DE352095C - Schloss mit Sicherheitseinrichtung - Google Patents

Schloss mit Sicherheitseinrichtung

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DE352095C
DE352095C DENDAT352095D DE352095DD DE352095C DE 352095 C DE352095 C DE 352095C DE NDAT352095 D DENDAT352095 D DE NDAT352095D DE 352095D D DE352095D D DE 352095DD DE 352095 C DE352095 C DE 352095C
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DE
Germany
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lock
bolt
tumblers
closed position
locking
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DENDAT352095D
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EMIL KLEEBLATT
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EMIL KLEEBLATT
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Publication of DE352095C publication Critical patent/DE352095C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B21/00Locks with lamelliform tumblers which are not set by the insertion of the key and in which the tumblers do not follow the movement of the bolt e.g. Chubb-locks

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Sicherheitstürschloß, bei welchem der Riegel durch ein mit mehreren Zuhaltungen versehenes, in das Schloß eingebautes Sicherheitsschloß in der Weise verriegelt wird1, daß beim ersten und zweiten Schließen des Riegels Ansätze der einzelnen Zuhaltungen des Sicherheitsschlosses in Aussparungen des Riegels greifen und außerdem im der endgültigen Schließstellung des Riegels zwei unter Federdruck stehende Sperrhaken den Riegel in der Schließstellung feststellen.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes; es zeigt:
Abb. ι eine Draufsicht auf das geöffnete Schloß,
Abb. 2 eine Draufsicht auf dasselbe, Abb. 3 eine Draufsicht auf den Riegel, so Abb. 4 eine Ansicht des Schlüssels für das Sicherheitsschloß.
Das Schloß α ist mit zwei Schlüssellöchern versehen, wovon das untere zum Schließen des Riegels b und des Sperrhakens c dient, as während das obere zum Schließen des Sicherheitsschlosses und des Sperrhakens eingerichtet ist. Das Sicherheitsschloß ist oberhalb des Riegels b eingebaut und besitzt drei bis vier Zuhaltungen d, wobei jede Zuhaltung unter der Wirkung einer besonderen Feder e steht. Die einzelnen Zuhaltungsbleche sind mit Nasen/ ausgestattet, die in die Aussparungen g, h des Riegels eingreifen können. Am Riegel ist ein Dorni angeordnet, über welchen ein Sperrhaken k greift, und zwar in der endgültigen Schließstellung des Riegels. Der Sperrhaken k schwingt um einen am Schloßblech sitzendien Drehpunkt I und steht unter der Wirkung einer Feder m. Der unterhalb des Riegels vorgesehene Sperrhaiken c wird durch die Feder η beeinflußt und greift in; der Schließstellung in eine Aussparung^» beim ersten Schließen und in eine Aussparung ο bei der endgültigen, Schließ-Stellung. Der Sperrhaken schwingt um den Drehpunkt q.
Die Wirkungsweise des neuen Schlosses ist die folgende:
Der Riegel kann mittels des unteren Schlüssels nur dann geschlossen werden, wenn mittels des oberen Schlüssels die Zuhaltungen d angehoben und die Nasen/ aus den Rasten g bzw. h herausgehoben sind. Ein am oberen Schlüssel vorgesehener Bartansatzr drückt hierbei auf das äußere Ende ! des Sperrhakens k und hebt denselben entgegen der Wirkung der Feder m so an, daß die Klaue des Hebels außer Eingriff mit j dem Dorn i kommt. Der Schlüsselbart des oberen Schlüssels hält die Zuhaltungen d sowie den Sperrhebel k hoch, und der Riegel kann nun vor- und rückwärts geschlossen werden. Das Schließen läßt sich aber nur dann bewerkstelligen, wenn der untere Schlüssel einen Bartansatz aufweist, der den Sperrhaken c aus der Rast 0 bzw. p heraushebt. Werden nun durch Herausziehen des oberen Schlüssels die Zuhaltungen d und der Sperrhaken k freigegeben, dann greifen die Nasen / der Zuhaltungen d in die Riegelrasten g bzw. h und in der endgültigen Schluß stellung die Klaue des Sperrliebeis k über den Dorn i und ferner der Sperrhaken c in die Bohrung 0 bzw. p. Der Riegel ist nun dreifach gesichert und kann erst wieder geschlossen werden, wenn mittels des oberen Schlüssels, dessen Bart nicht nur die Zuhaltungen d} sondern auch den Sperrhaken k zu heben hat, Zuhaltungen und Sperrhebel angehoben und außer Eingriff mit den Sperreinrichtungen gebracht werden und der untere Schlüssel den Bartansatz zum Heben des Sperrhakens c besitzt.
Ein Öffnen des neuen Schlosses nach der Erfindung mittels Dietrich oder Nachschlüssei ist gänzlich ausgeschlossen. Auch mittels Stahlbürste, wie dies bei den heute bekannten Einsetzschlössern möglich ist, kann das neue Schloß nicht geöffnet werden.

Claims (1)

  1. 90 Patent-Anspruch:
    Schloß mit Sicherheitseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (&) des Schlosses in der Weise verriegelt wird, daß beim ersten und zweiten Schließen des Schlosses Nasen (/) der Zuhaltungsbleche (d) eines in dlas Schloß eingebauten Sicherheitsschlosses in Rasten (g, h) des Riegels eingreifen und diesen sperren und gleichzeitig in der endgültigen Schließstellung des Riegels zwei unter Fesderdriuck stehende Sperrhebel {c, k) denselben in der Schließstellung verriegeln.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT352095D Schloss mit Sicherheitseinrichtung Expired DE352095C (de)

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DE352095C true DE352095C (de) 1922-04-25

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