DE244445C - - Google Patents

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DE244445C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/001Flotation agents
    • B03D1/004Organic compounds
    • B03D1/008Organic compounds containing oxygen
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D2203/00Specified materials treated by the flotation agents; Specified applications
    • B03D2203/02Ores

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  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— ΛΙ 244445 KLASSE 1 ^. GRUPPE
Kupfer enthalten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Mai 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Anreicherung von Kupfererzen und hat den Zweck, gewisse Bestandteile dieser Erze, wie Kupfersulfid (beispielsweise in der Form von Kupferpyriten) oder metallisches Kupfer (natürlich oder reduziert), Kupfer-Oxyde, -Karbonate oder -Silikate, von anderen Bestandteilen, beispielsweise von Gangarten zu trennen, wenn das Erz in einer
ίο Flüssigkeit in Suspension gehalten wird.
Das Verfahren ist eine Verbesserung der bekannten Anreicherungsverfahren unter Bildung von Schaum. Bei diesen Verfahren, die namentlich bei der Behandlung von Blei- und Zinksulfiden benutzt wurden, war es für ein vorteilhaftes Arbeiten bisher notwendig, daß der Erzmasse etwas Säure zugegeben wurde. In den meisten Fällen war es notwendig, die ganze Wassermasse zu erhitzen.
Es hat sich nun herausgestellt, daß bei der Aufarbeitung von Kupfererzen, beispielsweise Erzen, welche Kupferpyrite enthalten, eine wirkungsvolle Trennung in der Kälte und ohne Verwendung von Säure dadurch erreicht werden kann, daß man als Schaum hervorbringendes Mittel die aromatischen Hydroxydverbindungen, wie Phenole, Kresole oder Gemische, welche diese enthalten, verwendet. Das Verfahren zum Anreichern von Erzen, welche Kupfersulfide oder metallisches Kupfer enthalten, besteht daher der Erfindung gemäß in der Vermischung der gepulverten Erze mit Wasser, welches säurefrei ist und welches nicht erhitzt ist, und welches eine ganz geringe Menge von aromatischen Hydroxydverbkidungen, wie Phenol oder Kresol, enthält. Das Gemisch wird stark geschlagen, so daß ein Schaum entsteht, der in bekannter Weise abgeschieden wird. Die Hydroxydverbindungen können auch in der Form von Gemischen verwendet werden. In Betracht kommt hierbei namentlich Holzteeröl, welches Kresol enthält. Wenn ein Gemisch von Hydroxydverbindungen vorgezogen wird, so kann namentlich Stockholmteer, ein Stoff aus der Phenol- und Kresolgruppe, benutzt werden. Gewünschtenfalls kann dem Wasser auch eine geringe Menge eines Alkalis zugegeben werden, um die Lösung der aromatischen Hydroxydverbindungen zu bewirken bzw. zu erleichtern. Es ist jedoch hierbei wesentlich, daß man nicht solche Mengen Alkali verwendet, daß etwa die Bildung und die Haltung des das Mineral haltenden Schaumes beeinträchtigt wird.
Als Beispiel zur Ausführung des Verfahrens soll das folgende dienen:
Wasser, welches in Lösung eine geringe Menge (0,01 Prozent des Erzgewichtes) einer aromatischen Hydroxydverbindung, wie Phenol oder Kresol oder ein Gemisch von diesen, enthält, wird mit fein gepulvertem, Kupferpyrite führendem Erze in einen Umrührapparat, beispielsweise in dem Verhältnis von drei oder vier Gewichtsteilen Wasser auf einen Gewichtsteil Erz, gebracht. Die Umrührung wird in der Weise durchgeführt, daß durch das Gemisch gleichzeitig Luft fein verteilt wird.
Das Gemisch wird hierauf in einen Spitzkasten geleitet. Das ganze Verfahren wird in der Kälte ohne Säurezusatz durchgeführt. In dem Spitzkasten bildet sich nun ein zusammenhängender Schaum, welcher auf der Oberfläche des Wassers schwimmt. Dieser Schaum enthält eine große Menge von Metallsulfiden, ist jedoch im wesentlichen frei von jeder Gangart.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Anreicherung von Erzen, welche Kupfersulfid oder metallisches Kupfer enthalten, dadurch gekennzeichnet, daß das gemischte Erz mit einem Wasser behandelt wird, dem eine sehr geringe ^ Menge einer aromatischen Hydroxydverbindung, wie Phenol oder Kresol, beigegeben ist, worauf das Gemisch in der bekannten Weise so geschlagen wird, daß ein abstreichbarer Schaum entsteht.
  2. 2. Verfahren zum Anreichern von Erzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Wasser eine geringe Menge von Alkali beigegeben wird, um die Lösung der aromatischen Hydroxydverbindungen zu erleichtern.
DENDAT244445D Expired DE244445C (de)

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