CH105014A - Aufnahmeapparat für Reflexbelichtung. - Google Patents

Aufnahmeapparat für Reflexbelichtung.

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CH105014A
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Polygraphische Ges
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/04Copying apparatus without a relative movement between the original and the light source during exposure, e.g. printing frame or printing box

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description


  Aufnahmeapparat für     Rellegbelichtung.       Die vorliegende Erfindung betrifft einen       alpparat    zur Vornahme von     Reflexbelioh-          t.ungen.    Als     Reflexbelichtung        bezeichnet     man das als     Playertypie    bekannte Verfah  ren, bei welchem eine lichtempfindliche  Platte oder dergleichen mit der Schichtseite  gegen das wiederzugebende Original gelegt  und von der Rückseite durch den     Schicht-          trgiger    und die lichtempfindliche Schicht  hindurch belichtet wird.

   Dabei erzeugen die  von den bildfreien weissen Stellen -des Origi  nals zurückgeworfenen (reflektierten) Licht  strahlen auf dem lichtempfindlichen Papier  ein photographisches Negativ, welches nach  erfolgtem Entwickeln und Fixieren in be  kannter Weise auf eine lichtempfindliche  Platte oder dergleichen oder auch auf einen  Druckträger übertragen werden kann und  ein seitenrichtiges, dem Original entspre  chendes Positiv ergibt. Es ist auf diese Weise  möglich, ohne Benutzung einer Kamera, aus  doppelseitig bedruckten Büchern, Zeitschrif  ten! und dergleichen Kopien anzufertigen.

    Bisher konnte dies wegen     .der    hohen Licht  empfindlichkeit der verwendeten photogra  phischen Platten, Papiere oder dergleichen  nur in Räumen mit stark gedämpftem (gel-         bem    oder rotem) Licht erfolgen, wodurch die  praktische Anwendbarkeit des Verfahrens  ausserordentlich erschwert wurde.  



  Der Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung besteht im wesentlichen aus einer  Kassette, in welche das     lichtempfindliche    Ma  terial vorbereitend eingelegt werden kann,  zum Beispiel in einer Dunkelkammer, und  .die mit zwei Schiebern versehen ist, von de  nen der untere vor dem Kopieren einer Vor  lage entfernt wird, um das     lichtempfindliche     Material in direkten Kontakt mit dem wie  derzugebenden Original zu bringen, während  der obere eine kurze Zeitspanne entfernt wer  den kann, um das Licht durch die Kassette  und das lichtempfindliche Material hindurch  fallen zu lassen, wobei eine Reflexkopie auf  dem lichtempfindlichen Material erzeugt       wird.    Die Kassette     ist    zur Aufnahme von  Platten,

   Films oder lichtempfindlichen Pa  pieren geeignet und besitzt vorteilhaft noch       eine    Reihe von weiteren Teilen und Vor  richtungen,     welche    hierunter näher beschrie  ben werden sollen.  



  Mit Hilfe eines solchen Apparates, der  ausserordentlich leicht und handlich     kon-          struiert    sein kann, ist es möglich, ohne Be-           nutzung    der Kamera an einem beliebigen  Orte und bei beliebiger Beleuchtung Aufnah  men von gedruckten oder gezeichneten Vor  lagen zu machen und die erhaltenen Reflex  negative alsdann in bekannter Weise zu ent  wickeln und fixieren, wobei die bekannten  Verfahren und Vorrichtungen zur Entwick  lung bei Tageslicht vorteilhaft zur Anwen  dung gelangen.  



  In den Zeichnungen sind     verschiedene     Ausführungsformen eines Aufnahmeappara  tes beispielsweise dargestellt. Es bedeuten:       Fig.    1 einen Aufnahmeapparat für Plat  ten, Filmplatten oder Papierblätter im  Grundriss,       Fig.    2 derselbe von der Seite     gesehen,    im  Schnitt,       Fig.    3 derselbe mit Objektiv und automa  tischem Verschluss.  



  Das viereckige Rahmengehäuse 1 ist an  der Unterseite mit einem Schieber 2 und an  der Oberseite mit einem aufklappbaren     Dek-          kel    3 versehen     (Fig.    1 und 2). In dein  Rahmengehäuse liegt eine Glasscheibe 4 und  darunter eine Filterscheibe 5, die vorteilhaft  mit der Glasscheibe 4 fest verbunden sein  kann. Unter die Glasscheiben wird das pho  tographische Material (Platte, Film,     Papier     oder dergleichen) mit der lichtempfindlichen  Schicht nach unten eingelegt und an den  Rändern durch die Glasscheiben gegen Vor  sprünge des Rahmengehäuses gepresst. Durch  einen Klemmrahmen 7 mit Feder 8 können  die Glasscheiben im Rahmengehäuse gehal  ten werden.  



  Die Benutzung des Apparates geschieht  in folgender Weise: In einer Dunkelkammer  oder dergleichen wird das lichtempfindliche  Material mit der Schichtseite nach unten  unter die Glas-     bezw.    Filterscheiben gelegt  und der Deckel 3 geschlossen. Zur Her  stellung einer Reflexbelichtung legt man den  Apparat mit geschlossenem untern Schieber 2  auf das zu reproduzierende Original auf,  welches vorteilhaft durch eine plane Unter  lage (Metallplatte, Glasscheibe oder der  gleichen) unterlegt wird. Alsdann wird der  untere Schieber 2 herausgezogen     (Fig.    2    nach rechts) und der Apparat fest auf die  Unterlage gepresst. Dadurch kommt die licht  empfindliche Schicht des photographischen  Materials in direkten Kontakt mit der Vor  lage.

   Vorteilhaft ist die     Unterlegscheibe     etwas     kleiner    als das Rahmengehäuse 1, da  mit die erwähnten Ansätze zum Halten der  Glas-     bezw.    Filterplatten, sowie die seit  lichen Führungen für den untern Schieber 2  nicht hinderlich sind.

   Darauf wird der  ,Deckel 3 für die Dauer der Belichtung ge  öffnet, so dass das Licht durch den Apparat,  die Glas- und Filterscheiben und das photo  graphische     Material    hindurch auf die Vor  lage fällt, von deren weissen, bildfreien  Teilen     zurückgeworfen    (reflektiert) wird  und auf diese Weise auf dem photographi  schen Material ein Negativ     erzeubt.    Nach  Ablauf der erforderlichen Belichtungszeit  wird der Deckel wieder geschlossen und der  untere Schieber 2 wieder eingeschoben.

   Das       belichtete    photographische Material wird in  der     Dunkelkammfr    gegen unbelichtetes aus  gewechselt und der bekannten     photogPa.phi-          schen    Operation (Entwickeln, Fixieren, Wäs  sern) unterworfen.  



  Das     Ausführungsbeispiel        Fig.    3 unter  scheidet sich von dem beschriebenen     durctl    _       Anbringung    einer Linse 9     (Objektiv)    mit  automatischem Verschluss 10 in an sich be  kannter Weise au Stelle des obern Deckels 3.  Die     Handhabung    des Apparates geschieht  zum Unterschied von gewöhnlichen photo  graphischen Kameras in gleicher Weise wie  oben beschrieben durch Auflegen auf das  wiederzugebende Original, und die Linse  dient nur dazu, den     Einfall    des Lichtes zu  regeln.  



  Der Apparat kann ferner für Rollfilms  oder aufgerollte Papierstreifen eingerichtet.  werden, indem zu -beiden Seiten des Rahmen  gehäuses 1 verdeckte Spulen in an sich be  kannter Form angeordnet werden.  



  Der Kontakt zwischen der lichtempfind  lichen Schicht und dem Original kann noch  dadurch verbessert werden, dass man die  Glas=     bezw.    Filterscheiben in einen besondern  innern     Rahmen    einbaut, der in dem Rahmen-

CH105014D 1923-07-25 1923-07-25 Aufnahmeapparat für Reflexbelichtung. CH105014A (de)

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