AT95070B - Sicherheitsschloß. - Google Patents

Sicherheitsschloß.

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AT95070B
AT95070B AT95070DA AT95070B AT 95070 B AT95070 B AT 95070B AT 95070D A AT95070D A AT 95070DA AT 95070 B AT95070 B AT 95070B
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AT
Austria
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locking
beard
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safety lock
curvature
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Inventor
Franz Ing Krausz
Original Assignee
Franz Ing Krausz
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Sicherheitsschloss. 



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Schloss, bei welchem die Bewegung der die Riegel verschiebenden Sperrscheibe dadurch hervorgebracht wird, dass die am Schlüsselbarte befindlichen Zäpfchen durch ein am Rücken des   Schlüsselbartes   streifendes   Führungsstück   zwangläufig in die auf der Sperrscheibe angebrachten Löcher gedrückt werden und dadurch die durch die Stifte der Feststellfedern bewirkte Festhaltung lösen. 



   Bei Verwendung von Schlüsseln mit umklappbarem Bart wird das am Bartrücken streifende   Führungsstück so geformt,   dass beim Einführen und Drehen des Schlüssels der Bart zwangläufig gegen den   Schlüsselschaft   so weit umgelegt wird, bis er im rechten Winkel zu demselben steht. Zum Aufrichten des Bartes dient ein zweites   Führungsstück,   auf dem die Unterseite desselben schleift und den Schlüsselbart beim Drehen des   Schlüssels   gegen die   Einführungsstelle   wieder aufrichtet. 



   In der Zeichnung stellen Fig. 1 und 2 eine Ansicht bzw. Draufsicht einer Ausführungsform für ein Schloss für einen Schlüssel mit umklappbarem Bart dar. Das Einführungsrohr a besitzt am Ende einen Ring b, unter welchem die Sperrscheibe c drehbar um das Einführungsrohr angebracht ist. Die Scheibe besitzt am Umfange Einkerbungen d, e, in welche die   Zuhaltung f einf llen   kann. Mit der Zuhaltung starr verbunden ist ein fassoniertes Blech   y,   welches durch das schmale Ende des Bartes gehoben und dadurch die Zuhaltung ausgelöst wird. Der Anschlag   A   verhindert ein zu grosses Heben der Zuhaltung. In die 
 EMI1.1 
 immer mehr um, bis die Zäpfchen in die   Löcher t, y   eindringen und durch den geraden Teil y darin bis zur Beendigung des Sperrvorganges festgehalten werden.

   Beim Weiterdrehen wird der Bart durch die aufsteigende Krümmung des Kurvenstückes v wieder aufgerichtet und der Schlüssel kann aus dem Rohre a 
 EMI1.2 
 Riegel kann beliebig ei folgen. In der Zeichnung ist ein Riegel   z   dargestellt, welcher durch einen Zapfen i bewegt wird. 



   In Fig. 3 ist eine Ausführungsform eines Klappschlüssels dargestellt und können durch Variation der Anzahl und Entfernung der Zäpfchen s, t, sowie durch verschiedene Ausführung des Schlitzes 2 eine sehr grosse Anzahl verschiedener Schlüssel hergestellt werden. 



   Der Vorgang beim Sperren ist folgender : Der Schlüssel wird in das   Rohr a   eingeführt, der Bart klappt durch die Krümmung des   Führungsstückes M   ein, bis er auf der oberen Krümmung des Stückes v aufsteht. Beim Drehen in der Richtung des Pfeiles wird der Bart durch die Kurve w immer mehr gegen 
 EMI1.3 
 



  Gleichzeitig wird die   Zuhaltung f durch   das in die an der schmalen Seite des Bartes befindliche Nut 2 eingreifende fassonierte Blech g gehoben und ausgelöst. Nunmehr kann die Scheibe ohne Hindernis gedreht werden, bis die Stifte q, r in die Löcher i,   j   einschnappen. Dadurch werden die Zäpfchen des Bartes ausgestossen, beim Weiterdrehen des Schlüssels bis zur Einführungsstelle wird der Bart durch 
 EMI1.4 
 
Bei Schlüsseln mit feststehendem Barte (Fig. 4) bekommen Einführungsrohr a und Schlossplatte 3 einen Schlitz zum Einbringen des Schlüssels ; von der Sperrplatte c wird ein, dem Bewegungswinkel der Platte entsprechendes Stück ausgenommen (Fig. 5), das untere   Führungsstück   v entfällt.

   Die Kurven- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 fläche   w, x   des Führungsstückes u wird eine ebene Fläche, welche nur oberhalb der jeweiligen Stellung der Löcher i, j je eine Krümmung zeigt zum   Hineindrücken   bzw. Herauslassen der   Bartzäpfchen.   Der übrige Vorgang bleibt wie vor beschrieben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Sicherheitsschloss mit kreisrunder, den Riegel mittels eines vorstehenden Zapfens verschiebender Sperrscheibe, welche ein oder mehrere Löcher besitzt, in die die aufgebogenen, als Feststellstifte dienenden Enden, von gegen die Sperrscheibe gedrückten, Federn eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass, sobald die am   Sêhlüsselbarte   befindlichen, zum   Hinausdrücken   der Feststellstifte und Drehen der Scheibe 
 EMI2.1 
 blech (u) über welches der   Rücken   des   Schlüsselbartes   gleitet, so nahe an die Sperrscheibe herantritt, dass die Zäpfchen   zwangläufig   in die Löcher gedrückt werden und dadurch die Feststellstifte auslösen, worauf die Scheibe gedreht und so der Riegel bewegt werden kann.

Claims (1)

  1. 2. Sicherheitsschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Klappbartschlüssels der Klappbart im Verlaufe seiner Drehung durch die Krümmung (w, x) des Führungs- EMI2.2 der Sperrscheibe eindringen und durch den geraden Teil (y) des Führungsstückes (u) bis zur Beendigung des Sperrvorganges festgehalten werden ; worauf beim Weiterdrehen er durch die aufsteigende Krümmung der äusseren Seite des Kurvenstückes (v) wieder aufgerichtet wird. EMI2.3
AT95070D 1922-12-04 1922-12-04 Sicherheitsschloß. AT95070B (de)

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AT95070B true AT95070B (de) 1923-11-26

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