DE30037C - Transportable Brauerei für Kleinbetrieb - Google Patents
Transportable Brauerei für KleinbetriebInfo
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- DE30037C DE30037C DENDAT30037D DE30037DA DE30037C DE 30037 C DE30037 C DE 30037C DE NDAT30037 D DENDAT30037 D DE NDAT30037D DE 30037D A DE30037D A DE 30037DA DE 30037 C DE30037 C DE 30037C
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- DE
- Germany
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- brewery
- portable
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C13/00—Brewing devices, not covered by a single group of C12C1/00 - C12C12/04
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C12—BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
- C12C—BEER; PREPARATION OF BEER BY FERMENTATION; PREPARATION OF MALT FOR MAKING BEER; PREPARATION OF HOPS FOR MAKING BEER
- C12C7/00—Preparation of wort
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- General Health & Medical Sciences (AREA)
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- Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Universalbrauerei dargestellt, die hauptsächlich für den
Hausgebrauch, d. h. für Vereine, Kasernen, Seminare u. s w. bestimmt ist und sich dadurch
auszeichnet, dafs sie leicht von einem Orte zu einem anderen, günstigeren transportirt
werden kann, dafs sie keinerlei lange, schwer zu reinigende Rohrleitung besitzt, und dafs
keine mechanische Vorrichtung oder Betriebskraft nothwendig ist, um das Material von einem
Apparat zum nächstfolgenden zu schaffen; das Material sinkt vielmehr durch sein eigenes Gewicht
zu dem folgenden Apparat, so dafs der Brauer, der ganz allein die Brauerei in Betrieb
erhalten kann, nur die betreffenden Ablafshähne zu öffnen hat. Die ganze Brauerei kann ohne
Zuhülfenahme einer anderen Baulichkeit aufgestellt werden und der Brauer kann durch eine
Wendeltreppe zu jedem einzelnen Apparate gelangen.
A stellt die Malzquetsche dar. Dieser Apparat
besteht aus einem Rumpf a, der das Malz empfängt, zwei geriffelten Walzen bei b, die
durch die Welle des Schwungrades a1 in Umdrehung
versetzt werden, und einem Abfallrohr. Dieses letztere ist bei. c getheilt, damit das
untere Knie d, welches das Malz in den Maischbottich fallen läfst, nach allen Richtungen gedreht
werden kann. Dieser Auslauf wird durch die Verstellung bei c und die Klappe e im
unteren Theil regulirt. Wenn das Knie d, um das Abheben des Maischbottichdeckels zu gestatten,
zur Seite gebogen wird, sperrt man mittelst der Klappe e den Malzauslauf ganz ab.
Das Kaltwasserreservoir B ist in verzinntem Eisenblech ausgeführt und wird entweder durch
eine Rohrleitung oder einen Elevator mit Wasser gefüllt. Durch den zinnernen Hahn d' wird
das Wasser in den Siedekessel C abgelassen, der ebenso wie sein mittelst des Gegengewichtes
und der über Rollen ff laufenden Schnur abzuhebender Deckel aus verzinntem Gufseisen
hergestellt ist. Der Kessel C ruht mittelst zweier Lappen auf dem Rande des Ofens D,
so dafs die auf dem Herd />' entwickelte Hitze
den Kessel C von allen Seiten umspült. Durch einen in das Ablaufrohr g eingeschalteten Hahn
wird das heifse Wasser in den Maischbottich eingelassen. Dieser besteht aus einem äufseren
cylindrischen Gefäfs F aus verzinntem Blech und einem inneren, an Gestalt und in Material
gleichen E. Das letztere steht mit seinem durchlöcherten Boden etwa 4 cm von ersterem
ab. Durch die Mitte des Deckels des Gefäfses E geht eine verticale Achse g1, die einen horizontalen
Arm h aus verzinntem Bandeisen trägt. Unter diesem Arm befindet sich ein zweiter A\
der länger ist und acht kleine, verticale Arme i aus Metall trägt, die unten durch eine verzinnte,
auf den Boden des Gefäfses reichende Bandeisenschiene 21 verbunden sind. Durch die
so gebildeten Flügel wird das von der Quetsche A eingeleitete Malz gehörig durch einander gerührt.
Die horizontale, in dem Lager / ruhende WeIIe-/'
wird mittelst des Handrades k umgedreht und überträgt durch ein auf ihrem Ende sitzendes
konisches Rad m die Drehung auf das auf das obere Ende der Achse g1 gekeilte konische
Rad η. Mittelst der Schraube/1 läfst sich die
Spurpfanne 0 der Achse g\ welche an dem Boden des Gefäfses F befestigt ist, höher und
tiefer stellen. Mittelst des Gegengewichtes P
läfst sich das ganze Rührwerk zur Reinigung anheben. Unter dem Rade η besitzt die
Achse £·' ein Halslager, das in einer an dem
Deckel des Gefäfses E befestigten Console angebracht ist, die das Ende der WeIIe-/1 stützt.
Durch den Trichter r fällt. das aus der Quetsche kommende Malz in den Maischbottich
ein, während das heifse Wasser durch Rohr g in das Gefäfs F fliefst und durch die feinen
Löcher in das innere Gefäfs E eindringt. Nach längerem Umrühren der Maischflügel fliefst die
Würze durch Hahn s in den Behälter H. Derselbe ist cylindrisch, besitzt einen geneigten
Boden und an der tiefsten Stelle den Ablafshahn t. Der Deckel kann mittelst des Gegengewichtes
q und der über Rollen r V geleiteten Schnur gehoben werden.
Die Siedepfanne / ist die genaue Wiederholung von C. O ist wieder das äufsere Gefäfs
zur Aufnahme der durch die Feuerung entwickelten Hitze. Der Hahn ν dient dazu, nach
dem Sieden die Würze in das Kühlschiff J abzulassen. Der Deckel von / wird wieder durch ein
Gegengewicht, dessen Schnur über die Rollen fV geleitet ist, ausbalancirt. Das mit Brettern bedeckte
Kühlschiff J ist mit zinnernen Halmen (J iJ versehen, welche zum Ablassen der Würze
in die Gährungsbottiche K dienen. Diese sind aus emaillirtem Gufseisen gemacht und mit
Dichtungsflantschen versehen. Nur die Mitte . des Deckels ist mit einem Auslafs für Gährungsstoffe
versehen. Die Klärbottiche L sind den Gährungsbottichen gleich und können auf
dem metallenen Fufsboden nach Bedarf verschoben werden. Das Ventilationsrohr V dient
dazu, die bei der Gährung sich bildende Kohlensäure und andere Gase fortzuschaffen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Die in der Zeichnung und Beschreibung veranschaulichte Zusammenstellung der Malzquetsche A, des Kaltwasserreservoirs B, des Siedekessels C, des Herdes D, des Maischbottichs E, des Würzebehälters JET, der Siedepfanne I, des Kühlschiffes J und der Gährungs- und Klärbottiche H und L zu einer leicht transportirbaren und in allen Apparaten von der umgebenden Wendeltreppe aus zu übersehenden Hausbrauerei, bei der das Material von jedem Apparat zum nächstfolgenden nur infolge der Schwere niedersinkt.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30037C true DE30037C (de) |
Family
ID=306179
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30037D Expired - Lifetime DE30037C (de) | Transportable Brauerei für Kleinbetrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE30037C (de) |
-
0
- DE DENDAT30037D patent/DE30037C/de not_active Expired - Lifetime
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