck    auf  den Schuh ausgeübt. Durch die Kurbel 76  kann die Feder 64 so eingestellt werden,  dass ein beabsichtigter, kleinerer Druck auf  den Schuh ausgeübt wird. Die Feder 64 kann  bei geknickter Lage des. Kniehebels jederzeit  ohne Schwierigkeit eingestellt werden.  



  Wenn der     Trethebel    116 genügend weit  herabgedrückt worden ist, so zieht die Stange  110 den kurzen Arm des Hebels 124 herab,      wobei der Anschlag 140 von dem Fortsatz 7130  des Gliedes 132 abgehoben wird. Das Glied  132 kann dann durch die Federn 156, 159 im  Sinne des Uhrzeigers gedreht werden, um die  Klinke 162 freizugeben. Die unter dem Druck  der Feder 182 stehende Klinke 162 fällt in  die Verzahnung 164 und versetzt den Exzen  ter 90 in Bewegung. Kurz nach dem Anlas  sen der Maschine trifft eine Fläche 184 des  Gliedes 134 mit der Kupplungsstange 110 zu  sammen und drückt auf die letztere. Hier  durch wird der Stift 122 des Hebels 124 aus  der Aussparung 120 ausgerückt, so dass der  Hebel 124 in eine Lage fällt, in der er mit  dem zweiten Fortsatz 138 des Gliedes 132 zu  sammentrifft.

   Wenn der zweite Fortsatz 138  während der     Umdrehung    des Exzenters mit  dem Hebel 124 zusammentrifft, so wird die  Bewegung des Fortsatzes 138 unterbrochen,  während die an dem Glied 134 angeordnete  Klinke 162 ihre Bewegung fortsetzt und mit  dem Kurvenstück 160 des jetzt feststehenden  Gliedes 132 zusammentrifft. Hierbei wird  die Klinke 162 angehoben und fällt in die  Verzahnung 164 des Ringes 165. Nach dem  Wiederanlassen der Maschine trifft eine an  dere Fläche 186 des Gliedes 134 mit der  Stange 110 zusammen und gibt den Hebel  124 frei, so dass die Maschine nach einer wei  teren halben Umdrehung des Exzenters zum  Stillstand kommt.  



  Ein Zurückdrehen des Exzenters 90 durch  sein unausgeglichenes Gewicht und durch  den Zug der Federn 156, 159 wird verhindert,  wenn die Maschine still steht. Im Falle ein  Zurückdrehen des Exzenters 90 stattfinden  könnte, so würde die Klinke 162 von dem  Kurvenstück 160 abgleiten und sich schliess  lich weit genug senken, um in die Verzah  nung des beständig umlaufenden Ringes 165  einzufallen. Die Folge hiervon wäre, dass die  Klinke 162 nach vorn geschleudert würde.  Die Klinke 162 würde dann augenblicklich  durch das Kurvenstück 160 aus der Verzah  nung ausgehoben. Wenn die Maschine mit  unter Druck gehaltenem Schuh angelassen  wird, so sucht die kräftige Feder 64 den Ex  zenter 90 durch den Kniehebel 50, 52 und den    Exzenterbügel 88 schneller zu drehen und  dies wird folgendermassen verhindert.

   An  einem Gabelteil des Gliedes 134 ist ein Glied  208 einer einsinnig wirkenden Kupplung be  festigt. An dem Kupplungsglied 208 sind  drei     Aussparungen    mit     geneigten    Flächen  210 angebracht. Das Kupplungsglied 208  ragt in den an dem Zahnrad 166 befestigten  Ring 165 hinein. Zwischen der zylindrischen  Innenfläche des Ringes 165 und jeder der ge  neigten Flächen 210 befindet sich je eine  Kupplungswalze 212, die durch unter Feder  druck stehende Stifte 214 gegen die engen  Teile der Aussparungen zwischen den Flä  chen 210 und dem Ring 165 gedrückt werden.

    Zwischen dem Glied     13.1    und dem     bestä.ndic     angetriebenen Zahnrad .166 befindet sich so  mit eine einsinnig wirkende Walzenkupp  lung, die den Stillstand des Gliedes 134 bei  fortgesetzter Drehung des Zahnrades 166     zu-          lä.sst    und     verhindert,    dass das Glied 131 dem  Zahnrad 166 voreilt. Im Falle dass das be  ständig umlaufende Zahnrad 166     unbeabsich-          tigterweise    zurückgedreht wird, so sperrt die  Walzenkupplung das den Exzenter 90 tra  gende Glied 134 mit Bezug auf das Zahnrad  166. Das Glied     13-1    wird in diesem Falle zu  rückgedreht, wobei die Zähne 198 gegen den  Hebel 200 gedrückt werden.

   Ein Bruch der in  Betracht kommenden Maschinenteile wird in  der dargestellten Bauart dadurch vermieden,  dass der Hebel 200 nachgeben kann und sich  an den Zähnen 198     vorbeibewegt.        \'renn    das den  Exzenter 90 tragende Glied 134 sich unter  dem     Einfluss    der Feder 64 schneller zu be  wegen sucht, als das beständig angetriebene  Zahnrad<B>166,</B> so klemmen sich die Walzen  212 in ihre Sitze ein und verhindern eine  Vorwärtsbewegung des Gliedes 134 mit Be  zug auf das Zahnrad 166.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Vorbereiten des Fersen sitzes von Schuhwerk für das Befestigen von Absätzen, mit einem zum Formen der Schuh ferse dienenden Stempel und einem relativ zu dem letzteren bewegbaren Schuhträger, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aus üben des durch den Kraftantrieb der Maschine bewirkten Druckes zum Formen der Schuh ferse anfängliche relative Bewegungen zwi schen Formstempel und Schuhträger durch von dem die Maschine bedienenden Arbeiter betätigbare Mittel ausführbar sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die durch den Kraft antrieb bewirkten, relativen Bewegungen zwischen Formstempel und Schuhträger durch ein und dasselbe Steuerglied einge leitet werden, durch das der Arbeiter die anfängliche Relativbewegung zwischen Formstempel und Schuhträger herbeiführt. 2. Maschinenach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied als Trethebel ausgebildet ist. B. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine nachgiebige Verbindung zwi schen dem Anlasstrethebel der Maschine und dem Schuhträger, die ein anfäng liches Anheben des Schuhträgers vor dem Einrücken des Kraftantriebes der Ma schine zulässt. 4. Maschine nach.
    Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Maschine nach dem Einrücken des Kraftantriebes selbst tätig zum Stillstand kommt, um. den Fer- sensitz des Schuhes für einen bestimmten Zeitraum unter Druck zu halten. 5. Maschine nach Patentanspruch, bei wel cher der auf das Werkstück ausgeübte Druck durch eine durch den Kraftantrieb der Maschine zusammengedrückte, kräf tige Feder herbeigeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass diese Feder als Gan zes einstellbar ist, um den genannten Druck zu verändern. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der verhältnismässig kräftigen Feder eine leichtere Feder vorgesehen ist, die ei nen Kolben in angehobener Lage hält und einen Totgang zwischen der kräftigen Fe der und dem Kolben schafft. 7. Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die verhältnismässig kräftige Feder durch einen Kniehebel zusammengedrückt wird, welcher durch einen Exzenter gestreckt wird. B.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4, 5 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass die Drehung des Exzenters mit Bezug auf ein Antriebsglied unter dem Einfluss der kräftigen Feder verän dert wird, wenn die Maschine mit unter Druck gehaltenem Schuh angelassen wird. 9. Maschine nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 4, 5, 7 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass eine Keilkupplung zwi- sehen dem Exzenter und ein den letzteren antreibendes Zahnrand vorgesehen ist, die ein Voreilen des Exzenters mit Bezug auf das Zahnrad verhindert.
CH123723D 1926-09-25 1926-09-25 Maschine zum Vorbereiten des Fersensitzes von Schuhwerk für das Befestigen von Absätzen. CH123723A (de)

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