DE405553C - Aufnahmeapparat fuer Reflexbelichtung - Google Patents

Aufnahmeapparat fuer Reflexbelichtung

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DE405553C
DE405553C DEP46837D DEP0046837D DE405553C DE 405553 C DE405553 C DE 405553C DE P46837 D DEP46837 D DE P46837D DE P0046837 D DEP0046837 D DE P0046837D DE 405553 C DE405553 C DE 405553C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C5/00Photographic processes or agents therefor; Regeneration of such processing agents
    • G03C5/08Photoprinting; Processes and means for preventing photoprinting
    • G03C5/10Reflex-printing; Photoprinting using fluorescent or phosphorescent means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Vornahme von Reflexbelichtungen. Als Reflexbelichtung bezeichnet man das auch unter dem Namen »Playertypie;< bekannte Verfahren, bei welchem eine lichtempfindliche Platte o. dgl. mit der Schichtseite gegen das wiederzugebende Original gelegt und von der Rückseite durch den Schichtträger und die lichtempfindliche -Schicht hindurch belichtet wird. Dabei erzeugen die von den bildfreien weißen Stellen des Originals zurückgeworfenen (reflektierten) Lichtstrahlen auf dem lichtempfindlichen Material ein photographisches Negativ, das nach erfolgtem Entwickeln und Fixieren in bekannter Weise auf eine lichtempfindliche Platte o. dgl. oder auch auf einen Druckträger übertragen werden kann und ein seitenrichtiges, dem Original entsprechendes Positiv ergibt. Es ist auf diese Weise möglich, ohne Benutzung einer Kamera aus doppelseitig bedruckten Büchern, Zeitschriften u. dgl. Kopien anzufertigen. Bisher konnte dies wegen der hohen Lichtempfindlichkeit der verwendeten photographischen Platten, Papiere o. dgl. nur in Räumen mit stark gedämpftem (gelbem oder rotem) Licht erfolgen, wodurch die praktische Anwendbarkeit des Verfahrens außerordentlich erschwert wurde.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ermöglicht die Aufnahme von Reflexbildern bei jeder Art von Beleuchtung, also auch bei Tageslicht, und besteht im wesentlichen aus einer Kassette, in welche das lichtempfindliche Material vorbereitend eingelegt werden kann (z.B. in einer Dunkelkammer) und die mit zwei Schiebern versehen ist, ■ von denen der untere vor dem Kopieren einer ' Vorlage entfernt wird, um das lichtempfind- ; liehe Material in direkten Kontakt mit dem [ wiederzugebenden Original zu bringen, wäh- i rend der obere für eine kurze Zeitspanne ent- j fernt werden kann, um das Licht durch die ; Kassette und das lichtempfindliche Material ] hindurchfallen zu lassen, wobei eine Reflex- [ kopie auf dem lichtempfindlichen Material j erzeugt wird. Die Kassette kann zur Aufnahme mittels Platten, Filmen, Papieren, Rollfilmen oder auch Spulen gewickelter Papier- ; streifen geeignet gebaut sein. Sie besitzt noch i eine Reihe von weiteren Teilen und Vorrich- j tungen, welche ebenfalls den Gegenstand der Erfindung bilden und hier unten näher be- j schrieben werden sollen.
Mit Hilfe eines solchen Apparates, der außerordentlich leicht und handlich gebaut 1 sein kann, ist es möglich, ohne Benutzung der ι Kamera an einem beliebigen Orte und bei I beliebiger Beleuchtung Aufnahmen von ge-1 druckten und gezeichneten Vorlagen zu ι machen, insbesondere auch von solchen Vor-I lagen, welche ein Durchlichten nicht gestalten. , Die erhaltenen Reflexnegative werden alsdann ! in bekannter Weise entwickelt und fixiert, ' wobei die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zur Entwicklung bei Tageslicht vorteilhaft zur Anwendung gelangen.
In den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen von Aufnahmeapparaten beispielsweise dargestellt. Es bedeuten:
Abb. ι einen Aufnahmeapparat für Platten, Filmplatten oder Papierblätter im Grundriß; Abb. 2 denselben von der Seite gesehen im Schnitt;
Abb. 3 denselben mit Objektiv und automatischem Verschluß ;
Abb. 4 einen Rollfilmapparat, geschlossen; Abb. 5 denselben geöffnet; Abb. 6 denselben im Grundriß mit teilweise entferntem oberen Deckel.
Das viereckige Rahmengehäuse 1 ist an der Unterseite mit einem Schieber 2 und an der Oberseite mit einem aufklappbaren Deckel 3 versehen (Abb. 1 und 2). In dem Rahmengehäuse liegt eine Glasscheibe 4 und darunter eine kurzwellige Strahlen absorbiej rende Filterscheibe 5, die zur Erzielung schärj ferer Kontraste dient und vorteilhaft mit der . Glasplatte 4 fest verbunden wird, z. B. durch go Aufkitten oder Zusammenkleben der Ränder. Unter die Glasscheiben wird das photogra- ! phische Material (Platte, Film, Papier o. dgl.j mit der lichtempfindlichen Schicht nach unten eingelegt und an den Rändern durch die Glasscheiben gegen Vorsprünge des Rahmengehäuses gepreßt. Durch einen Klemmrahmen 7 und Klemmfeder 8 können die Glasscheiben im Rahmengehäuse gehalten werden.
Die Benutzung des Apparates geschieht in folgender Weise: In einer Dunkelkammer o. dgl. wird das lichtempfindliche Material mit der Schichtseite nach unten unter die Glas- bzw. Filterscheiben gelegt. Nachdem man durch Einsetzen des Klemmrahmens 7 die Glasscheiben gegen Herausfallen gesichert hat, schließt man den Deckel 3. Zur Herstellung einer Reflexbelichtung legt man den Apparat mit geschlossenem unteren Schieber 2 auf das zu reproduzierende Original auf, welches vorteilhaft durch eine plane Unterlage (Metallplatte, Glasscheibe 0. dgl.) unterlegt
wird. Alsdann wird der untere Schieber 2 herausgezogen (Abb. 2 nach rechts) und der Apparat fest auf die Unterlage gepreßt. Dadurch kommt die lichtempfindliche: Schicht des photographischen Materials in direkten Kontakt mit der Vorlage. Vorteilhaft ist die Unterlegscheibe etwas kleiner als das Rahmengehäuse 1, damit die erwähnten Ansätze zum Halten der Glas- bzw. Filterplatten sowie die seitlichen Führungen für den unteren Schieber 2 dem Kontakt zwischen dem lichtempfindlichen Material und dem Original nicht hinderlich sind. Nach dem Herausziehen des unteren Schiebers 2 wird der Deckel 3 für die Dauer der Belichtung geöffnet, so daß das Licht durch den Apparat, die Glas- und Filterscheiben und das photographische Material hindurch auf die Vorlage fällt, von deren weißen, bildfreien Teilen es zurückgeworfen (reflektiert) wird und auf diese Weise auf dem photographischen Material ein Negativ erzeugt. Nach Ablauf der erforderlichen Belichtungszeit wird der Deckel 3 wieder geschlossen und der untere Schieber 2 wieder eingeschoben. Das belichtete .photographische Material wird in der Dunkelkammer gegen unbelichtetes ausgewechselt und der bekannten photographischen Operation (Entwickeln, Fixieren, Wässern) unterworfen.
Mit Hilfe des Negativs kann alsdann in der in der photographischen Technik üblichen Weise ein Positiv erzeugt werden, welches ein seitenrichtiges Schwarzweißbild des aufgenommenen Originals ergibt.
Das Ausführungsbeispiel Abb. 3 unterscheidet sich von dem beschriebenen durch Anbringung einer Linse 9 (Objektiv) mit automatischem Verschluß 10 in an sich bekannter Weise an Stelle des oberen Deckels 3. Die Handhabung des Apparates geschieht zum Unterschied von gewöhnlichen Kameras in gleicher Weise wie oben beschrieben durch Auflegen auf das wiederzugebende Original und Herbeiführung des Kontaktes zwischen lichtempfindlichem Material und Original durch Herausziehen des unteren Schiebers 2. Die Linse 9 dient dazu, den Einfall des Lichtes zu regeln.
Der Apparat kann ferner für Rollfilme oder aufgerollte Papierstreifen eingerichtet werden, indem zu beiden Seiten des Rahmengeihäuses ι verdeckte Spulen 14 in an sich bekannter Weise angeordnet werden (Abb. 4 bis 6).
Der Kontakt zwischen lichtempfindlichem Material und Original kann noch dadurch verbessert werden, daß man die Glas- bzw. Filterscheiben 4, 5 in einen besonderen inneren Rahmen 11 einbaut, der in dem Rahmengehäuse ι heb- und senkbar ist und beim Öffnen des Deckels durch Hebelgelenke so weit gesenkt wird, daß das lichtempfindliche Material mit seiner Schichtseite in enge Berührung mit dem flachliegenden Original kommt, wie in Abb. 5 dargestellt. Beim Schließen des Deckels 3 wird dieser innere Rahmen wieder gehoben, so daß der untere Schieber 2 eingeschoben werden kann (Abb. 4).
Die verwendeten Filmspulen unterscheiden sich von den im Handel befindlichen nur dadurch, daß die Schichtseite des Filmstreifens nach außen liegt und daß der Papierschutzstreifen in Fortfall kommt.
An Stelle des aufklappbaren Deckels 3 könnte auch ein beliebiger geeigneter Verschluß oder ein Schieber Verwendung finden.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Aufnahmeapparat für Reflexbelichtung, gekennzeichnet durch ein Rahmengehäuse zum Einlegen von photographischem Material, einen unteren zum Öffnen und Schließen geeigneten Verschluß zur Herstellung des direkten Kontaktes zwischen der lichtempfindlichen Schicht des photographischen Materials und der aufzunehmenden Vorlage, und einen zum Öffnen und Schließen geeigneten oberen Ver- g0 Schluß zur Vornahme der Belichtung durch das phtitographische Material hindurch.
2. Aufnahmeapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Klemmrahmen zum Einspannen von Glas- und Filterscheiben.
3. Aufnahmeapparat nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch zu beiden Seiten des Rahmengehäuses angeordnete Spulen für Rollfilme oder Papierstreifen.
4. Aufnahmeapparat nach Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen heb- und senkbaren inneren Rahmen, in welchem Glas- bzw. Filterscheiben gelagert sind.
5. Aufnahmeapparat nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Rahmen zwangläufig mit dem oberen Verschluß derart verbunden ist, daß ersieh beim Öffnen des Verschlusses no senkt und beim Schließen des Verschlusses hebt.
6. Aufnahmeapparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Linse, Objektiv
o. dgl. mit zweckmäßig beigelegtem Gelbfilter und automatischem Verschluß.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEP46837D Aufnahmeapparat fuer Reflexbelichtung Expired DE405553C (de)

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