CH103584A - Elektrisch betriebene Seil-Bergbahn. - Google Patents
Elektrisch betriebene Seil-Bergbahn.Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L13/00—Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
- B60L13/006—Electric propulsion adapted for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B9/00—Tramway or funicular systems with rigid track and cable traction
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Description
Elektrisch betriebene Seil-Bergbahn.
Elektrische Seil-Bergbahnent wurden bis- her im allgemeinen in der Weise betrieben, da# ein auf der obern Station arbeitender Maschinist nach vereinbarten Signalen, die ihm von der untern Station, beziehungsweise vom Wagen aus gegeben wurden, den Forder- motor steuerte. Nach der Erfindung soll der Maschinist gespart und die Seilbahn unmittelbar vom Wagen aus gesteuert werden. wobei wesentlich ist, dass der Motorstrom die Fahrleitungen, die auf die geringst mögliche Zahl zu beschränken sind, nicht durchfliesst.
Dies wird dadurch erreicht, dass zwei Relais, welche die Ein-und Umschaltung des Fordermotors veranlassen, verschiedene Emp- findlielllreit besitzen und dass von den beiden Umsehaltrelais dasjenige Relais mit der geringeren Empfindlichkeit innerhalb kür- zerer Zeit nach dem Ansprechen auslost als dasjenige mit der grosseren Empfindlichkeit.
In der Zeichnung ist ein vereinfachi, es Sehaltsehema einer obern Seilbahnstation als Ausführungsbeispiel für die Erfindung dargestellt. Der Fördermotor a ist über den Umschalter b an das Dreiphasennetz c ange- schlossen und arbeitet auf die Treibscheibe d, über die das Seil e geleitet ist. An diesem h#ngen die beiden Wagen, von denen hiej nur der eine, f, in der Zeichnung siehtbar ist.
In diesem Wagen befindet sich als einzige Apparatur für den Bedienangsmann ein Umschalter g, der zur Steuerung, und ein Druckknopf h, cler zur STotausschaltung der Seilbahn dient. Beide sind parallel geschaltet und liegen in dem Hilfsstromkreis, der #ber die Schleifleitungen i zu den Spulen der Betätigungsrelais m=, m, o der Uinschalter- magnete p und q führt und von dem Span nungswancller k aus gespeist wird.
Pie untere Kontaktreihe der Relais m, n liegt ebenfalls in diesem Steuerstromkreis, während die obere Kontaktreihe derselben, sowie die Kontakte des Relais o in dem ebenfalls vom Spannungswandler 7c gespeisten Stromkreis der Schaltmagnete p und q liegen. Der Umschalter b wird bei unerregten Magneten p und q durch die Federn t in die Mittellage zurückgeführt.
Erfindungsgemäss sind die Relais m, n und o von verschiedener Empfindlichkeit, indem das Relais z bereits bei geringerem Erregerstrom anspricht als das Relais n, wahrend das Relais o erst bei noch weif stärkeren ; Strömen arbeitet. Um diese Stromunterschiede zu erzielen, sind in den Stromkreis des - Steuerumschalters g ver schieden starke Widerst#nde l, s eingeschal- tet.
Stellt der Führer den Umschalter g auf den untern Kontakt, so liegen beide Wider st#nde r und s im Steuerstromkreis, der Strom ist schwach und bringt nur das eml) findlichere Relais) M zum Ansprechen, das die e Spule p des Umschalters b einschaltet ; der Umschalter springt nach links und der Wa- gen f f#hrt abw#rts. Legt der Führer den Sehalter g nach oben, so werden beide Steuerrelais m und n erregt ; da aber diesmal nur das Relais n wirken soll, ist das Relais m mit einem Zeitwerk z ausger#stet, durch das sein Ansprechen etwas verzögert wird:
diese Verz#gerung soll nat#rlich m#g- lichst gering sein, und eine halbe Sekunde wird praktisch gen#gen. Das Relais n spricht also zuerst an, unterbricht den Stromkreis des Relais m, und es erregt dann den Schaltmagneten q, durch den der Umschalter b nach rechts zur AufwärtsfahrtdesWagensf nmgelegt wird. Drüekt der Führer auf den Notsehalt-Druekknopf, so ist im Relaisstromkreis kein Widerstand niehr vorhanden, und alle drei Relais na, tb und o sprechen an ; wirksam ist aber nur das Relais o, das den Stromkreis beider Schaltmagnete p nnd q unterbrichtt and so die Ausschaltung des Motors a.
und das Einfallen der Bremse bewirkt.
Die letztere ist ebenso wie viele andere zum Betrieb notwendige Einrichtungen, der Deutlichkeit halber und weil nicht zur Er findung gehörig, aus der Zeichnung fortgelassen. So fehlen zum Beispiel die End su'halte und Verriegelungen. die Einrichtungen fiir die Notausschaltung an der obern Station, diejenigen für Handbetrieb des Schalters b. seine Auslosevorrichtung bei Maximalstrom. Kurzschlu#, Nullspannung, #berschreiten der zulässigen Geschwindig- keit, der Uberspannungs-undBlitzschutz, die Beleuchtungsstromkreise der Station und der Wagen, samtliche Signalapparate etc.
Falls ein Kurzschlu#ankermotor nicht zu l#ssig ist, - ist ein Anla#widerstand mit zu gehörigem Regulierschalter erforderlich, der bei selbsttätigem Betrieb der obern Station ebenfalls selbsttätig ein-und ausgeschaltet werden muB, zum Beispiel in. Abhängigkeit von den Bewegungen des L'mschalters b.
Der zweite Wagen kann ebenfalls mit den Sehaltvorrichtungen des Wagens f ver- sehen sein : notig ist das aber niehl, da der Betrieb natürlich nur von einem Wagen aus geleitet werden kann.
Als Stromquelle für die Steuerstrome kann statt des gezeichneten Spannungs- wandlers auch gegebenenfalls unmittelbar das Primärnetz dienen, wenn clessen Spannung nicht zu hoch ist ; es kann auch eine besondere Gleichstromquelle. Umformer, Gleichrichter oder Batterie dafür vorgesehen sein, die auch im Wagen selbst untergebracht werden kann.
Statt die Stromempfindlichkeit der Relais abzustufen, kann man sie auch spannungsoder frequenzempfindlich machen. Statt Widerständen können bei Wechselstrom auch Drosselspulen oder Transformatoren benutzt werden.
Fiir die Wagenbeleuchtung und -heizung kann ein besonderer Speisedraht mit Stromabnehmer vorgesehen werden : die Speisung dieser Stromkreise, sowie der Meldeeinrich- tungen ist aber auch mit einem einzigen Speisedraht möglich, der zugleich dem Steuerstromkreis nach der Erfindung angehört, wenn sich die Stromspule auf dem Wagen befindet.
Statt der Erdung des Me- laisstromkreises im Wagen kann aber auch f#r diesen eine besondere R#ckleitung mit einem zweiten Schleifkontakt vorgesehen werden, so dass. ohne die Empfindli. chkeit der Selektivwirkung der Relais zu beeinträch- tigen, der Beleuchtungsst. romkreis beliebig belastet werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elektrisch betriebene Seil-Bergbahn mit Einrichtung zur Fernsteuerung des Fordermotors vom Wagen aus, ohne daB die Schleif leitung für die Seilbahnwagen vom Strom des Fördermotors durchflossen wird, dadurch gekennzeichnet, daB zwei Relais, welche die Ein-und Umsehaltung des Fordermotors bewirken, versehiedene Empfindlichkeit besitzen, und dass von beiden Umschaltrelais das jenige mit der geringeren, Empfindlichkeit innerhalb kürzerer Zeit nach dem Ansprechen auslöst als dasjenige mit der grösseren Emp- findlichkeit.UNTERANSFRUOHE : 1. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch g dass das Relais mit der grössten Empfindlichkeit mit Zeitauslösung versehen ist, die aber auf möglichst kurze Zeit eingestellt ist.2. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Not-Ausschalt- relais vorgesehen ist, das geringere Emp findlichkeit besitzt als die im Patent ansprueh genannten beiden Umschalt- relais.3. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB nur eine Schleif- leitung für den Steuerstrom vorgesehen ist.4. Seilbahn nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da# die Schleifleitung zu gleich auch für andere Hilfsstromkreise benutzt wird.5. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich im Wagen ausser den Schaltern selbst noch die Einrichtun- gen zur Spannungs-, Strom-und Frequenz anderung der Steuerströme befinden.6. Seilbahn nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Stromquelle für den Steuerstromkreis im Wagen be findet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH103584T | 1923-01-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH103584A true CH103584A (de) | 1924-02-16 |
Family
ID=4362351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH103584D CH103584A (de) | 1923-01-13 | 1923-01-13 | Elektrisch betriebene Seil-Bergbahn. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH103584A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1764279A1 (de) * | 2005-09-16 | 2007-03-21 | Innova Patent GmbH | Verfahren zum Beheizen einer Kabine einer Seilbahnanlage, hierfür geeignete Kabine und Seilbahnanlage |
-
1923
- 1923-01-13 CH CH103584D patent/CH103584A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1764279A1 (de) * | 2005-09-16 | 2007-03-21 | Innova Patent GmbH | Verfahren zum Beheizen einer Kabine einer Seilbahnanlage, hierfür geeignete Kabine und Seilbahnanlage |
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