DE689136C - Kopierrasterverfahren - Google Patents

Kopierrasterverfahren

Info

Publication number
DE689136C
DE689136C DE1937W0102558 DEW0102558D DE689136C DE 689136 C DE689136 C DE 689136C DE 1937W0102558 DE1937W0102558 DE 1937W0102558 DE W0102558 D DEW0102558 D DE W0102558D DE 689136 C DE689136 C DE 689136C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cassette
original
light
grid
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1937W0102558
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ludwig Wenczler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Firma Wenczler and Heidenhain
Original Assignee
Firma Wenczler and Heidenhain
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Firma Wenczler and Heidenhain filed Critical Firma Wenczler and Heidenhain
Priority to DE1937W0102558 priority Critical patent/DE689136C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE689136C publication Critical patent/DE689136C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F5/00Screening processes; Screens therefor
    • G03F5/02Screening processes; Screens therefor by projection methods
    • G03F5/04Screening processes; Screens therefor by projection methods changing the screen effect

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure And Positioning Against Photoresist Photosensitive Materials (AREA)

Description

  • Kopierrasterverfahren Die vorliegende Art der Bildzerlegung durch Raster mittels Kopierens besteht bekanntlich darin, daß man mittels einer Lichtquelle durch Vorschaltung eines Rasters eine lichtempfindliche Schicht, welche im Kontakt mit einem Negativ oder Diapositiv steht, belichtet. Selbstverständlich liegt' der Rast-er von der sich berührenden Vorlage und lichtempfindlichen Schicht ,in. einem entsprechenden Abstand. Das Verfahren hat für viele Fälle den Vorteil, daß es keine Kamera benötigt und daß jede Unschärfe durch falsche Scharfeinstellung und durch Raster verursachte Beugung ausgeschlossen ist. Ein weiterer Vorteil ist, daß, wie bei jedem Kopierverfahren, die Lichtausbeute wesentlich besser ist als in der Kamera, wodurch Strom und Arbeitszeit eingespart werden kann. Die mit zerstreutem Licht, also notgedrungen mit schlechter Lichtausbeute arbeitenden Wiedergabekameras brauchen nur die formatrichtigen- Halbtonnegative oder Diapositive zu erzeugen: Für diesen Zweck können die Wiedergabekameras mit lichtschwächeren Bieleuchtungsanlagen versehen werden, mit Rücksicht auf die wesentlich höhere Lichtempfindlichkeit des- photographischen Halbtonmaterials.
  • Die Verarbeitung des: für Rasteraufnahmen geeignetenunempfindlicherenphotographisdhen Materials erfolgt dann im Rasterkopierverfahren durch die bessere Lichtausbeute viel wirtschaftlicher. Besondere Vorteile bietet das Kopierverfahxen für den Offsetdruck, wo wegen der Retuschemöglichkeit eine direkte Rasteraufnahme vom Original an und für sich kaum in Frage kommt und bei sämtlichen Positivverfahren ein Zwischennegativ sowieso -nicht einzusparen ist. Daß die meisten bisher bekanntgewordenen Kopierrasterverfahren doch keine Verbreitung finden konnten, hängt damit zusammen, daß sie im Gegensatz zu dem Kam@erarasterverfahren mit einer einzigen Belichtung arbeiten. Trotz aller Versuche betreffs Gestaltung-der Lichtquelle bzw. der Blende ist ,es nicht gelungen, bei kontrastreichen Vorlagen durch die dunklen Partien der Vorlagen mit dem Licht durchzudringen, ohne daß die durchsichtigsten Stellen der Vorlage überkopiert wären. Man hat daraufhin versucht, bei dem Kopierrasterverfahren nie Nachbelichtung einzuführen. Es ist eine Vorrichtung bekannt, bei der der Raster in Spitzen spielfrei gelagert, aufhebbar und wieder in dieselbe Lage zurückschwenkbar ist, damit die Vorlage nach der Hauptbelichtung entfernt werden kann. Doch hat diese Vorrichtung verschiedene Mängel. Es können keine beliebigen. Raster verwendet werden; vielmehr müssen Spezialraster mit eigenem Rahmen und Lagerstellen verwendet werden. Bei Mehrfarbenvorlagen kann- der Raster nicht gedreht werden. Gedreht mit dem genauen Winkel muß die Vorlage werden. All diese Mängel und hauptsächlich der Umstand, daß es vermutlich nicht gelungen ist, den Raster zweimal genau in dieselbe Lage zu bringen, haben die Einführung dieser Vorrichtung auch beeinträchtigt..
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein Kopierrasterverfahren dar, bei welchem bei der Nachbelichtung der Rasterallein ohne Halbtonvorlage auf eine lichtempfindliche Schicht kopiert wird, und zwar so, daß zwischen den beiden Belichtungen die relative Lage des Rasters zu der lichtempfindlichen Schicht unverändert bleibt. Nur in dieser Art läßt sich die absolute Übereinstimmung zwischen den Abbildungen der Rasterpunkte während der beiden Belichtungen mit Sicherheit bewerkstelligen. Zu diesem Zweck wird die lichtempfindliche Platte oder der Film auf einer Saugkassete mit Klebemitteln oder anderen, z. B. mechanischen Mitteln befestigt. Darauf wird die Vorlage gelegt. Die Vorlage allein oder zusammen mit den an ihr luftdicht anschließenden Deckschichten muß in ihrer Fläche größer sein als der darunterhegende luftdicht abschließende Teil des lichtempfindlichen Schichtträgers, wodurch die Saugwirkung der Kassette auf den zwischen Vorlage und lichtempfindlicher Schicht bestehenden Raum erweitert wird. Die von dem lichtempfindlichen Schichtträger bzw. der Vorlage unbedeckt gebliebene Fläche der Saugkassette wird in üblicher Weise mit ge= eigneten luftdichten Masken abgedeckt: Die derart miteinander in Kontakt gebrachte Vorlage und lichtempfindliche Schicht werden in entsprechendem Abstand hinter den- Raster gestellt, wonach die Belichtung durch den Raster erfolgen kann. Nach der Hauptbelichtung wird die Vorlage; die bloß durch den Unterdruck festgehalten wird, durch Aufheben des Unterdrucks locker gemacht und durch die nvischen Raster und Saugkassette bestehende Spalte entfernt. Der in seiner Lage durch mechanische Mittel festgehaltene Schichtträger bleibt inzwischen in seiner Lage unverändert. Er kann nach Entfernung der Vorlage wieder angesogen werden. Daraufhin erfolgt die zweite Belichtung mit Raster, jedoch ohne Vorlage. Nachdem die so beschriebene Saugkassette lichtdicht abschließbar ist, braucht der Apparat in diesem Falle nicht im Dunkeln untergebracht zu werden.
  • Es ist bekannt, bei Kopierrasterverfahren ohne Nachbelichtung pneumatische Kopierrahmen zu verwenden, um einen engen Kontakt zwischen Vorlage und lichtempfindlichen Schichtträger zu erzielen. Ein solcher Kopierrahmen ist jedoch für das vorliegende Verfahren mit Nachbelichtung nicht geeignet, da die Entfernung der Vorlage zwecks Nachbelichtung, ohne dabei die relative Lage zwischen Raster und lichtempfindlicher Schicht zu gefährden, aus begreiflichen Gründen nicht durchführbar ist.
  • Blatt i und 2 der Zeichnung stellen verschiedene Ausführungsformen der Erfindung dar.
  • Fig. i zeigt die Anordnung der Vakuumkassette, der Lichtquelle und des Rasters. Fig.2, 3, ¢, 5 sind weitere Beispiele dafür, wie man im Sinne des Erfindungsgedankens den Unterdruck der Saugkassette zwischen lichtempfindlichem Schichtträger und Vorlage leiten kann.
  • Fig.6 zeigt den Einbau der Saugkassette in eine Reproduktionskassette.
  • Fig. 7 ist ein Teil von Fig.6 in vergrößerter Darstellung und zeigt eine der möglichen Lösungen, die Vorlage zu entfernen.
  • In Fig. i ist a die Saugkassette und b der darauf mechanischbefestigtelichtempfindliche Schichtträger, c der über b in jeder Richtung sich erstreckende Vorlagefilm, d der Raster, e die Maske zur Abdeckung der freien Löcher und g !die Beleuchtungsvorrichtung.
  • Fig. 2 zeigt, wie man die Vorlage c, obwohl sie kleiner ist als der Schichtträger b, mit Hilfe der an den Rändern von c luftdicht anschließenden Verlängerungsdecke lt über die Ausmaße des Stückes b hinaus in pneumatischer Hinsicht erweitert.
  • In Fig. 3 wird die Vorlage c mit einer durchsichtigen Deckei belegt, wodurch c über seine eigene Grenze in pneumatischer Hinsicht ebenfalls erweitert wird. In diesem Falle wird man wohl c und i durch Aufkleben o. dgl. fest miteinander verbinden. Fig. q. zeigt, wie man den Unterdruck der Saugkassette mittels am Rand von b angebrachter Löcher zwischen b. ,und c führt.
  • In Fig. 5 wird die Vorlage c über d,ie Maske e geführt.
  • Fig. i bis 5 zeigen einige Möglichkeiten, wie man den lichtempfindlichen Schichtträger und die Vorlage anordnen kann, damit die Saugkassette nicht nur den unmittelbar darüberliegenden Schichtträger, sondern auch die Vorlage anzusaugen in der Lage ist. Das Ziel wird dadurch erreicht, daß man die Vorlage entweder von Anfang an größer wählt als den luftdicht zusammenhängenden Teil des Schichtträgers oder, wenn dies nicht der Fall ist, daß man sie sozusagen mit Hilfsmitteln über ihre eigene Größe hinaus luftdicht erweitert. Dadurch ist die wichtigste Voraussetzung für eine Vorbelichtung gegeben. Man kann somit einen tadellosen Kontakt zwischen dem mit der Saugkassette' mechanisch verbundenen Schichtträger und zwischen der mit den beiden letzteren bloß pneumatisch, also von außen leicht lösbar verbundenen Vorlage erzeugen, und man kann andererseits nach Aufheben des Unterdruckes die Vörlagz entfernen. Diese Entfernung kann in verschiedener Form erfolgen, z. B. kann man die Vorlage bei vertikaler Kassettenanordnung herunterfallen lassen.
  • Fig. 6 und 7 zeigen beispielsweise eine Lösung, bei der die Vorlage mittels eines biegsamen Bandes k, welches mit der Vorlage c durch Kleben oder durch ändere Mittel verbunden ist, nach oben herausgezogen wird. Das obere Ende des Bandes k ist auf die Rolle L aufgewickelt. ' In diesen Fig. 6 und 7 sieht man, tvie die Erfindung sich innerhalb einer geschlossenen, mit Jalousie m abschließbaren Reproduktionskassette a einbauen läßt, wodurch deren Verwendung beim Tageslicht möglich ist. Die Arbeit mit dieser Kassette geht folgendermaßen vor sich: Die Kassette wird in der Dunkelkammer mit dein lichtempfindlichen Film b beschickt. Je nach der Größe des Films wird eine entsprechende Maske e verwendet. Der Film b wird mit der perforierten Fläche der Saugkassette, z. B. durch Klebestreifen; fest verbunden. Dann wird: die Vorlage c, z. B. nach der Art der Fig.5, aufgelegt. Daraufhin wird die Kassette unter Unterdruck gestellt. Das Band k wird mit seinemunteren Rand an den oberen Rand des Vorlagefilms c befestigt, z. B. angeklebt. Der Hahn h wird abgesperrt, dadurch die Kompressorleitung unterbrochen, und die Kassette wird an den im Tageslicht stehenden Beleuchtungskasten angeschlossen, dessen anschließender Teil z. B. ähnlich ausgeführt werden kann wie bei den Reproduktionskameras. Die Jalousie wird geöffnet, der Rasterabstand eingestellt. Die Kassette kann wiederum an eine Unterdruckleitung angeschlossen @verden. Daraufhin erfolgt die Hauptbelichtung. Nach der Hauptbelichtung wird der Hahn n so gestellt, daß die Kassette mit der Atmosphäre verbunden wird. Jetzt ist die Vorlage frei und kann mittels Rolle L und Vorhang k herausgezogen werden. Nach der Entfernung der Vorlage wird die Kassette wiederum unter Unterdruck gestellt, und nun erfolgt die eigentliche Vorbelichtung, nach der die Jalousie zugemacht, die Luftleitung unterbrochen und die Kassette in die Dunkelkammer getragen wird. .
  • Der in der Beschreibung erwähnte Schichtträger wird hauptsächlich ein Film sein; jedoch kann er auch eine photographische Platte oder eine beschichtete Metallplatte sein. Es ist klar, daß die Vorrichtung beim Weglassen des Rasters sich ganz allgemein auch zur Verfertigung von Kontaktkopien eignet, d. h. also im Sinne der Erfindung, unter Benutzung -einer Saugkassette und der oben beschriebenen Anordnung zwischen Vorlage und lichtempfindlicher Schicht.

Claims (1)

  1. - PATENTANSPRÜCHE: i. Kopierrästerverfahren, bei welchem bei der Nachbelichtung der Raster allein ohne Halbtonvorlage auf eine lichtempfindliche Schicht kopiert wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Haupt-und Nachbelichtung die relative Lage des Rasters zu der lichtempfindlichen Schicht unverändert bleibt. a. Vorrichtung 'zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .eine) Saugkassette und eine Transportvorrichtung für die Halbtonvorlage in einer Tageslichtkassette eingebaut sind.
DE1937W0102558 1937-12-21 1937-12-22 Kopierrasterverfahren Expired DE689136C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1937W0102558 DE689136C (de) 1937-12-21 1937-12-22 Kopierrasterverfahren

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW0102558 1937-12-21
DE1937W0102558 DE689136C (de) 1937-12-21 1937-12-22 Kopierrasterverfahren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE689136C true DE689136C (de) 1940-03-12

Family

ID=26003254

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1937W0102558 Expired DE689136C (de) 1937-12-21 1937-12-22 Kopierrasterverfahren

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE689136C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2913213A1 (de) Photographischer apparat
DE689136C (de) Kopierrasterverfahren
CH616007A5 (de)
DE2927374A1 (de) Filmhalter fuer reprokameras o.dgl.
DE2426216A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum kopieren von druckplatten
DE661942C (de) Vorrichtung zum Mehrfachkopieren eines Negativs auf einen lichtempfindlichen Schichttraeger
DE546712C (de) Vorrichtung zum Kopieren von Filmbandnegativen
DE3047381A1 (de) Verfahren zum fotografischen drucken oder abziehen identischer bilder auf zwei flaechen eines fotoempfindlichen materials sowie fotografische druck- oder abzugsplatte zur verwendung in diesem verfahren
CH654423A5 (de) Fotografisches kopiergeraet.
DE19629721C1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung fotografischer Kopien von in Bandform angeordneten Kopiervorlagen
DE388699C (de) Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme
DE596361C (de) Kopierapparat fuer die Anfertigung von photographischen Abzuegen mit einkopierten Schablonenmustern
DE558414C (de) Mattscheiben- und Bildtraeger fuer photographische Vergroesserungs- und Reproduktionsapparate
DE4424688C2 (de) Fotografisches Rollenkopiergerät zum Kopieren von Filmstreifen
DE2806887A1 (de) Verfahren zur herstellung einer druckplatte nach einem mikrofilmnegativ
DE689884C (de) Zur Herstellung von Panorama-Lichtbildern dienende Blende
AT219065B (de) Verfahren zum paßgerechten Ineinanderkopieren von Farbsätzen, insbesondere für den Tiefdruck
DE3020814A1 (de) Geraet zum photographischen drucken
DE657869C (de) Verfahren zum Kombinieren photographischer, insbesondere kinematographischer Aufnahmen
DE487924C (de) Verfahren zum Herstellen von umrahmten photographischen Bildern, z. B. briefmarkenaehnlichen Bildern
DE586197C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Tonfilmabzuegen auf optischem Wege
DE696563C (de) Verfahren zur Aufnahme von Laufbildern
DE594963C (de) Verfahren zur Herstellung von Linsenrasterfilmen fuer die Farbenphotographie
AT253941B (de) Verfahren zum Aufbringen von Titeln auf Lichtbildfilme
DE959610C (de) Verfahren und Einrichtung zur Anfertigung von photographischen Aufnahmen, insbesondere Roentgenaufnahmen