AT96500B - Verfahren zur Brikettierung von Koks. - Google Patents

Verfahren zur Brikettierung von Koks.

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Karl Wolrad Joachim Hei Jacobs
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  Verfahren zur Brikettierung von Koks. 



   Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Brikettierung von Koks mittels Pech. 



   Im Vergleich zur Brikettierung von Steinkohle gestaltet sich die Herstellung brauchbarer Koks- brikette erheblich schwieriger. Während die Kohle ein massives Gefüge zeigt, ist der Koks porös. In den haarfeinen Kanälen des Kokses werden   mechanisch Wasserteilehen festgehalten,   soweit die Kanäle nicht mit Luft ausgefüllt sind. Luft wie Wasserteilchen sind für das Verhalten des Briketts im Feuer äusserst nachteilig, indem sie durch Ausdehnung und Verdampfung das Brikett bei der Erwärmung auseinandersprengen. 



   Bei der alleinigen Verwendung von Pech zum Brikettieren von Koks tritt nur eine äussere Verkittung der Koksteilchen ein, ohne dass das dickflüssige Bindemittel auch bei grösstem Pressdruck in die Kanäle eindringt. Derartig hergestellte Briketts zerfallen daher im Feuer, wie sie auch beim Lagern und Versand starken Abrieb zeigen und viel Feuchtigkeit aufnehmen. 



   Aufgabe ist es daher, ein Bindemittel zu finden. das unter dem Druck der Presse tief in die Poren eindringt und Luft wie Wasser verdrängt. 



   Gemäss der Erfindung werden dem zur Brikettierung von Koks verwendeten Pech dünnflüssige
Steinkohlenteere (Kammerofen-, Vertikalofenteer u. dgl.) und die bei der   Teerdestillation   gewonnenen Öle (Anthrazenöl, Teerfettöl, Schmieröl u. dgl.) oder ein Gemisch beider in geringen Mengen zugesetzt. 



  Es können auch Braunkolflenteer oder Wassergasteer,   01-oder Fettgasteer   und die Urteere aus Steinkohle oder Braunkohle und Torfteer oder die aus Destillationsprodukten dieser Teere gewonnenen Öle als Zusatz zum Pech Verwendung finden, nur müssen diese Teere und Öle mindestens in der Wärme leichtflüssig sein. 



   Diese Stoffe sind weder selbst Bindemittel, noch beeinflussen sie wesentlich das allein als Bindemittel in Frage kommende Pech ; ihre Wirkung beruht darauf, dass sie, insbesonders bei höherer Temperatur, ein ausserordentliches   Durehdringungsvermögen   haben und von den Poren des Kokses adsorbiert werden, wobei sie die in dem Kokskorn festgehaltene Feuchtigkeit und Luft   verdrängen,   die Poren ausfüllen und so die Ofenfestigkeit der Briketts herbeiführen.

   Die nach der Erfindung hergestellten Briketts sind nicht nur sehr fest und von glatter Oberfläche, sondern sie sind auch infolge der Ausfüllung der Poren gegen das Eindringen von Feuchtigkeit bei der Lagerung und gegen ein Zerfallen bei der Lagerung oder im Feuer   geschützt.   Die hiebei erzielte Herabsetzung des Feuchtigkeitsgehaltes bringt überdies eine Anreicherung der Briketts an verbrennbarer Substanz mit sich. Die Verwendung   dünnflüssiger   Teere oder Teeröle hat aber auch noch den sehr wesentlichen Vorteil, dass, während das Pech unter Einwirkung der Glut infolge seiner grösseren Brenngeschwindigkeit aus dem Brikett schnell herausbrennt, die genannten Zusätze verkoken, wodurch das Brikett erhärtet, indem das sich bildende Koksskelett dem Brikett gewissermassen ein festes Gefüge verleiht.

   Die so hergestellten Briketts behalten beim Abbrennen bis zum Schluss ihre Form. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Brikettierung von Koks mittels Pech und Teer, dadurch gekennzeichnet, dass dem Brikettiergut neben Pech geringe Mengen dünnfliissiger Teersorten zugesetzt werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT96500D 1916-06-28 1920-09-20 Verfahren zur Brikettierung von Koks. AT96500B (de)

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