AT97081B - Vorrichtung zur sukzessiven Abbildung von Gegenständen, wie Bildern od. dgl. nach einem gegebenen Ort. - Google Patents
Vorrichtung zur sukzessiven Abbildung von Gegenständen, wie Bildern od. dgl. nach einem gegebenen Ort.Info
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Description
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Auf verschiedenen Gebieten der optischen Technik besteht das Bedürfnis, einzelne Teile eines Bildes nacheinander nach einem fixen Orte abzubilden u. zw. entweder Linie nach Linie desselben nach einer fixen Linie oder Punkt nach Punkt desselben nach einem fixen Punkte, wobei die Linien oder Punkte unmittelbar benachbart oder in regelmässigen Abständen voneinander sein können.
Die erste Aufgabe besteht also im Sinne der schematischen Fig. 1, wenn man an Stelle des theoretischen Begriffes"Linie" den praktischen Begriff"Rasterstreifen"setzt, darin, etwa nacheinander
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dadurch Rechnung getragen werden, dass eine theoretisch beliebige, praktisch jedoch von den Grössenverhältnissen abhängige und begrenzte Zahl von Schrauben-, Spiralen- oder Kippgängen verfertigt wird. deren jeder die gleiche Ganghöhe aufweist wie der eingängige Spiegelkö@per.
Etwa bei der Spiegeh'chraube stellt sich dann. wenn deren Umfpng in eine Ebene abgewickelt wird. der Verlauf der Spiegelrinne bei Vorhandensein eines Schraubengangs im Sinne der Fig. 9a, bei Vor-
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Andere bisher nicht bekannte Formen soleher umlaufends Blenden sind etwa die folgenden : Ein Blendenkörper in Gestalt eines Zylindermantels 19. um welchen ein streifenförmiger Aus-
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Eine andere Form besteht gemäss Fig. 11c gleichfalls in einem zylindermantelförmigen Blenden körper 20, in welchen längs des Umfangs streifenförmige parallel del Zylinderachse gerichtete Ausschnitte 201 in gleicher Höhe angebracht sind.
Auf dem Gebiete des optischen Ausgleichs wurde bisher die Verwendung eines Bildfensters von doppelter Filmbildhöhe für unbedingt nötig gehalten. Es ist jedoch ohne Veränderung der optischen Ausgleichsvorrichtung selbst die Verwendung eines Bildfensters von einfacher Filmbildhöhe möglich.
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Die optische Ausgleiehvorrichtung, z. B. eine der gezeigten Ausgleiehsspiegelflächen, bildet diesen wanderndenTeilstrichwährenddesTransportsdesFihnbandesumeineBildehenhöhestetsnachdergleichen Stelle ab, so dass die Abbildung der Stellungen gemäss Fig. 13, 16, 17 in einem Blendenausschnitt von doppelter Bildchenhöhe gestaltet sind wie in Fig. 14, 17 und 20.
Der Teilstrich zerlegt diese Abbildung in eine obere und eine untere Hälfte, jede von Bildchengrösse.
Überdeckt man diese beiden Hälften derart, dass einerseits die Linien 31-33 und 33-35, anderseits die Linien 32-34 und M-36 miteinander zur Deckung gebracht werden, so ergeben sich als Resultat dieser Überdeckungen die Fig. 15,18 und 21. Das Resultat der Überdeckung sind also vollständige Abbildungen, die sich allerdings nur an bestimmten Stellen (Fig. 15 und 21) als einfache Abbildungen einesFilmbildchens darstellen, sonst aber aus zwei aufeinander folgenden Filmbildchen zusammengesetzte Abbildungen (wie Fig. 18) sind.
Wird nun eine solche Überdeclnmg auf optischem Wege bewirkt, dann wird eine Sammelabbildung erzeugt, bei welcher ein kontinuierlicher Übergang der Abbildung eines Filmbildchens in die Abbildung des nächst folgenden geschieht, also den Anforderungen des optischen Ausgleichs vollstänsig entsprochen wird.
Diese optische Überdeckung kann mittels verschiedener bekannter Vorrichtungen erfolgen, etwa mittels Zwillingsprismen (wie beim Stereoskop), mittels zweier Linsen oder Hohlspiegel, deren optische Achsen gegeneinander verschoben oder geneigt sind, oder schliesslich mittels eines Winkelspicgels. der gleiche Elfekt kann übrigens dadurch bewirkt werden, dass statt einer optischen Ausgleichs-
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einander in der geschilderten Art überdecken.
Diese Anordnung erscheint umständlicher, weil zwei optische Ausgleichsvorrichtungen in Verwendung treten, sie erscheint lichtersparendtr, weil sich die besondere Vorrichtung zur Überdeekung der Abbildungen erübrigt.
Auch die zweite technische Aufgabe der sukzessiven punktweisen Abbildung eines Bildes nach einem
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Die primitivste Methode bestünde, darin, dass zwei eingängige Spiegelkörper zur Verwendung gelangen, welche derart gelagert sind, dass die Richtung der Verschiebung der Abbildung durch den einen
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körper der zweite der Spiegelkörper eine n-mal so grosse Umdrehungszahl als der erste aufweisen, wenn die Zahl der Rasterquadrate n2 beträgt.
Auch hier kann jedoch die Umdrehungszahl-genau wie beim optischen Ausgleiche-dadurch herabgesetzt werden, dass der zweite Spiegelkörper statt eines Ganges deren mehrere aufweist.
Liegt eine Veranlassung dazu vor, beiden Spiegelkörpern die gleiche Umdrehungszahl zu erteilen, dann muss der zweite Spiegelkörper bei Vorhandensein, von n2 Rasterquadraten li-mal so viel Gänge aufweisen als der erste Spiegelkörper.'Wünscht man die beiden gleichartigen Drehkörper an der gleichen Drehachse anzubringen, dann empfiehlt sich die in Fig. 12 sehematisch gezeigte Anordnung. An der gleichen Achse ist sowohl der eingängige Spiegelkörper 40 als der mehrgängige im Beispielsfalle drei- gängige Spiegelkörper 4. ? angebracht. Von dem in neun Rasterquadrate geteilten Bilde bildet der Spiegelkörper 40 eine Horizontalreihe nach der andern nach der streifenförmigen Blende 42 ab.
In der Zeichnung wird gerade die mittlere Horizontalreihe, welche die Rasterquadrate d, e und f enthält, nach Blende 42 abgebildet. 43 stellt eine Umkehrvorrichtung dar, welche entweder aus einem Umkehrprisma der bekannten Art oder wie in der gezeigten Ausführungsform aus einer Kombination mehrerer gegeneinander geneigter Spiegel besteht. Diese Umkehrvorrichtung bildet den Blendenaussehnitt 42 bzw. die in ihm jeweils befindliche Horizontalreihe nach Blendenausschnitt 44 ab, welcher gegen Blendenausschnitt 42 um 90 Winkel grade verdreht ist. Der dreigängige Spiegelkörper 41 wiederum bildet sukzessive die im Blnden-
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Beim dargestellten Beispiel wird gerade das Rasterquadrat e nach 45 abgebildet.
Diese Vorrichtung bzw. diese Anordnung ermöglicht also in einfacher Weise die sukzessive punkt- weise Abbildung eines Gegenstandes oder Bildes nach einer punktförmigen Blende.
Die Erzeugung säntlicher beschriebener Spiegelkörper kann ausser auf die bekannten Arten in einfacherer Form dadurch erfolgen, dass entweder zunächst gemäss Fig. 22a eine einfach herstellbare exakte Kugelzone 46 erzeugt, diese an einer beliebigen Stelle 47 meridional aufgeschnitten und gemäss Fig. 22b entsprechend der gewünschten Steigung verbogen oder gemäss Fig. 23a eine einfach herstellbare Zylinderfläche erzeugt und diese gemäss Fig. 23b verbogen wird.
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diesem z. B. sechs Sektoren herausgeschnitten und in gleicher Höhe nebeneinander zu einem Ring zu- sammengeschlossen.
Allgemein gesprochen besteht also diese Vereinfachung der Erzeugung darin, dass statt eines Spiegel-
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durch Zerlegung und neuerliche andersartige Zusammensetzung in den gewünschten Körper verwandelt wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur sukzessiven Abbildung von Gegenständen, wie Bildern od. dgl. nach einem gegebenen Ort, z. B. zum optischen Ausgleiche der Bildwanderung bei Kinematographen, gekennzeichnet durch die Verwendung einer spiegelnden um eine Achse stetig umlaufenden Fläche, deren Erzeugende ein Kreisbogen ist.
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Claims (1)
- Grenzsehne des eine ringförmige Fläche erzeugenden Kreisbogens mit der Drehachse bildet, sieh über die Fläche hin stetig verändert.4. Ausgleichsspiegelfläche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie spiralförmig aus- gebildet ist.5. Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass die umlaufende Spiegelfläche als HolJ1spiegelfläche ausgebildet ist und dass die Entfernung des Bildfensters EMI4.6 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei mehrgängiger Ausgleiehsspiegel- fläche während eines Umlaufes der Spiegelachse das Bildband um so viel Bildhöhen geschaltet wird, als die Anzahl der Gänge beträgt. <Desc/Clms Page number 5>7. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch einen ruhenden Spiegelsektor, von voller Ganghöhe und einem davor bewegten Blendenausschnitt.8. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, zum Zwecke der Verwendung eines Film. fensters von einfacher Filmbildchenhöhe ohne Veränderung der Anordnung von Filmfenster und optischer Ausgleichsvorrichtung, gekennzeichnet dadurch, dass der oberhalb der Abbildung des zwischen zwei Bildern befindlichen Teilstriche erscheinende Abbildungsteil mit dem unterhalb dieses Teilstriches erscheinenden Abbildungsteile mittels fixer optischer Einrichtungen, wie Zwillingsprismen, Linsen oder Hohlspiegel und Winkelspiegel bekannter Art überdeckt und so zu einer Sammelabbildung vereinigt wird.9. Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Anspruch 2, 3,4, gekennzeichnet dadurch, dass statt eines Schrauben-, Spiral-oder Kippganges, deren zwei u. zw., derart am Drehkörper angebracht werden, dass beide Gänge zwar parallel zueinander verlaufen, dass aber die optischen Achsen der korrespondierenden Umfangsbruchteile gegeneinander derart verschoben oder geneigt oder beides sind, dass jeder der Gänge an jedem Umfangteile das eine der benachbarten Filmbildchen nach der gleichen Stelle abbildet, wie der korrespondierende Bruchteil des Nachbarganges das Nachbarbild.10. Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass der Halbmesser des Schmiegungskreises der von der Erzeugenden beschriebenen Kurve gleich ist dem Halbmesser des Erzeugungsbogens.11. Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet dadurch, dass zwei umlaufende Spiegelflächen verwendet werden, welche die gleiche Drehachse jedoch auf ihrem Umfange eine verschiedene Anzahl von Gängen aufweisen, wobei durch die eine Spiegelfläche die sukzessive Abbildung der Fläche nach einer Linie und durch die andere Spiegelfläche jeweils die sukzessive Abbildung der Linie nach einem Punkt erfolgt, nachdem die Abbildung der Linie mittels eines Umkehrprismas oder einer sonstigen bekannten Spiegelanordnung um 90 Winkelgrade gedreht wurde.12. Verfahren zur vereinfachten Herstellung der Spiegelkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zunächst die umlaufende Spiegelfläche als geometrisch exakte Kugelzone hergestellt, diese an einer Stelle meridian aufgeschnitten wird und die Schnittflächen entsprechend gegeneinander verbogen werden.13. Verfahren zur vereinfachten Herstellung der Spiegelkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegelfläche als exakter Zylinderausschnitt zunächst auf einer ebenen Platte ausgebildet und dann die Platte zu einem Hohlzylinder zusammengebogen wird.14. Verfahren zur Herstellung vielgängiger Spiegelflächen des Halbmessers (R), der Ganghöhe (h) EMI5.1 EMI5.2 Anzahl (n) von Einzelgängen bestehende Ring durch vorherige oder nachherige Zerteilung des einzigen Ganges oder der geringen Anzahl von Gängen und Zusammensetzung der so erhaltenen einzelnen Gangteile gewonnen wird.
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