DE689884C - Zur Herstellung von Panorama-Lichtbildern dienende Blende - Google Patents

Zur Herstellung von Panorama-Lichtbildern dienende Blende

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DE689884C
DE689884C DE1938M0141458 DEM0141458D DE689884C DE 689884 C DE689884 C DE 689884C DE 1938M0141458 DE1938M0141458 DE 1938M0141458 DE M0141458 D DEM0141458 D DE M0141458D DE 689884 C DE689884 C DE 689884C
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DE1938M0141458
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Oscar Mey
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B37/00Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe
    • G03B37/04Panoramic or wide-screen photography; Photographing extended surfaces, e.g. for surveying; Photographing internal surfaces, e.g. of pipe with cameras or projectors providing touching or overlapping fields of view

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Zur Herstellung von Panbrama-Lichtbildern dienende Blende Es sind Verfahren und Vorrichtungen bekannt, um mittels einer gewöhnlichen Kamera Panoramen, die sich aus Teilaufnahmen zusammensetzen, in der Weise aufzunehmen, daß zwischen den Teilbildern keine Trennlinien erscheinen. Das Aufnehmen der Panoramenbilder geschieht dabei in der Weise, daß die Kamera für jede Teilaufnahme auf dem Stativkopf über einer Kreisteilung um einen bestimmten Winkel geschwenkt und der Film in der Kamera um einen entsprechenden Abschnitt seiner Länge vorgeschoben wird. Das Erscheinen von Trennlinien auf dem Film- bzw. Bildstreifen wird hierbei. dadurch vermieden, daß vor oder hinter dem Objektiv der Kamera eine Blende benutzt wird, welche bewirkt, daß die Ränder, mit denen die Bildabschnitte aneinandergrenzen, in einer gewissen Breite eine sich von o auf volle Belichtung steigernde Belichtung erfahren. Wird dann für die Teilung, um welche die Kamera geschwenkt wird, und für den Vorschub des Films ein um die Breite der Randunterbelichtung geringeres Maß gewählt, so überdecken sich bei aufeinanderfolgendenAufnahmen die Ränder benachbarter Bildabschnitte in der Weise, daß sich ihre Belichtung ergänzt und Trennlinien oder Verzerrungen nicht auftreten.
  • Die bisher benutzte, vor oder hinter dem Objektiv anzubringende Blende besteht auseiner mit einem rechteckigen Schlitz oder Ausschnitt versehenen, im übrigen lichtundurchlässigen Scheibe, die so gestaltet und bemessen ist, daß das Lichtstrahlenbündel, welches auf die Bildabschnitte und deren unterzubelichtende Ränder fällt, durch zu diesen Rändern parallele Kanten des Ausschnittes eingeschnürt wird. Eine derartige Blende bedarf, wenn sie vor dem Objektiv angebracht werden soll, einer besonderen Fassung, die wiederum für gewöhnlich nur zu einer bestimmten Kamera paßt. Das Anbringen solcher Blenden hinter dem Objektiv ist noch schwieriger. Außerdem sind Blenden dieser Art in der Regel und ohne weiteres nur beim Aufnehmen, nicht dagegen bei der Herstellung von Kopien oder Vergrößerungen anwendbar. Vor allem ändert sich aber bei Benutzung der bekannten Blenden die Breite der unterbelichteten Ränder bei geänderter Entfernungseinstellung. Es ist daher erforderlich, den Filmvorschub bei geänderter Entfernungseinstellung jeweils ebenfalls entsprechend zu ändern.
  • Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber eine Blende, die zwar ebenfalls bewirkt, daß die Ränder aufeinanderfolgender und sich überlappender Teilbilder unterbelichtet werden, die jedoch aus einem durchsichtigen Stoff besteht und an ihren Rändern einen Verlauf aufweist, der sich von innen nach außen; von voller Durchsichtigkeit zu voller Abdeckung erstreckt. Die Blende nach der Erfindung kann sowohl beim Aufnehmen als auch beim Kopieren oder Vergrößern und in beliebig geringer Entfernung von der lichtempfindlichen Schicht benutzt werden, so daß die Breite der unterbelichteten Ränder stets die gleiche ist. Demgemäß braucht auch der Vorschub des Trägers der lichtempfindlichen Schicht nicht geändert zu werden. Für den Zweck des Aufnehmens besteht die Blende vorzugsweise aus einem schmiegsamen Stoff; z. B: Celluloid, und hat solche Abmessungen, daß sie in die Balgenfalten der Kamera eingesetzt werden kann. Für Kopierzwecke kann eine aus Glas bestehende Blende benutzt-werden, welche insbesondere bei Kontaktkopien den Vorteil hat, daß sie gleichzeitig und an Stelle der sonst dafür benutzten besonderen Glasplatte einen zu kopierenden Film an das Positivmaterial gleichmäßig anlegt.
  • Der Verlauf der Blende nach der Erfindung besteht aus einer vors innen nach außen zunehmenden und demgemäß eine sich steigernde Abdeckwirkung hervorbringenden Färbung oder Schwärzung. Der Verlauf kann aber auch insbesondere durch Anwendung der vorstehend beschriebenen bekannten Schlitz- oder Ausschnittblende photographisch hergestellt werden.
  • Es ist bereits zur Herstellung abgetönter Lichtbilder vorgeschlagen worden, beim Kopieren eine in der Mitte durchsichtige und nach den Rändern hin undurchsichtig werdende Platte zu benutzen. Diese hat jedoch nur den Zweck; bei den herzustellenden Lichtbildern den Hintergrund oder die Ränder nach und nach ins Helle verlaufen zu lassen und ist für eine Unterbelichtung der einander überlappenden Bildabschnitte von Panoramateillichtbildern nicht geeignet.
  • Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine Vorrichtung zur Anwendung der mit dem Verlauf versehenen durchsichtigen Blende für Kopierzwecke und einen der Blende entsprechenden Aufdruck auf dem Filmschutzstreifen für Aufnahmezwecke.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt eine aus einem durchsichtigen Stoff bestehende Blende in der Ansicht. Fig.2 und 3 sind Schnitte nach II-II (III-III) der Fig. i mit schematischen Darstellungen des in verschiedener Weise hergestellten Verlaufs an den Rändern.
  • Fig. q. und 5 veranschaulichen die Anwendung einer Blende nach den Fig. i bis 3 bei der .photographischen Aufnahme.
  • Fig. 6 zeigt ein mit einer Blende vereinigtes Negativmaterial.
  • Fig. 7 bis 13 zeigen schematisch eine Vorrichtung für die Herstellung von Kopien und Vergrößerungen, ..und zwar ist Fig. 7 ein Längsschnitt nach VII-VII der Fig. 8, Fig. 8 eine Draufsicht, Fig:9 ein Querschnitt nach IX-IX der Fig. 7.
  • Fig. io bis 13 veranschaulichen Einzelheiten.
  • Fig. 1q. und 15 zeigen einen Filmschutzstreifen und die zugehörige Rotscheibe der Kamera.
  • Die in den Fig. i und 2 dargestellte Blende i besteht aus einer Glasplatte oder einem rechteckigen Stück eines sonstigen durchsichtigen Stoffes, z. B. eines Films, wie er für photographische Zwecke als Schichtträger benutzt wird. Die Glasplatte oder der Film, der im übrigen völlig durchsichtig ist, hat an den Rändern 2, 3 je einen Verlauf q:", 4b, dessen Abdeckung sich nach außen verlaufend steigert-bis zu völliger Abdeckung an den Kanten 2 und 3. Der Verlauf besteht gemäß Fig.2 aus einem Aufdruck oder einer sonstigen durch Aufbringen von Farbstoff hergestellten Tönung und ist schematisch durch die nach außen zunehmende Dicke der Farbstoffschicht 4a, 4.b veranschaulicht. Oder der Verlauf wird, wie in Fig. 3 dargestellt, von den entsprechend belichteten Teilen einer lichtempfindlichen Schicht 6 gebildet, deren nach außen zunehmende, durch stärkere Belichtung erzeugte Schwärzung ebenfalls schematisch bei 5a, 5b durch zunehmende Schichtdicke veranschaulicht ist.
  • Die Anwendung einer Blende nach den Fig. -i bis 3 geschieht bei der Aufilahme in der Weise, daß gemäß Fig. q. die Blende i, die hierfür vorzugsweise aus einem schmiegsauren Film besteht, in die letzte Falte des Balgens 7 der Kamera 8 eingesetzt wird. Hierbei bringt der in Fig. q. ebenfalls durch allinäblich zunehmende Schichtstärke veranschaulichte Verlauf'5 die sich von innen nach außen steigernde Unterbelichtung auf dein Negativmaterial hervor, welches 'in üblicher Weise in der Kamera 8 belichtet wird; z. B. mit Hilfe einer Kassette 9, die in den Schlitz io eingeschoben wird.
  • Wie in Fig. 5 dargestellt, kann die Blende i auch unmittelbar in die Kassette 9 eingelegt werden, so daß sie sich über der lichtempfindlichen Schicht i i der Platte 12 befindet.
  • Will man das gesonderte Einsetzen der Blende in den Balgen der Kamera oder das Einlegen in die Kassette vermeiden, so kann auch das Negativmaterial selbst bei der Herstellung mit der Blende verbunden oder mit einem die Blende bildenden Aufdruck: versehen werden. Gemäß Fig.6 besteht die Blende aus einem auf die Platte 13 und deren: lichtempfindliche Schicht 14 zusätzlich aufgebrachten Positivfilm 15, der in seiner Schicht 16 einen photographisch aufgenommenen (schematisch dargestellten) Verlauf 16a, 16b enthält.
  • Sind die Teilbilder des Panoramas fortlaufend auf einen Filmstreifen mit der die Randunterbelichtung erzeugenden Blende aufgenommen worden, so stellt schon das Negativ das Panorama im Zusammenhang dar. Es ist daher in diesem Falle nur nötig, den Film in gleicher Weise zu kopieren, wie es bei Einzel-: Bildern üblich ist. Hierfür genügt ein Kopierrahmen üblicher Bauart, der eine der Panoramagesamtaufnahme entsprechende Länge hat.
  • Die Benutzung der Blende beim Kopieren von nicht zusammenhängenden Teilbildern eines Panoramas. ergibt sich aus den in den Fig.7 bis 13 dargestellten Ausführungsbeispielen der hierfür bestimmten Vorrichtung. Diese besteht aus einem Kasten 2o, in dem ein Tisch 21 auf den Federn 22, 23 in den Führungen 24, 25 derartig gelagert ist, daß er nachgiebig an den in den Kasten eingesetzten Schieber 26 herangedrückt wird. Der Schieber ist lichtdichtend in Nuten der Kastenwände geführt. An der Einsteckseite des Schiebers weist er eine Leiste 27 auf, die sich mit einem Falz gegen die obere Kante der Wand 28 legt, so daß nach dem I-Iineinstecken des Schiebers der Kasten lichtdicht geschlossen ist. Der auswechselbare Schieber 26 ist mit einem Ausschnitt versehen, der durch die vertieften Ränder 29 begrenzt wird, welche nur an den Längskanten Flansche 3o aufweisen, auf welche ein Negativ 31 aufgelegt werden kann. Das Negativ wird in seiner Lage gehalten mittels eines Rahmens 32, der von den schwenkbaren Federn 33 in den Ausschnitt des Schiebers 26 auf die Flansche 3c gedrückt wird. Der Tisch :2i kann mit einet beliebigen, nicht dargestellten Vorrichtung versehen sein, die es gestattet, ihn während des Einlegens oder Auswechselns von Negativen von dem Schieber abzuheben und ihn in der abgehobenen Lage zu halten. Zur Erhöhung der Genauigkeit kann ferner das in den Ausschnitt des Schiebers 26 einzulegende Negativ (Platte oder Einzelfilm) auf einen Rahmen 62 aus Karton, Blech o. dgl. aufgeklebt werden, wie er in Fig. 13 dargestellt ist. Der Rahmen 62 paßt genau in den Ausschnitt des Schiebers 26 und ist mit Merkmalen, z. B. Linien 63, versehen, die es ermöglichen, das Negativ mittels der belichteten Kanten o. dgl. auszurichten.
  • Zwischen dem Tisch 21 und dem Negativ 31 ist der Papierstreifen 34 hindurchgeführt, der durch Drehen eines Knopfes 35 von einer Rolle 36 abgewickelt und auf eine Rolle 37 aufgewickelt wird. Der Papierstreifen läuft ferner zwischen zwei Rollen 38, 39 hindurch, von denen erstere mit einer Scheibe 40 gekuppelt ist, die eine Rast 41 aufweist, in welche eine Klinke 42 der' Feder 43 einschnappt. Der Umfang der Scheibe 40 ist so bemessen, daß eine Umdrehung dem für eine Panoramateilnahme erforderlichen Vorschub des Papierstreifens 34 entspricht. Nach entsprechendem Vorschub: des Papierstreifens wird dieser also selbsttätig festgehalten, bis die Klinke 42 durch Druck auf das Ende 44 der Feder 43 wieder ausgelöst wird. Dabei ist die Mitnahme der Scheibe 4o durch den Papierstreifen dadurch gesichert, daß die Walze 39 als Fraktionswalze -wirkt und hierfür mit einem entsprechenden Belag; z. B. aus Gummi, versehen sowie mittels der Schraube 45 nachsteilbar ist: An Stelle oder außer der mit der Klinke 42 zusammenwirkenden Rast 41 kann die Scheibe 4o auch mit einer Marke 46 versehen sein, welche beim Vorschub des Papierstreifens 34 mit der an dem Kasten 2o angebrachten Marke 47 zur Deckung gebracht wird.
  • Die beschriebene Vorrichtung kann auch für die Anfertigung gewöhnlicher Kopien verwendet werden unter der Voraussetzung, daß der Vorschub des Papierstreifens 34 bzw. der Umfang der Scheibe 4o der normalen Bildlänge der in den Ausschnitt 29 des Schiebers 26 einzulegenden Negative entspricht. Hierbei kommt es jedoch nicht so sehr darauf an, daß der P_apierstreifenvorschub mit großer Genauigkeit erfolgt.
  • Sollen indessen mit der beschriebenen Vorrichtung Teilbilder von Panoramaaufnahmen kopiert- werden, so- müssen die teilkopierten Ränder gufeinanderfolgender - Platten oder Filme sich völlig decken, wenn Trennlinien und Verzerrungen vermieden werden sollen; falls nicht etwa eine Blende schon bei der Aufnahme benutzt worden ist. Demgemäß wird in den Ausschnitt 29 des Schiebers 26 außer der Platte 3 i die Blende 48 eingelegt, welche der in Fig. i dargestellten Blende i entspricht. Der Vorschub des Papierstreifens 34 darf dann nicht um die ganze Bildlänge, sondern nur von der Mitte 49 des Verlaufs 4a bis zu der Mitte 5o des Verlaufs 46 erfolgen. Auf diese Weise wird erreicht; daß derjenige Teil des Papierstreifens, der von dem Verlauf 4b bei dem Kopieren mittels des ersten Teilnegativs unterbelichtet worden ist, nach dem Vorschub unter dem Verlauf 4a eine ergänzende Belichtung erfährt.
  • Ist schon bei der Aufnahme eine Blende angewendet worden, so darf der Vorschub in gleicher Weise nicht um die ganze Bildlänge erfolgen, sondern nur um einen Abstand, der demjenigen von Verlauf Mitte bis Verlauf Mitte der Aufnahmeblende entspricht. In diesem Falle ist beim Kopieren natürlich eine Blende nicht mehr erforderlich: Es genügt vielmehr, allein die aufeinanderfolgenden Teilnegative zu kopieren.
  • Während bei der Herstellung von Kontaktkopien das Teilnegativ (gegebenenfalls zusammen mit der Blende) in den Ausschnitt des Schiebers 26 eingelegt wird, verfährt man bei der Benutzung eines Bildwerfers in folgender Weise: Sind die Teilnegative bereits mit einer Blende aufgenommen worden, so wird wie beim gewöhnlichen Vergrößern mittels des in den Bildwerfer eingesetzten Negativs unmittelbar der unter dem Ausschnitt 29 des Schiebers 26 befindliche Papierstreifen 34 abschnittweise belichtet. Sind dagegen die Negativteilaufnahmen ohne Blende gemacht worden, so wird lediglich die Blende in den Ausschnitt des Schiebers eingesetzt und das im Bildwerfer befindliche Negativ durch die in den Ausschnitt eingelegte Blende hindurch auf den Papierstreifen 34 kopiert.
  • Um bei Benutzung des Bildwerfers zu verhindern, daß sich der Kasten 2o bei der Herstellung aufeinanderfolgender Teilkopien verschiebt, ist er mit den Vorsprüngen 51 versehen, mit denen er auf einem unter dem Bildwerfer stehenden Tisch festgeschraubt werden kann. Der Kasten 2o ist ferner für die Aufnahme des in Fig. i i dargestellten Schiebers 52 eingerichtet, der nach vollständigem Einschieben dazu dient, den Bildwerfer mit der durch die Blende gekennzeichneten Umrahmung des Bildabschnittes genau auf den darunter befindlichen Kasten 2o bzw. das darin befindliche Positivmaterial mittels der Marken 54 auszurichten. Außerdem dient der Schieber 52 dazu, z. B. bei Unterbrechungen, den Kasten 20 vollständig lichtdicht abzuschließen.
  • Der Schieber 26 kann naturgemäß gegen andere Schieber ausgewechselt werden, bei denen der Ausschnitt 29 ein anderes Format hat, so daß die gleiche Kopiervorrichtung für verschiedene Bildformate verwendet werden kann.
  • Wie in Fig. i2 dargestellt, braucht das das Negativmaterial bildende lichtempfindliche Papier nicht auf Rollen aufgewickelt zu werden. Vielmehr kann auch ein Papierstreifen 55 angewendet werden, der lediglich an beiden Enden des Tisches 21 zwischen zwei Walzenpaaren 56, 57 sowie 58, 59 geführt wird. Dieser Papierstreifen wandert beim Weiterdrehen der Walze 58 oder 59 von einem Schlauch 6o; der an der einen Stirnwand des Kastens 2o angebracht ist, in den auf der gegenüberliegenden Stirnwand befindlichen Schlauch 61. Das Einlegen des Papierstreifens oder sonstigen Positivmaterials in den Kasten 2o muß natürlich in der Dunkelkammer erfolgen.
  • Für die Anwendung der erfindungsgemäßen Blende beim Aufnehmen auf mit Schutzstreifen versehene Filme ist der Schutzstreifen vorzugsweise zusätzlich mit einem Aufdruck versehen. Der in Fig. 14 gezeichnete Schutzstreifen 64 weist den üblichen Aufdruck 65 auf, welcher unter der in Fig. 15 dargestellten Rotscheibe 66 der Kamera 67 erscheint und die normalen Bildabschnitte des Films erkennen läßt. Der zusätzliche Aufdruck besteht aus den Strichmarken 68, deren Abstand gleich dem mittleren Abstand 49, 50 (in Fig. i) der Blendenabdeckränder ist. Die Strichmarken 68 werden beim Vorschub des Films in der Kamera mit der zusätzlich an der Rotscheibe 66 angebrachten Strichmarke 69 (Fig. i5) in Deckung gebracht:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zur Herstellung von Panorama-Lichtbildern dienende Blende, die bewirkt, däß die Ränder aufeinanderfolgender und sich überlappender Teilbilder unterbelichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß .die Blende oder Abdeckscheibe (i) aus einem durchsichtigen Stoff besteht und däß ihre Ränder einen Verlauf (4 a, 4b; 5a, 5b) aufweisen, der sich von innen nach außen, von voller Durchsichtigkeit zu voller Abdeckung erstreckt. z. Blende nach Anspruch i für die Unterbelichtung der Teilbildränder beim Aufnehmen, bestehend aus einem schmiegsamen Stoff, z: B. Celluloid, und von solchen Abmessungen, daß sie in die Balgenfalten der Kamera oder in die Kassette eingesetzt werden kann. 3. Blende nach Anspruch i für die Unterbelichtung der Teilbildränder beim Kopieren, bestehend aus Glas. 4. Blende nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf (4a, 4b) aus einem Aufdruck besteht. 5. Blende nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, däß der Verlauf (5a, Sb) auf photographischem Wege auf einer lichtempfindlichen Schicht (6) erzeugt ist. 6. Blende nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verlauf (16a, 16b) auf dem für die Teilbildaufnahme bestimmten Negativmaterial (13, 14) angebracht ist. 7. Vorrichtung zur Anwendung einer Blende nach den Ansprüchen i und 2 sowie 4 bis 6 beim Aufnehmen, bestehend aus einem auf dem Schutzstreifen (64) des Films angebrachten Aufdruck, welcher dem mittleren Abstand (49, 5o) der Blendenabdeckränder (4a, 4b) entspricht (Fig. i) und aus Strichmarken (68) besteht, die mit einer entsprechenden Strichmarke (69) der Rotscheibe (66) zur Dekkung gebracht werden (Fig. 14 und 15) . B. Vorrichtung zur Anwendung einer Blende nach den Ansprüchen i und 3 bis 6 beim Kopieren, im wesentlichen bestehend aus einem Kasten (2o),-welcher die Blende aufnimmt und in welchem das Positivmaterial (34) um Abschnitte vorgeschoben wird, die dem mittleren Abstand (49, 50) der- Blendenabdeckränder (4a, 4b) entsprechen und auf einem sich bei dem Vorschub entsprechend verschiebenden Glied (40) durch Marken (46) bezeichnet sind. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch den Abschnitten des Positivmaterials entsprechendeRasten (41) des Gliedes (40), in welche nach jeweiligem Teilvorschub eine federnde Klinke (42) einspringt. i o. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9, gekennzeichnet durch einen auswechselbaren Schieber (26), welcher einen Ausschnitt (29) aufweist, der zum Einlegen der Teilnegative sowie gegebenenfalls der Blende (i) dient. i i. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis i o, gekennzeichnet durch einen zum Ausrichten des Negativs dienenden Rahmen (62) aus Karton, Blech o. dgl., der in den Ausschnitt (29) des Schiebers (26) paßt und mit Merkmalen versehen ist, auf welche ausgerichtet das Negativ an dem Rahmen (62) festgeklebt wird. 12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 7 bis 9, gekennzeichnet durch einen den Kasten (2o) lichtdicht schließenden Schieber (52), der zum Einstellen des Bildwerfers mit Marken (54) versehen ist, welche den Teilabschnitten des Positivmaterials (34) entsprechen.
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