AT98741B - Verfahren zur magnetischen oder elektrischen Scheidung von Saatgut. - Google Patents

Verfahren zur magnetischen oder elektrischen Scheidung von Saatgut.

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  Verfahren zur magnetischen oder elektrischen Scheidung von Saatgut. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur magnetischen oder elektrischen Scheidung einer oder mehrerer Arten von Saatgut aus einem Gemisch von Saatgut verschiedener Art. Gemäss der Erfindung fügt man zu einem Gemisch von Saatgut einen magnetisierbaren oder elektrisch leitenden Stoff hinzu. 
 EMI1.1 
 der genannte Stoff haftet, von den andern Anteilen geschieden werden. 



   Die Erfindung dient insbesondere zur Scheidung von Kleesaat und Samen von Kleeseide. Bekannt-   lieh   ist es im Grossbetrieb unmöglich, einzelne Arten von Kleesaat frei   v.   n Kleeseidesamen zu erhalten. 



  Nach vorliegendem Verfahren hingegen kann man den gesamten Kleeseidesamen ans Kleesaat entfernen. Es geschieht dies am besten durch Vermischen von Saatgut mit magnetischem Eisenoxyd. d. i. Eisenoxyduloxyd   (FegO)   ; für elektrische Scheidung wird ein gepulvertes Metall, z.   B.     Aluminum,   verwendet. 



  Zweckmässig setzt man dem Oxyd ein gepulvertes Material, wie Calciumhydroxyd oder Baryumsufat. zu. welches eine zu weitgehende   Missfärbung   des Saatgutes durch das Oxyd verhindert und die   Entfernung   des Pulvers nach der Scheidung erleichtert. 



   Man kann das Samengemiselt und das vorher mit dem gepulverten Material vermischte Eisenxyd in eine Mischtrommel einführen, in der die Oxydteilchen an den Kleeseidesamen, dagegen aber gar nicht oder nur in   geringerem Masse   an dem, Kleesamen haften bleiben, vermutlich weil die ersteren eine rauhere   Oberfläche   haben als die letzteren. 



   Günstige Ergebnisse wurden erzielt durch Vermengung von   etwa l Gewiehtsteil Oxyd   auf   100 (le-   wichtsteile des Samengemisches, Aus der Trommel gelangt das Saatgut und das   überschüssige Oxyd   in ein Sieb, durch welches das letztere hindurchfällt, während das gemischte Saatgut in einen Trichter oder Behälter fällt, der das Saatgut in einer dünnen Schichte von der Stärke eines Saatkorne, auf ein   Transporttuch gelangen lässt,   das über eine magnetische Scheibe oder unter einem Magneten   hinweggeht.     durch welche die magnetisch stärker angezogenen Saatkörner vom Rest geschieden werden. Die Sphpidxns-   kann aber auch durch irgendeinen der bekannten Magnetseheider erfolgen. 



   Die gereinigte Kleesaat wird dann durch eine Polier- oder ähnliche Vorrichtung geleitet, um es von dem an seiner   Oberfläche   etwa haftenden Pulver zu befreien. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI1.2 
 dass dem Saatgutgemiseh ein magnetisierbares oder elektrisch leitendes, trockenes Material fein verteilt zugesetzt wird, das an den Saatkörnern der verschiedenen Arten in vrschiedernem Masse haftet und so die Saatkörner   magnetisch oder elektrisch scheidefähig macht.   

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Eisenoxyduloxyd (FC3 04) drill Saatgutgemisch zugesetzt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass dem Eisenoxyduloxyd ein gepulvpites Material, wie Caleiumhydroxyd oder Baryumsulfat zugesetzt wird, das eine zu weitigehende Missfärbung des Saatgutes durch das Oxyd verhütet und dessen Entfernung aus dem gereinigten Saatgut erleichtert. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT98741D 1922-09-07 1923-09-05 Verfahren zur magnetischen oder elektrischen Scheidung von Saatgut. AT98741B (de)

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