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Abziehvorrichtung für Rasierhobelklingen.
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abzuschwingen und sich an den Raststift 5 anzulegen, während er in einer bestimmten Stellung der Walze H durch den gegen den unteren Arm des Hebels m wirkenden Nockenstift x gegen das Zahnrad geschwungen wird.
Die Einrichtung wirkt wie folgt :
Im Laufe einer vollen Umdrehung der Walzen H, K wird der den Messerhälter w, w' tragenden Rahmen N der Wirkung der Feder f entgegen, durch die gegen den Rahmenbacken n wirkende Nockenfläche t nach aufwärts geschwungen ; nahe dem oberen Hubende dieser Schwingbewegung wird der Zahnbogen m'durch den Nockenstift x gegen das aufwärts schwingende Zahnrädchen 0 geschwenkt, so dass es auf den Zahnbogen m'aufläuft, mit ihm bis zu seinem oberen Hubende in Eingriff bleibt, wodurch der Messerhälter w, tO'um 1800 verdreht wird.
Vom Beginne jeder Umdrehung der Walze H gleitet die Schraubenfläehe p hinter dem nach abwärts reichenden Arm q des Rahmenschenkels n'und erteilt hiedurch dem Rahmen N und damit dem Messerhälter w, 10'die seitlich schleifende Bewegung, welche infolge der Abflachung der Sehraubenfläehe p beim Beginne des Aufwärtsschwingens des Rahmens ihr Ende erreicht ;
der Rahmen N wird unter dem Einflusse des abgeflachten Teiles der Sehraubenfläche p in seitlich verschobener Lage gehalten, bis der Arm q über den senkrechten Absatz abfällt, wodurch der RahmenA' unter der Wirkung der Feder g wieder in der Richtung gegen die Kurbel zurückschnellt. Diese plötzliche Verschiebung des Armes q fällt zeitlich mit dem Ende des Aufwärtsschwingens des Rahmens zusammen, so dass das Rädchen 0 seitlich aus dem Zahnbogen m'austritt und von ihm nicht mehr beeinflusst werden kann.
Gleichzeitig wird auch der Zahnbogen m', da der Nockenstift x aus seiner wirksamen Stellung gelangtist, durch die Feder i wieder zurückgeschwungen. Die Beendigung des Eingriffes des ZahnrädchensO
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dem der Rahmen die plötzliche seitliche Bewegung ausführt, ist auch die anhebend wirkende Noekenfläche t über ihren höchsten Punkt gelangt und der Rahmen N samt dem Messerhälter schwingt unter der Wirkung der Feder 1 nach abwärts.
Das beschriebene Spiel wiederholt sich bei jeder Umdrehung der Walzen. so dass im Laufe jeder dieser Umdrehung der schwingende Messerhälter eine Auf-und Abwärtsschwingung eine seitliche Verschiebung und eine Umdrehung um 1800 erleidet. Diese Bewegungen vollziehen sich etwa auf einem Viertel der Walzenumdrehung, so dass die Klinge auf drei Viertel jeder Walzenumdrehung auf den Walzen aufruht und von ihnen bearbeitet wird.
Den bekannten Vorrichtungen gegenüber, bei welchen zum Zwecke der Klingenwendunsr die Abziehwalzen abgeschnitten sind, bietet das beschriebene Gerät den Vorteil, dass die Klinge während eines erheblich grösseren Teiles der Walzenumdrehung bearbeitet wird, weil der Bruchtdljeder Walzenumdrehung, innerhalb dessen das Auf-und Abwärtsschwingen des Rahmens stattfindet, viel kleiner gewählt werden kann, als das Bogenmass der Walzenabschnitte, die für der Wenden der Klinge vorgesehen werden müssen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Abziehvonichtung für Rasierhobelklingen, bei welcher der drehbar gelagerte Messerhälter in einem auf und nieder sehwingbaren Rahmen gelagert ist und beim Aufschwingen selbsttätig um um 180' gewendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkbewegung des Rahmens von der Drehung der angetriebenen Walze abgeleitet wird.
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