CH100166A - Verfahren und Einrichtung zum Kühlen und Lüften von Bierwürze und zur Trubabscheidung. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Kühlen und Lüften von Bierwürze und zur Trubabscheidung.

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CH100166A
CH100166A CH100166DA CH100166A CH 100166 A CH100166 A CH 100166A CH 100166D A CH100166D A CH 100166DA CH 100166 A CH100166 A CH 100166A
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A-G Nathan-Institut
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Nathan Inst A G
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12CBEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
    • C12C7/00Preparation of wort
    • C12C7/26Cooling beerwort; Clarifying beerwort during or after the cooling

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Description


  Verfahren und Einrichtung zum Kühlen und Lüften von Bierwürze und zur       Trubabscheidung.       Bei einem bekannten sterilen Verfahren  der Bierbrauerei wird die Würze in ein und  demselben Gefäss, welches eine Reihe über  einander angeordneter     Platten    enthält, ge  kühlt, mit Luft behandelt und     durchAbset-          zen    vom     Trub    befreit, oder aber es wird die  Würze vor der Einführung in das genannte  Gefäss schon mit Luft behandelt. Statt der  Luft kann auch ein anderes, Sauerstoff     hal-          tiges    Gas, oder Sauerstoff allein .genommen  werden.

   Bei der Lüftung findet eine chemi  sche     Einwirkung    des Sauerstoffes auf die  Bestandteile der Würze statt.  



  Bei dem den Gegenstand der Erfindung  bildenden Verfahren werden die Kühlung       und    Lüftung in einem besondern und ebenso  die     Trubabscheidung    in einem     besondern    Ge  fäss derart vorgenommen, dass die heisse  Würze in das     Absetzgefäss    mit übereinander  angeordneten Platten     eingeleitet    wird und  dann aus diesem Gefäss     entnommen    und  über einen     Rieselkühler    geführt wird, wo       man    die Würze mit einem sterilen, Sauerstoff  aufweisenden Gas in Berührung bringt und  dann wieder     in,das        Absetzgefäss    zurückleitet.

    Als steriles, Sauerstoff aufweisendes Gas    kann steriler Sauerstoff oder sterile Luft,  oder ein     sonstiges    steriles, Sauerstoff enthal  tendes Gasgemisch verwendet werden. Zur  Ausführung des Verfahrens kann eine Ein  richtung     verwendet        werden,    welche gemäss  der Erfindung ein geschlossenes Gefäss mit       abnehmbarem    Deckel, ein in dieses gesetztes  Gestell mit mehreren     übereinanderliegenden          Absetzplatten,    einen     Rieselkühler    mit einem  denselben umgebenden Gehäuse,

   eine Pumpe  und Leitungen zur Beförderung der Würze  von dem     Absetzgefäss    zum Kühler und zu  rück und zur     Zuführung    des sterilen Gases  auf die Oberfläche des Kühlers aufweist.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform der Einrichtung schema  tischdargestellt, mittelst welcher     wie    folgt  gearbeitet wird:  Das     Absetzgefäss    a dient zur Aufnahme  der .aus einer nicht gezeichneten Würzpfanne  kommenden heissen Würze, welche letztere  durch die Leitung<I>b</I> -in das     Absetzgefäss        a     eintritt und dasselbe     vollständig    steril macht.  Die Pumpe c fördert die dem     Absetzgefäss     oben entnommene heisse Würze über den Be  rieselungskühler e. Dieser Kühler ist in einem      abgeschlossenen Raum aufgestellt, welchem  durch die Leitung f das sterile, Sauerstoff       aufweisende    Gas, z.

   B. keimfreie Luft, zuge  führt wird. Die durch Berührung mit dem  Kühler abgekühlte und gelüftete Würze  fliesst durch hie Leitung g unten in das Ge  fäss zurück, wo dann die     Trubabscheidung     stattfindet. In demselben befinden sich  Etagenplatten     lz,    welche längs einer horizon  talen Mittelachse geteilt sind und einerseits  mittelst Drehzapfen i in den an der Gefäss  wand angesetzten Lagerstellen     7a    ruhen, wäh  rend sie anderseits durch     Gelenkstangen        l    in  der erforderlichen Lage gehalten werden. Die  Platten sind rings herum mit     Rand    versehen,  damit der abgesetzte     Trub    beim Ablassen der  Würze nicht herausfliessen kann.

   Die abge  kühlte und geklärte Würze wird durch die  Leitung     7n,    nach den nicht dargestellten     Gär-          gefässen    geführt. Hierbei wird das Segment  stück     n    mittelst des Hebels o so eingestellt,  dass dasselbe ein Wehr für den auf dem Ge  fässboden abgesetzten     Trub    bildet, also ein  Mitfliessen des     Trubes    nicht möglich ist.

   Erst  nachdem die Würze bis zur     Höhe    der Ober  kante des     Segmentstückes    abgelassen ist, wird  das letztere mittelst des Hebels langsam tiefer  gestellt,     bis    alle klare Würze vollständig ab  gelaufen ist, was die Laterne p     erkennen    lässt.

    Nach Abheben des Deckels des Gefässes     a     werden hierauf mittelst des Hebezeuges q, des  sen Haken r in die Öse s der Gelenkstangen  eingehängt wird, die     Etagenplatten    durch  Anheben ihrer äussern zu der Teilungslinie  parallelen Kanten in Schrägstellung ge  bracht, so dass der sich auf denselben abge  setzte     Trub    abfliesst und sich auf dem Boden  des Gefässes a ansammelt, worauf     tierselbe     dann durch die Leitung     m,    nach entsprechen  der Einstellung des     Segmentstückes    heraus  genommen und zwecks Ausscheidens der noch  darin befindlichen Würze weiterbehandelt  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRMIE I. Verfahren zum Lüften und Kühlen von Bierwürze und zur Trubabschei:dung, dadurch gekennzeichnet, dass heisse Würze in ein Absetzgefäss mit überein ander angeordneten Platten eingeleitet wird, dass diese dann von dem Absetz- gefä,ss entnommen und über einen Riesel- kühler geführt wird, wo man die Würze mit einem sterilen, Sauerstoff aufweisen den Gas in Berührung bringt und dann wieder in das Absetzgefäss zurückleitet.
    II. Einrichtung zur Ausführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein geschlossenes Gefäss mit abnehmbarem Deckel, ein in dieses eingesetztes Gestell mit mehreren über einanderliegenden Absetzplatten, durch einen Rieselkühler mit einem denselben umgebenden Gehäuse, durch eine Pumpe und durch Leitungen zur Beförderung der Würze von dem Absetzgefäss zum Kühler und zurück und zur Zuführung des sterilen Gases gegen .die Oberfläche des Kühlers. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Würze dem Absetzgefäss oben entnommen und unten wieder zugeführt wird, Verfahren nach Patentanspruch I, da durch. gekennzeichnet, dass nach der Ab setzung des Trubes auf den Platten die ser auf den Boden des Absetzgefässes ent leert und von dort abgezogen wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeich net, dass auch die Würze getrennt vom Trub an dem Gefässboden abgeleitet wird. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet. dass die Absetz- platten kippbar sind. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net,.dass die Absetzplatten geteilt sind. 6. Einrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, da.ss die Platten längs einer horizon talen Mittelachse geteilt sind, und das Kippen derselben durch Anheben ihrer äussern, zu der Teilungslinie parallelen Kanten erfolgt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, ge kennzeichnet durch ein in dem Abfluss im Boden des Absetzgefässes angeordne ten, als Wehr für den auf dem Gefäss ab gesetzten Trub wirkendes Organ. \8. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass das als Wehr wirkende Organ durch ein drehbares Segmentstück gebil det ist.
CH100166D 1921-07-22 1921-07-22 Verfahren und Einrichtung zum Kühlen und Lüften von Bierwürze und zur Trubabscheidung. CH100166A (de)

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