DE388699C - Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme - Google Patents
Verfahren zum Herstellen farbiger KinofilmeInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B33/00—Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme, die nach dem
subtraktiven Verfahren farbige Bilder liefern und bei denen die ,farbigen Teilpositive auf
beide Seiten des Films verteilt sind. Die beiden Teilpositive müssen sich genau decken.
Gemäß der Erfindung wird dies durch Registerstifte erreicht, die in geeignete Filmlochungen
gebracht werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι bis 3 sind Schnitte durch verschiedene Abarten des Films.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Abb. ι bis 3 sind Schnitte durch verschiedene Abarten des Films.
Abb.4 und 5 zeigen Arten des Kopierens des Doppelnegativs auf den Positivfilm.
Abb. 6 ist ein Querschnitt durch eine andere Art des Films.
Abb. 7 ist ein Grundriß der Abb. 6,
Abb. 8 ein Grundriß des Abstandshalters, ao ■ Abb. 9 ein Grundriß einer Form des Films, Abb. 10 und 11 Schnitte durch andere Filmarten,
Abb. 8 ein Grundriß des Abstandshalters, ao ■ Abb. 9 ein Grundriß einer Form des Films, Abb. 10 und 11 Schnitte durch andere Filmarten,
' Abb. 12 ein Schnitt zur Darstellung einer
Art des Kopierens.
Abb. ι zeigt zwei aufeinanderliegende Negativfilme 18 und 20 mit nach außen gewendeten
lichtempfindlichen. Schichten 19 und 21 fertig zum gemeinsamen Durchgang durch
das Filmfenster eines entsprechenden Aufnahmeapparates zwecks Belichtung. Durch
die Aufnahme werden die Filme in an sich bekannter Art mit im Farbenwert zueinander
komplementären Negativbildern versehen.' Schicht 19 wird also beispielsweise durch ein
rotes und Schicht 21 durch ein grünes Lichtfilter belichtet. Um genaue Deckung beim
Kopieren zu sichern, sind die beiden Filme vor der Belichtung übereinanderliegend gleichzeitig
perforiert worden. Nach dem Belichten werden die Filme wie üblich entwickelt und fixiert und alsdann so aufeinander gelegt,
daß die Bilder einander zugewendet sind, doch wird ein beiderseits lichtempfindlicher
Film zwischen die beiden Filmnagative gebracht, die durch in die Perforation eingreifende
Stifte, sogenannte »Registerstifte«, in Deckung gehalten wenden. Der zwischengesetzte
Positivfilm wird durch das durch die Negativfilme von beiden Seiten her durchfallende
Licht belichtet. Nach dem Entwickeln und Fixieren werden die Bilder auf
beiden Seiten mit den erforderlichen Farben eingefärbt.
Um zu verhüten, daß beim Kopieren- das durch den einen Negativfilm durchfallende
Licht durch den positiven Film hindurchgeht und auf die Schicht der anderen Seite dieses
Films einwirkt, wodurch die Schärfe der Farbentrennung leiden würde, kann der Positivfilm
auf der einen Seite hauptsächlich für die eine Farbe, beispielsweise grün, und auf der
anderen Seite für eine andere Farbe, ibeispiels-
weise rot, empfindlich gemacht werden, und einer der negativen Filme kann in den lichtdurchlässigen
Stellen rot und der andere grün eingefärbt sein. Das grüne Negativ wird dann in Berührung mit der grünempfindlichen
Seite und das rote Negativ in Berührung mit der rotempfindlichen Seite des Films gebracht.
Dann wird mit weißem Licht von beiden Seiten" kopiert, so daß jedes Negativ nur auf eine
ίο *Seite des Positivs wirken kann.
Eine Abänderung dieses Verfahrens liegt darin, den Positivfilm für rot auf der einen
Seite und für grün auf der anderen empfindlich zu machen, ihn in Berührung mit den
schwarzweißen Negativen zu bringen und durch das Negativ auf der einen Seite mit
rotem Licht auf die rotempfindliche Seite des Positivfilms und mit grünem Licht auf die
grünempfindliche Seite zu belichten. Jedes dieser Kopierverfahren kann für jeden der
nachstehend zu beschreibenden Filme verwendet werden.
Abb. 2 zeigt eine Ausführung, bei welcher der negative Film durch das Fenster mit sich
berührenden lichtempfindlichen Flächen läuft, so daß ohne Umwenden der Filme kopiert
werden kann. Beide Filme sind hier in genau der ,gleichen Lage, in der sie gelocht wurden.
Ein wesentlicher Vorteil hinsichtlich Deckung ist hier auf Kosten einer kleinen Verminderung
in der Empfindlichkeit und in der Schärfe des Negativs erzielt, da das Licht des
Bildes bei der Aufnahme durch den Schichtträger hindurchgehen muß.
Abb. 3 zeigt einen zwischen die Filme eingeschalteten Streifen 22 aus undurchsichtigem
Stoff wie Papier, der ein Hindurchgehen von Licht durch den einen Film zum anderen verhindern
und auch Zerkratzen der empfindliehen Schichten verhüten soll.
Abb. 4 zeigt den positiven Film 25 mit seinen empfindlichen Flächen 23 und 24 zwischen
zwei Negativfilmen mit außen befindlichen Schichten während des Kopierens mit von
einem Punkte aus divergierendem Licht. Es kann hier auch paralleles Licht verwendet
werden, nicht aber solches, das von einer ausgedehnten Fläche ausgeht, da sonst die
Schärfe leidet.
Abb. 5 zeigt die Lage der drei Filme während des Kopierens, wenn die Negative ihre
Bildschichten einander zukehren.
Abb. 6 und 7 zeigen einen Negativverbundfilm mit vier trennbaren Teilen, nämlich
mit den Filmen 18 und 20 mit innen befindlichen empfindlichen Schichten 19 und 21,
einem Abstandshalter 28 und einem Scheider 22. Die Filme 18 und 20 sind mit den normalen
Lochungen 30 beiderseits versehen, haben aber einen zusätzlichen Randstreifen, in welchen die Löcher 31 eingestanzt sind,
und zwar vorteilhaft gleichzeitig durch beide Filme und den Abstandshalter 28 hindurch.
Nach der Belichtung werden die Filme getrennt, entwickelt, fixiert, falls nötig eingefärbt
und dann wieder vereinigt mit dazwischen befindlichem Abstandshalter, ohne den Scheider 22, aber mit zwischengeschaltetem,
unbelichteten! Positivfilm, wobei die Stifte in ihrer richtigen Stellung sind, Alsdann
wird in der durch Abb. 12 veranschaulichten Art mittels von beiden Seiten kommenden
Lichtes kopiert.
Eine andere Ausführung dieses Films wird in Abb. 9 und 10 veranschaulicht, wobei der
Abstandshalter 28 dauernd zwischen den beiden Filmen durch Naht, Verschnürung, \rerstiftung, Verleimung oder Verkittung der
beiden Filme nach der Belichtung befestigt ist. Das Verfahren wird fortgesetzt, indem
man den Scheider 22 entfernt, den Film, wenn die empfindlichen Schichten sich unmittelbar
gegenüberstehen, durch eine Reihe von Stiften spreizt, beide Filme entwickelt und fixiert,
den positiven Film zwischen die negativen Filme schiebt und entsprechend Abb. 12 belichtet.
Genaue Deckung der Bilder auf dem positiven Film wird dadurch gewährleistet, daß
man entweder beide negative Filme vereinigt oder daß man sie mindestens gleichzeitig
locht, durch dasselbe Filmfenster hindurchschickt und dieselben Greifer für den Vorschub
der beiden Filme durch das Fester benutzt.
Claims (1)
- Patent-AnSpruch:Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme mit farbigen Bildern auf beiden Seiten mittels Aufnahme von zwei Bildern des gleichen Gegenstandes in der Kamera und Kopierens der Positivfilme nach den beiden so erhaltenen Reihen von Teilnegativfilmen, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Reihe der Negativbilder auf die eine und die andere Reihe auf die andere Seite des positiven Films unter Verwendung von in geeignete Filmlochungen eingeführten Registerstiften sich gegenseitig deckend kopiert werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US388699XA | 1914-05-29 | 1914-05-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE388699C true DE388699C (de) | 1924-01-19 |
Family
ID=21902370
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB101350D Expired DE388699C (de) | 1914-05-29 | 1921-09-03 | Verfahren zum Herstellen farbiger Kinofilme |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE388699C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030066776A1 (en) * | 2001-05-01 | 2003-04-10 | Schiltz David C. | Compartment plates having themes and method for manufacturing and packaging the same |
-
1921
- 1921-09-03 DE DEB101350D patent/DE388699C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20030066776A1 (en) * | 2001-05-01 | 2003-04-10 | Schiltz David C. | Compartment plates having themes and method for manufacturing and packaging the same |
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