AT97380B - Hinter dem eigentlichen Türschloß angebrachter, mittelst eines besonderen Schlüssels betätigbarer Türriegel. - Google Patents

Hinter dem eigentlichen Türschloß angebrachter, mittelst eines besonderen Schlüssels betätigbarer Türriegel.

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AT97380B
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Austria
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bolt
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Eduard Murn
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Eduard Murn
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Hinter dem eigentlichen   Türschloss   angebrachter, mittelst eines besonderen   Schliissels   betätigbarer   Türriegel.   



   Die Erfindung betrifft einen Türriegel, der hinter dem eigentlichen Türschloss angebracht ist und mit einem Schlüssel betätigt werden kann, der durch das Schlüsselrohr des Türschlosses einführbar ist und beim Anstecken eine Alarmvorrichtung zur Wirkung bringt. Zu diesem Zweck ist in der Schlüsselrohrachse des Türschlosses ein zum Betätigen des Riegels dienender Drehzapfen angeordnet, auf dessen freies Ende der Riegelschlüssel nur unter gleichzeitigem Abheben einer Klinke aufgesteckt werden kann, die hiebei die Sperre einer Alarmvorrichtung freigIbt. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines solchen Türriegels in Fig. 1 bei vorgeschobenem Riegel in Ansicht, in Fig. 2 im Schnitt nach der Linie   A-B   der Fig. 1, in Fig. 3 in gleicher Darstellung 
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 Bolzen 9 drehbare   Klinke 10, deren   abgeschrägtes Ende 11 in eine Durchbrechung 12 des abgeflachten Endes 13 eines Drehzapfens 14 eingreift, der im Ständer 6   diehba'gelagert   ist und auf dessen vierkantigen Teil, der hinter dem Ständer vorragt, ein   Lenkerarm M aufgeschoben   und an dem mit Gewinde ver- sehenen Ende des Drehzapfens mittels einer Mutter 16 befestigt ist.

     Ver Lenkerarm 16   endet unten in eine Gabel 17, in welche der Riegelzapfen 4 eingreift, Der Ständer 6 ist etwa in der Mitte seiner Länge mit einem Längsschlitz 18 versehen, der als Lager   für   einen um einen Stift 19 drehbaren Ansatz 20 eines Hebels 21 dient, der wie   der Ständer aus   einer S-förmIg gebogenen Lamelle besteht und dessen oberer Arm mittels einer am Ständer befestigten Blattfeder 22 vom Ständer so weit weggedrückt wird, bis der untere Arm an den Ständer   anstösst.   Das obere Ende dieses Hebels hat einen Ausschnitt für die Klinke 10 und eine Durchbrechung, durch die der Drehzapfen 14 hindurchreicht.

   Der zwischen Ausschnitt und Durchbrechung verbleibende Steg des Hebels bildet gleichzeitig einen Anschlag für die Klinke, die während sie in die Durchbrechung 12 des Drehzapfens 14 eingreift, gleichzeitig den Hebel bei Spannung der Feder 22 in einer zum Ständer 6 parallelen Lage hält   (Fig.   2). Unterhalb der Durchbrechung iür den Drehzapfen 14 ist am Hebel 21 ein nach hinten gerichteter a-förmiger Ansatz 23 befestigt, der bei vorgeschobenem Riegel (Fig. 1 und 2) beim gezeichneten Ausführungsbeispiel einen aus dem Gehäuse 24 eines Uhrwerkes für eine Alarmglocke 25 unter Federwirkung vorragenden Sperrstift 26 in die Sperrstellung niedergedrückt hält.

   Nächst seinem Unterende ist der Hebel 21 mit einem Zapfen 27 versehen, der durch je eine Durchbohrung des Ständers 6 und der Gehäusewand 2 hindurchreicht und den Ständer 6 auf die Art in seiner Normalstellung hinter dem Schlüsselloch der Tür feststellt. 



   Unterhalb des Ansatzes 23 ist am Hebel 21 ein Zapfen 28 befestigt, der durch eine Durchbohrung des   Ständers   6 und bei vorgeschobenem Riegel 1 und durch die Klinke 10 festgestelltem Hebel 21 auch durch eine Durchbohrung 29 des Lenkerarmes 15 hindurchreicht, so dass der Riegel festgestellt ist. 

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   Zwischen dem Zapfen 27 und dem Ansatz 20 ist am Hebel 21 ein Zapfen   3 /befestigt,   der durch eine Durchbohrung 31 des Ständers 6 hindurchreicht und an seinem freien Ende mit einer   Druckplatte 3 : ;   versehen ist. 



   Die beschriebene Riegeleinriehtung wird mittels einer gehäuseartigen Kappe 33 überdeckt (Fig. 2), die mittels eines Hakenverschlusses 34 am Gehäuse 5 angebracht werden bzw. von demselben leicht abgenommen werden kann, indem eine den   Bolzen 3J dieses Verschlusses,   der durch eine Langschlitz 
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 der Bolzen und die mit ihm verbundenen Haken in die nehtige Lage gehoben oder gesenkt worden sind. 



   Zum Gebrauch wird   de"Türriegel mittels durch Durchbohrungen   37 an der Vorderwand des Gehäuses 5hindurchreichende Schraubenbolzen derart an-die Innenseite der Tür unter dem eigentlichen 
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 dessen Vorderende zur Aufnahme des abgeflachten Endes 13 des Drehzapfens 14 mit einem Schlitz 39 versehen ist, der von einem längeren Fortsatz   40   und einem kürzeren Fortsatz 41 begrenzt ist. Der Schlüssel wird mit dem längeren Fortsatz 40 nach oben auf den Zapfen 13 angesteckt, wobei die Schrägfläche des keilförmigen Vorderendes des Fortsatzes 40 mit der   Schrägfläche   des   abgeschrägten   Endes 11 der   Klinke.

   M   derart zusammenwirkt, dass die Klinke mit dem Zapfen 14 ausser Eingriff kommt und dabei auch den Hebel 21 freigibt, so dass dessen oberer Arm samt seinem Ansatz 23 unter dei Wirkung der Feder 22 vom Ständer 6 wegbewegt und hiedurch die Sperre 28 der Alarmvorrichtung freigegeben wird. 



     Nun   wird mittels des Schlüssels der Drehzapfen 14 und mit ihm der Lenkerarm   ? J derart verdreht,   dass der Riegel 1 in die Offenstellung gelangt, worauf das   eigentliche Türschloss   mittels des bezüglichen Schlüssels geöffnet werden kann. 



   Soll das   Türschloss   hierauf von innen gesperrt werden, so wird die   Flügehnutter   36 gelüftet, der   Hakenverschluss 34   mit ihrer Hilfe gehoben und mit dem Gehäuse 3 ausser Eingriff gebracht, so dass die Kappe 33 samt der Alrmvorrichtung abgenommen werden kann. Durch Niederdrücken der Druckplatte 32 wird bei gleichzeitigem Einfallen der Klinke 10 der untere Arm des Hebels 21 so weit vom Ständer 6 weggedrückt, dass der Feststellzapfen   27 für   den Ständer aus der Durchbohrung der Gehäusewand austritt und der Ständer samt den mit ihm verbundenen Teilen aus der Normallage in die Lage nach der Linie C-D der Fig. 1 verschwenkt werden kann, in der er das Schlüsselloch des eigentlichen   Türschlosses   freigibt.

   Nach Sperren des Türschlosses wird der Ständer wieder in die Normallage gedrückt, wobei der Zapfen 27 wieder in die Durchbohrung der Gehäusewand einschnappt. Nun ist der Türriegel wieder von innen und von aussen betätigbar, worauf die Kappe samt der Alarmvorrichtung wieder angebracht wird. 



   Beim Sperren von aussen wird der Schlüssel 38 wie beim Aufsperren angesteckt und in der Sperrrichtung verdreht, dann   zurückgezogen   und mit dem Fortsatz 40 nach unten angesteckt und eingedrückt wodurch der Hebel 21 verschwenkt wird und die Klinke 10 einschnappt. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1.   Hinter dem eigentlichen Türschloss angebrachter, mittels eines besonderen Schlüssels betätigbarer   Türriegel, gekennzeichnet durch einen in der Schlüsselrohrachse des eigentlichen Türschlosses angeordneten, zum Betätigen des Riegels dienenden Drehzapfen, auf dessen freies Ende der Riegelschlüssel nur unter gleichzeitigem Abheben einer Klinke aufgesteckt werden kann, die hiebei die Sperre einer Alarmvorrichtung freigibt. 
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Claims (1)

  1. Durchbrechung des Drehzapfens eingreifenden Klinke (10) in emer gegen den Ständer angedrückten Lage gehalten wird, wobei ein Ansatz (23) des Hebels (21) die Sperre einer Alarmvorrichtung betätigt.
    3. Türriegel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinke (10) in die Durchbrechung des Drehzapfens (14) nut einem abgeschrägten Ende eingreift, mit dessen Schrägfläche jene des keilförmigen Vorderendes (40) des auf den Zapfen aufgeschobenen Schlüssels zusammenwirkt, so dass die Klinke mit dem Zapfen ausser Eingriff kommt und den Hebel (21) freigibt, wodurch dessen oberer Arm samt seinem Ansatz (23) unter der Wirkung der Feder (22) vom Ständer (6) wegbewegt und hiedurch die Sperre der Alarmvomchtung freigegeben wird.
    4. Türnegelnach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am Drehzapfen (14) zur Betätigung des Riegels ein Lenkerarm (15) befestigt ist, in dessen gegabeltes freies Ende ein am Riegel angebrachter Zapfen (4) durch einen Führungsschlitz , der aussen an einem an der Tür befestigten Gehäuse (5) vorgesehenen Riegelführung (2) hindurch eingreift, so dass der Riegel durch Verdrehung des Drehzapfens mittels des auf diesem aufgesteckten Schlüssels so weit verschoben werden kann, als es der Führungsschlitz gestattet.
    5. Türriegel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Ständer (6) an seinem Unterende mittels eines Bolzens (7) an einer Wand des Gehäuses drehbar befestigt ist und mittels eines am <Desc/Clms Page number 3> unteren Arm des Hebels (21) befestigten und durch je eine Durchbohrung des Ständers und der Gehäusewand Mndurehreichenden Zapfens (27) in seiner Normalstellung hinter dem Schlüsselloch der Tür gehalten wird.
    6. Türliegel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei vorgeschobenem Riegel und durch die Klinke (10) festgestelltem Hebel (21) ein an dessen oberen Arm befestigter Zapfen (28) durch je eine Durchbohrung des Ständers (6) und des Lenkerarmes (15) hindurchreicht, so dass der Riegel festgestellt ist, während dieser Zapfen nach Anheben der Klinke und Wegbewegen des oberen Hebelarmes vom Ständer aus der Durchbohrung des Lenkerarmes austritt und die Verschiebung des Riegels in die Offenstellung ermöglicht. EMI3.1 befestigter Zapfen (30) durch eine Durchbohrung des Ständers (6) hindurchreicht und an seinem freien :
    Ende mit einer Druckplatte (32) versehen ist, mittels deren der untere Hebelarm so weit vom Ständer weggedrückt werden kann, dass der Feststellzapfen (27) für den Ständer aus der Durchbohrung der Gehäusewand austritt und der Ständer samt den mit ihm verbundenen Teilen aus der Normallage so weit verschwenkt werden kann, dass er das Türschlüsselloch freigibt.
    S. Türriegel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Riegeleinriehtung überdeckende Kappe (33), die mittels eines von aussen verschiebbaren und feststellbaren Hakenverschlusses (34) am Gehäuse angebracht bzw. von demselben leicht abgenommen werden kann.
    9. Türriegel nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass an der Kappe eine Alarmglocke samt Uhrwerk abnehmbar derart angebracht ist, dass der unter Federwirkung vorragende Sperrstift (26) des Uhrwerks mittels des durch eine Öffnung der Kappe hindurchreichenden Ansatzes (23) des Hebels (21) normal in die Sperrstellung niedergedrückt gehalten wird.
AT97380D 1923-06-14 1923-06-14 Hinter dem eigentlichen Türschloß angebrachter, mittelst eines besonderen Schlüssels betätigbarer Türriegel. AT97380B (de)

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